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Auto ...

skifam schrieb:
Was man auch wissen sollte:
Lädt man u.a. im EnBW Netz ein auto 2h und länger zahlt man zusätzlich zum kWh Preis einfach eine Pauschale Belegungsprämie die den Preis schnell mal verdoppeln kann.
Wer also preiswert fahren will muss sich anpassen...

Mein Beispiel im August mit dem Enyaq 80 Testfahrt Potsdam bis Kassel früh 7.00Uhr los 11uhr Ankunft
20220813_171349.jpg

Wollte schön bis 17 Uhr im nur freien 11kwh Lader laden mit ADAC EnBw Karte..
Klappte auch - nur gabs einen 20euro Zuschlag Blockierprämie.
Hatte bis dahin gedacht das gilt für Leute die das Auto danach noch nach dem Laden angestöpselt dort stehen lassen.
Denkste kam um 17Uhr zurück- er hatte dann 97% - hab dann bei 98% abgestellt.
Die Rechnung war dann ein Paar Wochen später schon ein Ärgerniss.
Preiswert ist dass nicht bin dann bald bei Diesel km Tankkosten
Da man ja nunmal seine HeimPhotovoltaikanlage schlecht 350 Km mitnehmen kann und dann 2d dort warten kann.

Also nur noch Fahrten bis 170 km Entfernung.

Außerdem muss man sich doch sehr umgewöhnen..

Mit 100kmh wird man nicht nur von Flixbussen überholt.
Das ist von 3 auf 1 eine ganz schöne Entschleunigung.
Langeweile ist irgendwann einschläfernd und gefährlich...
Nicht wie 300 aber anders.


Übrigens die Schnelllader sind noch viel teurer und akkuverschleissender.

Ich muss hier mal ein paar Dinge richtigstellen. Die Blockiergebühr von 10 ct/Minute bis maximal 12,00 € (!), nicht 20,00 €, steht dick und fett vorm Freischalten jedes Ladepunkts in der App.
Screenshot_20221108-124249_mobility+.jpg


Nirgendwo steht, dass diese erst nach Abschluss der Ladung anfällt, sondern es stehen klipp und klar 240 Minuten drin. Nicht 120 wie du behauptest.

Über Sinn und Unsinn der Blockiergebühr wenn man noch lädt im Allgemeinen kann man sicher streiten, aber hier lag der Fehler klar auf Anwenderseite der sich nicht informiert hat.
Aus anderer Perspektive könnte ich ohne Blockiergebühr mein Auto in Parkzonen auf 5 A runterregeln (3,45 kW) und damit meinen 82 kWh Akku vollladen. Kannst dir ja ausrechnen wie lange ich dann kostenlos parke und nebenbei laden dürfte. Es sind über 24 Stunden.

Die Kosten des Ladevorgangs sieht man auch in der Regel direkt nach Abschluss in der App, da muss man nicht wochenlang auf die Rechnung warten.

Langsames Laden kostet bei EnBW als ADAC Kunde 38 ct/kWh AC bei eigenen Säulen und 42 ct/kWh bei allen Roamingpartnern.
Bei DC sind es 48 ct/kWh bei eigenen Säulen und 52 ct/kWh bei Fremdsäulen. In der derzeitigen Marktlage sind das vergleichsweise günstige Preise.
Dafür dass der Enyaq so viel verbraucht kann nur die VWAG etwas, mein Model 3 fährt inklusive aller Ladeverluste mit 130 km/h Reisegeschwindigkeit mit ~ 19 kWh/100 km. Würde ich nur 100 fahren wäre ich bei ca. 14 kWh/100 km mit Ladeverlusten.
Akkuverschleiß durch Schnellladen ist heutzutage zu vernachlässigen, die Batteriemanagementsysteme sind ausgereift genug um den Akku in einem sinnvollen Teperaturfenster zu halten damit das schnelle Laden nicht schädlich ist. Viel schädlicher ist laden auf 100 % und dann stehen lassen - zumindest bei NCA/NMC Akkus. Den LFP Akkus ist das egal.
 
skifam schrieb:
Wenn sie frei ist vielleicht.
Je schneller Du lädtst umso schlechter für den Akku.

