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Balkonkraftwerk optimal nutzen

Das kann man wenn man will aber auch anders bauen. Ein Haus oder Wohnung hat ja immer eine bestimmte Grundlast. Da kann man das mit nem Akku so bauen, dass z.b. die Grundlast abgegeben wird aber nicht mehr.

Gibt es bei Youtube genug Videos zu wie das geht, wenn man das bauen will. Somit würde man keinen Strom verschenken.
 
GIFWilli59 schrieb:
Che schrieb:
Speicher lohnen sich finanziell gesehen nicht.
Bei einem Anschaffungspreis von rund 1.000€ inkl. Montage/kWh und einer Lebensdauer von rund 5.000 Zyklen ergibt sich ein Preis von 0,20€/kWh. Zzgl der entgangenen Einspeisevergütung sind wir dann bei rund 0,28€/kWh - da kann Mans ich das Geld auch gleich unters Kopfkissen legen. Und das sage ich, obwohl ich Geld mit verkauften Speichern verdiene ;)
Allerdings auch nur, wenn man annimmt, dass man die nächsten 10 Jahre für 0,28 € oder weniger eine kWh vom Energieversorger kaufen kann. Das scheint mir nicht so sicher.
Man sollte jedoch vom jetzigen Stand ausgehen.
Speicherpreise werden sinken, Habeck plant eine Vergütung zum Bezugspreis. Beides keine Gründe, sich aktuell für einen Speicher zu entscheiden.
Wie gesagt, ich verkaufe PV-Anlagen und empfehle es aktuell nicht, zumindest nicht aus finanziellen Gründen- und das obwohl ich mit einem verkauften Speicher natürlich mehr verdienen würde.
 
Spezialwidde schrieb:
Dann geht die Sonne unter und der Wechselrichter nimmt sich seine Energie aus dem Akku. Immer mit 600W bis der Akku leer ist.
Das wäre eine "dumme" Version. Die intelligente Lösung ist, dass der Output nachts konfigurierbar ist, so dass es besser auf den Grundverbrauch passt. Desweiteren bringt z.B. Ecoflow auch Stecker, die den Verbrauch an den Wechselrichter melden, damit der Output entsprechend angepasst werden kann. Ein Beispiel dafür ist ein Kühlschrank, der nur intervallmässig Strom verbraucht.
 
Das soll die oben verlinke Solarflow machen. Speichert tagsüber den Überschuss und gibt ihn dann abends ab.
Klar man muss nochnrausbekommen welche Grundlast man zu welchen Zeiten hat aber dann kann man das ja anpassen und speist kaum mehr etwas ein.
 
sheridan schrieb:
Das wäre eine "dumme" Version.
So ist das halt der Standard den es von der Stange teuer zu kaufen gibt und der die Zulassung für Laieninstallation und vereinfachte Anmeldung hat. Die intelligenten Lösungen sind Individualgeschichten. Also nichts für jemanden der einfach wie beim normalen Balkonkraftwerk einfach nur die Standartverkabelung machen kann und sich mit sonst nichts beschäftigt. Das ist halt (noch) das Problem an der Sache. Das mit der Grundlast ist natürlich mit verstellbarer Einspeiseleistung besser steuerbar aber ein Kühlschrank läuft ja nicht immer, er geht ja auch mal zwischendurch aus, die Einspeisung geht aber weiter. Wie gesagt, es gibt ja Inselsolargeneratoren die statt des Wechselrichters an die Paneele angeschlossen werden und einen Akku plus netzunabhängigen Wechselrichter haben. Bei sowas muss man halt aufpassen dass der Akku nicht leerläuft und der Kühlschrank abtaut...
 
Che schrieb:
Wie gesagt, ich verkaufe PV-Anlagen und empfehle es aktuell nicht, zumindest nicht aus finanziellen Gründen- und das obwohl ich mit einem verkauften Speicher natürlich mehr verdienen würde.
Also höchstens aus idealistischen oder Autarkiegründen sinnvoll?
 
GIFWilli59 schrieb:
Che schrieb:
Wie gesagt, ich verkaufe PV-Anlagen und empfehle es aktuell nicht, zumindest nicht aus finanziellen Gründen- und das obwohl ich mit einem verkauften Speicher natürlich mehr verdienen würde.
Also höchstens aus idealistischen oder Autarkiegründen sinnvoll?

Idealistischen oder wenn man eben eine Notstromversorgung wünscht. Kann sich natürlich auch ruckzuck ändern, die Speicherpreise fallen bereits wieder etwas. Die Modulpreise gingen ja ohnehin stark zurück.
 
Che schrieb:
Idealistischen oder wenn man eben eine Notstromversorgung wünscht. Kann sich natürlich auch ruckzuck ändern, die Speicherpreise fallen bereits wieder etwas. Die Modulpreise gingen ja ohnehin stark zurück.

Es ist aber auch ein bisschen Dimensionsfrage, oder? Ich meine es ist wie mit allem wie weit ichs denn treiben will (wie es ja mit dem Balkonkraftwerk auch ist), je weiter ich den Autokiegrad treibe desto unwirtschaftlicher wird es. Ich kann mich relativ günstig über den Sommer schadlos halten und dann im Winter halt eher vom Netz leben, dann reicht eine kleine Batterie und die Investitionen halten sich in Grenzen und das Einsatz-Nutzen-Verhältnis ist recht günstig. je mehr Geld ich dann reinpumpe desto unrentabler wird es für ein paar Prozent mehr Eigenverbrauch.
Du brauchst für die Notstromversorgung aber wieder ein spezielles System, oder? Standardmäßig ist doch kein Inselbetrieb mit kompletter Netztrennung vorgesehen. Bei mir läuft der Notstrom noch auf Diesel, braucht man in meinem Dorf öfters :lol:
 
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