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Ärger über Wartenschlangen ohne Abstände

Skimarkus schrieb:
Was habt ihr denn alle erwartet? Dass sich nach x Jahrzehnten des Drängelns und Schiebens jetzt von heut auf morgen was ändert? Der gemeine Skifahrer hat noch nicht erkannt, das es nicht schneller in der Warteschlange voran geht wenn man drängelt, quetscht und schiebt.
Letzte Woche mit Tochter im Phantasialand gewesen und dort hat das Hygienekonzept hervorragend funktioniert.Es würden die Wartezonen vor den Attraktionen verlängert, Markierungen am Boden, MNS wurde strengstens drauf geachtet. Immer die gleichen Durchsagen. Und siehe da, es funktieonierte. Total entspanntes Anstehen mit einem guten Gefühl. Die Wartezeit war natürlich, und das sollte jedem Denken könnenen Zweibeiner einleuchten, keinen Deut länger.

Ich kenne es aus einem Freizeitpark auch gut organisiert; wenn ich jedoch die Coronaauffassungen mancher AF-Mitglieder anschaue, ist doch klar, warum das mit geregeltem Anstehen beim Skifahren nie funktionieren wird. Das wichtigste ist ihr die Anzahl der Abfahrten pro Tag um 0,4% hochzuschrauben, dafür muss man dann ein bisschen Draengeln akzeptieren und Corona bekommen eh nur andere, sind ja an der frischen Luft. 8O

Hoffe nur, dass uns das nicht wieder ein verkürzte Saison einbringt.
 
Also wir haben eine Anlage wo es von der Kasse bis zur Fahrkartenkontolle schnurgerade 135 Meter sind. Ob die jetzt 100 Meter kürzer oder länger gewesen wäre das hätte im Sommer wenn es drauf an kam keinen Unterschied gemacht.
Jetzt regen sich alle wegen der Länge/Kürze auf, was ist mit der Breite?
 
Ja warum werden da keine Absperungen aufgestelltdie nicht breiter wie 1m sind. Und das nicht nur 10m sonder einfach 100m und länger denn soviel wird man sicher brauchen beim normalen ansturm.
Ist zwar super lästig da durchzulaufen aber ansonsten beeden wir die Skisaison vor es oberhaupt losgeht.
 
Am Mittwochnachmittag gab es eine Besprechung von Verantwortlichen. Derzeit werde überlegt, den Verkehr zu den Gletscherskigebieten zu dosieren. Ziel sei es, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig ankommen und sie dosiert zu den Talstationen gehen können.

Das Einhalten der Coronavirus-Regeln werde auch von der Polizei kontrolliert. „Am Ende des Tages müssen Uneinsichtige auch mit Strafen rechnen“, stellte er in Aussicht. Das könne von einem Organmandat bis zu einer Strafe wegen einer Verwaltungsübertretung in der Höhe von bis zu 500 Euro reichen. „Es geht uns nicht ums Strafen“, sagte Schreier. Er appellierte vielmehr an die Gäste, die Coronavirus-Regeln einzuhalten.

https://tirol.orf.at/stories/3072551/




Ralf321 schrieb:
Ja warum werden da keine Absperungen aufgestelltdie nicht breiter wie 1m sind. Und das nicht nur 10m sonder einfach 100m und länger denn soviel wird man sicher brauchen beim normalen ansturm.
Ist zwar super lästig da durchzulaufen aber ansonsten beeden wir die Skisaison vor es oberhaupt losgeht.
Sehe ich auch als einzige Möglichkeit, die Abstände werden nur dann eingehalten, wenn es enge Korridore gibt wo niemand am Vordermann vorbeigehen kann. Absperrgitter 2m auseinander bringen da gar nichts.
 
Hallo,

Das Auswärtige Amt wird vorauss. eine Reisewarnung für ganz Österreich (außer Kärnten) heute Nachmittag verhängen. Das bedeutet bei Rückreise nach Deutschland 5 Tage Quarantäne und anschl. negativen Test. Wer jetzt noch da seinen Herbsturlaub plant, sollte dafür finanziell belangt werden.


MSN und Abstand der Bergbahnen
Wenn die Bergbahnen als öffentliche Verkehrsmittel gelten, warum werden diese dann auch nicht so behandelt?
D.h. wenn ich mich als Gast nicht an die rechtliche Anordnung bezgl. Abstand und MSN halte, müssen empfindliche Geldstrafen verteilt werden. In München wird seit
letzter Woche z.B. sehr streng in den Öffis kontrolliert. München hat nicht ohne Grund 1,2M€ an zusätzlichen Einnahmen aus den Kontrollen.

