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Apres Ski in AT nur mit 1G

Status
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Skitobi schrieb:
Ich verstehe wirklich nicht, warum man die Genesenen ausschließen möchte.

Zumal die Immunität bei Genesenen möglicherweise erheblich besser ausgeprägt ist als bei Geimpften.

Quelle: Frankfurter Rundschau

Aber wann ist die Pandemie-Politik jemals logischen und wissenschaftlichen Grundsätzen gefolgt, die einer sachlichen Überprüfung standgehalten hätten?
 
jonsson schrieb:

Komplett unverständlich für mich, Genesene auszuschließen ergibt ja null Sinn. Dazu kommt noch, dass Leute die sich bis Oktober nicht haben impfen lassen es wohl auch in Zukunft nicht tun werden. Solange der Impfstoff nicht vor Infektion und Virusweitergabe schützt gibt es wohl eigentlich keinerlei Gründe Genesene und auch Ungeimpfte auszuschließen, denn diese nehmen ja wissentlich die Gefährdung einer Infektion in Kauf. Andere Länder haben sowieso gezeigt, dass man ohne 1,2,3G oder sonstigen Einschränkungen super zu recht kommt.
 
Für mich unverständlich ist, dass obwohl nicht 100% sicher ist ob wieder das Skifahren erlaubt wird, reden wir (die Media) über 1G oder 2G oder k.a. bei Apres ki....
 
Übrigens dürfte laut der aktuellen Formulierung in der Verordnung eh schon für alles was landläufig unter "Apres-Ski" fällt die 1G-Regel gelten:

(1a) Betreiber von Betriebsstätten der Gastgewerbe, in denen mit einer vermehrten Durchmischung und Interaktion der Kunden zu rechnen ist (Einrichtungen der „Nachtgastronomie“), wie insbesondere Diskotheken, Clubs und Tanzlokale, dürfen Kunden zum Zweck des Erwerbs von Waren oder der Inanspruchnahme von Dienstleistungen nur einlassen, wenn diese einen Nachweis gemäß § 1 Abs. 2 Z 1 lit. c oder Z 2 vorweisen. Der Kunde hat den Nachweis für die Dauer des Aufenthalts bereitzuhalten.

Ich glaube es dürfte schwer sein sich da rauszuwinden.

Warum nicht genesen? Der einzige halbwegs logische Grund wäre damit sich Leute nicht absichtlich anstecken. Aber in den Corona-Regeln Logik finden zu versuchen dürfte früher oder später im Wahnsinn enden.
 
turms schrieb:
Für mich unverständlich ist, dass obwohl nicht 100% sicher ist ob wieder das Skifahren erlaubt wird, reden wir (die Media) über 1G oder 2G oder k.a. bei Apres ki....

Naja wenn du das Interview von Mückstein im anderen Topic gelesen hast, sollte Skifahren als Geimpfter safe sein.
 
christopher91 schrieb:
turms schrieb:
Für mich unverständlich ist, dass obwohl nicht 100% sicher ist ob wieder das Skifahren erlaubt wird, reden wir (die Media) über 1G oder 2G oder k.a. bei Apres ki....

Naja wenn du das Interview von Mückstein im anderen Topic gelesen hast, sollte Skifahren als Geimpfter safe sein.

ja, habe ich...
trotzdem bin ich misstrauisch
 
turms schrieb:
christopher91 schrieb:
turms schrieb:
Für mich unverständlich ist, dass obwohl nicht 100% sicher ist ob wieder das Skifahren erlaubt wird, reden wir (die Media) über 1G oder 2G oder k.a. bei Apres ki....
Naja wenn du das Interview von Mückstein im anderen Topic gelesen hast, sollte Skifahren als Geimpfter safe sein.
ja, habe ich...
trotzdem bin ich misstrauisch
Du meintest wahrscheinlich, ob man als Deutscher zum Skifahren nach Österreich reingelassen wird.

Das ist eine gute Frage! Ich glaube nämlich, dass man sich mit dem Willen, alles inkl. Après-Ski irgendwie zuzulassen, total verzetteln wird, dann final wegen zu hoher Zahlen die Reißleine zieht und - an der erfolgreichen Strategie 2020/21 anknüpfend - den Wintertourismus erstmal wieder aussetzt und die Einreise beschränkt.
Irgendwann öffnet man dann Apres-Ski für Einheimische, aber ohne ausländische Gäste, um es im Rahmen zu halten. :lach:

Die Skilifte werden in Ö laufen. Daran zweifelt wahrscheinlich niemand. Aber dass man die Saufpartys nicht mal hinten anstellen kann, die eh nur für beschissene Bilder in den Medien sorgen, und erstmal versucht, überhaupt Wintertourismus zu ermöglichen. Nein, wir wollen alles. Oder halt gar nichts.
 
tauernjunkie schrieb:
Die Skilifte werden in Ö laufen. Daran zweifelt wahrscheinlich niemand. Aber dass man die Saufpartys nicht mal hinten anstellen kann, die eh nur für beschissene Bilder in den Medien sorgen, und erstmal versucht, überhaupt Wintertourismus zu ermöglichen. Nein, wir wollen alles. Oder halt gar nichts.

