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Auto ...

Ist ASR nicht das "Electronic Stabilizing Programme" bzw. ESP? Bei meinem Golf ist es mit jedem Start automatisch an und ich muss es, sofern von mir gewünscht, jedes mal neu ausschalten, wenn ich im Schnee anfahren möchte (Knopf in der Mittelkonsole, auf dem ESP steht, ein schleuderndes Auto blinkt dann auch im Display, dasselbe wie bei durchdrehenden Reifen).
(keine Ahnung, wer mir das mal erzählt hat, ist aber was dran. Als ich abends los zum Stausee wollte, kam ich nicht raus. Aha, ESP noch an, also ausgeschaltet und schon kam ich problemlos raus).
Der VW Bus der Tommys hatte es auch noch an, was man beim Anfahren deutlich gesehen hat, wie die Reifen links und rechts unterschiedlich schnell durchdrehten.

Die Grafik habe ich noch gefunden, wofür das eigentlich sein soll.
Electronic-Stability-Program1.gif
 
stivo schrieb:
Helf mir kurz weiter: Ich versteh nicht ganz, wie du das mit dem ESP meinst? Hatte da bisher nie Probleme.

Egal wie die Regelsysteme auch immer heißen mögen:

Faktisch wird von der Elektronik der Vortrieb an einzelnen Rädern unterbunden, sobald ein Schlupf/Durchdrehen an dem speziellen Rad erkannt wird.
Ob dies per individuellem Bremseingriff (einfache Variante) oder per variabler Momentverteilung zwischen den Rädern und/oder Achsen (aufwändiger) erfolgt, spielt hier keine Rolle.
 
Ich komme selbst aus der Fahrwerkentwicklung und die obenstehende Frage war eher provozierend gemeint ;)
Meines Wissens nach kann man bei den VW-Modellen das ESP überhaupt nicht komplett abschalten. Ein Druck der Schleudertaste bewirkt lediglich das Deaktivieren der Antriebsschluspfregelung.

Das, was man gemeinhin als ESP bezeichnet, ist - einfach gesagt - ein Steuergerät, das mehrere Programme beinhaltet. Eines davon ist ASR, das sich um durchdrehende Räder beim Anfahren kümmert. Das eigentliche elektronische Stabilitätsprogramm ESP ist eine Fahrdynamikregelung, die eingreift, wenn das Fahrzeug über- oder untersteuert (siehe Bild einige Posts weiter oben). Um das Fahrzeug wieder auf den gewünschten Weg zu bringen, wird an den betreffenden Bremsen ein definierter Bremsdruck aufgebracht. Dieser Programmteil zur Fahrzeugstabilisierung im Schleuderfall hat jedoch mit dem Anfahren auf Schnee relativ wenig zu tun. Deshalb meine dumme Frage... war nicht böse gemeint.
 
Danke auf jeden Fall für die Erläuterung, dass man mit einem Druck auf den Knopf nicht ESP, sondern nur die ASR des ESP ausschaltet. Der Engländer wusste nicht mal, wo der Knopf ist und was das ist (was von mir dann damit erklärt wurde, dass die Räder sich dann "nicht unterschiedlich drehen").
 
snowflat schrieb:
Oje :steinigung:

Sie wollte doch nur einen Freund abholen. Vom Bahnhof in Brüssel. Fahrstrecke rund 95 Kilometer. Also stieg die Belgierin Sabine Moreau (67) in ihr Auto, tippte das Fahrziel in ihr Navi – und landete im 1500 Kilometer entfernten Zagreb!
http://www.bild.de/news/ausland/autonavigation/belgierin-fuhr-nach-zagreb-statt-nach-bruessel-28101832.bild.html

Wie kann den eine Frau 1500 km ohne zu schlafen durchfahren ?
Die Geschichte klingt irgentwie nach Drogen .. Oder sie ist gelogen, so wie sie darsteht klingt sie mir einfach zu unplausibel.
 
Falls die Geschichte stimmt, dann muss man aber schon die Frage nach der Fahrtauglichkeit der Frau stellen. Das kann doch nicht sein, dass man so eine Irrfahrt auch nach mehreren Stunden und Tankstops nicht bemerkt! Auch bei den schlechtesten Geografiekenntnissen nicht.
 
Vor allem sieht man in der Regel die Ortsschilder oder für ganz Blinde zumindestens die Staatsgrenzen. :mrgreen:
 
Mal was Anderes.
Ich stehe zur kommenden Saison vor der Winterreifenfrage.
In der engen Auswahl sind: Conti TS 850 oder Michelin Alpin A4.
Hauptkriterien:
1. Traktion auf Schnee
2. Verschleiß bzw. Erhalt der Eigenschaften über möglichst viele Kinometer/Jahre

Frage: Hat jemand mit einem oder sogar als Vergleich mit beiden dieser Reifen Erfahrungen in o.g. Kriterien auf einem heckgetriebenen Fahrzeug in der Dimension 225/45/17?
 
