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Alpl & Präbichl am 02.08.2026

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Am Sonntag sollte ich endlich den Rest der „Alpl-Gang“ treffen, um wie schon 2022 eine LSAP-Wanderung durch das ehemalige Skigebiet zu unternehmen und die 2026 noch immer vorhandenen Ruinen zu besichtigen. Ich freute mich auf die anderen und insbesondere auf die Liftgespräche – es ist immer wieder schön, auf gleichgesinnte „Spinner“ ;) zu treffen.

Doch erst einmal musste ich das Frühstück in meiner Unterkunft über mich ergehen lassen. Der negative Beiklang bezieht sich aber nicht auf die feilgebotenen Speisen und den Kaffee – das hat alles super gepasst, auch wenn die Bohnenmalmaschine vermutlich vom gleiche Hersteller wie die bei „Kottan Ermittelt“ war. Man drückt. Es kommt nichts. Man betätigt nochmal die Taste. Dann kommt was. Aber dann noch einmal und fertig ist die Sauerei.

Aber ich mag Frühstückbuffets gemeinsam mit fremden Leuten eigentlich überhaupt nicht und jedes Mal triggert mich das dezente Drängeln. Am Schlimmsten finde ichjene, die in Jogginghosen oder Schlappen aufkreuzen – übertroffen nur von den Skiunterhosenheinis im Winter, die sofort erschossen gehören ;)

Aber in jener Pension hielt sich alldas in Grenzen und es ging an jenem Morgen locker zu. Lediglich ein dicker, älterer Herr fiel auf, aber ich weiß schon gar nicht mehr, warum genau. Ich fand ihn einfach nur total unsympathisch und er mich wahrscheinlich auch – vielleicht auch kein Buffetfan ;)


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Nach dem Frühstück in meiner Pensionhatte ich noch eine gute Stunde Zeitpuffer und fuhr flugs nachRatten. Dorthin hatte es mich 2022 auch schon verschlagen, als ichvor dem Treffen mit den anderen noch die Gegend erkundete. Damals fand ich den Zugang zur Talstation der Liftruine mit den roten Stützen ums Verrecken nicht. 2026 klappte es dank vorheriger Luftbildrecherche – ich stellte den Passat am Waldrand ab undmusste nur einen Forstweg einschlagen...


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Ich wähnte mich im falschen Film – weit und breit kein Liftwächterbauernhof und freies Schussfeld fürdie Nikon!

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Sicher war der im letzten Winter „kaum“ noch in Betrieb...

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Schade – hier in der Gegend hatte es anscheinend viele dieser Liftomat-Kurzbügler. Am Alpl standen ja auch mindestens fünf, wenn ich es richtig auf dem nächtlichen Schirm habe.

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Das Liftlerhäusl – dort hätte ich alleine frühstücken können ;)

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Sogar mit WC...

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Ich ging ein Stück die zugewachsene Trasse voran... doch da gelangte ich in das Blickfeld eines Bauernhofs weiter oben und es kam auch schon ein Zaun. Also lief ich wieder zum Auto zurück – den oberen Bereich kannte ich ja schon von 2022, wenn auch nur aus etwas Entfernung.

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Noch ein kleiner Abstecher zur 4KSB Hauereck. Bis Anfang der 2000er gab es hier eine Girak-DSB. Oben müsste noch ein kurzer Schlepper stehen.

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Ein kleines, aber auch wieder recht abgelegenes Gebiet. Wenn auch zugänglicher als jenes Mondkrater-LSAP Monte Sommeiller oder wie das hieß...

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Zwar gab es hier angrenzende Häuser, aber niemand störte beim Ablichten.

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Leider kein Sommerbetrieb.

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Hier sieht man noch die alte Talstationder urspr. DSB...

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Fortsetzung folgt...
 
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Sehr fein! Danke für die Doku zur Talstation! Wie es oben weitergeht, sieht man hier:
Ich war quasi auf der anderen Seite des Zauns…
 
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2022 war hier rund um den Kreßbachhanglift noch alles verlassen, doch mittlerweile hatte man das Hotel hinter der Talstation eröffnet und es parkten noch andere Autos herum.

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In der Hütte nebenan hielten sich Urlauber auf. Bald würde man die alten Reste nach und nach entfernen - außer die Neuinvestition trägt sich doch nicht und es gammelt alles weiter vor sich hin. Innen konnten vor von außen noch die Bügel sehen und den Liftomaten, der hier zu Lebzeiten des Gebiets mehrfach im Einsatz war.

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Wir liefen gemütlich die Trasse bergauf - die Leute in der Hütte werden sich über unsere Liftenthusiastengespräche gewundert haben. Becks7 hatte seine beiden Kinder mitgebracht, die sich auch auf die Exkursion des stillgelegten Skigebiets freuten.

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Der parallele Kressbachlift 2

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Da gibt es leider keine Tageskarten mehr...