Mich bringt das total auf die Palme, wenn die Bergbahnbetriebe sich rausreden und auf die Verantwortlichkeit der Gäste setzen. Das hat in der ganzen Coronapandemie noch nie geklappt,
sonst hätten wir keinen lockdown in Berchtesgaden oder die Quarantäne in Kuchl. Die Regien Hallein und Innsbruch stehen kurz davor.

Letztendlich sollte jeder sich die Frage stellen, muss ich jetzt zum Skifahren gehen. Es gibt genug andere Aktivitäten wo das ansteckungspotenzial geringer ist.
Wartet doch einfach bis zum Saisonbeginn der Wintergebiete, dann entzerrt sich die derzeitige Lage mit den vielen Besuchern wieder. Vor allem tragen alle die sich jetzt mit den Massen anstellen eine Mitschuld, wenn in Ihrer Heimatregiion die Zahlen weiter steigen und es zu härteren Regelungen kommt. Möchte ich verantwortlich sein, wenn ich andere ohne meine Wissen infiziere, weil ich unbedingt Skifahren gehen möchte? NEIN!!!
Nur ein Beispiel: Wir sind in unserer Firma (60 MA) bis dato ohne Kurzarbeit ausgekommen, weil wir uns alle an die geltende Regelungen gehalten haben. (keine Reisen in Risikogebiete, Abstand, MSN)

Gruß
Ingo
 
Die geöffneten Gebiete hätten ein Musterbeispiel abgeben müssen "Leute, schaut her, es funktioniert!". Aber dazu waren weder die Betreiber, aber auch nicht die Skifahrer bereit. Statt ein positives Beispiel zu geben, hat man genau das Gegenteil erreicht. Ohne Regeln, ohne Disziplin. Alle Verantwortlichen (auch die Skifahrer) haben daran Schuld.
Vermutlich kann der Mensch auch nicht anders.
Die Duftmarke, die gesetzt wurde ist eine Stinkbombe, ein Rohrkrepierer.


Gruß!
der Joe
 
Latemar schrieb:
Die geöffneten Gebiete hätten ein Musterbeispiel abgeben müssen "Leute, schaut her, es funktioniert!". Aber dazu waren weder die Betreiber, aber auch nicht die Skifahrer bereit. Statt ein positives Beispiel zu geben, hat man genau das Gegenteil erreicht. Ohne Regeln, ohne Disziplin. Alle Verantwortlichen (auch die Skifahrer) haben daran Schuld.
Vermutlich kann der Mensch auch nicht anders.
die duftmarke, die gesetzt wurde ist eine Stinkbombe, ein Rohrkrepierer.


Gruß!
der Joe

genau...
 
IQ130 schrieb:
Hallo,

Das Auswärtige Amt wird vorauss. eine Reisewarnung für ganz Österreich (außer Kärnten) heute Nachmittag verhängen. Das bedeutet bei Rückreise nach Deutschland 5 Tage Quarantäne und anschl. negativen Test. Wer jetzt noch da seinen Herbsturlaub plant, sollte dafür finanziell belangt werden.

Das trifft wie in den Sommerferien die Bayern und BW mit den späten Ferien voll.
 
IQ130 schrieb:
Möchte ich verantwortlich sein, wenn ich andere ohne meine Wissen infiziere, weil ich unbedingt Skifahren gehen möchte? NEIN!!!
Latemar schrieb:
Die geöffneten Gebiete hätten ein Musterbeispiel abgeben müssen "Leute, schaut her, es funktioniert!".
Ich ärger mich genau wie ihr über das Bild, dass der Skitourismus im Moment abgibt. Aber man muss schon fair bleiben und sagen, dass das bislang nur nur ein Eindruck ist. Es ist jedenfalls überhaupt noch nicht klar, ob der laxe Umgang mit den Maßnahmen in den Skigebieten zu mehr Infektionen führt oder nicht.
 
Stäntn schrieb:
Nochmal dass ich es schriftlich hab: Gibt es eine gesetzliche Vorschrift, die Abstand plus Maske im Freien vorsieht?