Jein, da kommt es klar auf das Zellenmagagement an, wenn der Hersteller das schlau macht kannst du schnellladen ohne großen Akkustress. Und zwar verkraftet der Akku je leerer er ist umso mehr Ladeleistung. Das ist wie als wenn man versucht Watte in einen Sack zu stopfen, am Anfang geht das ganz leicht. Du kannst dann mit hoher Leistung an die 80% gehen, danach wird es spannend wie der Hersteller seine Ladekurve programmiert. Die einen sagen ich nutze die Akkukapazität nie ganz aus und reduziere bei guter Akkukühlung (was natürlich nicht unwesentlich Strom kostet weil die Kältemaschine laufen muss) den Ladestrom exponentiell mit dem Akkustand, dafür hab ich eine gute Lebensdauer bei nutzbarer Restkapazität die über viele Ladezyklen eine gleiche Reichweite garantiert. Tesla macht das zb so. Das kannst du als Anwender aber bei jedem E-Fahrzeug selber beeinflussen. In den meisten Fällen wenn du keine Langstrecke fährst tust du dem Akku am Besten wenn du ihn gar nicht ganz vollmachst. Das schont ihn am Allermeisten.
 
All diese lustigen Diskussionen zeigen doch: E-Autos sorgen dafür, dass man sich mit Dingen beschäftigen und dafür Zeit verschwenden muss, die man mit normalen Autos nicht hat. Also sowas wie Bezahlkarten, "Blockiergebühren", Ladegeschwindigkeit, Standorte von Ladesäulen und ob sie belegt sind, Reichweitenrechnerei, ob schnelles oder volles Laden dem Akku schadet, Quarantäne fürs Auto nach Kollisionen,...

Mit dem Auto fährt man einfach zur nächsten Tankstelle, die nie weit ist, zahlt so wie im Supermarkt auch bar oder mit Kreditkarte, und ist nach 5 Minuten wieder am Fahren.
 
j-d-s schrieb:
All diese lustigen Diskussionen zeigen doch: E-Autos sorgen dafür, dass man sich mit Dingen beschäftigen und dafür Zeit verschwenden muss, die man mit normalen Autos nicht hat. Also sowas wie Bezahlkarten, "Blockiergebühren", Ladegeschwindigkeit, Standorte von Ladesäulen und ob sie belegt sind, Reichweitenrechnerei, ob schnelles oder volles Laden dem Akku schadet, Quarantäne fürs Auto nach Kollisionen,...

Jede neue Technologie, egal ob ein E-Auto, ein Smartphone oder anno dazumal die erste Lokomotive erfordern ein gewissen Umgewöhnung, aber die Erfahrung zeigt ja das der Großteil der Bevölkerung dazu durchaus in der Lage ist ... und die meisten deiner "Kritikpunkte" sind inzwischen eh schon obsolet, da das zu einem Großteil das Auto selbständig regelt und sich nicht mehr darum kümmern muss. Das es immer Menschen gibt, die sich mit den obskusten Argumenten gegen Neuigkeiten wehren ist halt so ... und gerade von dir J-d-s hätte ich krassere Argumente erwartet ... warum so zahm? Bescheidet die Elektromobilität nicht massiv deine Freiheitsrechte als Autofahrer ?? Warum hören wir nichts über deine Klage vor dem internationalen Gerichtshof gegen die EU wegen Nötigung ??? Und natürlich braucht in Deutschland JEDE öffentliche Ladesäule einen Schacht für Barzahlung ...
 
Wooly schrieb:
Und natürlich braucht in Deutschland JEDE öffentliche Ladesäule einen Schacht für Barzahlung ...

und zwar mit der Möglichkeit Münzen einzuwerfen!
 
j-d-s schrieb:
All diese lustigen Diskussionen zeigen doch: E-Autos sorgen dafür, dass man sich mit Dingen beschäftigen und dafür Zeit verschwenden muss, die man mit normalen Autos nicht hat. Also sowas wie Bezahlkarten, "Blockiergebühren", Ladegeschwindigkeit, Standorte von Ladesäulen und ob sie belegt sind, Reichweitenrechnerei, ob schnelles oder volles Laden dem Akku schadet, Quarantäne fürs Auto nach Kollisionen,...

Mit dem Auto fährt man einfach zur nächsten Tankstelle, die nie weit ist, zahlt so wie im Supermarkt auch bar oder mit Kreditkarte, und ist nach 5 Minuten wieder am Fahren.

Finger in die Wunde legen ist immer gut....
Deshalb braucht man auch troubleshooter.
Hilft der Weiterentwicklung.
Bitte beachte z.Zt. fahre ich noch täglich E Autos - nur weil es günstiger ist. Vielleicht in Zukunft auch wegen der lustigen Diskussionen....
Wer das E Auto wegen Durchzug, Beschleunigung oder der Ruhe schätzt, hat vorher leider nicht richtige Autos fahren können...
 
Spezialwidde schrieb:
skifam schrieb:
Wenn sie frei ist vielleicht.
Je schneller Du lädtst umso schlechter für den Akku.

