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Auto ...

j-d-s schrieb:
Dass man dort offenbar kein Salz streut wie bspw. auf der Reschenstraße.

Du meinst, dass man dort halt die Salzkrankheit hat um vorsätzlich Autos hinzumachen, statt einfach eine schöne Schneefahrbahn zu lassen, die viel besser zu fahren ist (insofern man sein Auto im Griff hat ...)
 
Ich weiß nicht in welchem Paralleluniversum man auf einer Schneefahrbahn besser fahren kann als auf einer "schwarzen" Straße, außer man hat Spikereifen vielleicht.

Klar kann man da auch fahren, aber man kann auf ner Bergstraße mit Schneefahrbahn (keine Autobahn) garantiert nicht 100/80 fahren und zügig um die Kurven, es ist also auf keinen Fall "besser".

So ist dein Post reines Trolling, selbst der beste Autofahrer der Welt fährt auf Schnee nicht besser als auf Asphalt :roll:.
 
j-d-s schrieb:
selbst der beste Autofahrer der Welt fährt auf Schnee nicht besser als auf Asphalt :roll:.
Doch aber eben mit den Verhältnissen angepasster Geschwindigkeit was für Dich ja nach wie vor ein absolutes Fremdwort zu sein scheint...
 
Eine salznasse Schneematschstraße ist m.E. schlechter/unsicherer als eine kompakte Schneedecke auf der Straße, hatte ich im Dezember 2x am Simplon erlebt und mir gedacht, dass wäre ungesalzen vmtl. angenehmer zu fahren.

Split hat den Nachteil, dass man Lackschäden und ggf. auch eine kaputte Windschutzscheibe bekommt.

Sand hat den Nachteil, dass das Auto sehr dreckig wird. Den Vorteil, dass es vmtl. am günstigsten und umweltschonendsten ist?

Nichts tun hat den Nachteil, dass es nach einem warmen Tag nachts oder an kälteren Tagen sehr glatt werden kann. Hab ich letztens in Serbien erlebt, dicke Eisschicht, ohne Split, ohne Sand, kilomterlang. Kein Spaß.

Kommt m.E. immer auf die Situation an. So lang's kalt ist und wenig Verkehr, bleibt eine schneebedeckte Straße griffig und wenn es wenig Kurven gibt, ist das schon sehr nett zu fahren. Die Kurven können dann von mir aus gerne gesandet oder gesalzen sein.
 
Die Sache mit der Schneefahrbahn ist eben, dass es auf den meisten wichtigen Straßen Mitteleuropas und auch in den Alpen einfach meistens nicht lange bei einer gut fahrbaren, festgefahrenen Schneedecke bleibt. (In Skandinavien und anderen Gebieten ähnlichen Klimas mag das anders sein)
Tau-Frierprozesse und hohe Nutzungsfrequenz lassen den Schnee an vielen Stellen sehr schnell zu Eis werden.
Ich komme jetzt nicht so viel herum wie andere, aber in den Alpen kenne zumindest ich die Schneefahrbahn hauptsächlich noch eher von höher gelegenen Nebenstraßen, wo es dann auch funktioniert, wenn es dauerhaft schön kalt ist.

starli schrieb:
Nichts tun hat den Nachteil, dass es nach einem warmen Tag nachts oder an kälteren Tagen sehr glatt werden kann. Hab ich letztens in Serbien erlebt, dicke Eisschicht, ohne Split, ohne Sand, kilomterlang. Kein Spaß.

Kommt m.E. immer auf die Situation an. So lang's kalt ist und wenig Verkehr, bleibt eine schneebedeckte Straße griffig und wenn es wenig Kurven gibt, ist das schon sehr nett zu fahren. Die Kurven können dann von mir aus gerne gesandet oder gesalzen sein.
Ziemlich genau so meine auch ich das.
 
starli schrieb:
Beziehst du dich auf die R2 oder R3?
Ist schon etwas lange her, ich meine die hießen Hakkapeliitta R, ob R2 oder R3 das kann ich echt nicht mehr sagen. Ich hatte due einmal und nie wieder eben weil siue nichtmal einen Winter gehalten haben weil ich doch eher auf geräumten Straßen fahre. Ein normaler Winterreifen hält nun mindestens 4 Winter, Schneeketten sind natürlich an Bord.
 