Ich denke, es geht mehr um eine aufgeheizte Gesellschaft, nachdem letztes Jahr der Skitourismus für sehr viele Infektionen verantwortlich war. Für die Meisten Leute, die sich nicht den ganzen Sommer über im Alpinforum tummeln, ist das letzte, was sie vom Skifahren gehört haben dass Ischgl im März Superspreader war.

Es geht also vor allem um einen guten Eindruck zur Rettung der Wintersaison, das ist es also auf jeden Fall wert!

Zumal das einzige was es für Abstand eigentlich braucht, mehr Platz ist. Den sollte man an den Talstationen (wo die meiste Medienpräsenz und evtl. Kontrollen sind) irgendwie organisieren können. Wenn man den Leuten klar macht, dass es mit Abstand viel angenehmer ist anzustehen als dicht gedrängt und es eigentlich keinen Nachteil gibt, müsste das doch irgendwie funktionieren können...

Ic hoffe, dass das ganze jetzt nicht an einer "Fuck you Greta"* - bzw. Wir wehren uns gegen alle Maßnahmen - Mentalität scheitert, die irgendwie zu dem Publikum passt, was sich nach meiner Beobachtung teilweise so in Großskigebieten tummelt :rolleyes:

*"Fuck you Greta" mit Stinkefinger steht doch tatsächlich in einer elektronischen Laufschrift an einem Auto, das regelmäßig vor meinem Fenster parkt...
 
Jan Tenner schrieb:
IQ130 schrieb:
Möchte ich verantwortlich sein, wenn ich andere ohne meine Wissen infiziere, weil ich unbedingt Skifahren gehen möchte? NEIN!!!
Latemar schrieb:
Die geöffneten Gebiete hätten ein Musterbeispiel abgeben müssen "Leute, schaut her, es funktioniert!".
Ich ärger mich genau wie ihr über das Bild, dass der Skitourismus im Moment abgibt. Aber man muss schon fair bleiben und sagen, dass das bislang nur nur ein Eindruck ist. Es ist jedenfalls überhaupt noch nicht klar, ob der laxe Umgang mit den Maßnahmen in den Skigebieten zu mehr Infektionen führt oder nicht.


Die Zahlen in Tirol haben heute die 2000er Marke (aktive Fälle) durchbrochen und sind damit um etwa den Faktor 3 höher als die desaströsen Zahlen in Deutschland (76000 aktive Fälle). Die Konsequenzen sind doch längst da. Die Skigebiete und Bevölkerung sägen gerade heftig am Ast auf dem sie sitzen. Wäre eigentlich nicht so schwer, das vernünftig zu organisieren und damit die eigene Wirtschaft am Leben zu halten. Aber es scheint irgendwie leichter auf die bösen ausländischen Reisewarnungen zu schimpfen als eine Liftschlange mit 1,5m Abstand zu organisieren. Dazu schlägt das österreichische Rote Kreuz (!) ernsthaft vor, doch einfach weniger zu testen, dann gingen die Fallzahlen schon von ganz allein zurück...diese Strategie hat in Ischgl im letzten Winter ja auch bombig funktioniert...ist wirklich schwer zu verstehen. Kann man sich nicht ausdenken...
 
IQ130 schrieb:
Das Auswärtige Amt wird vorauss. eine Reisewarnung für ganz Österreich (außer Kärnten) heute Nachmittag verhängen. Das bedeutet bei Rückreise nach Deutschland 5 Tage Quarantäne und anschl. negativen Test. Wer jetzt noch da seinen Herbsturlaub plant, sollte dafür finanziell belangt werden.

"Finanziell belangt" klingt so nach Strafe. Die ist nicht vorgesehen.

Es gibt nur keine Verdienstausfall-Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz mehr. Wer keinen Ausfall hat (z.B. Homeoffice, weiterer Urlaub, Rentner,...) hat auch keinen finanziellen Schaden.

Und wie oben schon geschrieben wurde: Das gilt erst nach den Herbstferien ab 08. November.
 
Österreich und die Schweiz gelten ab Samstag als Risikogebiet. Allen Deutschen wird geraten umgehend beide Länder zu verlassen (wie bei den Reisewarnungen vorher). Grenzschließungen / Kontrollen sind lt. Medienberichten aus Bayern und BW nicht mehr ausgeschlossen.

Zum Thema Finanzielle Einschränkungen:
Leider gibt es schon finanzielle Einschränkungen in viele Firmen. Reise ich wissentlich in ein Risikogebeit, gibt es keine Lohnfortzahlung während der Quarantäne zu Hause. D.h. ich kann mich nicht mehr durchs "Homeoffice" frei kaufen.
Heißt übrigens auch, das ich mein Haus/Wohnung in der Zeit nicht mehr verlassen darf.