2022


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Wir liefen keine 20 Meter, da tuckerte schon der erste Traktor heran. Kritischer Blick, aber die Fahrt wurde weiter forgesetzt. Ich wollte schon ausatmen, doch da blieb der Bauer auf einmal stehen und überlegte es sich anders. Wenigstens war er einigermaßen freundlich und bat uns, auf dem Weg zu bleiben, um SEINE Wiese nicht zu zertrampeln.

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Selbst als er aus der Sichtweite waren, blieben wir so einigermaßen auf dem Wanderweg ;)

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Unterwegs kamen wir an der Talstation des Kreßbachalmlifts vorbei...

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Dessen Trasse... von dort oben kam bei der letzten Besichtigung 2022 noch ein weiterer Forumskollege nach und spielte erst mal den wütenden Anwohner, während wir erschrocken von der Talstation abließen.

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Diesmal nur ein kurzer Stop - 2022 verratschte sich hier die Gruppe und ich knipste seinerzeit viel mehr Fotos als nun bei der Wiederholungstour.

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Wir liefen weiter zur Bergstation von Kreßbachhang und seinem parallelen Nachbarn.

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Die beiden Hauptanlagen jenes einstigen Nur-SL-Gebiets

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Hier oben pausierten wir erst einmal - entgegen meiner Annahme kehrte der Traktormeister nicht zurück, um nachzusehen, dass wir nicht über SEINE Wiese liefen. Bald wird man eh nicht mehr ungestört einen Lift besichtigen können, ohne dass eine Drohne angeflogen kommt. Bisher ist mir das aber noch nicht passiert.

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Es ging weiter zur Bergstation des Kreßbachhanglifts

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Hier enstand 2022 das Titelbild des Berichts.

Vergleich 2022


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Weiter drüben die Bergstation des Thonhoferlifts

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Auf einem gerade so so erahnbaren Fahrweg liefen wir den Berg wieder nach unten

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Die Stationen wirkten 2026 vergammelter wie vier Jahre zuvor. Links der Antrieb des Mühlwiesenlift, der 1. Sektion in diesem Teil des Skigebiets.

2022!

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Auch hier gab es einst einen Liftomaten

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Eigentlich müssten alle Bilder vom Alpl Trauerflor tragen :(

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Hier befindet sich direkt neben der "Mittelstation" (Talstation Thonhoferlift und Bergstation Mühlwiesenlift) ein Gehöft, doch alles wirkte verlassen und niemand kam heraus.

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Der Mühlwiesenlift. Die Brücke unterhalb des Ausstiegs war 2022 noch tragfähig - 2026 existiert sie schon nicht mehr.

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Da wurden einst die Leute über die Brücke gezogen.

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2022 im Vergleich


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Unterwegs zur Talstation des Mühlwiesenlifts - wir fanden einen schon recht zugewachsenen Forstweg, der aber nicht abgesperrt war. So konnten wir auf offiziellem Weg weiter nach unten laufen. Weiter hinten stehen noch inmitten bester Naturidylle ein, zwei Häuser, aber da interessierte sich niemand für unsere Gruppe.

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Die Mühlwiesenlift ist unten im Wald recht steil - es ist einfach jammerschade, hier den Skibetrieb verpasst zur haben.

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Eine ungestört liegende Liftstation... den Kamerasensor freut das nicht ;)

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2022 lag das Schild noch frei.

2022


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Die Trasse

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Am Waldrand neben der Piste wanderten wir zur Bergstation des Steinbachlifts hinauf.

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Oben steht noch die Hütte - die Hexe hängt noch drin, wie ein Blick von der Türschwelle ergab.

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2022 hing das Seil noch vorzüglich in den Rollen - 2026 sollte das nicht mehr so sein...

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Hier der Grund der Entgleisung...

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Den Seillift hatten wir 2022 gar nicht weiter beachtet - nur so nebenher registriert.

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Da konnte man direkt zur TS des Mühlwiesenlifts rüber.

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Wieder am Steinbachlift

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Wir tranken nicht daraus und lebten weiter

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Wir beratschlagten uns noch neben einer nun wieder eröffneten Hütte mir einer kleinen Gastwirtschaft, was wir mit den Rest des angebrochenen Nachmittags machen sollten. 2022 waren wir noch zur Lammeralm gefahren - mittlerweile hat man dort ja die Liftanlagen beseitigt. Irgendwer hatte die Idee, zum Präbichl zu fahren. Eine Bahnfahrt gehört ja seit der 2023er Tour irgendwie dazu, als wir auf dem Weg nach Innerkrems noch die 3KSB am Aineck aufsuchten. Wir mussten uns aber dann gleich zu unseren Fahrzeugen begeben, um noch vor Liftschluss dort zu sein. So bestellten wir nichts, ließen die Kellnerin enttäuscht zurück und fuhren zum generalüberholten ESL nahe Vordernberg.
 
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