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Auto ...

Marmotte schrieb:
Die Reichweite ist doch ausreichend, die Möglichkeit des Schnellladens für 80% Ladekapazität in 30 Minuten ist auch gegeben (wenn dann auch die Infrastruktur hierfür vorhanden ist !). Aber für die überwiegenden Fahrten sind die 330 km nach WLTP doch voll ausreichend, gerade im Kleinwagensegment.
das mit der Reichweite hängt halt stark von der geplanten Nutzung ab - ich bräuchte so ein Auto eher fuer lange Strecken, in der Stadt mache ich eh fast alles mit dem Rad. Und 330 km (die ja ziemlich unrealistisch sind), soweit kam selbst mein Panda mit seinem 30 Liter Tank - und 80% sind dann real schnell unter 200 km - finde da mal die Ladetechnik... ich muss am Montag nach Perpignan - da komme ich mit meinem Porsche ohne tanken hin...

gibt es eigentlich schon Infos wie der am Wechselstrom lädt?
 
An der Wallbox beim einphasigen Laden 7,4 kW, beim dreiphasigen Laden bis zu 11 kW. Also ca. 5h zum Vollladen.
Fürs Laden an der normalen Haushaltssteckdose hab ich noch nix gefunden.

Langstreckentrips wie nach Perpignan sind schon komplizierter, da gebe ich dir Recht...
Da wäre dann momentan wohl ein Plug-In-Hybrid praktischer. Sowas wie der jetzt mit dem Corsa-e vorgestellte Grandland X hybrid. Der soll dann aber knappe 50.000€ kosten und hat auch nur ne reine Elektroreichweite von 50 km. Dafür ist man dann halt für Langstrecken besser gerüstet.
 
Marmotte schrieb:
Langstreckentrips wie nach Perpignan sind schon komplizierter, da gebe ich dir Recht...
das betrachte ich jetzt noch nicht als Langstreckentrip... wie gesagt, eine Tankfuellung.

Aber die Ladeproblemtaik ist etwas, in das aus meiner Sicht eher Geld fliessen sollte als in die Förderung der Endabnehmer. Eine Freundin hätte sich gerne eine E-Auto gekauft, kann aber nun schlecht aus dem 2. Stock ein VErlaengerungskabel auf die Strasse werfen... und Ladestationen sind selbst in Freiburg Mangelware - selbst der lokale BMW Haendler (E-Auto Absatz inzwischen 20%) kann keine vernünftige Ladeinfrastruktur stellen, weil er beim Neubau vor 2-3 Jahren an so etwas nicht gedacht hat... --> https://www.badische-zeitung.de/freiburg-bekommt-mehr-elektro-ladesaeulen
 
ich glaube immer noch eher, dass die Batterieautos eine Übergangsform bleiben werden. Ich hoffe immer noch, dass nun das Auto an sich elektiffiziert wird und wenn die Autobauer das gut schaffen, dann wird die Batterie durch eine Brennstoffzelle ausgetauscht bzw. auf eine Pufferbatterie verkleinert mit Brennstoffzelle.
Wofür man in der Stadt (und vor allem für in der Stadt) ein Auto braucht erschließt sich mir immer weniger, da sollte mit den Fördermilliarden eher der ÖPNV ausgebaut werden. Und Carsharing vergrößert.
Und für Langstrecke sehe ich es als bedingt geeignet (auch wenn ich nach 5 Stunden Fahrten immer öfters merke, ich werde alt und ein Zwangsladestopp unterwegs wäre gar nicht so schlecht).
Einzig wo ich es aktuell sinnvoll finde ist für die Leute, die vom Land zur Arbeit pendeln - das Auto steht 8 Stunden tagsüber und 8 Stunden nachts rum. Da kann es in Ruhe laden.
 
kaldini schrieb:
ich glaube immer noch eher, dass die Batterieautos eine Übergangsform bleiben werden. Ich hoffe immer noch, dass nun das Auto an sich elektiffiziert wird und wenn die Autobauer das gut schaffen, dann wird die Batterie durch eine Brennstoffzelle ausgetauscht bzw. auf eine Pufferbatterie verkleinert mit Brennstoffzelle.
da sehe ich den Vorteil nicht - elektrische Energie in Wasserstoff zu wandeln und danach zurück in Elektrische Energie ist ein höchst ineffizienter Vorgang. Der einzige Vorteil, der für Wasserstoff spricht ist seine gute Lagerbarkeit und schnelle "Tankbarkeit". Aber warum dann nicht direkt mit Wasserstoff fahren?
 