Ich hoffe das sich die Alpenländer jetzt einen richtigen Plan überlegen, die Zahlen so weit zu senken, das die Wintersaison mit Touristen noch gerettet werden kann. Das beinhaltet auch, das Bergbahngesellschaften der Betrieb verboten wird, wenn diese die Maßnahmen nicht richtig umsetzen.
 
IQ130 schrieb:
Zum Thema Finanzielle Einschränkungen:
Leider gibt es schon finanzielle Einschränkungen in viele Firmen. Reise ich wissentlich in ein Risikogebeit, gibt es keine Lohnfortzahlung während der Quarantäne zu Hause. D.h. ich kann mich nicht mehr durchs "Homeoffice" frei kaufen.

Während einer Quarantäne (ohne Homeoffice) gibt es ohnehin keine Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber. Dafür gibt es eine Ausgleichszahlung nach dem Infektionsschutzgesetz vom Staat, und die soll ab 08. November bei Reisestart während bestehender Reisewarnung entfallen.

Wenn Homeoffice möglich und vielleicht sogar die Regel ist gibt es natürlich kein Problem.

Falls keine Quarantäne vorliegt und der Arbeitgeber striktere Regelungen hat liegt in meinen Augen ein Annahmeverzug vor und er muss zahlen. Abschliessend wird das die Rechtssprechung klären müssen. Darauf zu bestehen kann natürlich die Karriere beeinträchtigen. :wink:

IQ130 schrieb:
Heißt übrigens auch, das ich mein Haus/Wohnung in der Zeit nicht mehr verlassen darf.

Klar. Aber wer hat kein Zimmer dass er immer schon mal renovieren wollte...
 
Schneefuchs schrieb:
IQ130 schrieb:
Zum Thema Finanzielle Einschränkungen:
Leider gibt es schon finanzielle Einschränkungen in viele Firmen. Reise ich wissentlich in ein Risikogebeit, gibt es keine Lohnfortzahlung während der Quarantäne zu Hause. D.h. ich kann mich nicht mehr durchs "Homeoffice" frei kaufen.

Während einer Quarantäne (ohne Homeoffice) gibt es ohnehin keine Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber. Dafür gibt es eine Ausgleichszahlung nach dem Infektionsschutzgesetz vom Staat, und die soll ab 08. November bei Reisestart während bestehender Reisewarnung entfallen.

Wenn Homeoffice möglich und vielleicht sogar die Regel ist gibt es natürlich kein Problem.

Falls keine Quarantäne vorliegt und der Arbeitgeber striktere Regelungen hat liegt in meinen Augen ein Annahmeverzug vor und er muss zahlen. Abschliessend wird das die Rechtssprechung klären müssen. Darauf zu bestehen kann natürlich die Karriere beeinträchtigen. :wink:

IQ130 schrieb:
Heißt übrigens auch, das ich mein Haus/Wohnung in der Zeit nicht mehr verlassen darf.

Klar. Aber wer hat kein Zimmer dass er immer schon mal renovieren wollte...
sehr gute Zusammenfassung. Viele Arbeitgeber setzen sich da bewusst über geltendes Recht hinweg
 
Stäntn schrieb:
Nochmal dass ich es schriftlich hab: Gibt es eine gesetzliche Vorschrift, die Abstand plus Maske im Freien vorsieht?
Nein, aber selbst wenn: Es gibt bei öffentlichen Verkehrsmitteln ja sogar explizit die Möglichkeit von dem Abstand abzusehen, wenn Masken getragen werden. Also haben sich die Skigebietsbetreiber und auch die Gäste ganz klar an die vorhandenen Regeln gehalten - ich kapier nicht, was dieses ganze mediale Theater mal wieder soll.
 
weil die Media das neues Ischgl suchen...besonderes die Deutsche....
niemals wird suchen und herausfinden dass bei öffentlichen Verkehrsmitteln die Möglichkeit von dem Abstand abzusehen, wenn Masken getragen werden...ist egal...wichtig ist jemand als schuldig zu bezeichnen....
wie viele fahren ski? 10% , 20% ? die andere denken "mach alles dicht...egal...besser für die Umwelt".... *

* und dann diese Leute fliegen nach Kanarische Inseln
 
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