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Alpspitzferrata am 06.10.06

Damit meine Mutter auch mal wieder "raus kommt", habe ich sie auf die Alpspitzferrata mitgeschleppt - für mich ganz nett, für sie eher zu schwer.

Abfahrt: 7.00 Uhr in Heidenheim
Ankunft: 9.45 Uhr in Garmisch

Von Garmisch aus ging es mit der Alpspitzbahn in wenigen Minuten auf den Osterfelderkopf und von dort aus in rund 10 Minuten zum Einstieg des Klettersteigs. Das Wetter war gut, aber, vor allem in der Nordwestflanke, recht kalt. So war auch der Schnee vom Vortag noch nicht abgetaut, sondern über Nacht an den Berg gefroren. So war ich an manchen Stellen dann doch froh, das Klettersteigset, das ich eigentlich in heimatlichen Gefilden lassen wollte, mitgenommen zu haben. Der Klettersteig an sich ist mit rund 600 Höhenmetern recht kurz, gut bis sehr gut gesichert und technisch problemlos. Aber wegen der schwierigen Bedingungen hatte meine Mutter ziemlich zu kämpfen und ich musste teilweise recht lang warten. So brauchten wir statt deer angegebenen 1,5h auch 3 bis zum Gipfel. Ich genoss die Aussicht auf schneebedeckte Berge und Australier in Turnschuhen, meine Mutter weniger. Nun ging es über ein Kar und ein großes Geröllfeld (Name leider vergessen - weiß jemand mehr?) zum Einstieg des Nordwandsteiges, der den Namen Klettersteig nun wirklich nicht verdient: Es gibt sehr wenige versicherte Stellen un zwei Tunnels, aber eigentlich quert er nur rund 2km die Nordwand auf eínem Wanderweg. An der Gipfelstation wurde dann eine einstündige Pause gemacht. Ich wollte eigentlich über das Höllental absteigen, aber es wurde rebelliert. So fuhren wir mit der Bahn ins Tal und von dort in 2h 45min zurück.

Fazit: nette kurze Tour, bei Normverhältnissen für Anfänger perfekt, mir fast zu leicht. Aber Spass hatte ich trotzdem.

Bilder folgen nach dem Frühstück...
 
nun die versprochenen Bilder...
 

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