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Beinahe wieder eine Gletscherleiche...

k2k

Disteghil Sar (7885m)
..mich würd ja schon interessieren, ob's bei dem auch noch Jahrzehnte gedauert hätt, bis ihn der Gletscher wieder ausspuckt.

Schutzengel in Hochform

Riesenglück hatte eine deutsche Urlauberfamilie im Kaunertal. Der Vater überlebte den Sturz in eine Gletscherspalte.

KAUNERTAL (jenny). Die ostdeutsche Familie brach gestern gegen 9.30 Uhr in Richtung Weißkugel auf. Der Vater (39) ging voraus, beide Buben und die Mutter unangeseilt hinterher. Wegen schlechter Sicht kam die Gruppe vom Weg ab. Kurz vor Mittag brach der Vater in eine Gletscherspalte ein und stürzte 30 Meter ins eisige Loch.

Die Mutter rannte zum Brandenburgerhaus, der Wirt alarmierte die Rettung, fuhr zur Unglücksstelle und brachte die Kinder in Sicherheit. C5-Notarzt Otto Kittel schilderte: "Die Familie hat mehrere Schutzengel gehabt. Wäre eins der Kinder nachgestürzt, wäre es wegen der geringeren Körpergröße sicher tiefer gefallen als der Vater. Wenn die Mutter auf ihrem Rückweg zur Hütte ebenfalls in eine Spalte gestürzt wäre, wären beide Kinder ganz allein am Gletscher gewesen."
 
Aus welcher Zeitung ist das denn? Wenn das Österreich wäre, würde mich das ziemlich enttäuschen, denn der Bericht ist sehr ungenau, wie solche Berichte leider ziemlich häufig.
"Weg" ist auf einem Gletscher (wahrscheinlich Gepatsch-Ferner?) ziemlich übertrieben, schon eher Spur.
Das Brandenburger Haus ist von der Weißkugel weit entfernt. Auf die Weißkugel geht man vom Hochjochhospiz, von der Schönen Aussicht oder von der Weißkugelhütte.
Ansonsten habens echt Glück gehabt. Ich war schon mal mit Seil in einer Spalte, das hat mir wirklich gereicht, vor allem beim zweiten Mal habe ich beinahe Panik bekommen, trotz sicherer Situation.
 
Sorry, hab die Quelle ausnahmsweise vergessen. Kommt vom Online-Dienst der Tiroler Tageszeitung. Hier der Direktlink.
 
Wundert mich echt, dass die als Einheimische so ungenau über solche Begebenheiten berichten. Journalisten eben. :D
 
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