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Bahnen bewerben Skiwelt Kaiser-Brixental in Eigenregie

snowflat

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Bahnen bewerben Skiwelt Kaiser-Brixental in Eigenregie

Auf der einen Seite stehen die Großverbände, auf der anderen die Bergbahnen. Damit keine Kluft entsteht, wird in der SkiWelt die enge Kooperation fortgesetzt.

Die SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental ist nicht nur Österreichs größter zusammenhängender Skiverbund, die Tourismusgesellschaft selben Namens galt bis vor wenigen Monaten auch als eine der mächtigsten Werbeallianzen Tirols. Doch das Vorzeigeprojekt, in dessen Topf acht Tourismusverbände und sechs Seilbahnunternehmen zwecks Bewerbung des gemeinsamen Skigebiets rund um die Hohe Salve eingezahlt haben, existiert in dieser Form nicht mehr.

Kooperation punktuell
Der Grund: Nach den Fusionen der Tourismusverbände zerfiel die WKBT (Wilder Kaiser/Brixental Tourismus GesmbH), die Seilbahnen standen den drei miteinander konkurrenzierenden Großverbänden gegenüber. Einziger Ausweg: "Die Bergbahnen haben sich neu formiert und die gemeinsame Marketingfirma SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental gegründet", schildert Geschäftsführer Roman Bliem.

Trotz fehlendem Dachmarketings pochen sowohl Seilbahner als auch Touristiker nun auf die Fortsetzung der engen Kooperation. "Wir müssen zusammenhalten, weil wir mit der SkiWelt dasselbe Produkt verkaufen", erläutert die Geschäftsführerin der Ferienregion Hohe Salve, Evelyn Richter. Einziger Unterschied: "Wir arbeiten jetzt nur noch punktuell, also bei einzelnen Aktionen, zusammen." Als Gemeinschaftsprojekt nennt Ingunn Bindhammer vom TVB Wilder Kaiser die Super-Skiwochen, bei der 120 Betriebe jeweils eine Woche vor Weihnachten und Ostern 35 Prozent Ermäßigung auf Unterkunft, Skipass, Skischulen und Skiverleih gewähren.

Eine Sonderstellung nimmt übrigens der Verband Kitzbüheler Alpen/Brixental ein, der mit den Großverbänden Kitzbühel und St.Johann an der gemeinsamen Marketingfirma Kitzbüheler Alpen beteiligt ist.

Überregionale Liftkarte
"Aufgrund der geographischen Lage - die Orte Brixen und Westendorf sind bekanntlich in die SkiWelt eingebunden - sind wir nach beiden Seiten offen", erklärt Direktor Max Salcher. Der Touristiker kann zudem mit einer Frohbotschaft aufwarten: Von Waidring bis Alpbach haben sich die Seilbahner jüngst auf eine Kitzbüheler-Alpen-Card im Sommer geeinigt.

Quelle: TT
 
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