albe-fr schrieb:
für Wasserstoff spricht ist seine gute Lagerbarkeit
Da gibt es schon Probleme:
Durch seine geringe Molekülgröße diffundiert Wasserstoff relativ gut durch eine Vielzahl von Materialien, sodass viele Materialien für die Tankhülle ungeeignet sind. Durch hohe Temperaturen und hohen Innendruck wird der Diffusionsprozess verstärkt. Durch Wasserstoffversprödung werden metallische Tankhüllen zusätzlich belastet.
Bei der kryogenen Wasserstoffverflüssigung kommt es durch unvermeidbare thermische Isolationsverluste zum Verdampfen/Ausgasen. Kann dieses entstehende Wasserstoffgas nicht genutzt werden, entstehen erhebliche Verluste. Beispielsweise leert sich der halbvolle Flüssigwasserstofftank des BMW Hydrogen7 bei Nichtbenutzung in 9 Tagen
https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffspeicherung
 
albe-fr schrieb:
kaldini schrieb:
ich glaube immer noch eher, dass die Batterieautos eine Übergangsform bleiben werden. Ich hoffe immer noch, dass nun das Auto an sich elektiffiziert wird und wenn die Autobauer das gut schaffen, dann wird die Batterie durch eine Brennstoffzelle ausgetauscht bzw. auf eine Pufferbatterie verkleinert mit Brennstoffzelle.
da sehe ich den Vorteil nicht - elektrische Energie in Wasserstoff zu wandeln und danach zurück in Elektrische Energie ist ein höchst ineffizienter Vorgang. Der einzige Vorteil, der für Wasserstoff spricht ist seine gute Lagerbarkeit und schnelle "Tankbarkeit". Aber warum dann nicht direkt mit Wasserstoff fahren?
Wenn man ausreichend elektrische Energie zur Verfügung hat, z.B. dank der vielen Windkraftwerke in D, ist das eine durchaus sinnvolle Speichermöglichkeit.
 
Elektrische Energie in Wasserstoff zu wandeln und danach zurück in Elektrische Energie ist ein höchst ineffizienter Vorgang

Das wäre bei einer regenerativen Energiequelle für die Elektrolyse aber nicht mehr so schlimm.
 
wetterstein schrieb:
Beispielsweise leert sich der halbvolle Flüssigwasserstofftank des BMW Hydrogen7 bei Nichtbenutzung in 9 Tagen
da sind wir soweit ich weiss inzwischen bei >30 Tagen - aber klar, die Technik eignet sich nicht ein Auto über den Sommer vollgetankt wegzustellen.
 
Jan Tenner schrieb:
Elektrische Energie in Wasserstoff zu wandeln und danach zurück in Elektrische Energie ist ein höchst ineffizienter Vorgang

Das wäre bei einer regenerativen Energiequelle für die Elektrolyse aber nicht mehr so schlimm.

man kann immer nur soviel Energie verbrauchen wie man zur Verfügung hat... und solange wir da kein Überangebot an regenerativen Enrgierquellen haben...
 
Jan Tenner schrieb:
und solange wir da kein Überangebot an regenerativen Enrgierquellen haben...
Haben wir! Sonneneinstrahlung und Wind ist genug da.

aktuell genutzt aber nein. Derzeit Muss man die Co2 Bilanz eines Autos einfach am deutschen Strommix messen und da ist es nicht wirklich sinnvoll erst unter Zuhilfenahme elektrischer Energie Wasserstoff zu produzieren um den danach wieder verlustbehaftet in elektrische Energie zu wandeln, wenn man ihn auch direkt verbrennen kann.
 
Jan Tenner schrieb:
aktuell genutzt aber nein.
Das ist für mich ja auch das Argument, die Nutzung weiter auszubauen. :wink:
Will nur keiner die Investitionskosten tragen...
das ist eine komplexe Problematik - gerade bei der photovoltaik gibt es auch Grenzen ab wann wir darüber nachdenken muessen wieviel Enrgir wir da reflektieren statt zu absorbieren... aber das sprengt das Thema "Auto". Idealerweise bekommen wir in kürzerer Zukunft die Kernfusion in den Griff.
 
Idealerweise sollten wir anfangen einzusehen, dass wir andere Mobilitätskonzepte oder zumindest -visionen für den Individualverkehr brauchen!

Solange wir versuchen, die heutige Nutzung des Autos 1 zu 1 nur mit anderen Antriebsarten weiterzuführen, ist die Technologie egal, das führt in mehreren Gesichtspunkten in die Sackgasse.
Klima- und Umweltschutz ist da nur ein Teilaspekt von.
 
BMW hat sich das einfach vorgestellt, hat aber nicht so gut funktioniert. Das Problem mit den Tanks ist aber afaik gelöst.
 
GIFWilli59 schrieb:
Wäre doch gar nicht mal so schlecht - denn in Städten und Ballungsräumen kommen die Vorteile am meisten zum Tragen (Vermeidung extrem hoher Belastung mit Luftschadstoffen) und die Nachteile (geringe Reichweite) am wenigsten.
Im ländlichen Bereich sehe ich eher weniger die Notwendigkeit, auf E-Mobilität umzustellen.
Tja, ich sähe das ja umgekehrt: Am Land hast du vmtl. ein eigenes Haus und kannst leichter das Auto laden als in der Stadt an den Laternenpfosten. Und: In der Stadt hast du ein gut ausgebautes ÖPNV-Netz, wo man uU. gar kein eigenes Auto braucht ..
 
Gut, dass es bei modernen Verbrennungsmotor-getriebenen Fahrzeugen weder Rückrufe noch Brände gibt :wink:
 
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