Infolge verschärfter Normen bzgl. Netzrückwirkungen und derer Durchsetzung in der Praxis muss man insbes. bei Neuanlangen sowie Retrofits eine Gesamtbetrachtung durchführen.
Es ist zwar richtig, dass der Gleichtromsteller wesentlich günstiger und kleiner als ein FU gleicher Leistung ist, da die Oberwellen jedoch gefiltert werden müssen sind zusätzliche Filtereinrichtungen erforderlich, zumindest dort wo der Netzbetreiber (EVU) das Einhalten der Normen konsequent durchsetzt. Ferner ist der Asynchronmotor robust, weitgehendst unterhaltsfrei (abgesehen von den Lagern) und besser verfügbar da nur relativ wenige Leistungs- und Drehzalvarianten (für Bahnantriebe meist 4-polig, d.h.knapp unter 1500 U/mn bei 50 Hz und Nennllast) pro Achshöhe vorhanden sind. Grosse GS-Motoren sind innenbelüfet (Kühlluftstrom fliesst durch den ringförmigen Luftspalt zwischen Rotor und Stator), was Filtermatten od. Wärmetauscher bedingt. Wesentliche Schwachpunkte von GS-Motoren sind die Bürsten und der Kollektor sowie der höhere Preis. Die guten Regeleingenschaften sind im Bahnbereich kaum von Vorteil da Drehstromantriebe mit modernen FU völlig ausreichen.
Wiird die Gesamtlösung betrachtet, ist heutzutage für Bahnantriebe die FU-basierte Lösung sinnvoll. Sicherlich werden jedoch GS-Antriebe aus diversen Gründen weiterhin eingesetzt werden (inbes. z.B. in Frankreich).
Es ist zwar richtig, dass der Gleichtromsteller wesentlich günstiger und kleiner als ein FU gleicher Leistung ist, da die Oberwellen jedoch gefiltert werden müssen sind zusätzliche Filtereinrichtungen erforderlich, zumindest dort wo der Netzbetreiber (EVU) das Einhalten der Normen konsequent durchsetzt. Ferner ist der Asynchronmotor robust, weitgehendst unterhaltsfrei (abgesehen von den Lagern) und besser verfügbar da nur relativ wenige Leistungs- und Drehzalvarianten (für Bahnantriebe meist 4-polig, d.h.knapp unter 1500 U/mn bei 50 Hz und Nennllast) pro Achshöhe vorhanden sind. Grosse GS-Motoren sind innenbelüfet (Kühlluftstrom fliesst durch den ringförmigen Luftspalt zwischen Rotor und Stator), was Filtermatten od. Wärmetauscher bedingt. Wesentliche Schwachpunkte von GS-Motoren sind die Bürsten und der Kollektor sowie der höhere Preis. Die guten Regeleingenschaften sind im Bahnbereich kaum von Vorteil da Drehstromantriebe mit modernen FU völlig ausreichen.
Wiird die Gesamtlösung betrachtet, ist heutzutage für Bahnantriebe die FU-basierte Lösung sinnvoll. Sicherlich werden jedoch GS-Antriebe aus diversen Gründen weiterhin eingesetzt werden (inbes. z.B. in Frankreich).