Claus
Vogelsberg (520m)
- Registriert
- 29. Dez. 2002
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Mit den Turnschuhen ist das so eine Sache. Bequem sind sie - und die Sohlen sind auch ganz gut, das stimmt wohl.
Aber im Seitenhalt sind sie mit Stiefeln nicht zu vergleichen. Ein Tritt kann immer ausbrechen - und das kann man vorher nicht immer beurteilen - da kann man noch so trittsicher sein. Dann hat man sich den Knöchel verdreht oder verrenkt. Da liegt der Vorteil der Stiefel.
Ein weiterer Punkt ist die Wasserdichtheit. Bei einigen Bächen kommt man um's Hineinsteigen nicht herum. Turnschuhe mit TEX-Membranen bieten zwar einen gewissen Schutz, aber ganz dicht sind die auch nie. Ich hatte jedenfalls noch keinen.
Nachteil der Lederstiefel:
Wenn die nicht absolut passen, dann hat man nach einer halben Stunde Blasen, denn die passen sich dem Fuß kaum an. Und im Laden merkt man es nicht unbedingt gleich, wenn er ein bisserl drückt.
Und die Dampfsocken, die man darin bekommt, sind auch "unbeschreiblich".
Mir geht trotzdem da etwas die Sicherheit vor - ich habe es schon öfter miterlebt (gottseidank nicht am eigenen Leib), wie auch leichtere Stürze aussehen. Beispiel:
Wir waren mit einem befreundeten Ehepaar bei Obergurgl im Gaisbergtal unterwegs. Da ist ein kleines Sumpfstück, das mit flachen Steinen ausgelegt ist, um sich nicht total zu versauen.
Die Frau ist auf einen draufgetreten, der leider nicht ganz fest war (konnte man vorher auch nicht sehen) und nach vorn nachgegeben hat. Daraufhin ist sie kopfüber auf den nächsten Stein gedonnert.
Nachem wir das zerschundene Gesicht verarztet hatten, haben wir sie wieder ins Tal gebracht. Laufen konnte sie ja noch - dank der Schuhe hatte sich sich nichts vertreten. Wie das mit Turnschuhen ausgesehen hätte, möchte ich nicht wissen.
Aber im Seitenhalt sind sie mit Stiefeln nicht zu vergleichen. Ein Tritt kann immer ausbrechen - und das kann man vorher nicht immer beurteilen - da kann man noch so trittsicher sein. Dann hat man sich den Knöchel verdreht oder verrenkt. Da liegt der Vorteil der Stiefel.
Ein weiterer Punkt ist die Wasserdichtheit. Bei einigen Bächen kommt man um's Hineinsteigen nicht herum. Turnschuhe mit TEX-Membranen bieten zwar einen gewissen Schutz, aber ganz dicht sind die auch nie. Ich hatte jedenfalls noch keinen.
Nachteil der Lederstiefel:
Wenn die nicht absolut passen, dann hat man nach einer halben Stunde Blasen, denn die passen sich dem Fuß kaum an. Und im Laden merkt man es nicht unbedingt gleich, wenn er ein bisserl drückt.
Und die Dampfsocken, die man darin bekommt, sind auch "unbeschreiblich".
Mir geht trotzdem da etwas die Sicherheit vor - ich habe es schon öfter miterlebt (gottseidank nicht am eigenen Leib), wie auch leichtere Stürze aussehen. Beispiel:
Wir waren mit einem befreundeten Ehepaar bei Obergurgl im Gaisbergtal unterwegs. Da ist ein kleines Sumpfstück, das mit flachen Steinen ausgelegt ist, um sich nicht total zu versauen.
Die Frau ist auf einen draufgetreten, der leider nicht ganz fest war (konnte man vorher auch nicht sehen) und nach vorn nachgegeben hat. Daraufhin ist sie kopfüber auf den nächsten Stein gedonnert.
Nachem wir das zerschundene Gesicht verarztet hatten, haben wir sie wieder ins Tal gebracht. Laufen konnte sie ja noch - dank der Schuhe hatte sich sich nichts vertreten. Wie das mit Turnschuhen ausgesehen hätte, möchte ich nicht wissen.