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Bayern ortet Nachholbedarf

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PB_300_Polar

Alpspitze (2628m)
von Seilbahn.net

Bayern ortet Nachholbedarf

(ca) – Bayern plant eine Wintersport-Offensive! Nach einem Treffen mit Sportlern und Tourismusexperten kündigte Wirtschaftsministern Erwin Huber an, den Wintertourismus intensiver zu fördern. Insbesondere Bergbahnen und Beschneiungsanlagen sollen modernisiert werden.

„In den letzten 15 Jahren haben wir an Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Österreich verloren“, so Huber. „In Tirol sind teilweise sogar schon die Polster in den Sesselliften geheizt.“ Deshalb müssten die Chancen des Wintertourismus künftig besser genutzt werden. „Wir haben das Potenzial, um mit den anderen Skigebieten zu konkurrieren“, glaubt Ex-Skirennläufer Markus Wasmeier, der an dem Treffen teilnahm.

Für die Modernisierung der Bahnen und Schneeanlagen seien prinzipiell finanzielle Förderungen durch den Freistaat möglich. Auch die Genehmigungsverfahren sollen beschleunigt werden. „Die zwangsweise Nichtgenehmigung hat uns viel Zeit gekostet. Der Naturschutz wurde immer ganz extrem ausgelegt“, kritisiert der Doppel-Olympiasieger Wasmeier. Im Vergleich: Während in der Alpenrepublik 38 Prozent der Pisten künstlich beschneit werden, sind es in Bayern nur 8 Prozent.

Der finanzielle Aufwand für die Modernisierung der Bergbahnen dürfte bei mehreren hundert Millionen Euro liegen, schätzt der „Verband Deutscher Seilbahner“. „Je länger wir reden, desto teurer wird es“, glaubt der Vorsitzende Markus Müller.

DAnn könnten doch einige Projekte schneller vorangetrieben werden.
 
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