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Balkonkraftwerk optimal nutzen

Was ich halt wirklich schlimm finde dass man was die Komponenten angeht von einigen Qusimonopolisten abhängig ist. Die diktieren den Preis. Ein offen geduldetes Kartell. Das betrifft vor Allem die Speicher. Was anderes bekommst du nicht genehmigt also musst du zahlen. Alleine das ärgert mich. Beim Wechselrichter seh ich das ja noch ein, der muss gewisse geprüfte Kriterien erfüllen, das muss sichergestellt sein. Für den Preis einer legal am öffentlichen Netz betriebsfähigen Großanlage mit Speicher könnte ich in Eigenleistung aber wirklich eine fast autarkiefähige Anlage mit Großspeicher erstellen, dann eben als Insellösung und muss mich vom Netz komplett abkoppeln. Wäre ja mit einem automatischen Netztrenner möglich der, wenn der Akku leer ist, allpolig aufs Netz umswitcht aber sowas genehmigt dir der Netzbetreiber nicht. Dann kann er ja keine Kasse mehr machen. Was die Speicher angeht zum Beispiel hätte der der Platz und einen belüftbaren Raum hat, etwa da wo mal ein Heizöltank stand und den etwas Wartungsaufwand nicht scheut, eine wunderbar billige Möglichkeit, nämlich den Bleiakku. Die sind über hundert Jahre lang bewährt, halten mindestens 30 Jahre, eher noch mehr, sind sehr zuverlässig und billig. Man muss halt turnusmäßis Wasser nachgießen. Im Profibereich werden Notstrombänke und Kurzzeitspeicher fast aussschließlich in Bleiblöcken aufgebaut. Auch heute noch. Für den Privatmann krigst du das nicht zugelassen, da muss die teure und gefährliche Lithiumionentechnik her. Das Kartell hat sich geeinigt, ihre am öffentlichen Netz zugelassenen Wechselrichter sind nur mit den ebenfalls abgesprochenen teuren Speichermodulen kompatibel. Klar, ist kompakt, leicht und wartungsfrei aber nach 10 Jahren im Tageszyklenbetrieb im Eimer. Politik und Lobby sei Dank. Das will ich auch nicht einsehen. Ach es ist echt zum Heulen...Ich hab mich ja schon länger intensiv mit der Thematik beschäftigt, die Balkonkraftwerke gabs halt letzte Woche zu weniger als dem halben Preis, keinen Installationsaufwand und keinen Ärger mit den Behörden, ich müsste ja alleine schon mehr als 10000 Euro investieren nur um mein Hausnetz auf den Stand der Technik zu bringen (und mein Haus wieder zur Großbaustelle machen), das muss man ja tun sobald man installationstechnische Veränderungen macht, ich hab ja noch die Nachkriegsverkabelung klassisch genullt, da konnt ich einfach nicht anders ;D Alles andere würde sich zu meinen Lebzeiten mit Sicherheit nicht mehr rentieren. Wenn ein Herr Habeck käme, mir eine Anlage spendiert und die bezahlt würde ich sogar auf eigene Kosten meine Ölheizung rausreißen und auf Wärmepumpe umrüsten. So kann ich mir das nicht leisten. Es hängt ja immer ein riesen Rattenschwanz dran. Wenn ich Glück habe bräuchte ich ja auch noch ein neues Dach mit Gebälk wegen des Zusatzgewichtes...
 
Inzwischen gibt es aber auch LFP (Lithium-Eisenphosphat) Akkus. Die haben gegenüber den Lithium-Ionen-Akkus den grossen Nachteil, dass die Energiedichte deutlich kleiner ist, das spielt aber bei einem Hausspeicher keine Rolle.
Vorteile haben die LFP-Akkus mehrere:
- Sie benötigen deutlich weniger der umstrittenen Metalle
- Sie sind billiger
- Sie sind langlebiger
- Sie sind brandresistenter

Von daher für den Hausgebrauch viel besser geeignet... die Vorteile sind wesentlich, der eine Nachteil spielt in dem Zusammenhang kaum eine Rolle.
 
