• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Beste Fräse/Finisher

IcelandBully

Massada (5m)
Registriert
03. Dez. 2012
Beiträge
42
Reaktionspunkte
0
Mich würde interessieren was eurer Meinung nach das Beste Fräs/Finisher Aggregat ist oder welche Vor-und Nachteile die Produkte haben. Welche produzieren eine optisch schöne Piste? Welche durchmischen den Schnee am besten?

Hintergrund meiner Frage ist, dass bei uns Prinoth eindeutig die Nase vor den PB's hat. Prinoth macht eine saubere geschlossene Oberfläche wärend bei den PB's, wegen der geringeren Anzahl Fräszähne, die Oberfläche und durchmischung eher bescheiden ist.
 
Eindeutig die Beste Fräse hat Prinoth!!!
-Durchmischt sehr gut
-Saubere oberfläche der Piste
- Hohe Präpariergeschwindigkeit
-Einfache bedienbarkeit
 
Eindeutig Powerfräse von Prinoth, da haben die Roten noch ganz grossen Nachholbedarf! Sie tüfteln schon seit Jahren herum, aber kommen nicht nach. Die beste Fräse welche die Roten gebaut haben war die damalige blaue Flexfräse. Prinoth arbeitet schon an einer neuen Fräse, weiss aber den Namen nicht. Schaun mer mal was da kommt!

Grüß SEBO :D :D :D :D
 
Dem kann ich mich nur anschließen:

Prinoth bzw. ex-Bombardier sind mit ihrer Frästechnik sicherlich führend. Insbesondere der Everest produziert eigentlich unter allen Bedingungen ein sehr gutes Ergebnis. Aber auch der amerikanische "Posiflex-Tiller", wie er dort z.B. am Bison und Beast zum Einsatz kommt, schafft eine tolle Piste.

Kässbohrer fällt dagegen (wir haben selber zwei Pistenbullys) deutlich ab. Allerdings ist die aktuelle Fräsengeneration (Alpinflexfräse) z.B. am 400er schon deutlich besser geworden als z.B. die Mulitflexfräsen an den 300er Maschinen.

In meinen Augen macht den Unterschied nicht nur die Fräse an sich aus, sondern auch die verschiedenen Konstruktionsprinzipien der Raupen selber: Kässbohrer setzt mit seiner Transportplattformstrategie auf einen Frontmotor unter der Fahrerkabine. Prinoth hat den Motor hingegen mittig verbaut. Dies führt zu einer deutlich besseren Gewichtsverteilung und die Fräse liegt entsprechend besser auf dem Schnee.

Beispiel: Eine Kässbohrer Windenmaschine produziert deutlich bessere Ergebnisse als eine Solo-Maschine, weil hier die Gewichtsverteilung stimmiger ist. (Den Vergleich kann ich daheim am Hang sehr gut sehen).

Zweites Beispiel: Der PB270DS und PB330D waren die einzigen Kässis mit Mittelmotor und haben auch gute Ergebnisse produziert.

Dies sind meine Erfahrungen nach Einsätzen auf Prinoth und Kässbohrer Maschinen hier und in Nordamerika.
 
Die Prinoth Fräse ist wircklich ok, die macht meistens immer eine sehr schöne Piste.
Wobei aber auch gesagt werden muss, die aktuelle Fräse von Kässbohrer (AFF Alpin-Felx-Fräse) steht der von Prinoth um nicht mehr viel nach!!!
 
Interessante Ausführungen.

Ich habe ebenfalls festgestellt das die Prinoth-Fräse praktisch unter allen Bedingungen eine homogene Oberfläche schafft. Wobei es hingegen bei der Flexfräse der 300er PB's praktisch nur im Neuschnee eine 100% gute Fläche ergibt.

Die Erklärungen von "der Schwabe" finde ich sehr einleuchtend. :idea:
 
Im weichen/frischen Schnee zaubert auch eine Multiflexfräse ein tolles Bild! Keine Frage. Auch die starre Fräse 2000 von KB hat dies damals geschafft. Schwierig sind nasser Schnee sowie eisige Bedingungen. Da braucht es viel Geduld und Fingerspitzengefühl, um nicht dauernd überall die Stegabdrücke durchscheinen zu lassen. Das nervt echt tierisch... Hier ist es in meinen Augen vor allem die ungünstige Gewichtsverteilung, die dafür sorgt, dass die Fräse nicht genug Leistung/Kraft auf den Schnee bringt.
 
derschwabe schrieb:
Da braucht es viel Geduld und Fingerspitzengefühl, um nicht dauernd überall die Stegabdrücke durchscheinen zu lassen.

Und wie kann dass optimiert werden? Ich kann ja nicht gerade mit 3 km/h die Pisten präparieren. Hast du da irgendwelche zusätzlichen Tips?


Ps: Heute Nacht, nach 30cm Neuschnee, hat es wunderbar schöne Pisten gegeben. :D
 
Ich bin zwar noch nie einen Bully gefahren, aber ich kann jedenfalls sagen, dass ich Gebiete kenne, die praktisch immer super Pisten haben und nur PBs einsetzen, gibt aber auch welche, bei denen eben die beschriebenen Probleme auftreten - da mach vermutlich auch der Fahrer oft den unterschied!
 