Ich glaube man wird sich mit Anlassgesetzgebung nur für Apre-Ski keinen gefallen tun, denn was ist der unterschied zu anderen Massenbesäufnissen?

Ich muss meinen Beitrag von oben übrigens korrigieren,für die Nachtgastro inklusive Apre-Ski gilt derzeit natürlich 1,5 G, d.h. Impfung oder PCR-Test. Wenn man nur für Apre-Ski eine 1G Regel will ist natürlich eher wirr, aber es gibt ja schon länger Diskussionen ob diese PCR-Testmöglichkeit wegfallen sollte. Die Nachtgastronomie ganz zu schließen wird man sich glaube ich ich nur im Extremfall trauen, d.h. wenn es auch wieder Ausgangbeschränkungen gibt, denn sonst wird halt daheim gesoffen mit ähnlichem Effekt.
 
Skitobi schrieb:
Ich verstehe wirklich nicht, warum man die Genesenen ausschließen möchte.

Weil man (Politik / Pharmaindustrie) mit Geimpften gut Geld verdienen kann, mit Genesenen nicht. Und die Pandemiebekämpfung richtet sich leider schon nach solchen Gesichtspunkten. Mittlerweile ist ja durch Studien gut belegt, dass auch Genesene einen sehr guten Schutz gegen eine Wiedererkrankung haben sollten - Ausreißer gibt es natürlich immer, aber die gibt es bei der Impfung auch zur Genüge. Auch ist durch die Fallzahlen belegt, dass sowohl Geimpfte als auch Genesene erkranken können oder/und das Virus weitergeben können. Eine 1G-Regel ist für mich somit nicht nachvollziehbar. Hier würde ich eine ALLGEMEINE Testpflicht für die Bereiche Nachtgastro und Apres Ski bevorzugen. Aktueller Test, der zusätzlich überwacht ist - versteht sich. Kein lächerlicher Wohnzimmertest, welcher dann das Leitungswasser testet und ein tolles Foto vom negativen Test an die Behörde dann für den Zugang reicht.
 
Ich war zwar immer eher ein Befürworter strengerer Maßnahmen, aber in einer 1G Regel für Apres Ski kann ich weder eine medizinisch noch eine wissenschaftlich sinnvolle Begründung finden.

Ich glaube, hier geht es einfach nur um ein politisches Signal. Die Wirte müssen zum einen nun mal auch irgendwann wieder Geld verdienen, zum anderen will man nicht, dass die ganze Welt hinschaut und sagt: „schaut her - die Ösis produzieren das nächste Ischgl!!!“

Hier will man einfach nur ein Zeichen setzen nach dem Motto: „so sicher wie möglich“ - damit man Kritikern den Wind aus den Segeln nimmt und es nicht heißt „fahrt da nicht hin!“

Ist der einzige Grund, den ich mir vorstellen kann.

Gut, eigentlich kann’s mir aber auch Wurscht sein. Geimpft bin ich eh, aber diesem stumpfen Apres Ski gesaufe bei übler Schlagermusik und ordentlich titten wie am Ballermann konnt ich eh noch nie was abgewinnen…

Kenn sogar einen, der fährt jedes Jahr seit ewigkeiten mit seiner männergruppe nach ischgl. Hat Skistiefel dabei aber noch nie Skier unter den Füßen. Gehört halt zur „Verkleidung“ die an zu haben - fahren aber bloß zum saufen da hin.
Völlig sinnbefreit für mich sowas…
 
freerider13 schrieb:
Kenn sogar einen, der fährt jedes Jahr seit ewigkeiten mit seiner männergruppe nach ischgl. Hat Skistiefel dabei aber noch nie Skier unter den Füßen. Gehört halt zur „Verkleidung“ die an zu haben - fahren aber bloß zum saufen da hin.
Völlig sinnbefreit für mich sowas…

echt jetzt? aber wieso? das verstehe ich nicht...
eine Kombination Skifahren + Apres kann ich nachvollziehen ..aber nur zum saufen?
Es gibt bessere Orte in der Welt und bestimmt billiger wo man saufen und "partying" kann...

Ich war dort um skizufahren , aber für "Apres" nur einmal.... 8O 8O (ich glaube 2007)
Es war ca 500 Männer, und 2-3 Frauen (die arbeiteten dort).... das erinnere mich an meine Militär Dienst an den GR-TUR Grenzen...einmal - zweimal pro Monat dürften wir "raus"... und war genau wie bei Ischgl.... 50 Männer (Soldaten etc ) und eine Kellnerin... :lach: :lach: :lach:
 
turms schrieb:
Es gibt bessere Orte in der Welt und bestimmt billiger wo man saufen und "partying" kann...

Ich erinnere mich an eine Doku (wann, wo, vergessen), in der genau so ein Vertreter präsentiert (vorgeführt) wurde. Skipass für den gesamten Urlaub. Morgens einmal rauf auf den Berg und dann auf der ersten Abfahrt gleich in die Hütte und dort bis zum Abend Party. Tageskonsum an Alk preislich deutlich über dem Skipass.

