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Alpinforum Wein- und Genusstreff

Highlander schrieb:
bei icedtea werden die PKW nach Fassungsvermögen von Weinkisten gekauft.... :mrgreen:

es müssen mindestens 13 Weinkisten reinpassen, :biggrin:
was in etwa der Zollfreigrenze von 90 Liter Wein innerhalb der EU entspricht...

https://europa.eu/youreurope/citizens/travel/carry/alcohol-tobacco-cash/index_de.htm

Witzig ist; das sind die europäischen "Mindest-Höchstmengen"; für Wein gibt es bei der Einreise nach Deutschland aus einem EU-Land keine definierte Höchstmenge, so dass man es noch nicht mal im Abgabenrechner eingeben kann. Das wurde mir übrigens auch mal vom Sohn einer Kollegin bestätigt, der bei Zoll arbeitet :wink:

https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/Reisen/Abgabenrecher-Zoll-und-Reise/abgabenrecher-zoll-und-reise_node.html
 
icedtea schrieb:
skifuzziWi schrieb:
Allen einen schönen Urlaub mit viel Genuß, wo immer ihr seit.

Dieses Jahr findet wieder die Wiesbadener Weinwoche (längste Weintheke der Welt) statt.

Wenn ihr wollt, können wir uns dort verabreden. Für Genuß ist ausreichend gesorgt.

https://www.wiesbaden.de/microsite/rheingauer-weinwoche/index.php

Gruß
Bernd

Servus Bernd, ich wollte am Samstag, 13. August abends mal einen Ausflug zur Weinwoche machen :wink:
Grüße icedtea

Entschuldige, heute erst gelesen!!

Ich schicke dir eine PN mit meiner Mobil- Nr. falls Du die Woche noch mal kommen willst.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag hab ich schon Verabredungen, die anderen Tage sind noch offen.

Gruß Bernd
 
Da ich bekanntlich mit Walliser Rotweinen nichts anfangen kann, war ich froh, hatte es auf der Karte in diesem feinen Restaurant in Oberwald (VS) fast schon frevlerisch ;-) einen guten italienischen Primitivo zum 280g-Rindsfilet auf dem heissen Stein:
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Weitere kulinarische Highlights und vor allem die ganze Fahrt mit der Dampfbahn Furka Bergstrecke gibt es hier
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Auf dem Weg von Zentralschweiz nach Flims wagen wir uns heute Abend in unbekannte Gewässer. Die Rezensionen im TripAdvisor sind derart lobend, dass wir es im Crusch-Alva in Tavanasa, einem ziemlich verlassenen Ort versuchen.
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Von aussen nichts besonderes, drinnen sehr speziell. Wir sind die einzigen Gäste. An einem Samstagabend? Ist das ein gutes Zeichen?
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Eine kleine, mit Liebe gemachte Karte mit dem Hinweis, dass alles hausgemacht und frisch sei:
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Die ältere Deutsche Inhaberin ist sehr herzlich. Ihr Mann, ein Franzose mit langen weissen Haaren spricht kein Wort Deutsch, freut sich aber, dass ich etwas Französisch spreche. Die beiden führten viele Jahre lang eine grosse Finca in der Nähe von Barcelona mit 28 Angestellten. Dortige Schweizer Gäste haben Sie dann an diesen verlassenen Ort in Tavanasa gebracht. Unglaubliche Story.
Der zutrauliche Kater ist der dritte im Bunde:
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Als Amuse bouche bringt sie uns ein schönes und nicht grad keines Plättli mit selber gebeiztem Lachs. Schade, dass ich Lachs nicht mag, aber laut ski-andy ist er sehr lecker. Wie auch das selbst gebackene dunkle Brot und brigelser Butter.