Das stimmt!!!! Es kommt viel auf den Fahrer an, es gibt welche die z.B. beim Pistenbully die schneeklappen ausbauen, resultat is dann klar, scheiß piste wenn es schwere bedingungen wie Eis etc... sind. Bisschen gefühl was verstelle ich wann wo am besten sollte schon gegeben sein. Fakt ist trotzdem, die Powerfräse ist spitze, die ist leichter zu bedienen, die AFF ist eine extrem gute fräse, mit der schafft man es auch wenn man will eine perfekte piste zu erzeugen. Aber es ist nicht so das man sagen kann die Fräse ist gut und die andere nicht, es muss schon auch dementsprächend gefahren werden.
 
Und einfach eine Prinoth-Fräse kaufen und an einen Pistenbully dranhängen geht das nicht? Müssten doch die selben Heckgeräteträger sein von der Aufnahme, oder?
Oder spielen da ideelle Gründe eine zu große Rolle? :wink:
 
Das wäre dann so als würdest du einen Ferrari fahren aber dann wichtig den Motor eines Bugatti Veyron einbaust nur weil der Ferrari Motor zu schwach ist!


Solche Aktionen macht man nicht und ausserdem wird es technisch schwer werden das zu realisieren!

Wie der schwabe richtig erklärt hat spielt das Gesamtpaket Maschine zu Fräse die wichtigste Rolle und dies wird bei einem solchen Umbau sicherlich nicht erreicht, d.h es gibt keine Garantie das dadurch die Pistenqualität eines PB besser wird!

Einfachste Lösung: der angebliche Marktführer wird doch in der Lage sein eine bestens funktionierende Fräse zu entwickeln

P.S: seit 120h fahre ich eine Beast Winde mit Powerfräse, selbst bei harten Kunstschneepisten erlaubt es eine Präbariergeschwindigkeit von bis zu 22 km/h ohne dabei einen Qualitätsverlust zu merken!
 
EverestPower schrieb:
P.S: seit 120h fahre ich eine Beast Winde mit Powerfräse, selbst bei harten Kunstschneepisten erlaubt es eine Präbariergeschwindigkeit von bis zu 22 km/h ohne dabei einen Qualitätsverlust zu merken!
Ist es eigentlich nicht so, je langsamer präperiert wird umso Besser / fester wird die Piste ?
 
ja ist so, hab darum auch dazu geschreiben fast keinen Qualitätsverlust auch bei höheren Geschwindigkeiten der Printhfräse!
 
Wovon hängt eigentlich die optimale Präpariergeschwindigkeit ab ?

Hat jemand schon Erfahrungen mit dem Frontrenvator von Bächler gemacht
http://www.bachler.ch/ProduktePistenLoipen/Frontrenovator/tabid/1734/Default.aspx

Bringt das ganze mehr Qualität beim Präperieren. Könnte mir vorstellen, dass dadurch eine harte / eisige
Pisten wieder aufgerissen wird, wodurch eisige Stellen behoben werden können.
 
EverestPower schrieb:
Präpariergeschwindigkeit von bis zu 22 km/h ohne dabei einen Qualitätsverlust zu merken!

Wow 22 km/h...... wir fahren mit 4-7 km/h und haben damit akzeptable Ergebnisse.
 
Wir präbarieren normalerweise so mit 8-12 kmh unsere Pisten, die von mir angegebenen 22 waren nur mal ein Probelauf um zu schauen wie schnell das Beast ist und zweitens wie dabei die Pistenqualität aussieht!
 
Whistlercarver schrieb:
Und einfach eine Prinoth-Fräse kaufen und an einen Pistenbully dranhängen geht das nicht? Müssten doch die selben Heckgeräteträger sein von der Aufnahme, oder?
Oder spielen da ideelle Gründe eine zu große Rolle? :wink:

Gerüchten zufolge gab es bereits solche Versuche, die jedoch nicht den gewünschten Erfolg brachten.
 
Ist doch auch klar dass das nicht funktioniert!!!!
Prinoth hat doch eine ganz anderen Maschinenschwerpunkt und Mittelpunkt als die roten,desweiteren sind die Hydraulikpumpenleistungen ganz unterschiedlich
die Aufhängung der Fräse sind nicht identisch.
Wichtig ist auch die unterschiedliche anzahl der Kettenstege (anderes Laufbild und verteilung der Fahrdynamic).



!Die Grauen haben sich halt nicht nur überlegt wie man Marketing verkauft sondern auch technisch überlegt!
 
Technisch gut überlegt.Wie ist das mit dem neuen Leitwolf schon wieder gegangen.Früher war der Unterschied gross zwischen Powerfräse und Multiflexfräse,aber mit der AFF kommt man sehr an die Powerfräse heran das sehe ich jeden Tag im Skigebiet wo ich arbeite.
 
Zurück
Oben