Was solls, für solche Leute braucht man hat auch nicht ordentlich zu präparieren.
 
Der Mückstein sprach in der PK davon, dass man die Impfung mit der dritten Dosis "vervollständigen" müsste. Mal sehen, wann er den "nur zweifach" Geimpften auch Einschränkungen auferlegt.

Das widerspricht zwar medizinischen Erkenntnissen (und auch die EMA-Zulassung weist ja vollständigen Impfschutz nach zwei Dosen aus), und auch in Israel bleibt es bei der Gültigkeit der Zweitimpfung (auch wenn sie nach 6 Monaten abläuft), aber es zeigt: Auch als Geimpfter sollte man sich nicht zu sicher sein.

Und die dritte Dosis werden natürlich gemäß Priorisierung erneut diejenigen zuerst bekommen welche auch bisher zuerst priorisiert waren, und zudem ist von einem Mindestabstand zur Zweitimpfung auszugehen (Israel hat hier 4 Monate, allerdings reicht da eben "Zweite Dosis vor maximal 6 Monaten" auch aus).
 
j-d-s schrieb:
Der Mückstein sprach in der PK davon, dass man die Impfung mit der dritten Dosis "vervollständigen" müsste. Mal sehen, wann er den "nur zweifach" Geimpften auch Einschränkungen auferlegt.
Betreffend die Einreise nach Österreich heißt es in den FAQ des Bundessozialministeriums:

Was gilt bei der Einreise als Nachweis im Sinne der 3-G-Regel?
[...]
Als Impfnachweis gilt ein Dokument über die Impfung mit einem in Anlage C der COVID-19-Einreiseverordnung genannten Impfstoff, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:
  • Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
  • die Erstimpfung liegt 22 Tage zurück, bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
  • Impfung, sofern mindestens 21 Tage vor der Impfung ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 bzw. vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf.

Ein Genesungsnachweis ist eine ärztliche oder behördliche Bestätigung über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion mit SARS-CoV-2, die molekularbiologisch (z.B. PCR-Test) bestätigt wurde. Ein Nachweis über neutralisierende Antikörper, der nicht älter als 90 Tage sein darf, ist einem solchen Nachweis gleichgestellt.
D.h. ab etwa Mitte Oktober würde der 3G-Nachweis bei den ersten Impflingen vom Januar entfallen. Bei Genesenen schon nach 180 Tagen (auf welchen Erkenntnissen fußt das eigentlich?).
 
Ja, noch. Aber man hat in Ö ja zuerst auch Leute mit nur einer Impfung als Geimpft angesehen, das dann aber auf nach der zweiten Impfung verschärft.

Und bei einer Wortwahl von Mückstein "mit der dritten Impfung den Impfschutz vervollständigen" deutet das eben darauf hin, dass er dann die zweite Impfung auch für ungültig erklären könnte - was dann besonders übel ist, weil von mindestens 5 Monaten zwischen Zweit- und Drittimpfung auszugehen ist (derzeit kann man ja in drei Wochen vollständig geimpft werden für Ö), wodurch man nebenbei die Zahl der Erstimpfungen dann gegen Null senken würde (weil ein halbes Jahr warten bis man die Vorteile hat halt schon äußerst unattraktiv ist), die Impfrate also nicht mehr weiter steigen würde.

Medizinisch korrekt - und so wirds ja auch durch Israel angewandt - wäre aber halt "Auffrischung" nach 6 Monaten (d.h. die Zweite Impfung eben 6 Monate gilt und dann abläuft), nicht "Vervollständigen".
 
j-d-s schrieb:
Ja, noch. Aber man hat in Ö ja zuerst auch Leute mit nur einer Impfung als Geimpft angesehen, das dann aber auf nach der zweiten Impfung verschärft.

Und bei einer Wortwahl von Mückstein "mit der dritten Impfung den Impfschutz vervollständigen" deutet das eben darauf hin, dass er dann die zweite Impfung auch für ungültig erklären könnte - was dann besonders übel ist, weil von mindestens 5 Monaten zwischen Zweit- und Drittimpfung auszugehen ist (derzeit kann man ja in drei Wochen vollständig geimpft werden für Ö), wodurch man nebenbei die Zahl der Erstimpfungen dann gegen Null senken würde (weil ein halbes Jahr warten bis man die Vorteile hat halt schon äußerst unattraktiv ist), die Impfrate also nicht mehr weiter steigen würde.

Medizinisch korrekt - und so wirds ja auch durch Israel angewandt - wäre aber halt "Auffrischung" nach 6 Monaten (d.h. die Zweite Impfung eben 6 Monate gilt und dann abläuft), nicht "Vervollständigen".

Wenn man mal durchrechnet wieviele Millionen Impfdosen bestellt wurden und in den nächsten Jahren noch geliefert werden wird das immer so weiter gehen... Im Frühjahr 22 wird dann langsam über 4. Impfung diskutiert und Richtung Winter dann 5. Impfung...
 
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