Wurzelsepp schrieb:
Inzwischen gibt es aber auch LFP (Lithium-Eisenphosphat) Akkus. Die haben gegenüber den Lithium-Ionen-Akkus den grossen Nachteil, dass die Energiedichte deutlich kleiner ist, das spielt aber bei einem Hausspeicher keine Rolle.
Vorteile haben die LFP-Akkus mehrere:
- Sie benötigen deutlich weniger der umstrittenen Metalle
- Sie sind billiger
- Sie sind langlebiger
- Sie sind brandresistenter

Von daher für den Hausgebrauch viel besser geeignet... die Vorteile sind wesentlich, der eine Nachteil spielt in dem Zusammenhang kaum eine Rolle.

Auch ein LFP Akku ist ein Lithium-Ionen-Akku, nur mit anderer Zellchemie als die bisher genutzten NMC/NCA Akkus. Hier eben Lithium-Eisenphosphat statt Lithium-Nickel-Mangan-Kobaltoxid oder Lithium-Nickel-Kobalt-Aluminiumoxid.
 
Ja, die ganzen Vorteile der Li Ionenakkus (zu denen übrigens auch die Li Eisenphosphatakkus zählen, das Eisenphosphat bezeichnet lediglich die materielle Besonderheit der Gegenelektrode, die bei herkömmlichen Akkus chemisch anders beschaffen ist), egal welcher Unterart sie auch angehören, wie gutes Kapazitäts-Masse-Verhältnis, günstiges Volumen-Kapazitäts-Verhältnis, geringe Selbstentladung, spielen hauptsächlich in der Mobilität eine Rolle. Dafür wurden die eigens entwickelt. Anfangs um tragbare Elektronikkleingeräte wir Musikabspielgeräte, Funkgeräte, Taschenfernseher und was weiß ich noch alles immer kleiner und leichter bauen zu können. Tolle Sache, gar keine Frage. Li Eisenphosphat sind zb ganz toll geeignet um sich im Campingmobil eine gewisse Autarkie zu schaffen wenn man nicht gerade auf einer Brandbombe schlafen will. Dessen größter Nachteil sind aber die hohen Ladeverluste. Die ganzen Nachteile die sie haben kommen dagegen bei stationären Speichern voll zum Tragen, das wird dem nicht so ganz fachbezogenen Endverbraucher halt anders verkauft. Für stationäre Speicher, vor allem gehts da ja um Kurzzeitspeicher, will man hauptsächlich einen guten Lade/Entladewirkungsgrad, einen geringen Akkuinnenwiderstand, möglichst einfache Ladeintelligenz und, ganz wichtig, eine gute Zyklenfestigkeit, dafür nimmt man Masse, Bauvolumen, erhöhte Selbstentladung (man will ja nur einen bis wenige Tage speichern) gerne in Kauf. Der gute alte Bleiakku kann das ganz wunderbar, den kannst du mit über 90% Ladewirkungsgrad fahren, wir haben in der Firma eine E-Stapler mit zwei 24V Bleiblöcken aus den 80er Jahren. Der Akku hält immernoch. Wenn der einfach nur im Keller stehen würde und nicht geschüttelt wird kann der wohl seinen 100ertsten Geburtstag erleben. Man muss halt ab und zu nen Eimer Wasser reinschütten. Ich seh das ja tagtäglich auf der Arbeit. Wir testen ja solche Systeme. Politik und Lobby drücken ihre Wunschvorstellungen ohne Rücksicht auf Verluste durch. Es soll ja wirtschaftlich sein und nicht technisch sinnvoll. Wirtschaftlich aber nur für die Hersteller und Netzbetreiber, aber bitte nicht für den Endkunden. Bei USVs käme kein Mensch auf die Idee Lithiumakkus als Speichermedium zu nutzen weil man dann spätestens alle 5 Jahre die komplette Akkubank neu bestücken könnte.
 
Der beste Speicher ist ein schwarzer Ferrariszähler...