Bestellt haben wir ein frische Tomaten- und eine Gulaschsuppe, die wir uns teilen. Beide super lecker!
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Nein, die Wette, dass wir Capuns bestellen, verliert Ihr, weil meine Mutter dies für morgen angekündigt hat.
Auch den Hauptgang, Spätzle resp. Lasagne teilen wir uns. Ja, Kochen kann der ältere, etwas zerzauste Mann. Und wie!
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Leider mögen wir die Ofenküchlein nicht mehr und verschieben dieses Dessert auf ein ander Mal. Wir fahren ja öfters mal hier vorbei.

Fazit: Absolut empfehlenswert! Auch wenn das Ambiente etwas eigen ist. Sollte man sich merken!

Übrigens habe ich nun endlich nach fünf Jahren auch wieder mal ein neues Handy angeschafft und muss mich etwas weniger für die Qualität meiner Fotos schämen.
 
Super Tip Danke.
Weisst Du ob die im Winter geschlossen haben????
 
Kann ich mir nicht vorstellen. Wieso auch?
Sie haben übrigens sieben Tage 9.00 - 21.30 Uhr offen. Wie macht man das ohne Angestellte?
 
Heute eine Neuentdeckung: Cuvee 3-5-8 aus Cabernet Sauvignon und Merlot vom Weingut Salzl am Neusiedler See. Wie um Himmels kann man so einen Spitzenwein (hier im Hotel für EUR 58.-) mit so einem bürokratischen Namen versehen?
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Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem White Secco und einem Prosecco?
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ski-chrigel schrieb:
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem White Secco und einem Prosecco?
Ich vermute mal der White Secco ist nicht aus der Rebsorte "Glera" und nicht aus der Region "Prosecco" (beides zusammen dann geschützt); das "Secco" als solches ist nicht geschützt und daher gibt es unzählige Variationen mit selber Kelter-/Gärungsmethode :wink:
 
Tja, bei der Überschrift mag der ein oder andere Weinfreund die Stirne runzeln, aber:

Als Mitveranstalter der Rieslingtage Naturns, bei denen jährlich im November ein Preis für den besten Riesling Italiens vergeben wird, läuft meinen Stammhotelier Thomas doch so einiges Interessantes über den Weg😎

So auch der heute Abend im Glas befindliche 2020er Riesling aus Serralunga D'Alba, ebenso wie das Weingut Massolino eher für Barolo, Barbaresco, Barbera und ähnliches bekannt 🤷‍♂️

Aber der Chef hat lt. Thomas eine "unheimliche" Liebe zum Riesling Rhenano und bringt diesen sogar als DOC auf die Flasche 👍

Man erwartet dort eigentlich nicht nur keinen Riesling, sondern auch nicht einen mit nur 12,5 Vol%; die nächste Überraschung.

Es ist kein "deutscher" Riesling im Glas wie ich finde, aber ein interessanter. Dezente Steinobstaromen im Duft, typische Säure im Abgang, aber ansonsten eher auf der erdig/würzigen Seite.

In DE findet man ihn im Internet für rund € 19 die Flasche; schon ein Raritätenpreis sozusagen.

Ich könnte mir den Wein gut zu Meeresfrüchten vorstellen und/oder zu asiatischem Essen.

Kaufen würde ich ihn wahrscheinlich nicht, aber eine schöne Erfahrung; Riesling aus Barolo-Land😉

Schönen Abend noch und Gesundheit 🍷
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Edit: Mit viel Luft wird er geschmeidiger und fruchtiger☝️
 
icedtea schrieb:
Zum Abschluss kam der Chef noch mit einem Glas Testwein vorbei; ein Lagrein Naturwein aus einer Lage am Tappeinerweg von einem Weingut in Schenna, das er selbst erst heute kenngelernt hat; findet man nicht auf Google😯

Einer der besten Naturweine, die ich bis dato getrunken habe; hier lernt man immer neues ...

Ich schließe heute mal an diesen Bericht an, da mir Hotelier Thomas neben dem Langhe Riesling noch eine Flasche Blauburgunder von diesem Weingut auf den Weg mitgegeben hatte; inzwischen hab ich es sogar im Internet gefunden mitsamt Hotel.

