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Bergbahnen Lenzerheide übernehmen Parkbußen ...

TPD schrieb:
Die Leute, die nicht so parken konnten, wie man es eigtl sollte, haben sich doch auch einen Skipass gekauft und die Lenzerheide hatte somit wesentlich höhere EInnahmen, wie an einem normalen Tag.
Interessanter Ansatz.
Wenn das Bergbahnunternehmen mit den Einnahmen die Bussen problemlos finanzieren kann, dann ist die Marge viel zu hoch !
Bei einer Busse von mindestens 40 Franken bleibt nicht mehr viel vom Skipass übrig... :roll: Muss man schon eher als Imagepflege oder Marketinggag verbuchen.
Markertinggag? Was würde es kosten, einen neuen Parkplatz mit ausreichender Kapazität zu bauen, selbst wenn die Genehmigungen da wären?`Wie oft wird er tatsächlich benötigt? Wie hoch sind die Kosten, die Bussen zu übernehmen/Jahr? Das hat nichts mit Marketingag zu tun, sondern ist eine einfache Rechnung. Dürfte sie wahrsch. sogar am günstigsten kommen. Finanzieren nun die Falschparker die quer, die ordnungsgemäß parken, da sie nicht jammern, einen guten Eindruck vom SKigebiet haben und einen Skipass kaufen? :lol:

Nuja, wer meckern will findet immer einen Grund :lol:
 
Wenn an jedem lift eine Warteschlange ist, und so war es wohl an jenem Tag, sind die variablen kosten von zusätzlichen Besuchern wohl marginal.
 
Markertinggag? Was würde es kosten, einen neuen Parkplatz mit ausreichender Kapazität zu bauen, selbst wenn die Genehmigungen da wären?`Wie oft wird er tatsächlich benötigt? Wie hoch sind die Kosten, die Bussen zu übernehmen/Jahr?

Weshalb müssen an einem solchen Ausnahmetag unbedingt Knöllchen verteilt werden ?
Erweckt eher den Eindruck, als wäre die Gemeinde gar nicht an diesen Tagesgästen interessiert...
 
Natürlich haben die Gemeinden wenig Interesse an Tagesgästen! Das hat schlichte regionalökonomische Gründe. Tagesgäste verursachen hohe Infrastrukturkosten (die hier geführte Parkplatzdiskussion zeigt es ja geradezu mustergültig) bei relativ geringen Einnahmen. Der ganze Beherbergungssektor beispielsweise hat nichts von ihnen. Oder anderst gesagt: Die Wertschöpfung ist gering, u. U. sogar null oder gar negativ! Jeder Tourismusfachmann wird euch das sofort bestätigen: Der übernachtende Gast generiert eine höhere Wertschöpfung.

An anderer Stelle wird über eine Zubringerbahn von Ried nach Serfaus diskutiert. Die wird mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht kommen. Serfaus hat einen hohen Anteil übernachtende Gäste und sie wollen das das so bleibt!
 
Jetzt bin ich voll bei TPD. Das habe ich mich auch schon gefragt. Anstatt froh zu sein, dass auch schweizer Gebiete noch massig Skigäste anlocken, denkt die Gemeinde nur an Profit, da die Infrastrukur nicht ausreichend ausgebaut ist. Einen derartigen Tunnelblick auf die ganze Sache kann man meiner Meinung nach gar nicht haben, aber anscheinend schon,..
 
Mir stellen sich da ein paar Fragen:
Ist die Parkplatzsituation auf der Lenzerheide wirklich so problematisch? Ich war über Weihnachten dort und in den letzten Jahren immer wieder mal für einen Samstag. Konnte hier keine "Knappheit" feststellen. Ein Vorteil war früher sicherlich, dass es noch kostenlos war.
Sollte hier die Kapazität zu klein sein müsste man bereits in Chur, wie bei anderen Skigebieten auch, darauf hinweisen.