Petz schrieb:
j-d-s schrieb:
selbst der beste Autofahrer der Welt fährt auf Schnee nicht besser als auf Asphalt :roll:.
Doch aber eben mit den Verhältnissen angepasster Geschwindigkeit was für Dich ja nach wie vor ein absolutes Fremdwort zu sein scheint...

Ja eben, das meine ich doch. Ich passe die Geschwindigkeit an, fahre auf der Schneefahrbahn langsamer als wäre die Straße "schwarz". Und genau weil ich da nicht langsamer fahren muss, ist doch für mein Vorankommen eine gesalzene und dadurch schneefreie Straße besser.
 
j-d-s schrieb:
Und genau weil ich da nicht langsamer fahren muss, ist doch für mein Vorankommen eine gesalzene und dadurch schneefreie Straße besser.
Meiner Erfahrung nach aber sogar gefährlicher denn wenn sich in irgendeiner Kurve durch gefrorenes Tauwasser eine dünne Eisschicht bildet die man dann natürlich nicht sieht ist der Abflug vorprogrammiert...:rolleyes: .
 
Spezialwidde schrieb:
Ein normaler Winterreifen hält nun mindestens 4 Winter
vielleicht für dich, aber nicht, wenn man wie ich, im Jahr >40.000 km fährt, d.h. im Winter 20-30.000 km .. die Michelin Alpin (<=A4) haben bei mir bisher immer so ca. 2-2.5 Winter gehalten, bevor sie auf 4-5mm unten waren, aber exakt Buch hab ich da nie geführt.

Mein größtes Problem sehe ich tatsächlich in der Übergangszeit, also im Frühjahr, wo es tagsüber im Tal dann schon 20+ Grad haben kann, aber richtung Skigebiete und über die Pässe ein Winterreifen weiterhin nötig ist, weil nachts Schneefall oder morgens vereiste Straßen auftreten können.. Oder wenn man Anfang Juni oder im September mal eben nach (Nord-) Norwegen fahren will, wo ein Winterreifen an manchen Tagen auch sinnvoll wäre, auf dem Weg aber durch's sommerliche Deutschland und Dänemark fahren muss.
 
Petz schrieb:
j-d-s schrieb:
Und genau weil ich da nicht langsamer fahren muss, ist doch für mein Vorankommen eine gesalzene und dadurch schneefreie Straße besser.
Meiner Erfahrung nach aber sogar gefährlicher denn wenn sich in irgendeiner Kurve durch gefrorenes Tauwasser eine dünne Eisschicht bildet die man dann natürlich nicht sieht ist der Abflug vorprogrammiert...:rolleyes: .

Gefrorenes Tauwasser auf einer gesalzenen Straße geht physikalisch nicht.
 
j-d-s schrieb:
Gefrorenes Tauwasser auf einer gesalzenen Straße geht physikalisch nicht.
Sehr wohl Herr Kollege wenn nämlich mit dem Tauwasser untertags auch das Salz mit abrinnt und es in der Nacht wieder friert... :wink:
 
Da hier glaub Posts rausmoderiert wurden schreibe nur was ganz kurzes: früher fand ich die Winter Michelin punkto Abnutzung nicht genial, ob sich da was massiv verbessert hat, weiss ich nicht.

Bester Winterreifen, den ich je gefahren bin war irgendein alter Nokian, hatte ihn jedoch nicht selbst gekauft, den fand ich subjektiv betrachtet spürbar besser. War auch extrem widerstandsfähig. In CH sind die jedoch kaum bei den Pneuhändlern auf Lager.

