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Beschleuniger/Verzögerer bei 3S-Bahn

Tastenakrobat

Massada (5m)
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Kann mir jemand bei einer Detail-Frage helfen?
3S-Bahnen von Doppelmayr haben für Beschleuniger und Verzögerer jeweils einen eigenen Motor. In einem Video der Söldener Bergbahnen wird z.B. gezeigt, wie dieser im Rahmen der Revision getauscht wird. Was mir nicht klar ist: läuft dieser Motor mit gleichbleibender Geschwindigkeit (die Reifen drehen sich unterschiedlich schnell) oder beschleunigt er den gesamten Abschnitt (alle Reifen drehen sich gleich schnell, so wie das bei älteren Funitels ohne vertikale Seilscheibe gelöst wurde)?
 
Der Motor ist frequenzumrichergesteuert.
Je höher die Frequenz, desto schneller dreht er sich.
Dabei handelt es sich um einen Asynchron - Drehstrommotor.
Zwischen Motor und Riemenscheibe ist noch ein Getriebe eingebaut um die Drehzahl zu senken und um ein hohes Moment auf die Keilrieben zu übertragen.

Sprich der Motor wir über die Steuerung dementsprechend mit der Anzahl Hertz versorgt und dadurch läuft er synchron mit der Anlage bzw. die Reifen treiben synchron das Fahrzeug an.
 
Ok, die Reifen drehen sich dadurch unterschiedlich schnell, je nachdem, ob sie direkt an der Kuppelstelle sind oder am anderen Ende.
 
Das beantwortet die Frage aber nicht. Die Frage ist, ob die Beschleunigung, bzw. Verzögerung durch beschleunigen, bzw. verzögern der gesamten Ein- bzw. Ausfahrstrecke passiert, wie bei alten Funiteln, oder ob diese im Normalbetrieb gleichmäßig laufen und die einzelnen Räder dauerhaft mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten laufen, so wie bei EUB oder KSB.
 
Auch wenn es ein separater Motor ist wird der vermutlich immer gleich schnell drehen. Immer das Tempo zu wechseln so wie es bei den beiden Garaventa Funitels in CH der fall ist bringt meiner Meinung nach eigentlich nur dann etwas wenn man extrem grosse FBM-Abstände hat.
 
Hat Doppelmayr aber bei seinen Funitel anfangs auch so gemacht. Die Silvrettabahn hat das z.B., die hat für Funitel keinen ungewöhnlich großen FBM Abstand.
 
Der Motor bei den 3S Bahnen für Beschleuniger und Verzögerer wird bei DM nicht wie bei alten Funitels runter geregelt.

Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten kommen durch die Riemen und Rollen.
 
Wie schon gesagt, der Antrieb der Förderer hat eine fixe Drehzahl die der Drehzahl des Hauptantriebes angepasst wird. Die einzelnen Reifen werden mit Keilriemen angetrieben. Das Verhältnis der Riemenscheiben zueinander bestimmt die Reifendrehzahl. Durch die passende Wahl der Riemenscheibengrößen erreicht man eine stufenweise Drehzahlabnahme bwz Zunahme im Brems und Beschleunigerbereich. Dadurch ergibt sich eine feste Übersetzung zum Antriebsmotor und die Drehzahlstufen passen automatisch zur Drehzahl des Antriebs. Bei manchen Anlagen kann man das sogar direkt sehen.
 
Danke für die Ergänzungen, dann ist es also tatsächlich so, wie ich das vermutet hatte.
 
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