@600W/800W völlig überschätzte Diskussion (außer Ferraris) die Stunden wo man bei meist suboptimaler Ausrichtung mit 2 Modulen über 600W erzeugt sind vernachlässigbar.
Gute Module sind eher bei beölktem Wetter interessant...
 
Warum sonst. Das kann halt böse ins Auge gehen wenn man sich dabei erwischen lässt. Neben den rechtlichen Folgen und Kosten die das haben kann darf der Versorger in dem Fall unverzüglich den Vertrag kündigen und Netztrennung vornehmen. Das steht fast auf einer Stufe wie Siegel brechen am Zähler. Ob es letztlich wirklich dazu kommt lass ich mal dahingestellt aber man sollte da schon vorsichtig sein.
 
Speicher lohnen sich finanziell gesehen nicht.
Bei einem Anschaffungspreis von rund 1.000€ inkl. Montage/kWh und einer Lebensdauer von rund 5.000 Zyklen ergibt sich ein Preis von 0,20€/kWh. Zzgl der entgangenen Einspeisevergütung sind wir dann bei rund 0,28€/kWh - da kann Mans ich das Geld auch gleich unters Kopfkissen legen. Und das sage ich, obwohl ich Geld mit verkauften Speichern verdiene ;)

Ne 10kW-Standardanlage hingegen amortisiert bei den aktuellen Preisen nach rund 10-13 Jahren in den meisten Fällen und selbst wenn man sie finanzieren muss (KfW), hat man monatlich noch was übrig.

Balkonkraftwerke amortisieren sich im Normalfall natürlich am schnellsten- dafür ist aufgrund der geringen Investitionssumme und Anlagengröße natürlich auch der Überschuss nach 20 Jahren am geringsten.
 
Spezialwidde schrieb:
Ja, die ganzen Vorteile der Li Ionenakkus (zu denen übrigens auch die Li Eisenphosphatakkus zählen, das Eisenphosphat bezeichnet lediglich die materielle Besonderheit der Gegenelektrode, die bei herkömmlichen Akkus chemisch anders beschaffen ist), egal welcher Unterart sie auch angehören, wie gutes Kapazitäts-Masse-Verhältnis, günstiges Volumen-Kapazitäts-Verhältnis, geringe Selbstentladung, spielen hauptsächlich in der Mobilität eine Rolle. Dafür wurden die eigens entwickelt. Anfangs um tragbare Elektronikkleingeräte wir Musikabspielgeräte, Funkgeräte, Taschenfernseher und was weiß ich noch alles immer kleiner und leichter bauen zu können. Tolle Sache, gar keine Frage. Li Eisenphosphat sind zb ganz toll geeignet um sich im Campingmobil eine gewisse Autarkie zu schaffen wenn man nicht gerade auf einer Brandbombe schlafen will. Dessen größter Nachteil sind aber die hohen Ladeverluste. Die ganzen Nachteile die sie haben kommen dagegen bei stationären Speichern voll zum Tragen, das wird dem nicht so ganz fachbezogenen Endverbraucher halt anders verkauft. Für stationäre Speicher, vor allem gehts da ja um Kurzzeitspeicher, will man hauptsächlich einen guten Lade/Entladewirkungsgrad, einen geringen Akkuinnenwiderstand, möglichst einfache Ladeintelligenz und, ganz wichtig, eine gute Zyklenfestigkeit, dafür nimmt man Masse, Bauvolumen, erhöhte Selbstentladung (man will ja nur einen bis wenige Tage speichern) gerne in Kauf. Der gute alte Bleiakku kann das ganz wunderbar, den kannst du mit über 90% Ladewirkungsgrad fahren, wir haben in der Firma eine E-Stapler mit zwei 24V Bleiblöcken aus den 80er Jahren. Der Akku hält immernoch. Wenn der einfach nur im Keller stehen würde und nicht geschüttelt wird kann der wohl seinen 100ertsten Geburtstag erleben. Man muss halt ab und zu nen Eimer Wasser reinschütten. Ich seh das ja tagtäglich auf der Arbeit. Wir testen ja solche Systeme. Politik und Lobby drücken ihre Wunschvorstellungen ohne Rücksicht auf Verluste durch. Es soll ja wirtschaftlich sein und nicht technisch sinnvoll. Wirtschaftlich aber nur für die Hersteller und Netzbetreiber, aber bitte nicht für den Endkunden. Bei USVs käme kein Mensch auf die Idee Lithiumakkus als Speichermedium zu nutzen weil man dann spätestens alle 5 Jahre die komplette Akkubank neu bestücken könnte.

