Denn das Kleinkraftwerk, an dem die Grazer Firma gemeinsam mit slowenischen Forschern arbeitet, soll laut Firmenchef Florian Wagner „sicher“ sein, dass ein GAU oder Super-GAU passiert, sei „vollkommen ausgeschlossen“, wie Wagner im Ö1-Frühjournal am Mittwoch erklärt: „Bei uns handelt es sich nicht um ein kritisches System mit Kettenreaktion, das man andauernd bremsen muss. Bei uns ist es genau umgekehrt. Sobald man ausschaltet, passiert gar nichts.“
Verwendet wird nicht Uran, sondern das dreimal häufiger vorkommende Element Thorium – in erhitztem und dadurch flüssigem Salz. Das Thorium wird im Reaktor mit Neutronen aus einem Teilchenbeschleuniger beschossen, erst dadurch entsteht Uran 233, das sich spaltet. Durch die Kernspaltung entsteht Hitze und somit Energie.
Prototyp in Containergröße in Arbeit
Die Grazer Firma arbeitet derzeit mit dem slowenischen Jozef-Stefan-Institut und der Bernard-Ingenieurgruppe an einem Prototyp. Ziel sind kleine Reaktormodule in Containergröße.