Jein, da kommt es klar auf das Zellenmagagement an, wenn der Hersteller das schlau macht kannst du schnellladen ohne großen Akkustress. Und zwar verkraftet der Akku je leerer er ist umso mehr Ladeleistung. Das ist wie als wenn man versucht Watte in einen Sack zu stopfen, am Anfang geht das ganz leicht. Du kannst dann mit hoher Leistung an die 80% gehen, danach wird es spannend wie der Hersteller seine Ladekurve programmiert. Die einen sagen ich nutze die Akkukapazität nie ganz aus und reduziere bei guter Akkukühlung (was natürlich nicht unwesentlich Strom kostet weil die Kältemaschine laufen muss) den Ladestrom exponentiell mit dem Akkustand, dafür hab ich eine gute Lebensdauer bei nutzbarer Restkapazität die über viele Ladezyklen eine gleiche Reichweite garantiert. Tesla macht das zb so. Das kannst du als Anwender aber bei jedem E-Fahrzeug selber beeinflussen. In den meisten Fällen wenn du keine Langstrecke fährst tust du dem Akku am Besten wenn du ihn gar nicht ganz vollmachst. Das schont ihn am Allermeisten.

Schön und nett erklärt. Danke
Aber
damit haben wir hier unseren Akkuglaubensbildungsauftrag für Interessierte erfüllt und können wieder weiter OT mässig stänkern.
 
skifam schrieb:
Bitte beachte z.Zt. fahre ich noch täglich E Autos - nur weil es günstiger ist. Vielleicht in Zukunft auch wegen der lustigen, manchmal leider hier auch deutschflamesoldierischeanpamp Diskussionen....
Die sind so schön charakterbildend.
Wer das E Auto wegen Durchzug, Beschleunigung oder der Ruhe schätzt, hat vorher leider nicht richtige Autos fahren können...

Sonst gehts dir aber gut oder? :roll:
Troll.
 
Der Wahnsinn.
Was hier alles an "Argumenten" herangezogen wird. Und mit welcher Inbrunst die herkömmliche Technologie verteidigt wird.
Glaubenskrieg...

Natürlich hat die E Mobilität auch Nachteile, aber das haben auch die Verbrenner. Nur an die hat man sich schon gewöhnt!
Und ja - es gibt auch Einsatzzwecke bei denen es definitiv noch nicht passt.
Aber deswegen sich so völlig verschliessen und ein Scheinargument nach dem anderen heranziehen?
:nixweiss:

Die Welt ist im Wandel und wer zu spät kommt bestraft das Leben...
 
Troll ist noch zu Harmlos. Obertroll und Laberer. Eine richtige Plage seit Wochen.
 
Selbsterkenntniss ist euer erster Schritt.
 
judyclt schrieb:
16kwh ist aber recht wenig für den Brocken. Da bist du vermutlich wirklich langsam gefahren, oder? Man muss ja Gott sei Dank nicht so schleichen.

Es war ziemlich einschläfernd.
Danke fürs Beileid.
Aber man lernt um . Es entschleunigt.
Ist aber in D ein bisschen wie im falschen Film.
Um die Strecke zu schaffen ging es nur mit 100kmh, denn schon ab 110 sackte die Reichweite zu schnell zusammen. Dank des " Brocken" Design. Das können tesla oder der eqs oder eqe und hoffentlich bald auch der ioniq6 besser.
Restreichweite war dann 70 bis 100km. D.h. ich musste auf 98% laden um zurückzukommen. Jeder Stop verlängert in dem Fall die Fahrzeit unverhältnismäßig.
Das ist nunmal ausserhalb der Trollrealität hier ein TestFakt.
 
Beim M3 liegt der Sweet Spot gefühlt deutlich höher. Grob zwischen 130-150kmh bei halbwegs freier Bahn würde ich sagen.
 
judyclt schrieb:
Beim M3 liegt der Sweet Spot gefühlt deutlich höher. Grob zwischen 130-150kmh bei halbwegs freier Bahn würde ich sagen.

Warte da noch ewig auf den R2 ...mein Traum.
Endlich klein flach Top cw wert dann macht Effizienz Sinn.
 
judyclt schrieb:
Beim M3 liegt der Sweet Spot gefühlt deutlich höher. Grob zwischen 130-150kmh bei halbwegs freier Bahn würde ich sagen.
Ich würde erwarten, dass der niedrigste Verbrauch etwa bei der niedrigsten Drehzahl im höchsten Gang liegt...das wären bei meinem Golf 7 etwa 80 km/h. Und bei halbwegs freier "Bahn" wird man dann auch nicht ständig von Lkw überholt.
Der Verbrauch liegt bei etwa 3,4-4 l/100 km lt. BC.
 
judyclt schrieb:
Beim M3 liegt der Sweet Spot gefühlt deutlich höher. Grob zwischen 130-150kmh bei halbwegs freier Bahn würde ich sagen.

