Tour vom Dienstag:
Herrlicher Altweibersommer, leider Sicht nicht so toll wie das Wetter.
Start um 3/4 9 in Lenggries neben der Kaserne (680 m.). Zunächst über Kuhweiden (Viecher stehen direkt vor dem zu öffnendem Gatter als wollten sie sofort rausrennen!) und weite Wiesen zum Bergfuß marschieren, dann auf schlammigen Hohlwegen steil hinauf und auf breiten Forststraßen eben und sogar leicht fallend ins Längental (1000 m.) hinunter. Das war von der Wegstrecke her schon ein sehr gutes Stück, haben 1 1/4 h dafür gebraucht. Im Talschluss Pause und dann immer recht steil den sog. Felsenweg hinauf zum Probstalmkessel, 1376 m. und in freiem Gelände zum Rotöhrsattel, 1615 m. Von dort Schlussanstieg zur Benediktenwand, dem Hauptgipfel der Gruppe, ein paar harmlose Drahtseile, aber trittsicher sollte man sein, der Fels ist leider recht abgegriffen und speckig. Nervig sind die vielen Gegenanstiege und Rückfallkuppen, bis endlich der Hauptgipfel erreicht ist, 1801 m. Wir haben für die 1120 Hm gut 3 h 30 min gebraucht. Der Weg ist somit wohl der schnellste Anstieg von Lenggries direkt aus. Aussicht ab Rotöhrsattel nicht nur nach Norden auf die weiten Wiesen des Isarwinkels, sondern auf das gesamte Karwendel, einen Gutteil der Voralpen, des Wettersteins und sogar die Zentralalpen (Großglockner, Grossvenediger). Im Norden Starnberger See, bei weniger diesigem Wetter müsste München prinzipiell zu sehen sein.
1 h Gipfelrast, dann Abstieg zum Rotöhrsattel und nun über den Grat hinüber zum Brauneck, über insgesamt 7 weitere Gipfel (2 Achselköpfe, Latschenkopf, Kirchstein, Stangeneck, Schrödelstein, Brauneck), die zwar nicht sehr ausgeprägt sind, es aber technisch teilweise in sich haben (Achselköpfe, dort Drahtseile, teilweise luftig, nichts für Anfänger) und durch die vielen Gegenanstiege sehr ermüdend sind. Haben ohne große Pausen und mit schnellem Tempo von der Benewand zum 1555 m. hohen Brauneckgipfel 2 h 30 min gebraucht, was uns ebenfalls von einem Gebietskenner als sehr gute Zeit gutgeschrieben wurde. Um die Knie zu schonen und rechtzeitig daheim zu sein, sind wir mit der Brauneck-4 EUB ins Tal gefahren und mussten noch mind. 1/4 h zum Auto bei der Kaserne laufen. Das geht ja in Deutschland nicht querfeldein, also mussten wir bis vor zur Isar und wieder zur Kaserne hinauf.
Fazit: Endlich auf diesem wichtigen Berg gewesen, der alpinistisch mehr verlangt, als die eher geringe Höhe aussagt. Da sind manche 3000er im Ötztal leichte und weniger anstrengend zu erreichen. Da es noch mind. 2 weitere sehr lohnenswerte Anstiege gibt, werde ich nicht zum letzten Mal hier oben gewesen sein.
Herrlicher Altweibersommer, leider Sicht nicht so toll wie das Wetter.
Start um 3/4 9 in Lenggries neben der Kaserne (680 m.). Zunächst über Kuhweiden (Viecher stehen direkt vor dem zu öffnendem Gatter als wollten sie sofort rausrennen!) und weite Wiesen zum Bergfuß marschieren, dann auf schlammigen Hohlwegen steil hinauf und auf breiten Forststraßen eben und sogar leicht fallend ins Längental (1000 m.) hinunter. Das war von der Wegstrecke her schon ein sehr gutes Stück, haben 1 1/4 h dafür gebraucht. Im Talschluss Pause und dann immer recht steil den sog. Felsenweg hinauf zum Probstalmkessel, 1376 m. und in freiem Gelände zum Rotöhrsattel, 1615 m. Von dort Schlussanstieg zur Benediktenwand, dem Hauptgipfel der Gruppe, ein paar harmlose Drahtseile, aber trittsicher sollte man sein, der Fels ist leider recht abgegriffen und speckig. Nervig sind die vielen Gegenanstiege und Rückfallkuppen, bis endlich der Hauptgipfel erreicht ist, 1801 m. Wir haben für die 1120 Hm gut 3 h 30 min gebraucht. Der Weg ist somit wohl der schnellste Anstieg von Lenggries direkt aus. Aussicht ab Rotöhrsattel nicht nur nach Norden auf die weiten Wiesen des Isarwinkels, sondern auf das gesamte Karwendel, einen Gutteil der Voralpen, des Wettersteins und sogar die Zentralalpen (Großglockner, Grossvenediger). Im Norden Starnberger See, bei weniger diesigem Wetter müsste München prinzipiell zu sehen sein.
1 h Gipfelrast, dann Abstieg zum Rotöhrsattel und nun über den Grat hinüber zum Brauneck, über insgesamt 7 weitere Gipfel (2 Achselköpfe, Latschenkopf, Kirchstein, Stangeneck, Schrödelstein, Brauneck), die zwar nicht sehr ausgeprägt sind, es aber technisch teilweise in sich haben (Achselköpfe, dort Drahtseile, teilweise luftig, nichts für Anfänger) und durch die vielen Gegenanstiege sehr ermüdend sind. Haben ohne große Pausen und mit schnellem Tempo von der Benewand zum 1555 m. hohen Brauneckgipfel 2 h 30 min gebraucht, was uns ebenfalls von einem Gebietskenner als sehr gute Zeit gutgeschrieben wurde. Um die Knie zu schonen und rechtzeitig daheim zu sein, sind wir mit der Brauneck-4 EUB ins Tal gefahren und mussten noch mind. 1/4 h zum Auto bei der Kaserne laufen. Das geht ja in Deutschland nicht querfeldein, also mussten wir bis vor zur Isar und wieder zur Kaserne hinauf.
Fazit: Endlich auf diesem wichtigen Berg gewesen, der alpinistisch mehr verlangt, als die eher geringe Höhe aussagt. Da sind manche 3000er im Ötztal leichte und weniger anstrengend zu erreichen. Da es noch mind. 2 weitere sehr lohnenswerte Anstiege gibt, werde ich nicht zum letzten Mal hier oben gewesen sein.