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Bedrohte Buckelpisten

Schöner Artikel über die ach so schöne alten Zeiten und Buckelpisten ;)

Roderich schrieb:
Drum liebe ich Frankreich, da hinkt man auch beim Industriepistenbau hinterher.
Ja und nein. In der Fläche (Summe) gibt es in den Dolomiten und tewilweise auch in Österreich sicher deutlich mehr Industriepisten, aber was in Frankreich in den letzten Jahren tweilweise passiert ist, ist auch meist nicht schön. In einigen Skigebieten wurden ganz grausige Modellierungen vorgenommen, die teilweise in der Konsequenz den Planierungen der Dolomiten in nichts nachstehen.
Das tröstliche daran ist aber, dass dies in Frankreich (bisher noch) vornehmlich auf den Hauptpisten rund um die Skiorte passiert und man noch sehr viele unangetastete Randbereiche mit schönen ursprünglichen Pisten und Liften vorfindet.
 

Wie ich oben bereits kommentiert habe, liegt dies aus meiner Sicht nicht daran, dass man dort keine "Industriepisten" anlegt, sondern eher an - aus Ostalpenperspektive - "nachlässigem" Präparierverhalten, da viele Steilhänge selten oder gar nie gewalzt werden, was ja durchaus auch kritisch gesehen wird (siehe kaldinis Espace Killy-Bericht).
 
Emilius3557 schrieb:

Wie ich oben bereits kommentiert habe, liegt dies aus meiner Sicht nicht daran, dass man dort keine "Industriepisten" anlegt, sondern eher an - aus Ostalpenperspektive - "nachlässigem" Präparierverhalten, da viele Steilhänge selten oder gar nie gewalzt werden, was ja durchaus auch kritisch gesehen wird (siehe kaldinis Espace Killy-Bericht).

Ich kann dazu auch nur sagen, dass ich eine brettharte Kunstschnee-Schwarze gefährlicher und unschöner zu fahren finde, als eine 80% Buckelpiste mit Naturschnee
Nachlässiges Präparierverhalten kann ich zudem nur befürworten. Dies ist der Grund, wieso ich hauptsächlich im Westen skifahre. Beispiel Dolomiten: Dort habe ich mich allgemein ziemlich bevormundet gefühlt. 3 Wochen vorher in Courchevel musste ich mir noch selber überlegen, ob man den Einstieg zum Grand Couloir nun wagen soll oder nicht. Trotzdem wäre mir da eine etwas bessere Absicherung des Grates, der zu einer offiziellen Piste führt, lieber gewesen.
 
Bitte mich nicht falsch verstehen! Früher liebte ich Buckelpisten, heutzutage mag ich sie immer noch - aber nicht an wichtigen und verbindungstechnisch nötigen Stellen. Grand Couloir in Courchevel finde ich ein gutes Beispiel! Die Hauptpiste ist gewalzt, aber so eine Nebenabfahrt lässt man wie sie ist. Auch der größtenteils unpräpariert Mont Joly hat mir gut gefallen, aber wenn ich ganz ehrlich zu mir selber bin werde ich die 4 Vallees wohl noch lange mieden, Hauptverbinudngen als unpräparierte Routen, ne das ist nix für mich!
G2 bin ich auch früher mal gefahren, als es noch Buckel waren - da war es eine Herausforderung. Nun als präparierte Piste ist es nicht einfach, aber halt keine echte Herausforderung mehr. Finde es da auch schade, ist ein Nebenhang, moderat erschlossen, warum man da präpariert versteh ich nicht.
 
Bitte mich nicht falsch verstehen!

Nein, sicherlich nicht! Ich habe bisher wenige Leute getroffen, die eleganter im klassischem Stil durch Buckelfelder sausen, als Dich.
Ich habe auf den Bericht verwiesen, weil die Sachfrage dort diskutiert wird.
Ich selbst halte es ebenso: Hauptverbindungsabfahrten sollten gewalzt sein, auch einige steile, gewalzte Abfahrten mag ich gerne, aber genauso sollten auch einige Steilhänge Buckelpisten bleiben - was ja in SFL den Berichten nach zu urteilen nicht passiert, da dort praktisch alles geöffnete auch gewalzt wird. Da sind Frankreich generell oder die 4V sicherlich auf einer deutlich anderen Schiene unterwegs.
 
@Emilius3557
Das kann aber auch an der Klientel liegen die dort zum Wintersport kommt. Ins 4V und nach Frankreich gehen doch viele Briten. Vielleicht stehen die auf so was.

Heute hab ich ein Buckelpiste erwischt auf die hätte ich verzichten können. Knie bis Hüft hohe Buckel, sind mit einem Freeride Board einfach nix.
 
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