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Nochmal zum mitschreiben - es gibt keinen "Schein - Allradantrieb"; entweder können bzw. werden in irgendeiner Form je nach System alle Räder angetrieben oder eben nur zwei und woraus Du einen Wirkungszusammenhang zwischen ESP und Allrad herleitest ist mir nach wie vor völlig schleierhaft.j-d-s schrieb:Bzgl. der Ausführungen über manuell zuschaltbaren Allradantrieb, da gibt es sicher auch Lösungen die einfacher machbar sind als von dir beschrieben. Aber wird halt nicht oder kaum gebaut, weil die Leute aus irgendwelchen Gründen die Schein-Allradantriebe kaufen.
Petz schrieb:Nochmal zum mitschreiben - es gibt keinen "Schein - Allradantrieb"; entweder können bzw. werden in irgendeiner Form je nach System alle Räder angetrieben oder eben nur zwei und woraus Du einen Wirkungszusammenhang zwischen ESP und Allrad herleitest ist mir nach wie vor völlig schleierhaft.j-d-s schrieb:Bzgl. der Ausführungen über manuell zuschaltbaren Allradantrieb, da gibt es sicher auch Lösungen die einfacher machbar sind als von dir beschrieben. Aber wird halt nicht oder kaum gebaut, weil die Leute aus irgendwelchen Gründen die Schein-Allradantriebe kaufen.
Wenn es da eine einfachere und somit preisgünstigere Lösung gäbe hätten sich diese die Autobauer schon längst zu eigen gemacht; der Triebstrang zu den Rädern ist nunmal nötig und der eben nur manuell abkoppelbar wenn man ihn aus Gründen der Spritersparnis im Normalbetrieb in den Urlaub schicken will. Die billigste Variante eines manuell zuschaltbaren Allrads ohne Viscokupplung oder Mittendifferential hat außerdem noch den großen Nachteil das diese Fahrzeuge in engeren Kurven auf rutschigem Untergrund gnadenlos über der Vorderräder schieben...![]()
Interessanter wird das dann in Zukunft bei Elektrofahrzeugen weil man für einen einfachen "Allradhilfsantrieb" eigentlich nur zwei zusätzliche Radnabenmotoren bräuchte.
Die einzige Möglichkeit allerdings nicht eines Allradantriebs sondern einer simulierten Differentialsperre wäre eine spezielle Programmierung der ESP - Steuerung sodaß sie, wenn eines der beiden Antriebsräder über ~ 20 % schneller als das andere Antriebsrad läuft, das zu schnelle auf etwa Gleichlaufwert einbremst, auf das andere dadurch mehr Drehmoment leitet und so ein einseitiges Durchdrehen verhindert. Das bringt aber nur dann einen spürbaren Traktionsgewinn wenn z. B. einer der Reifen gerade auf nem Schneestreifen durchdreht und das andere auf Asphalt läuft. Diese Technik kommt eigentlich aus dem Lokomotivbau wo früher damit durchdrehende einzelne Achsen leicht eingebremst wurden und nennt sich dort Schleuderschutzvorrichtung.
Einen Müdigkeitswarner in der von Dir beschriebenen Form halt ich auch für Unsinn, allerdings gibt es auch Systeme die die Kopfbewegungen analysieren und dann warnen wenn die Rübe z. B. nach irgendeiner Seite zuweit runterkippt.
Wurzelsepp schrieb:Bei Elektroautos gebe ich dir zu 50% recht... durchsetzen werden sie sich aber, und auch die "Ladeproblematik" wird sich lösen lassen. Ich gehe davon aus, dass sich entweder die Ladetechnik rapide verbessert und in zB 5 Minuten 80% Akkustand erreicht werden oder dass sich Einheitsakkus durchsetzen, die man dann nicht bei der Tanke aufladen, sondern nur austauschen muss. Zusätzlich wird auch die Reichweite erhöht werden (durch bessere Akkus und sparsamere Fahrzeuge), was das Laden weniger problematisch macht, da es häufiger zu Hause bzw. über Nacht stattfinden kann.