Und wie steht es um die Salzbatterien wie z.B. solche hier? https://www.innov.energy/de/heimspeicher/salidomo-9-18
Taugen die technisch was und sind bisher "nur" zu teuer oder haben sie generell zu viele andere Nachteile?
 
Che schrieb:
Speicher lohnen sich finanziell gesehen nicht.
Bei einem Anschaffungspreis von rund 1.000€ inkl. Montage/kWh
Stimmt schon, macht nur Sinn, wenn man noch aus anderen Gründen einen Akku hat. Z.B. als Notstromquelle. Wäre vielleicht auch noch interessant, wenn man einen e-Bike-Akku dafür verwenden könnte. Die sind aber eher auf Gewicht optimiert als auf Zyklen.

Ohne Speicher kann man eigentlich nur mit Smart Home-Automatisierung die Eigennutzung optimieren. Dafür muss man Verbrauch/Produktion messen (z.B. mit einem Shelly) und mit Schaltsteckdosen Verbraucher dazuschalten. Kostet natürlich auch etwas, aber dafür bekommt man auch deutlich genauere Informationen über den eigenen Verbrauch.
 
Spezialwidde schrieb:
Politik und Lobby drücken ihre Wunschvorstellungen ohne Rücksicht auf Verluste durch. Es soll ja wirtschaftlich sein und nicht technisch sinnvoll. Wirtschaftlich aber nur für die Hersteller und Netzbetreiber, aber bitte nicht für den Endkunden.

Leider wahr und das zieht sich durch viele Bereiche. Unter einem grünen Deckmantel lässt sich viel Kohle scheffeln, so lange genug Leute sich das von den Medien eintrichtern lassen, dass das gut ist.


Che schrieb:
Speicher lohnen sich finanziell gesehen nicht.
Bei einem Anschaffungspreis von rund 1.000€ inkl. Montage/kWh und einer Lebensdauer von rund 5.000 Zyklen ergibt sich ein Preis von 0,20€/kWh. Zzgl der entgangenen Einspeisevergütung sind wir dann bei rund 0,28€/kWh

Zu dem Ergebnis bin ich auch gekommen. Man wundert sich dann nur und zweifelt erstmal an seinen eigenen Berechnungen, weil medial PV+Speicher ja gerade ziemlich gehypt wird. Da kann man die Kohle genauso gut inne E-Karre stecken und durch die Gegend fahren.
 
scratch schrieb:
Und wie steht es um die Salzbatterien wie z.B. solche hier? https://www.innov.energy/de/heimspeicher/salidomo-9-18
Taugen die technisch was und sind bisher "nur" zu teuer oder haben sie generell zu viele andere Nachteile?

Die haben einen unterirdischen Wirkungsgrad weil die Zelle auf Arbeitstemperatur jenseits der 300°C gehalten werden bzw vor dem Arbeiten der Elektrolyt geschmolzen werden muss. Das ist mal wieder der klassische Fall wo ein recht ungeeigneter Batterietyp für die jeweilige Anwendung eingesetzt wird. Ja, kann man machen, irgendwie funktionierts auch, hört sich in der Beschreibung geil an aber taugt nur bedingt. Das ist einfach eine veraltete Technologie die mal eine Militärsonderentwicklung war. Man kann damit hohe Leistungen umsetzen und hat relativ hohe Energiedichten. Hat aber eben diverse Nachteile.
 