4 Schneeketten und was Split habe ich eigentlich im Winter immer dabei (kann man je nach 4x4 Fahrzeug auch hinten montieren wenn's eigentlich nicht erlaubt ist, massgebend ist der Freiraum damit nichts beschädigt wird (insbes. Bremsleitungen, Kette muss man sauber montieren und nachspannen)), sowie saisonunabhängig falls Gelände heikel sein könnte.
 
Lagorce schrieb:
Da hier glaub Posts rausmoderiert wurden
Nein. In diesem Thread war seit mindestens 4 Wochen keinerlei Moderationsaktivität. Mir fällt in den letzten Posts auch nichts auf was dich darauf schließen lässt...
 
Lagorce schrieb:
Bester Winterreifen, den ich je gefahren bin war irgendein alter Nokian, hatte ihn jedoch nicht selbst gekauft, den fand ich subjektiv betrachtet spürbar besser.

ich fahre ja immer noch gerne den Pirelli W160 Snowcontrol, aber für den muss man inzwischen schon Raritätenzuschlag zahlen....
 
David93 schrieb:
Lagorce schrieb:
Da hier glaub Posts rausmoderiert wurden
Nein. In diesem Thread war seit mindestens 4 Wochen keinerlei Moderationsaktivität. Mir fällt in den letzten Posts auch nichts auf was dich darauf schließen lässt...
Sorry, dann habe ich mich geirrt.

Edit:
Bzgl. Reifentests bin ich nicht sicher wie representativ, die im Bezug auf den effektiven Einsatz beim eigenen Fahrzeug sind. Ob Fahrzeug, Fahrstil, Streuung in der Herstellung des Reifens da eine spürbare Rolle mitspielen. Kann mich nur daran erinnern, dass ich gewisse angeblich sehr gute Reifen nicht so überlegen fand oder ggf. umgekehrt.
 
Das Probelm mit den Reifentests, dass die nur für 1-2 Größen gemacht werden und der Reifen mit anderen Größen ziemlich anders sein kann. Sieht man ja zumindest mittlerweile an den unterschiedlichen EU-Reifenlabel für die verschiedenen Größen...

.. und dann kommt es ggf. noch auf das Gewicht des Autos an, den vom Autohersteller für das Modell empfohlenen Luftdruck - das kann vmtl. alles ein bisschen was ausmachen, dass man mit seinem Fahrzeug zu einem ganz anderen Ergebnis kommen würde als bei den Tests, wo die verschiedenen Reifenhersetller ja auch oft nur minimal unterschiedlich im Ergebnis sind ..

(und dennoch hält man sich an die Tests, weil man ja sonst nichts hat)
 
da hab ich mich dieses Jahr sogar drüber gefreut. Irgendeine Zeitung hat nämlich die Winterreifen in genau meiner Größe auf dem Nachfolger meines Passats getestet. 4Motion 2.o Tdi, das fand ich dann doch repräsentativ. Hab einen der drei punktgleichen Testsieger genommen, (natürlich den günstigsten) und bin bislang zufrieden.

Ist übrigens ein GoodYear Ultragrip 9 geworden in 205/55 R16

Testergebnisse übrigens auch vom ÖAMTC. Die kennen Schnee hoffentlich besser als das deutsche Pendant...


Bzgl. Nokian.. hatte ich mal auf einem Golf IV und der hat echt viel mitgemacht in meinem Wintersemester in Oslo. Toller Reifen, aber keine Ahnung was genau das war.
 
danimaniac schrieb:
Testergebnisse übrigens auch vom ÖAMTC. Die kennen Schnee hoffentlich besser als das deutsche Pendant...
Da wär ich mir nicht so sicher denn soweit ich weiß arbeiten die beiden bei Reifentests zusammen... :ja:
 
Petz schrieb:
danimaniac schrieb:
Testergebnisse übrigens auch vom ÖAMTC. Die kennen Schnee hoffentlich besser als das deutsche Pendant...
Da wär ich mir nicht so sicher denn soweit ich weiß arbeiten die beiden bei Reifentests zusammen... :ja:

na... shit.
erklärt dann auch die sehr ähnliches Testergebnisse ne?
bislang funktionieren die Reifen jedenfalls ganz gut.
 
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