Aus dem Jahrgang 2019 mit 12,5 Vol% und recht intensiver Farbe steht der Wein im Glas. Unfiltriert, ungeschönt, 21 Monate im gebrauchten Barrique, gerade mal 600 Flaschen, also 2 Fässer, eine Rarität sozusagen 😉

Im Duft glaube ich eine leichte Zedernholznote zu erkennen, die mich an die Kränzelhof-Blauburgunder erinnert.

Am Gaumen nicht ganz so extravagant, aber eine feine Sauerkirschnote mit fein eingebundener Säure und schönem Tannin. Das hat durchaus was und deckt sich mit dem Eindruck, den ich schon vom Lagrein hatte. So macht Naturwein Spaß 👍
Einen schönen Sonntagabend und Gesundheit🍷
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Manchmal verstehe ich die Belieferung unseres REWE-Markts nicht; da ist die Weinabteilung wochenlang wie ausgestorben und dann wird ein Teil des Sortiments mit guten deutschen Weinen geflutet 🤷‍♂️

Da ich eine leichte Ebbe im heimischen Rieslingbestand habe, kaufe ich selektiv Einzelflaschen dort, diesmal u.a. einen 2020er Johannisberger Vogelsang Riesling Spätlese Trocken vom Weingut Trenz mit 12 Vol%, direkt vom Bergwanderer sozusagen 😉

Kiesige Löss- und Lehmlössböden, so die Lagenbeschreibung; mineralisch und stoffig somit die Erwartung.

Auch dieser Wein braucht Luft um sich zu entfalten; zunächst zurückhaltend im Duft zeigen sich später die klassischen Steinobstaromen. Im Mund wird er mit der Zeit das "maulvoll" Wein, dass man vom Löss erwartet; reife Frucht ohne marmeladig zu werden, dank gut integrierter Säure und das alles bei moderatem Alkohol 👍

So geht ein Freitag Abend angenehm zu Ende!

Gehabt euch wohl und schönes Wochenende
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Heute muss ich icedtea durchaus Recht geben. Auch Deutsche Winzer können gehaltvolle, kräftige Rotweincuvées hervorbringen. Klimaerwärmung sei Dank!
Der 1866 Cuvée Noir vom Bodensee steht den burgenländischen Weinen nichts nach! Ich werde nie mehr süffisant lächeln, wenn es um Deutschen Rotwein geht :oops:
https://georg-hack.com/produkt/1866-cuvee-noir-rotwein-qw-trocken/?attribute_pa_jahrgang=2020

Dazu gibt es hier in unserem 4*-Hotel in Friedrichshafen ein Carpaccio meets Cazpacho. Eine äusserst gelungene Kombination!
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Ein Rumpsteak hätte uns zwar angesprochen, aber ein heimischer Zwiebelrostbraten hat dann doch gewonnen:
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Und wen es interessiert, wie wir hierher gekommen sind:
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Erstmal wieder Respekt für die lecker Bilder von ski-chrigel und den positiven Kommentar zu deutschem Rotwein 👍😉

Bei mir ist heute im Angesicht des Todes von Elizabeth II. dennoch wieder ein weißer im Glas, der hierfür Ehre einlegt.

2021er Riesling Schiefer Gutswein vom Nahe-VDP-Weingut Kruger-Rumpf aus Münster-Sarnsheim.

Schiefer satt mit 12 Vol%; ein maulvoll Wein mit einer Verbindung von Schiefer und Steinobst, die man in dieser Weinklasse so perfekt nicht oft findet. Da gibt es an Mittelrhein und Mosel nicht viel, was mithalten kann 👏

Und das mal wieder aus dem REWE-Weinregal🤷‍♂️

Das Weingut hat auch bemerkenswerte Gastronomie; einen Besuch wert.