Bjørn Nyland hat das mal durchkalkuliert, der Sweet Spot aus Reisezeit und Ladezeit liegt irgendwo bei 180-190 km/h, wobei der Unterschied zwischen 150 und 200 nur noch marginal ist und man durch Baustellen, Tempolimits und andere Autofahrer auf die man Rücksicht nimmt sowieso keinen 190er Schnitt erreichen kann.
Am schnellsten dürfte also wirklich schnelles fahren und laden auf 60 % sein. Am Supercharger V3 dauert es von leer bis 60 % ca. 15 Minuten, an öffentlichen Ladesäulen sind es ca. 18 Minuten durch den niedrigeren Peak (ca. 190 kW) durch die 500 A Begrenzung der Säule.

Mir geht es aber eher um Effizienz in Verbrauch, daher fahre ich Langstrecke mit 120-130 und mache wenige längere Ladestops, wo ich dann auf 70-90 % lade. So ist alle 300-400 km eine lange Pause drin.
Bei meiner Fahrt zur Fähre nach Norwegen Ende Mai ging es so mit 4 Ladestops bis nach Hirthals (ca. 1200 km). Der 1. Ladestop war in Hildesheim bei Aral Pulse nach über 460 Kilometern mit 2 % SoC bei Ankunft.
Der 2. Ladestop war in Flensburg-Peelwatt bei der Team Tankstelle.
Der 3. Ladestop war südlich von Randers in Sønder Borup bei Sperto.
Der 4. Ladestop war nur zur Zeitüberbrückung in Hjørring da wir zu früh für die Fähre waren, gebraucht hätten wir den nicht mehr.
 
GIFWilli59 schrieb:
judyclt schrieb:
Beim M3 liegt der Sweet Spot gefühlt deutlich höher. Grob zwischen 130-150kmh bei halbwegs freier Bahn würde ich sagen.
Ich würde erwarten, dass der niedrigste Verbrauch etwa bei der niedrigsten Drehzahl im höchsten Gang liegt...das wären bei meinem Golf 7 etwa 80 km/h. Und bei halbwegs freier "Bahn" wird man dann auch nicht ständig von Lkw überholt.
Der Verbrauch liegt bei etwa 3,4-4 l/100 km lt. BC.

Die niedrigste Drehzahl ist beim Standgas, typischerweise 800-1000 (erzielst du, indem du vom Gas gehst ohne auszukuppeln), aber dabei fahren moderne Autos sicher keine 80 im höchsten Gang. Verbrauch dann ca. 1 Liter pro Stunde (wie im Leerlauf), umgerechnet wohl 2 l/100 km oder etwas mehr (je nach Geschwindigkeit im Standgas). Bergauf kannst du so aber nicht fahren, dann säuft der Motor ab.
 
Wie kommt Ihr drauf, dass der Verbrauch bei niedrigster Drehzahl optimal ist?
Es ist mal wieder eher etwas komplizierter. Der beste Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors liegt bei deutlich höheren Drehzahlen. Bei einem Diesel eher bei 2000U/min. Das heisst natürlich nicht, dass auch dort der Minimalverbrauch im Gesamtfahrzeug liegt.
Aber bei Standlaufdrehzahl unter Last (eingekuppelt) ist der Wirkungsgrad eklatant schlechter als bei höheren Drehzahlen.
Wo liegt der Sweet Spot nun? Tja das ist bei jedem Auto bzw auch jeder Motorisierung unterschiedlich und kann Euch nur der Hersteller verraten (tun sie aber eher ungern, warum auch immer) . Das hängt auch ganz stark davon ab wie der Wirkungsgrad des Motors über das gesamte Kennfeld (Wirkungsgrad über Drehzahl und Last) verteilt ist...
Ganz grob liegt er aber eher zwischen Leerlaufdrehzahl und Drehzahl bei optimalen Wirkungsgrad, also eher im Bereich 1300-1700 bei einem Diesel. Und das dann natürlich im höchsten Gang.

Bei Elektrofahrzeugen ist das viel einfacher. Der Wirkungsgrad ist bis in sehr hohe Drehzahlen nahezu konstant gut. Hier gilt, je schneller desto mehr Verbrauch. Aber da der Luftwiderstand quadratisch mit der Geschwindigkeit steigt ist das nicht linear und es gibt dann schon "gefühlte" Sweet Spots an denen man schnell vorankommt und der Verbrauch noch nicht allzu heftig steigt. Beim I3s mit bekanntlich eher schlechter Aerodynamik liegt der aus meiner Sicht bei 120-125km/h. Bei Fahrzeugen mit besserer Aerodynamik kann das auch bei 130-140km/h liegen. Aber wirklich sparsam ist man nur unterwegs wenn man langsamer fährt.
 
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