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Bergeralm Steinach (Tirol), 14.2.14

Auf meiner Entdeckungstour der kleineren Freizeiticket-Gebiete habe ich mir im Februar die Bergeralm angeschaut. Über Nacht hatte es etwas Neuschnee gegeben und morgens schien die Sonne. Also nichts wie hin.
Alle Lifte & Abfahrten waren geöffnet. Ausnahme: die kurze schwarze Route knapp oberhalb der Gondeltalstation.

Pistenplan
http://www.bergeralm.net/pistenpanorama.html

Positives
+ Hochsonnlift mit den Abfahrten 6 & 6a
+ Abfahrt 3/3a
+ Präperation
+ Landschaft & Wetter
+ leer, leer, leer

Neutral
o Hütte "Bärenfalle"


Fazit:
Gut gefallen hat mir die Landschaft knapp unterhalb des Nößlachjoch. Insbesondere die Traverse oberhalb der Piste zum Hochsonnlift war schön. Das Gebeit bekam dieses Jahr ordentlich Wind ab und bizzare Formen von Schnee & Eis fanden sich überall.

Ebenfalls sehr schön ist die blaue Abfahrt 6a. Die schlängelt sich herrlich und offenbar unplaniert durch die Landschaft. Der Verlauf hat Kurven und Knicke, da teilt sich die Piste, dort steht ein Baum mitten im Weg, kleine Hütten stehen in der Landschaft. Das hatte was. Rechts vom Schlepper, zur Piste 6, ist es ebenfalls sehr schön. Es bietet sich die Möglichkeit ein kurzes Stück abseits der Piste durch das Gelände zu fahren.

Alle anderen Pisten sind sehr in die Landschaft modelliert worden, wobei mir die schwarze 3 gut gefiel. Die war komplett leer und ideal zum Gas geben. Gut modelliert muss ja nicht schlecht sein.

Durchwachsen meine Erfahrungen auf der Bärenfalle. Positiv: Die Qualität des Apfelstrudels. Negativ: Der Kampf, diesen um 15:30 noch serviert zu bekommen.

Für einen Tagesausflug oder ein Wochenende gerne wieder. Für so ein kleines Gebiet betreiben die enormen Aufwand bei Präperation und Beschneiung. Da gibt es nichts zu kritteln.

Auf dem Parkplatz in Steinach angekommen war ich ein paar Minuten mit der Szenerie "Autobahn trifft Skigebiet" beschäftigt. Das geht vermutlich den meisten so, die dort das erste Mal ankommen.
Ein Skigebiet direkt neben der Autobahn, mit der Liftstation unterhalb der Brücke - ich empfand das als einen interessanten Gegensatz. Also gab es ein paar Bilder.

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Im Wipptal hatte es etwas Puderzucker auf die Landschaft gegeben. Zwei Tage später war das aber schon wieder fort.

Nach einer kurzen Gondelfahrt kam ich oben an. Auf den Pisten verloren sich ein paar Skifahrer und obwohl es fast 10:00 Uhr war, war die Piste noch sehr jungfräulich. Auf dem unteren Bild ist der Auslauf der roten 2 zu sehen.

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Danach fuhr ich zweimal mit der DSB Hoher Turm und staunte über die aufgebaute Technik. Was Beschneiung und Beleuchtung betrifft, werden da oben keine Kompromisse gemacht.
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Die rote 2 Nösslachjoch im unteren Bereich.

Wie erwähnt hatte es über Nacht Schnee gegeben. Dazu offenbar ordentlich Wind. Das gefrorene Resultat sah dann so aus.
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Im oberen Verlauf ist die Trasse der DSB sehr schön. Es geht noch ein Stück durch den Wald und dann öffnet sich der Blick Richtung Stubaital. Verwundert war ich dennoch über die DSB. Die Pisten in dem Bereich scheinen doch auf größere Besucherströme ausgelegt. Dazu scheint mir der langsame Lift nicht zu passen. Haben die kein Geld für einen modernen Sessler oder wollen die nicht?
Gestört hat es an dem Tag nicht. Die Sonne schien, Temperaturen waren angenehm, Wind gab es keinen, die Landschaft ist schön, Schnee & Wind hatten über Nacht gezaubert. Ich hatte Zeit.

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Ein Stück der schwarzen 3. Wir haben nach 10:00 und dort findet sich noch keine einzige Spur.

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Blick Richtung Stubaital mit Habicht.