TPD schrieb:
Weshalb müssen an einem solchen Ausnahmetag unbedingt Knöllchen verteilt werden ?
Erweckt eher den Eindruck, als wäre die Gemeinde gar nicht an diesen Tagesgästen interessiert...
Wer ist für die Kontrolle auf dem Bergbahnparkplatz zuständig? Gemeinde, Polizei oder die Bergbahnen?
Wer kontrolliert dann die wilden Parkierer? Vermute mal die Gemeinde, ähnlich wie in Deutschland?!

Jetzt kann man wieder mit der Paragraphenreiterei kommen aber ich finde eure Begründungen teilweise abenteuerlich.
Klar können sie einerseits froh sein, dass nach wie vor so viele Gäste das Gebiet besuchen und müsste man da nun zwingend kontrollieren?
Andererseits finde ich schon auch, dass dies gegenüber den anderen Besuchern, welche frühzeitig am Lift sind und brav fünf Stutz für den Parkschein abdrücken, unfair wäre wenn man nichts unternimmt. Wer verboten parkt muss nunmal mit Strafe rechnen, so einfach ist das.

Auf die schnelle hätten die Bergbahnen dies anders lösen sollen. Einen Gutschein über x-Franken ausstellen und an die Scheibe hängen, da hätten sie nämlich wieder was davon gehabt und so eine Diskussion würde erst gar nicht groß aufkommen.
 
Wer ist für die Kontrolle auf dem Bergbahnparkplatz zuständig? Gemeinde, Polizei oder die Bergbahnen?
Wer kontrolliert dann die wilden Parkierer? Vermute mal die Gemeinde, ähnlich wie in Deutschland?!

Gehe davon aus, dass es sich dabei um einen privaten Hilfssheriff handelt, der im Auftrag der Gemeinde die Knöllchen verteilt.
Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die Bergbahnen besonders scharf auf diese Kontrollen sind. ;)

Klar können sie einerseits froh sein, dass nach wie vor so viele Gäste das Gebiet besuchen und müsste man da nun zwingend kontrollieren?

Hätte man auf die Kontrollen verzichtet, wäre dies von den Parksündern als "Glück gehabt" zur Kenntnis genommen worden. Die Anderen hätten es gar nie erfahren, dass kein Sheriff unterwegs war.
Hingegen bei der aktuellen Situation, wo medienwirksam die Bussen zurückerstattet werden, ist berechtigterweise eine kontroverse Diskussion ausgebrochen.

Andererseits finde ich schon auch, dass dies gegenüber den anderen Besuchern, welche frühzeitig am Lift sind und brav fünf Stutz für den Parkschein abdrücken, unfair wäre wenn man nichts unternimmt. Wer verboten parkt muss nunmal mit Strafe rechnen, so einfach ist das.

Richtig, der Fahrzeugführer ist verantwortlich für das korrekte parken seines Fahrzeugs. Im Normalfall hat man auch nicht das Recht auf einen freien Parkplatz. Da gilt nun mal das "First in - first served" - Prinzip. Ist der Parkplatz voll muss man halt in ein anderes Gebiet aufsuchen oder schon zu Hause daran denken, dass die Konstellation schönes Wetter und Wochenende zu einem Grossanstrum führen können.
Da ist die Übernahme der Bussen tatsächlich ein sehr fragwürdiges Signal.

Ich gehe davon aus, dass da irgend ein Konflikt zwischen den Bergbahnen und der Gemeinde besteht. Aber wenn die Gemeinde auf die vielen Tagesgäste verzichten kann, nehme ich das gerne zur Kenntnis... Andere Orte werden sich bestimmt darüber freuen. ;)
 
Möchte nicht in die Diskussion eingreifen, nur eine kleine Bemerkung:
an solchen Tagen kann man davon ausgehen, dass pro Auto mehr als 1 Person anreiste, Familien, Kollegen, etc., und viele werden auch in einem Restaurant der Bergbahnen gegessen haben. Insofern dürften die Nettoeinnahmen (Skipass, ...) sicher grösser sein als die Bussen.
 
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