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Bergtour auf die Rautispitz (2283 m)

Ziel unserer gestrigen Bergtour war die Rautispitz im Glarnerland.Biegt man von der Autobahn Richtung Glarnerland ab, sieht man gleich rechts imposante Gipfel ca. 1700 m aus der Talebene aufsteigen. Der Vorderste davon ist die Rautispitz (2283 m). Bei Näfels geht es dann ab Richtung Obersee, wo sich auf 992 m der Ausgangspunkt der Bergtour befindet.

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Bei einem Blick nach oben sieht man 1300 Höhenmeter über sich das Tagesziel.

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Über einen Alpweg erreicht man den Punkt 1375 m, von wo es dann über einen Bergpfad weiter aufwärts geht. Eine Felsstufe wird über einen drahtseilgesicherten Abschnitt überwunden. Mit jedem Höhenmeter wird die Fernsicht besser. Der Speer und Mattstock oberhalb von Amden und dahinter das Alpsteinmassiv mit dem Säntis rücken ins Blickfeld.

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Nach der Überwindung einer weiteren Felsstufe erreicht man dann den flacheren Rücken und eine weitere halbe Stunde später steht man Gipfel.

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Tief unten sieht man Näfels und dahinter das Westende des Walensees.

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In südlicher Richtung ist hinter der Wiggis das imposante Glärnisch-Massiv zu sehen.

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Nach einer ausgiebigen Rast steigen wir zum Sattel zwischen Rautispitz und Wiggis und von dort zu den Rautihütten ab. Über die Gräpplistaffel erreichen wird dann nach 2 ½ stündigem Abstieg wieder den Obersee.

Die Route ist weiss-rot-weiss markiert. 6 Stunden Gehzeit werden für die Rundtour angegeben. Die Anforderungen bei der Tour sind mehr konditioneller, denn technischer Art.
 
Sehr schön!
Diese Gegend ist der weiße Fleck auf meiner persönlichen schweizer Landkarte.
 
Genau diese Tour würde ich gerne diesen Sommer noch machen. Wie exponiert ist diese Felsstufe? Ich habe etwas Höhenangst, allerdings hält sich diese in Grenzen solange ich mich an etwas halten kann. Rautispitz sollte daher für mich kein Problem sein, die Traversierung zum Wiggis würde ich mir hingegen nicht zutrauen.
 
Naturbahnrodler:Genau diese Tour würde ich gerne diesen Sommer noch machen. Wie exponiert ist diese Felsstufe? Ich habe etwas Höhenangst, allerdings hält sich diese in Grenzen solange ich mich an etwas halten kann. Rautispitz sollte daher für mich kein Problem sein, die Traversierung zum Wiggis würde ich mir hingegen nicht zutrauen.

Die Felsstufe ist nicht exponiert und auch sehr kurz. Das Drahtseil bietet dazu die nötige Sicherheit. Die Markierung weiss-rot-weiss sagt eigentlich auch schon aus, dass keine besonderen Schwierigkeiten bestehen.

Zur Wiggis rüber sind wir nicht gegangen. Nach meinen Informationen ist das bei Schnee oder Nässe gefährlich, weil man den Gipfel zunächst ostseitig auf einer Schutthalde umgeht (sh. Foto), die dann bald einmal fast senkrecht abbricht.
 
schifahrer schrieb:
Zur Wiggis rüber sind wir nicht gegangen. Nach meinen Informationen ist das bei Schnee oder Nässe gefährlich, weil man den Gipfel zunächst ostseitig auf einer Schutthalde umgeht (sh. Foto), die dann bald einmal fast senkrecht abbricht.
Erfahrungsgemäss gibt es bei den Rot-Weiss-Rot markierten Wegen sehr grosse Unterschiede. Ich hoffe dass es es dieses Jahr klappt mit der Tour. Die Schutthalde mit anschliessender Felswand (unterhalb) ist genau das, was mich an der Traverse zum Wiggis abschreckt. Dort geht es nähmlich sehr weit runter.
 
Erfahrungsgemäss gibt es bei den Rot-Weiss-Rot markierten Wegen sehr grosse Unterschiede.

Ja, das stimmt. Auch bei der weiss-blau-weissen Markierung habe ich mich schon manchmal gewundert, welche Unterschiede im Schwierigkeitsgrad es da bei den verschiedenen Touren gibt. Das ging von, nach meinem Empfinden, sehr leicht bis gerade noch zu bewältigen ohne zusätzliche Hilfsmittel.
 
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