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Bau meiner Modell EUB kuppelbar!

Hallo,

ich habe momentan noch ein Problem bei der Übergabe von den Reifen an den Kettenförderer.

Habt ihr eine Idee, wie ich das evtl. mit kleinen Umbauten lösen könnte?

Ab und an tritt das Problem auf, dass sich der starre Mitnehmer am Gehängearm verklemmt. Dann steigt der Motorstrom vom Kettenförderer und die Anlage schaltet ab. Die Kette ist eine 0B8.

Ich hab mir da jetzt schon länger Gedanken zu gemacht, komme aber auf nichts praktikabeles :-(

Bzw. hat jemand ein Bild wie die echten Mitnehmer bei einer Bahn funktionieren? Wobei ich befürchte das in klein nicht umsetzen zu können.
 

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  • Verklemmt.jpg
    Verklemmt.jpg
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In echt klappen die nach oben weg,( bei der vielzahnkette ).
In der Gegenstation bei der Abstandskette übernimmt als erstes der Reifenförderer den Sessel, der ums kennen schneller ist als die Kette, damit gibt es kein Verzwicken.
 
jojo2 schrieb:
Hallo,

ich habe momentan noch ein Problem bei der Übergabe von den Reifen an den Kettenförderer.

Habt ihr eine Idee, wie ich das evtl. mit kleinen Umbauten lösen könnte?

Ab und an tritt das Problem auf, dass sich der starre Mitnehmer am Gehängearm verklemmt. Dann steigt der Motorstrom vom Kettenförderer und die Anlage schaltet ab. Die Kette ist eine 0B8.

Ich hab mir da jetzt schon länger Gedanken zu gemacht, komme aber auf nichts praktikabeles :-(

Bzw. hat jemand ein Bild wie die echten Mitnehmer bei einer Bahn funktionieren? Wobei ich befürchte das in klein nicht umsetzen zu können.

Hallo!

Bei den realen Bahnen sind die Kettenförderer so gebaut, dass die Mitnehmer in Fahrtrichtung "weggedrückt", also die FBMs durchgeschoben werden können (Mal gesehen während einer Garagierung). Vielleicht ist das mit kleinen "Gelenken" und Federn machbar? Bei den realen Bahnen werden die Ketten auch langsam von innen nach außen geführt.

Ansonsten fällt mir nur eine elektronische Synchronisierung (Wenn FBM an Stelle x und Mitnehmer an Stelle y dann Reifenförderer halt für 500ms) ein, die könnte man auch relativ einfach über Lichtschranken realisieren.

Viele Grüße!
margau
 
Hab ich es richtig verstanden dass das Problem NUR auftritt wenn der Reifenförderer zum Kettenförderer übergeht? Also "Hält" der Reifenförderer die Gondel noch fest während die Kette schon zu ziehen versucht? Dann müsste man dafür sorgen dass der letzte Reifen weniger Reibung erzeugt. Dafür könnt eman vielleicht den Gummi etwas herunterschleifen so dass er nicht mehr so fest drückt oder ihn gar irgendwie federnd machen. Zumindest bei der Weisensteinsesselbahn (System Von Roll) waren die Mitnehmer an den Ketten flexibel so dass sie sich einfach weggebogen haben. Aber dann müsste ja die Kette hier komplett neu gemacht werden.
 
Wie funktioniert denn das mit dem nach oben wegklappen?

Das Einklappen zur Seite kenne ich auch, sind da in den Zacken Druckfedern oder Torsionsfedern verbaut? Oder wie funktionieren die genau?

Das Problem entsteht dadurch, dass der Mitnehmer genau auf die Gehängestange drückt. Die Gehängestange pendelt dann zur Seite, ist aber in der Pendelfreiheit begrenzt durch den Reifenförderer. Dann ist die gesamte Kette blockiert.

Ich habe schon versucht die Mitnehmer am Ende schräg abzufeilen, aber das klappt leider nicht.

Eine neue Kette ohne irgend was angeschweißtes hätte ich noch hier, da könnte ich also was belibieg neues bauen.
 
Hoffe meine Zeichnung ist verständlich.

U Profil,Schraube, Mutter, sowie ...
Bräuchtest dann aber auch kleine Torsionsfedern, damit die Haken wieder zurück klappen.
Außerdem müsstest Du wie Markus geschrieben den/die Reifen am Anfang anpassen.