Spezialwidde schrieb:
Die haben einen unterirdischen Wirkungsgrad weil die Zelle auf Arbeitstemperatur jenseits der 300°C gehalten werden bzw vor dem Arbeiten der Elektrolyt geschmolzen werden muss. Das ist mal wieder der klassische Fall wo ein recht ungeeigneter Batterietyp für die jeweilige Anwendung eingesetzt wird. Ja, kann man machen, irgendwie funktionierts auch, hört sich in der Beschreibung geil an aber taugt nur bedingt. Das ist einfach eine veraltete Technologie die mal eine Militärsonderentwicklung war. Man kann damit hohe Leistungen umsetzen und hat relativ hohe Energiedichten. Hat aber eben diverse Nachteile.

Und was ist dann mit "Batterie-Wirkungsgrad (Normzyklus) 90 %" gemeint? Ist das wieder ein anderer Wirkungsgrad?
Wäre halt schon super, wenn man eine ökologisch und brandtechnisch unbedenkliche Batterie mit Rohstoffen, die man zu genüge hat und umweltschonend sind, zu einem günstigen Preis herstellen könnte, so dass man sie auch im Haus verwenden kann. Hatte bisher nicht das Gefühl, dass es sich hierbei um eine veraltete Technologie handelt, aber wirklich überzeugt bin ich bisher eben auch nicht (was ich aber von keiner aktuellen bin).
 
Eine Zebrabatterie zum Beispiel (wie sie da auch erwähnt wird) hat einen elektrochemischen Wirkungsgrad von 80%. Dazu kommen noch die Verluste für das Thermomanagement um die Zellen heiß zu halten. Dafür haben Flüssigsalzbatterien einen sehr hohen Nutzungsgrad von 90%. Das hat ihr auch den Einsatz beim Militär beschert. Nutzungsgrad und Wirkungsgrad eines Akkus werden oftmals durcheinandergeschmissen. Der Nutzungsgrad beschreibt wieviel % der Nennkapazität pro Normzyklus entladen werden dürfen ohne dass die vom Hersteller angegebene Zyklenfestigkeit verringert wird. Je weiter ein Akku ent- und wieder geladen wird desto mehr belastet ihn das (mit einer Ausnahme: Die memoryeffektbehafteten NiCd-Akkus die es aber praktisch nicht mehr gibt). Zum Beispiel Bleiakku: Der hat einen Nutzungsgrad von etwa 60% aber (bei entsprechender Ladekurvenführung die Gasung vermeidet) 92% elektrochemischen Wirkungsgrad. Dieser elektrochemische Wirkungsgrad wird allerdings noch durch die Verlustleistung reduziert die einfach dadurch entsteht dass sowohl Lade- als auch Entladestrom am Zelleninnenwiderstand einen Spannungsabfall verursachen der in erwärmender Verlustleistung reduziert. Die beeinflusst man dadurch dass man den Strom so gering wie möglich hält. Und gerade beim Innenwiderstand schneiden Salzbatterien miserabel ab. Wenn die durch den Wechselrichter stark belastet werden drückt das den Gesamtsystemwirkungsgrad massiv in den Keller. Das ist bei Salzbatterien gewollt weil die Verlustleistung im Dauerbetrieb dafür sorgt dass die Zellen heiß bleiben und die Heizung nur im St By arbeiten muss. Was sie aber für einen wirkungsgradoptimierten Solarspeicher denkbar ungeeignet macht. Die eierlegende Wollmilchsau bei Akkus gibts halt nicht. Jede Technologie hat ihre guten und schlechten Seiten. Deshalb muss man für den jeweiligen Anwendungsfall eben die richtige wählen. Das ist nicht immer die Lithiumtechnik die man uns ja gerade überall aufs Auge drücken will.
 
molotov schrieb:
Der beste Speicher ist ein schwarzer Ferrariszähler...

@600W/800W völlig überschätzte Diskussion (außer Ferraris) die Stunden wo man bei meist suboptimaler Ausrichtung mit 2 Modulen über 600W erzeugt sind vernachlässigbar.
Gute Module sind eher bei beölktem Wetter interessant...