Für die Freunde der Beförderungstechnik ein Bild vom Ausstieg.
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Ich fuhr dann erstmal die schwarze 3a. Irgendwer musste sich ja mal um ein paar Spuren kümmern. Die Abfahrt gefiel mir, also gab es Wiederholungsfahrten.
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Danach fuhr ich zum Vierer Steinboden. Der verläuft parallel und erschließt fast ausschließlich die selben Pisten. Geht halt leider nur auf "halbe Höhe". Dafür ist er zügiger unterwegs.
Im Bild nochmals der untere Teil der roten 2 aus der anderen Richtung. Mehr Schneekanonen als Skifahrer.
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Und der Ausstieg der Anlage.
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Vom Ausstieg führt ein kurzes Verbindungsstück wieder auf die rote 2, die Hauptpiste des Gebiets.
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Nein, es war immer noch nichts los.
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Mich zog es dann zum Hochsonn-SL. Die Verbindung erfolgt über die blaue 6a. Die ist im unteren Teil wirklich schön zu fahren. Oberhalb habe ich abseits der Piste eine Traverse gewählt um etwas die Landschaft zu genießen.
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Der Ausstieg des SL. Hier war deutlich mehr los, was ungewöhnlich ist. Ansonsten sind SL ja immer ein sicherer Weg den Massen zu entgehen. Bald sollte mir klar werden warum.
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Der Grund lag in dem kleinen Variantengebiet welches über die blaue 6 zu erreichen ist. Waren auf den Pisten kaum Spuren, kam ich hier definitiv zu spät.
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Noch ein paar Fahrten und zurück ging es zur Bergeralm. Dort genoss ich bei der Bärenfalle mein erstes Bier des Tages. Die Terrasse gefiel mir im Grunde sehr und später bin ich nochmals für einen Apfelstrudel hingegangen. Der Strudel war gut aber die Überredungskunst, diesen um 15:30 serviert zu bekommen hat genervt.
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Skurriles am Rande
Das Skigebiet und seine Angestellten scheinen einen Faible für skurrile Schilder zu haben. Sind das wirklich Tiroler oder kommen die vlt. aus England?

Zuallererst wird hier konsequent kategorisiert und getrennt. Nicht auszudenken, wenn das wer den falschen Eingang wählt.

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Wo ein Eingang, da ein Ausgang.

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Wer wohl "Gabi" war? Einerlei, eine Piste ist nach ihr benannt.

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Das Besucherleitsystem verdient auch ein Lob. Gesehen am Ausgang des SL.

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danke für den guten Bericht :D Bestätigt meine Eindrücke vom 2. März

Auch dort war für einen Faschingssonntag fast nix los. Das Gelände um die 4SB/unterer Teil 2SB hat uns aufgrund der starken Modellierungen auch nicht besonders gefallen. Sonst meiner Meinung nach ein geniales gebiet, vor allem am Hochsonnlift. Auch wir wollten um 15:15 einen Apfelstrudel, aber in der alten Bergeralm. Dort haben sie uns nach einem Murren und den unfreundlichen Hinweis, dass das normal nicht mehr möglich ist, gegeben. Find ich schade, da mir die Hütte sonst recht gut gefallen hat. Und der Speichersee war der hässlichste Speicherteich den ich je gesehen habe und die 4SB war viel zu langsam - sonst nur empfehlenswert, würde jeder zeit wieder hinfahren.
 
Die Bilder gefallen mir ganz gut und ich fühle mich bestätigt, spätestens 2014/15 dort mal vorbei zu schauen. Gerade das Areal am Schlepper hinten/oben ist sicherlich reizvoll und Skifahren direkt an der Brennerautobahn hat sowieso was.
 
War Karnevalssamstag für einen Tag von München aus dort und kann die guten Eindrücke nur bestätigen. Es war trotz Karneval schön leer (kein Schlangestehen, leere Pisten ohne Gedränge) und der Schnee war - insbesondere für den doch schneearmen Winter - sehr schön. Mir haben die abwechslungsreichen Pisten gefallen, das Gebiet bietet für einen Tag für fast jeden etwas.

Ich habe die Pause im SB-Restaurant gemacht, war zwar kein essenstechnischer Hochgenuss, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte. Und der Ausblick vom Restaurant war sehr schön. Für Leute mit kleinen, noch nicht skifahrenden Kindern: In der Bergstation der Gondelbahn gabs eine kostenlose Kinderbetreuung.
 
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