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Appenzellerland - 18.11.2012

Letzten Sonntag musste ich einfach (trotz Schneemangels) aus dem deprimierenden Nebel raus. Insbesondere wenn man weiß, dass 300m höher die Sonne scheint, sind zwei Wochen Hochnebel nur schwer zu ertragen. Deshalb bin ich kurzentschlossen ins Auto gestiegen und habe eine kleine Rundfahrt durch das Appenzellerland unternommen. Da ich die Fahrt immer wieder für Spaziergänge, Fotos und Caches unterbrochen habe, war ich fast den ganzen Tag unterwegs.

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Kurz nach St.Gallen auf dem Weg nach Eggersriet das erste mal aus dem Nebel raus. Leider oben drüber ziemlich dichte Schleierwolken, aber trotzdem gleich deutlich belebender.

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Geparkt hinter Eggersriet, danach zu Fuss weiter auf einem beliebten Panoramaweg Richtung Egg (nur 3 Häuser).

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In Egg hat man einen schönen Blick auf St.Gallen (über dem sich gerade der Nebel auflöste) und auf den Bodensee (das weiße Zeug). Penetrant dort oben ist der andauernde Lärm der Autobahn, die unterhalb vorbeiführt.

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Danach weiter zum 5-Länder-Blick (ein bisschen geschummelt, da auch Bundesländer mitgezählt werden) und hinab nach Grub.

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Anschließend nach Walzenhausen, das leider schon im Schatten lag. Es war mit seinen 650m exakt an der Nebelgrenze, was natürlich sehr stimmungsvoll war. Insgesamt machte der Ort aber einen ausgestorbenen Eindruck.

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Weiter hinunter ins Rheintal nach Altstätten (mehr ausversehen, da ich nur nach Gefühl gefahren bin). Bis unten nur leichter Nebel und ein paar letzte Sonnenstrahlen.

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Danach über Trogen Richtung St.Gallen. Dabei schöne Abendstimmung mit Blick auf Rehetobel und St.Gallen.

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Kurz vor St.Gallen am Stausee Wenigerweiher. Inzwischen waren die Schleierwolken fast völlig verschwunden und hatten einem deutlich fotogeneren Himmel Platz gemacht.

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Auf der Heimfahrt zwischen St.Gallen und Konstanz. Über den Wiesen bildete sich neue Nebelschwaden.

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Hier noch einen Überblick über die Runde. Übrigens schön spaßig kurvige Straßen.
 
Sehr schön.
Mahnt mich an meinen letzten Winter in dem ich Wochenendeweise alle Lifte in der Ostschweiz abgeklappert habe.
Bilder dazu habe ich auf meiner Webseite aufgeschaltet (noch nicht alle)
http://www.stahlseil.ch/gallery/main.php?g2_itemId=216323
http://www.stahlseil.ch/gallery/main.php?g2_itemId=216328
http://www.stahlseil.ch/gallery/main.php?g2_itemId=123750
http://www.stahlseil.ch/gallery/main.php?g2_itemId=201493

Landschaftlich sehr schön. Pistenspassmässig in Ordnung, nichts überragendes, dafür kein Gedränge.

Die Zahnradbahn Rheineck-Walzenhausen ist ein Spezialfall. Die Anlage war Ursprünglich eine Standseilbahn mit Wasserballast. Zum Bremsen wurde eine Zahnstange System Riggenbach eingestzt. Die Spurweite von Standseilbahnen waren schon sehr früh vereinheitlicht. 800m, 1m oder 1200mm Nach genau gleichem Muster wurde auch die Standseilbahn St.Gallen-Mühlegg und Fribourg gebaut.
Später kam eine Normalspurige Talbahn hinzu. 1958 wurde die Anlage auf eine Zahnradbahn umgebaut. Aus Kostengründen wurden die Standseilbahngeleise inkl. Zahnstange übernommen und die Talbahn umgespurt auf 1200mm.
Ein Unikat ist das nicht, denn auch die Standseilbahn Mühlegg (auch Bell Kriens) wurde schon 1950 auf eine Zahnradbahn umgebaut, aber 1975 wieder zu einer Windenstandseilbahn.
 
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