Wurzelsepp schrieb:Nebenbei: Spannende Studie aus Arizona, die besagt, dass schon bei 5% autonomen Fahrzeugen keine Phantomstaus mehr entstehen. Sie haben auf einer 260m langen Bahn 22 Autos fahren lassen, eines konnten sie dabei entweder manuell oder automatisch fahren lassen. War es manuell unterwegs, so kam es innert kürzester Zeit zu Staus, wurde es auf automatisch umgestellt, so löste sich der Stau innert Kürze auf bzw. entstand gar nicht. Grund ist das viel regelmässigere Fahren und kürzere Reaktionszeit des automatischen Fahrzeugs. Natürlich braucht es da weitere Tests und Untersuchungen, aber interessant ist es trotzdem![]()
Ich kenn zwar noch nicht den neuen Fiesta, aber der aktuelle und vorherige ist mir von der Sitzposition her viel zu tief und die Schnauze zu lang und Windschutzscheibe zu schräg, das find ich immer alles sehr unübersichtlich (generell bei den Ford, wie schon gesagt, und wohl auch viel vielen anderen). Und dass der Fiesta noch mal länger geworden ist, wäre für mich eher ein Nachteil. Ein großer Teil der längeren Länge beim aktuellen Fiesta im Vgl. zum Ignis ist nebenbei ja der längeren Motorhaube geschuldet, hinten im Kofferraum bleibt dann nicht mehr viel davon übrig. Aber wenn ich ein Auto mit Platz brauch, dann was Kastenförmiges, wie der Qubotobi27 schrieb:Der Ignis ist auf jeden Fall ein fetziges Auto und mit Allrad machen auch mal kleine offroad Ausflüge sicher Spaß, aber über 18000€ für die kleine Gurke finde ich schon ziemlich happig. Der neue Fiesta, der jetzt auf dem Markt kommt soll in der Titanium Ausstattung etwas über 17000€ kosten, da bekommt man mehr Auto fürs Geld und deutlich größer ist er auch noch.
Der Müdigkeitssensor beim Ignis ist übrigens mit der Warnung "Fahrzeug schlingert" eingebaut, d.h. die Kamera merken das Schlingern des Fahrzeugs und interpretieren das als Müdigkeit. Geht aber relativ selten an (manchmal geht es an, wenn ich nicht müde bin, sondern nur andere Sachen nebenher mach; war aber auch schon mal sehr müde und bin nicht geschlingert. Sehr häufig geht bei mir aber die Spurhalte-Warnmeldung an, insb. mit den ganzen Sachen, die ich so neben dem Autofahren machPetz schrieb:Einen Müdigkeitswarner in der von Dir beschriebenen Form halt ich auch für Unsinn, allerdings gibt es auch Systeme die die Kopfbewegungen analysieren und dann warnen wenn die Rübe z. B. nach irgendeiner Seite zuweit runterkippt.
j-d-s schrieb:Bei autonomen Fahrzeugen wären halt zwei Dinge wichtig:
-Dass man immer auch selbst fahren kann. Ich würde bei Schnee und Eis nicht dem Computer trauen.
-Dass das Auto immer für mich agiert. Denn ich habe da schon bedenkliche Pläne von Herrn Dobrindt gehört, nach denen der Computer den Sachschaden immer dem Personenschaden vorziehen soll. Dabei wurde sogar erwähnt, dass wenn Fußgänger vor dem Auto sind, das Auto gegen den Baum steuern soll.
In so ein Auto würde ich nie einsteigen, weil die Kollision mit dem Baum ist für mich Lebensgefährlich. Ich werde garantiert nicht ein Fahrzeug benutzen, das im Zweifelsfall mich tötet, um andere zu retten. (Übrigens ist es rechtlich gesehen so, dass man NIEMALS das Leben anderer über sein eigenes Stellen muss, weil Menschenleben nicht gegeneinander abgewogen werden können.)
Außerdem habe zumindest ich in der Fahrschule gelernt, dass bei Kollisionsgefahr man nur, und nur dann, ausweichen soll, wenn das absolut gefahrlos möglich ist. Sonst ist es immer besser, eben voll zu bremsen, aber geradeaus zu fahren. Denn gegen einen Baum, eine Mauer oder den Gegenverkehr zu fahren ist nahezu immer gefährlicher als eine "normale" Kollision auf der Fahrbahn.
Das gilt in gleichem Maße auch für Skigebietsbetreiber, wenn einige User ihr "Bestes" gebenstivo schrieb:Für jemanden aus der Automobilindustrie ist die Unterhaltung hier sehr amüsant.... wenn auch zum Teil extrem schmerzhaft.![]()
Wobei sich hier dann auch noch die Frage einer Modifikation des Versicherungsrechts stellte denn ich fahre (bzw. lasse fahren) sicher nicht gegen eine Mauer um Menschenleben zu retten die mich durch ihr eigenes Verschulden in die Situation bringen und darf dann nach heutigen Vorgaben auch noch den Schaden am eigenen Auto selbst bezahlen - so sicherlich nichtWurzelsepp schrieb:Logisch wäre eigentlich 2, da es "nur" die Verursacher der Situation trifft, dafür ist der potenzielle Schaden mit Abstand am Grössten. 3 ist schwierig, da es die absolut unschuldigsten trifft, 1 ist aus Ego-Sicht unschön, dafür ist der potenzielle Schaden wohl am kleinsten...
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