In meiner Version ist gegen die Bahnrichtung das Glied starr sodass es das FBM mitnimmt.
Sollte man das FBM in Fahrtrichtung schneller bewegen, klappt der Haken um. (Das müßte der Reifen dann machen)
 

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  • jojo_Kettenfoerderer_Idee_V1.jpg
    jojo_Kettenfoerderer_Idee_V1.jpg
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Willst mal ein paar Fotos von unsrer girak wie das funktioniert? Dann mach ich dir das
 
Wenn das ginge wäre das wirklich super :-)
 
Ich könnt nur eines der Ochsengartenbahn von DM anbieten.
Aber das ist ja dann nicht wie Girak! ;-)
 
Eventuell würd es schon helfen wenn Du die Mitnehmer langsam durch schrägen Winkel der Kette und nicht "ruckartig" durch das Kettenumlenkrad bedingt in den Gehängearmbereich einführst. Wenn man dann noch eines der Kettenräder mit einer einstellbaren Kettenspannfederung versieht und der Reifenförderer etwas schneller als die Kette läuft, müsste die dann vorhandene Kippmöglichkeit der Kettenglieder dafür ausreichen das der Mitnehmer noch vom Gehängearm rutschen kann bevor er sich verhakt. Bei Mitnehmerzufuhr am Kettenrad selbst ist Dir ja die Möglichkeit praktisch verwehrt das sich die Mitnehmerkettenglieder etwas bewegen können.

Mit einer Laschenkette würden sich auch gefederte Mitnehmer realisieren lassen siehe meine "russische" Skizze:
Mitnehmer aus Quadratstahl (auf der Skizze blau gezeichnet) am hinteren Laschenteil mit grün markierter Schraube, einer Federscheibe und selbstsichernder Mutter montieren und die Schraube so einstellen das der Mitnehmer möglichst spielfrei aber leichtgängig schwenken kann. Im Bereich der vorderen Lasche ein Sackloch anbringen in das man z. B. ein Stückchen einer Druckfeder eines Feuerzeugfeuersteines einsetzt welche sich an der Kette abstützt; dadurch kann der Mitnehmer gegen den Widerstand der Feder zur Kette hin ausweichen. Orange markiert hab ich ein Drahtstück etc. das an der Lasche angeschweißt werden muß um zu verhindern das der Mitnehmer nach aussen wegkippen kann wenn er das FBM schiebt.
Hoffe die Beschreibung ist so halbwegs verständlich
 

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  • SkizzeFedermitnehmeridee.jpg
    SkizzeFedermitnehmeridee.jpg
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Und wenn du 2 Führungsschienen anbaust die verhindern dass die Gehänge seitlich wegpendeln können?
 
Ram wenn du Bilder hast kannst du die auch gerne posten :-)

Petz das Problem ist der Quadratstahl, dieser ist momentan 4x4mm, da wird es schwer noch ein Loch von 3mm reinzubekommen. Da müsste ich dann z.b. 5x5 oder 6x6 nehmen nur dann wird die Kette so schwer. Außerdem weiß ich nicht ob ich es schaffe das in der notwendigen Präzision herzustellen (Z.b. die orangene Begrenzung anschweißen, oder alternativ Lasern lassen und biegen).

Außerdem ist das Rückwärtsfahren dann nicht mehr Möglich, ich müsste also Zacken in beide Richtungen montieren.

Evtl. wird es ja was mit einer Verbindung der Laschenkette und den nach oben wegklappbaren Zacken. Die hab ich live noch nie wahrgenommen, hab da überhaupt keine Vorstellung wie die funktionieren.
 
Spezialwidde schrieb:
Und wenn du 2 Führungsschienen anbaust die verhindern dass die Gehänge seitlich wegpendeln können?

Das ging mir gestern beim betrachten des Bildes auch durch den Kopf, werde ich auch mal ausprobieren.
 
Ich fürchte das zusätzliche seitliche Gehängearmführungsschienen allein das Verkantungsproblem nicht lösen würden.
Eine Klapplagerung des vorderen Mitnehmerteiles wäre insoferne recht präzise machbar als das Du zuerst den vorderen Mitnehmerteil abtrennst. Dann in den verbliebenen Stummel an der Kette ein 3 mm Loch bohren (geht bei nem 4er Quadart schon wenn Du genau und in zwei Stufen bohrst) und dort eine längere M3er Schraube mit Mutter so einsetzen das der Schraubenkopf in Kettenlaufrichtung auf der Hinterseite des Stummels sitzt. In den abgetrennten äußeren Teil des Mitnehmers schneidest Du ein M3 Gewinde, schraubst die Teile zusammen und stellst die Zwischenmutter mit einem schmäler als die Mutternbreite geschliffenen Gabelschlüssel so ein das der nötige Schwenkbereich des Mitnehmervorderteiles gerade noch gegeben ist und der Mitnehmer sich nur bis auf waagrechte Position runterschwenken lässt. Das Gewinde im Mitnehmervorderteil bringt nicht nur eine exakte Führung sondern eben auch die Möglichkeit eines justierbaren Horizontalanschlages. Falls der vordere Mitnehmerteil dadurch zu kiurz würde müsstest Du diese Teile allerdings leider nochmal neu machen... :rolleyes:
Dann bräuchtet Du nur noch eine Führungsschiene im Kettenradbereich die dort den Mitnehmervorderteil auf etwa 60° hochdrückt und ihn erst im Kuppelbereich wieder freigibt... :wink:


Hier noch theoretische Überlegungen falls die erste Variante erfolglos bliebe:
jojo2 schrieb:
Petz das Problem ist der Quadratstahl, dieser ist momentan 4x4mm, da wird es schwer noch ein Loch von 3mm reinzubekommen.
Dafür bräuchtest Du nur ein 2,5er Loch denn die Feuersteinfedern haben nur ca. 2,2 mm Durchmesser und das Anschlagsproblem liesse sich unter Umständen dadurch anders lösen indem man die gehärtete Lasche mit nem Gasbrenner wieder weichglüht und die Laschenecke an der von mir für das Anschweißen des Anschlags gedachten Stelle dann selbst als Anschlag aufkantet.
Rückwärtsfahrt ist allerdings insoferne ein "Totschlagsargument" gegen meine Idee als das Du dann entweder die doppelte Anzahl an Mitnehmern anbringen müsstest oder neue machen deren Form von oben gesehen theoretisch ähnlich wie ein Schmetterling aussehen müssten.
An den vorderen "Flügelspitzen" würden die Gehängearme einrasten und Flügelauskantung begrenzten den Ausschlag wenn ein Gehänge geschoben würde; Rückstellung in Neutralposition dann durch eine Wickelfeder die zwischen ihren Windungen etwas Abstand hat sodaß sie sowohl als Druck - wie auch als Zugfeder geeignet wäre. Ein Federende mit dem Allerwertesten des Schmetterlingskörpers und das andere Ende an der freien Laschenbohrung klemmverschrauben. Schwenkbohrung am Schmetterling kurz vor der Federbohrung und Verschraubung mit Zwischenmutter und Beilagscheine als Abstandshalter zur Lasche damit die Federverschraubung am Schmetterlingsa..... nicht die Schwenkbewegung behindert.
Falls Du das ernsthaft in Betracht zögest würde ich später noch ne Skizze zeichnen.
 
Bei einigen Bahnen ist das Rückwärtsfahren so damals gar nicht möglich gewesen, da es nur Mitnehmer in einer Richtung gab.

http://seilbahntechnik.net/de/lifts/1571/datas.htm
Schau dir das zweite Video an. Ab ca. 1:30 min sieht man das mit der Übergabe von Reifen an den Kettenförderer.
 
Ich würde aber trotzdem gerne rückwärts fahren können :-)

Sonst hatte ich mir schon überlegt, die Zacken V Förmig anzuordnen.

Also nicht im 90grad Winkel zur Kette sondern in etwas kleinerem Winkel.

Ob das so funktionieren würde wie ich mir vorstelle ist die andere Frage.

Hat jemand die Abmaße einer 08er Laschenkette?
 
Danke Markus, über die Kette hatte ich nichts gefunden.

Bin altuell in Kitzbühl in Urlaub und hab mir mal die Zacken vom Bahnhof der Hkb angeschaut. Da kam mir die Idee einfach auf meine Zacken eine Kugelschreiberfeder aufzustecken, müsste doch rein theoretisch auch eine Verbesserung herbeiführen oder nicht?
 
Gerne gemacht; musste auch ne Zeitlang nach richtigem Begriff und dann den Kettenanbietern suchen bis ich die ausfindig machte.

Deine Federidee könnte funktionieren wenn die Feder etwas länger als Dein Mitnehmer wäre denn nachdem der dann in ziemlich schrägem Winkel auf den Gehängearm trifft sollte er in "Spitz auf Knopf" - Situation dann noch abgleiten. Allerdings würd ich dafür dann keine Kugelschreiberfeder (Druckfeder) sondern eine Zugfeder passenden Durchmessers verwenden weil bei der der Gehängearm wegen der direkt nebeneinanderliegenden Federwindungen weniger Tendenz zum Verhaken zwischen den Federwindungen hätte.
 
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