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Arber - Osthang-Lift weg?

  • Ersteller Ersteller Anonymous
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Also ich war ja noch nie da...
Ist die "alte" Bergstation überhaupt noch in Betrieb?

@Flo die Bilder sind ja krass 8O
Wie ist denn das entstanden?
 
Ich schätze, dass das Bild aus einem Flugzeug gemacht wurde. Ich habe es auf der Arber-Homepage gefunden.
Die DSB wurde gleich nach dem Bau der EUB abgerissen. Es steht eben nur noch die Bergstation. Die kann man nicht wegreissen, weil da noch ein Kiosk, eine Wärmehalle und Sanitäranlagen drin sind.
 
Am Freitag war ich mit dem Mountainbike am Gipfel um mir mal die Baustelle etwas genauer anzusehen.

bau1.jpg

Links wurde viel Erde abgetragen und weiter unten für die Umfahrung aufgeschüttet. Nun kommt man ohne Probleme von der Gondel direkt zu Weltcupstrecke ohne aufwärts schieben zu müssen. An der Talstation liegen schon die Rohre für die Erweiterung der Beschneiung bereit. Hoffentlich schaffen sie es dann am Ausstieg noch Ende März genügend Schnee zu haben. Heuer war es ganz krass, denn schon Mitte März musste man die Skier ein gutes Stück tragen.

bau2.jpg

Wie in den letzten Jahren auch macht wieder die Firma Pitzer aus Schladming die Erdarbeiten.

bau3.jpg

Blick in die WC-Strecke. Es war schon nach fünf Uhr, deswegen hatte die EUB schon zu.
 
Aus der Passauer Neue Presse:

Kostenlos parken - unbezahlbarer Luxus?

Kreisräte fordern: Arber-Bergbahn soll Skibus mitfinanzieren und dafür Parkgebühr verlangen

Regen (jf). Ein entschiedenes »sowohl als auch« hat der Wirtschafts-und Tourismusausschuss des Kreistages einem Wunsch des Busunternehmens RBO mit auf den Weg gegeben. Die RBO würde gerne eine grenzüberschreitende Busverbindung aufbauen, und zwar über den jetzigen Fußgänger-Grenzübergang am Bahnhof. Der Antrag soll, versehen mit diversen Stellungnahmen von Behörden, an die Expertenkommission weitergereicht werden, die derzeit alle deutsch-tschechischen Grenzübergänge unter die Lupe nimmt.
Fred Huy von der Kreisverwaltung erklärte die Pläne der RBO. Man könne nur dort einen fahrplanmäßigen Betrieb einrichten, weil die unkalkulierbaren Wartezeiten am regulären Grenzübergang entfielen. Denkbar sei in Zukunft ein Ringverkehr mit umweltfreundlichen Gas-Bussen, der auch den jetzigen Fußgänger-Übergang Buchwald (Bucina) bei Finsterau mit einschließe. Und man könne mit einem Skibus die Gebiete Arber und Spitzberg (Spicak) verbinden und so den Skibus gegenüber dem Individualverkehr attraktiver machen.
Ein klares Nein gibt es von der Grenzpolizei. Der Übergang am Bahnhof werde nur sporadisch kontrolliert; ohne die Stein-Hindernisse könne sich ein wilder Grenzverkehr entwickeln. Das sah auch Kreisrat Horst Rösing so, der die Idee ansonsten für eine »tolle Sache« hielt. Vielleicht, so schlug er vor, könne man ja eine elektronisch gesteuerte Schranke installieren.
Der Ausschuss schloss sich der Sprachregelung von Landrat Heinz Wölfl an: Man begrüße die Idee eines grenzüberschreitenden Busverkehrs, stimme aber auch den Bedenken der Polizei zu.
Weniger Harmonie verursachte der Tagesordnungspunkt 3. Schon allein deshalb, weil die Zuschüsse vom Staat an die Gemeinden zur Finanzierung der Stadt- und Skibuslinien drastisch zurückgefahren werden mussten. 2003 hatte der Kreis noch 120 000 Euro ausgeschüttet, jetzt sind es nur mehr 45 000 Euro.
Der Verteilungsschlüssel sorgte bei Bodenmais' Bürgermeister Fritz Wühr für Unmut. Denn ihm werden von den Kosten für den Skibus zum Bretterschachten die Einnahmen aus der Parkgebühr (im vergangenen Winter waren das 33 000 Euro) abgezogen, entsprechend geringer fällt der Zuschuss aus. Dabei erhöht die hohe Parkgebühr am Langlaufzentrum die Kosten für die Gemeinde: Der Skibus wird dadurch besser genutzt, und für jede Busfahrkarte zahlt die Gemeinde eine feste Summe an die RBO.
»Wir haben einen Nachteil gegenüber Gemeinden, die den Skibus kostenlos anbieten und sich nicht um Einkünfte bemühen«, klagte Wühr, »und das Loipen-Spuren zahlen wir auch noch, da müssten uns wenigstes die Kosten für den Parküberwacher am Bretterschachten angerechnet werden«. Worauf Fred Huy zu bedenken gab: »Personalkosten werden von der Regierung grundsätzlich nicht mehr gefördert«.
Kreisrätin Heidi Hackl aus Zwiesel schoss sich auf einen anderen Punkt ein. Es sei ein Unding, dass die Arber-Bergbahn immer mehr kostenlose Parkplätze anbiete, anstatt endlich Parkgebühren zu erheben und sich aus den Einnahmen an einem Skibus zu beteiligen. »In allen Skigebieten in den Alpen stehen die Bergbahnbetreiber hinter den kostenlosen Skibussen.« Auch Fritz Wühr berichtete von frustrierenden Verhandlungen mit der Arber-Bergbahn in dieser Hinsicht. So dass schließlich Landrat Wölfl eine Lanze für das Haus Hohenzollern brechen musste: »Was wären wir im Winter ohne den Arber und die gewaltigen Investitionen der Bergbahn?« Laut Fred Huy wäre die Bergbahn bereit, beim Skibus einzusteigen - allerdings gäbe es dann an der Bergbahn-Kasse keine Preisermäßigungen mehr für Kurkarteninhaber.
Hermann Brandl, Bürgermeister von Arnbruck, konnte diesem Thema wenig abgewinnen. »Unser Skibus zum Eck und zur Schareben steht mit diesen Zuschuss-Kürzungen auf der Kippe«, sagte er, »und wir würden von der Arber-Bahn so oder so nichts bekommen.«
Zum Schluss war in der Sitzung noch ein erfreulicher Beschluss zu fassen. Die Deutsche Bahn verlangt für die kostenlose Mitnahme von Fahrrädern in den Waldbahn-Zügen im kommenden Jahr nur 50 Euro mehr als bisher, nämlich 3400 Euro. Laut Fred Huy wird das Angebot sehr gut angenommen, jährlich fahren rund 9000 Radl in den Shuttles mit.
 
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