Hier mal ein erster Entwurf für so eine Systematik. Ist noch lange nicht der Weisheit letzter Schluß, aber sicher mal eine ausbaufähige Grundlage ...
Kapitel 3 ist mal ganz bewußt nur mit ein paar rudimentären Musterbeispielen angefüllt. Dies wird aber wohl dann länger als alles andere ...
Erweiterbarkeit soll nach Bedarf bestehen; z.B. könnten im Kapitel 1 auch noch gefährliche Güter separat genommen werden, Kapitel 5 und 6 könnten auch zusammengefaßt werden, etc.
Auch wäre denkbar, daß eine Bahn eine aus mehreren Anteilen bestehende Kennung erhalten könnte
1. Transportgut
1.1. Personen
1.1.1. sitzend
1.1.1.1. alle Passagiere sitzend
1.1.1.2. nur ein Teil der Passagiere sitzend; andere stehend
1.1.2. stehend
1.1.2.1 stehend (ohne spezielle Ausrüstung)
1.1.2.2 stehend (mit "direkt fahrflächennutzender Ausrüstung")
1.1.2.2.1. Ausrüstung fix verbundenem Gleitelement (Ski/Snowboard)
1.1.2.2.2. in/auf Gleitelement (Schlitten einer Sommerrodelbahn)
1.2. Material
1.2.1. Stückgut (i.d.R. manuell beladen)
1.2.2. Schüttgut
2. Schnittstelle zwischen Transportgut und Seil ("Fahrbetriebsmittel")
2.1. nichttragend (Transportgut fährt selbst auf Fahrbahn) => Schlepplift etc.
2.2. tragend/hängend
2.2.1. Transportgerätschaft wird nur bei Bedarf angehängt (Heuseil-Haken etc.)
2.2.2. offene Transportgerätschaften, die bei der Bahn bleiben (Sessel, Korb, Auflagefläche bei Materialbahn etc.)
2.2.3. halboffene (offene Sessel mit Haube)
2.2.4. geschlossene (Kabinen)
2.2.4.1. eine einfache Ladefläche (=Passagiere stehen; Ware hineinschieben/-tragen)
2.2.4.2. gemischte Ladefläche (ein Teil nur Ladefläche, anderer Teil mit Sitzflächen oder im FBM fest fixierten Transportbehältern o.ä.)
2.2.4.3. vorgeformte Ladefläche (Sitzbänke für Passagiere, im FBM fest fixierte Fächer/Behälter etc.)
3. Seile (und ihre unterschiedliche Funktion, Anwendung und Anzahl)
3.1. passiv stehendes Seil
3.1.1. Material (Heuseil)
3.1.2. Personen (Seilrutsche, Basler Rheinfähre)
3.2. ...
...
...
...
...
... hier wird's dann sehr reichhaltig ...
4. Antriebsübertragung auf Nutzlast & Seil
4.1. Kein integrierter Antrieb (das wäre z.B. ein Seil ohne Steigung/Gefälle, an das ein Haken mit Last angehängt würde und eine Person würde das Transportgut rüberziehen)
4.2. Passiver Antrieb (durch Gravitation) resp. ist im FBM integriert (Wasserballast)
4.3. Aktiver Antrieb im FBM integriert (Kletterbahn)
4.4. Antrieb fix an Station/Umlenkrolle
4.4.1. einfache Umlenkrolle
4.4.2. doppelt umschlungene Umlenkrolle
4.4.3. etc.
5. Antrieb (als solches)
5.1. kein Antrieb (resp. manuell durch Personen)
5.2. passiver Antrieb (Gravitation, Wasserballast) (muß (nur) gebremst werden)
5.3. kombinierter passiv-aktiver Antrieb (aktiv angetrieben, nutzt zugleich auch Gravitation)
5.4. (rein) aktiver Antrieb
5.4.1 Aktiver Antrieb im Tal
5.4.2. Aktiver Antrieb auf Berg
etc
6. Energiequelle
6.1. passiv
6.1.1. Wasserballast
6.2. aktiv
6.2.1. elektrisch
6.2.2. thermisch
7. elektrische Anlage
8. Steuerung
9: Zusatzeinrichtungen (Bergebahn etc.)
10. Infrastruktur, in die das ganze eingebettet wird (Bergbahn im Skigebiet vs. urbanes Verkehrsmittel etc.)
10.0. Testbahn auf Werksgelände
10.1. rein gewerblich genutzte Bahn ohne Publikumsverkehr
10.1.1. FBM mit Bodenkontakt (Schiffs"hebe"werke etc.)
10.1.2. FBM an fixer Hängekonstruktion (Wuppertal, etc.)
10.1.3. FBM an flexibler Hängekonstruktion (Seil)
10.2. gewerblich und für Freizeit genutzte Bahn
10.2.1. urbanes Verkehrsnetz
10.2.2. Bergbahnen