Also ich hab 2x 375W Module mit HM-600 Wechselrichter als Balkonkraftwerk am laufen, zugeben erst seit 4 Wochen, aber die 600W erreicht ich doch recht oft. Wenn keine Wolke am Himmel ist (Und das ist hier oft) hab ich eigentlich durchgehend von 12-16h 600W.
 
Ralf321 schrieb:
Solangsam kommen gerade Batterie Lösungen für Balkonkraftwerke auf den Markt zb ecoflow usw. Die speichern und später einspeisen. So kann man ja auch mehr als 600w zum erzeugen nutzen und die dann immer 600w einspeisen.
Ob sich das dann preislich lohnt mal sehen was kommt

Von https://zendure.de/products/solarflow kommt die Tage ein Batteriesystem für Balkonkraftwerke. Finde das klingt echt Intressant wie es umgesetzt ist, wobei der Preis halt, viel zu hoch ist. Denk da geht einiges wenn mal mehr Anbieter am Markt sind.
 
Che schrieb:
Speicher lohnen sich finanziell gesehen nicht.
Bei einem Anschaffungspreis von rund 1.000€ inkl. Montage/kWh und einer Lebensdauer von rund 5.000 Zyklen ergibt sich ein Preis von 0,20€/kWh. Zzgl der entgangenen Einspeisevergütung sind wir dann bei rund 0,28€/kWh - da kann Mans ich das Geld auch gleich unters Kopfkissen legen. Und das sage ich, obwohl ich Geld mit verkauften Speichern verdiene ;)
Allerdings auch nur, wenn man annimmt, dass man die nächsten 10 Jahre für 0,28 € oder weniger eine kWh vom Energieversorger kaufen kann. Das scheint mir nicht so sicher.
 
Stimmt, das kann niemand vorhersehen und günstiger wird selten was. Das Beispiel verdeutlicht dennoch ganz gut, dass sich Speicher finanziell gerade nicht wirklich lohnen. Gibt ja genug PV-Rechner im Netz.
 
jojo2 schrieb:
molotov schrieb:
Der beste Speicher ist ein schwarzer Ferrariszähler...

@600W/800W völlig überschätzte Diskussion (außer Ferraris) die Stunden wo man bei meist suboptimaler Ausrichtung mit 2 Modulen über 600W erzeugt sind vernachlässigbar.
Gute Module sind eher bei beölktem Wetter interessant...

Also ich hab 2x 375W Module mit HM-600 Wechselrichter als Balkonkraftwerk am laufen, zugeben erst seit 4 Wochen, aber die 600W erreicht ich doch recht oft. Wenn keine Wolke am Himmel ist (Und das ist hier oft) hab ich eigentlich durchgehend von 12-16h 600W.

Hast du nen Ferraris?
Wie viel verbrauchst du in der Zeit?
Die wenigsten werden 800W Verbrauch haben durchgehend.... Mal kurze Spitzen wenn die Waschmaschine oder die Spüle heizt oder irgendwas anderes aufheizt. Außer du betreibst konsequent ne Klima.
 
Speicher für Balkonkraftwerke machen ja irgendwie in der derzeitigen Konfiguration keinen Sinn weil sie keine Rückspeiseintelligenz besitzen. Sprich sie sind nicht mit dem Hausverbrauch abgestimmt. Der Wechselrichter speist ja immer die maximal verfügbare Leistung ins Netz ein bis zu seinem 600W Limit. Nehmen wir mal an die Solarpaneele erzeugen soviel Überschuss am Tag dass nennenswert Energie zwischengespeichert werden kann. Dann geht die Sonne unter und der Wechselrichter nimmt sich seine Energie aus dem Akku. Immer mit 600W bis der Akku leer ist. Ich glaube nicht dass man die nachts braucht. Also speist man die Leistung die man sonst tagsüber dem Versorger schenkt eben nachts ins Netz, nur zeitversetzt. Und man hat eben nen extrem teuren Akku da stehen. Dann würd ich doch eher statt einem Mikrowechselrichter gleich einen Solargenerator nehmen und die Grundverbraucher daran zu betreiben. Das dürfte den größten Eigennutzen bringen. Man hat dann natürlich ein paar Kabel rumliegen...
 
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