Seilbahnfreund
Nebelhorn (2224m)
Hallo,
die Gratbahn in Ischgl hat noch zwei Besonderheiten die noch nicht bekannt sein dürften. Bericht aus dem Mountain Manager 1/2003 :
Antriebssystem
Hinsichtlich der Antriebstechnik entschied sich die Silvretta Seilbahn AG für ein neues, am Seilbahnsektor revolutionäres Antriebssystem. Anstelle der üblichen Antriebskonfiguration, 3-stufiges Getriebe und stromrichtergesteuerter Gleichstrommaschine, wurde ein wassergekühlter, langsamdrehender Synchronantrieb mit einem kleinen Zweistufen-Planetengetriebe realisiert.
Der Synchronantrieb besteht aus 8 unabhängigen Wicklungssegmenten und wird von 8 Stück digitalen Frequenz-Umrichtern gespeist. Der bei herkömmlichen Getriebeantrieben störanfälligste Teil, die schnelldrehende Kegelradstufe, ist beim DSD-Antrieb nicht mehr erforderlich.
Dieses neue Antriebskonzept reduziert den zeit-und kostenintensiven Wartungsaufwand (z. B. Kohlebürste, Kollektor etc. ) um ca. 50 %. Aufwendige Oberschwingungsfilterkreise und Blindstromkompensationsanlagen sind nicht mehr erforderlich. Der Wirkungsgrat konnte im Vergleich zu herkömmlichen Antriebssystemen um ca. 7 Prozentpunkte gesteigert werden, was sich letztlich bei der Stromabrechnungen zu Buche schlägt.
Mountain Glider
Die Gratbahn ist vorbereitet für die spätere Implementierung des Mountain Gliders. Dies ist eine Art Hochgeschwindigkeitsbahn bei welcher bis zu vier Fahrgäste nebeneinander sitzend mit bis zu 80 km/h vom Pardatschgrat zur Idalpe gleiten. Mit der Umsetzung einer derartigen Attraktion würde Ischgl einen weiteren Schritt in Richtung „Fun-Location“ auch im Sommer setzen.
Die Freizeitanlage Mountain Glider soll im Patznauntal weltweit erstmalig realisiert werden. Auf die erste Umsetzung eines faszinierenden Projekts dieser Art wartet die Branche bereits gespannt.
die Gratbahn in Ischgl hat noch zwei Besonderheiten die noch nicht bekannt sein dürften. Bericht aus dem Mountain Manager 1/2003 :
Antriebssystem
Hinsichtlich der Antriebstechnik entschied sich die Silvretta Seilbahn AG für ein neues, am Seilbahnsektor revolutionäres Antriebssystem. Anstelle der üblichen Antriebskonfiguration, 3-stufiges Getriebe und stromrichtergesteuerter Gleichstrommaschine, wurde ein wassergekühlter, langsamdrehender Synchronantrieb mit einem kleinen Zweistufen-Planetengetriebe realisiert.
Der Synchronantrieb besteht aus 8 unabhängigen Wicklungssegmenten und wird von 8 Stück digitalen Frequenz-Umrichtern gespeist. Der bei herkömmlichen Getriebeantrieben störanfälligste Teil, die schnelldrehende Kegelradstufe, ist beim DSD-Antrieb nicht mehr erforderlich.
Dieses neue Antriebskonzept reduziert den zeit-und kostenintensiven Wartungsaufwand (z. B. Kohlebürste, Kollektor etc. ) um ca. 50 %. Aufwendige Oberschwingungsfilterkreise und Blindstromkompensationsanlagen sind nicht mehr erforderlich. Der Wirkungsgrat konnte im Vergleich zu herkömmlichen Antriebssystemen um ca. 7 Prozentpunkte gesteigert werden, was sich letztlich bei der Stromabrechnungen zu Buche schlägt.
Mountain Glider
Die Gratbahn ist vorbereitet für die spätere Implementierung des Mountain Gliders. Dies ist eine Art Hochgeschwindigkeitsbahn bei welcher bis zu vier Fahrgäste nebeneinander sitzend mit bis zu 80 km/h vom Pardatschgrat zur Idalpe gleiten. Mit der Umsetzung einer derartigen Attraktion würde Ischgl einen weiteren Schritt in Richtung „Fun-Location“ auch im Sommer setzen.
Die Freizeitanlage Mountain Glider soll im Patznauntal weltweit erstmalig realisiert werden. Auf die erste Umsetzung eines faszinierenden Projekts dieser Art wartet die Branche bereits gespannt.