RIP QE 2😔
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Heute Abend hab ich einen der beiden Weine im Glas, die ich beim Sommertreffen des ASF Zirbenwald erworben habe. Der Zirbenwald-Winzerkönig Michael Grimm bewirtschaftet im tauberfränkischen Külsheim und Umgebung wenn ich es recht im Kopf habe stattliche 40ha Reben und darüber hinaus ein vielfaches an Ackerbaufläche. Zusammen mit der Weinlounge am Hof ein beachtliches Pensum😯👍

Im Glas habe ich einen 2021er Schwarzriesling Trocken vom Tauberbischofsheimer Edelberg, dem städtischen Rebgut (Monopollage), das Michael seit kurzem bewirtschaftet. Er konzentriert sich insgesamt auf den Weinberg und die Vermarktung; ausgebaut und abgefüllt werden die Weine von der Winzergemeinschaft Franken, einem der größten deutschen Weinerzeuger. Dies teilweise unter deren Label, aber immer mehr unter eigener Flagge mit der Genossenschaft quasi als Dienstleister.

So auch der Schwarzriesling, tauberfränkische Spezialität und auch als Müllerrebe und Pinot Meunier bekannt. Unter letzterem Namen eine der drei Rebsorten, aus denen Champagner entstehen kann ☝️.

Das ist ein wirklich leckerer Trinkwein, der mich mit Kirsch- und Mandelaromen leicht gekühlt an Südtiroler Vernatsch erinnert. Unkompliziert, mit feiner Säure sehr erfrischend, ein schöner Roter für den Sommer z.B. zu gegrilltem Thunfisch wie ich finde.

Ich sag mal "Weiter so"😎

Ein schönes Wochenende euch allen und Gesundheit🍷
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icedtea schrieb:
Erstmal wieder Respekt für die lecker Bilder von ski-chrigel und den positiven Kommentar zu deutschem Rotwein 👍😉

Bei mir ist heute im Angesicht des Todes von Elizabeth II. dennoch wieder ein weißer im Glas, der hierfür Ehre einlegt.

2021er Riesling Schiefer Gutswein vom Nahe-VDP-Weingut Kruger-Rumpf aus Münster-Sarnsheim.

Schiefer satt mit 12 Vol%; ein maulvoll Wein mit einer Verbindung von Schiefer und Steinobst, die man in dieser Weinklasse so perfekt nicht oft findet. Da gibt es an Mittelrhein und Mosel nicht viel, was mithalten kann 👏

Und das mal wieder aus dem REWE-Weinregal🤷‍♂️

Das Weingut hat auch bemerkenswerte Gastronomie; einen Besuch wert.

RIP QE 2😔20220908_203903.jpg

Ich hatte den letztens auch , in einer Testkiste von Vicampo. Zusammen mit einem Grauburgunder und einem Blanc de Noir aus dem selben Weingut.
Waren alle 3 sehr ordentlich.
Was zahlt dir denn der Peter Flick für die Schleichwerbung im Hintergrund immer :lol:
 
Das ist meine Rebstockpatenschaftsurkunde🤣
Die steht da halt🤷‍♂️😉
 
ski-chrigel schrieb:
Dazu gibt es hier in unserem 4*-Hotel in Friedrichshafen ein Carpaccio meets Cazpacho. Eine äusserst gelungene Kombination!

Haha so lustig, da war ich auch vor wenigen Wochen. Das Dornier-Museum kennst du als Flugzeugfan wahrscheinlich schon.

Leider ist Friedrichshafen ja der hässlichste Ort am ganzen Bodensee, rüstungsrelevanter Industrie sei dank… dafür ist es heute noch ein beeindruckender industrieller Hotspot, was irgendwie ein bisschen komisch ist, liegt die Stadt gefühlt ein bisschen irgendwo im nirgendwo.
 
Die Uferpromenade von Friedrichshafen finde ich eigentlich noch recht schön, die Aussicht vom Turm gut. Wir sind dann zu unserem Hotel 30min gelaufen, teilweise durch schöne Pärke, bei denen man meint, man sei ausserhalb einer Stadt. Ich bin also positiv überrascht. Bisher kannte ich nur den Flughafen und die Aero. Im Dornier-Museum war ich leider noch nicht.
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