3303 schrieb:
Mal was Anderes.
Ich stehe zur kommenden Saison vor der Winterreifenfrage.
In der engen Auswahl sind: Conti TS 850 oder Michelin Alpin A4.
Hauptkriterien:
1. Traktion auf Schnee
2. Verschleiß bzw. Erhalt der Eigenschaften über möglichst viele Kinometer/Jahre

Frage: Hat jemand mit einem oder sogar als Vergleich mit beiden dieser Reifen Erfahrungen in o.g. Kriterien auf einem heckgetriebenen Fahrzeug in der Dimension 225/45/17?

Die gleichen Reifen waren bei mir in der engeren Auswahl gewesen.
Ich hab den Conti auf meinem heckgetriebenen Wagen drauf aber andere Dimension.
Hatten im Test gut abgeschnitten und haben sich auch bei mir bewährt. So neu wie er ist, gibts noch keine Langzeiterfahrung über Jahre....
 
Hab auf meinem Grossen die Alpin (über 30.000km/Jahr) und aufm Kleinen die Conti.

Allgemein gesagt hab ich herausgefunden:

- Conti hat besseren halt auf Schnee
- Michelin hält länger

Mehr kann ich ned über die Reifen sagen, da ich selten in Extremsituationen komme, wo sich ein Unterschied der beiden Typen herausstellen könnte.

Hab meine Michelin meist 3-4 Jahre(von Oktober bis Mai) drauf, wobei das Letzte eher Kritisch wird...
 
Kann nur für Frontantriebler 215 / 50 / 17 sprechen, bin im letzten Herbst vom A4 auf den Conti umgestiegen:

Bisherige Erfahrung: Conti hat keine gravierenden Nachteile ggü. dem A4, ist jedoch auf der Autobahn m.E. bei > 150 ein wenig und bei > 190 schon etwas lauter. Eindeutige Vorteile des Conti bei Schnee und Eis (Eis weiss seit Sonntag :D ).
 
Schnee und Eis: Conti
Verschleiß: Michelin


Gruß!
 
Dunlop Winter Sport 3D wäre noch eine Alternative? Die Contis waren mir zu laut...
 
F. Feser schrieb:
Dunlop Winter Sport 3D wäre noch eine Alternative? Die Contis waren mir zu laut...

WinterSport 3D = uraltprofil (wird aber noch verkauft in Sonderkennung für MO oder Runflat), war auch, wenn schon etwas älter immer sehr laut weil er zu Sägezahnbildung neigte. Der Nachfolger ist der 4D und einiges besser.

zum Michelin:
ADAC Motorwelt (10/2011)
Stärken: ausgewogen, Verschleiß
Schwächen: Geräusch, relativ teuer

Die lange Haltbarkeit wird durch harte Gummimischung erreicht, was für den Grip (vor allem im 2.Jahr) nicht von Vorteil ist.

Conti TS 850 gibt es lt meiner Erfahrungen und lt. Homepage Conti nicht in 17 Zoll :nein:

Gute Erfahrungen habe ich mit Goodyear UG8 Perf. gemacht. Super Grip, nicht zu laut und Verschleiss ok. Und einiges günstiger als der Michelin
 
Ich habe den Dunlop SP Wintersport 4D... kann mich nicht beklagen. Würde ihn jederzeit wieder kaufen.
 
Danke für Eure Erfahrungsberichte und Infos:

Zunächst mal gibt es den Conti laut Herstellerinfo in 225/45/17 (H genügt mir): http://www.conti-online.com/generator/www/at/de/continental/automobil/themen/pkw/winter/contiwintercontact-ts-850/contiwintercontact-ts850,tabNr=3.html

Warum ich generell diese beiden Reifen im Auge habe?
Zunächst mal versprechen die Testergebnisse viel, sollten aber mE nach persönlichen Erfahrungen nicht überbewertet werden.
Insgesamt habe ich mit Michelin die beisher besten Erfahrungen gemacht (bislang immer gute Fahreigenschaften, verschleißresistent und auch bei langer Laufleistung ohne Sägezahn, Unwuchten etc..) daher tendiere ich generell etwas zum "Bibendum".

Der Conti genießt hervorragende Bewertungen auf Schnee und soll angeblich dazu sehr verschleißresistent sein. Bei Letzterem habe ich aber auch schon Anderes gehört. Michelin gilt ja immer als sehr langlebig und wird auf Schnee fast gleich gut bewertet wie der Conti 850.

Werde noch mal überlegen. Es wird wohl auch August werden, bis ich Winterreifen kaufen werde.
Falls jemand tatsächlich in 225/45/17 Erfahrungen weiterzugeben hat, läse ich die natürlich weiterhin gern.
 
Mal ne Routenfrage: Spart man zwischen Altötting und Siegsdorf Zeit, wenn man nicht über B299/B304 fährt, sondern über Palling? Wäre über Antwort dankbar!
 
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