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Bichllift, Iseler+Kühgund - Bewölkt (3.07.2011)

Anfahrt:
Markt Indersdorf - B471 - A96/A7 - Wertach in gut 2 Stunden
Wertach - Oberjoch in 15min
Rückfahrt:
Oberjoch - Schattwald (Tanken) - B310 -A7/A96 - B471 - Markt Indersdorf in 2:10 Stunden (+15min Pausen)

Wetter:
Stark bewölkt-Bedeckt, aber Trocken, 13°C Berg, 17°C Tal

Schneehöhe:
Tal: 0 cm
Berg: 0cm

Geöffnete Anlagen und Hütten:
-6KSB/B Iselerbahn (1x)
-Alle bewirtschafteten

Geschlossene Anlagen und Hütten:
-Alle Schlepplifte
-LSAP Bichllift

Wartezeiten:
keine

Gefallen:
- Liftruine Bichllift
- Kurzer Aufstieg
- Netter Gratweg
- Brauchbare Sicht trotz Bewölkung
- Einkehr auf der Wiedhagalpe

Nicht Gefallen:
-Wetter
-Camstreik beim Abstieg

Wertung:
5 von 6

Abzüge:
-Siehe nicht gefallen

Am Sonntag konnte ich nach einem Monat Abstinenz mal wieder eine Tour machen, welche eigtl. Samstag geplant war, aber da schien mir das Wetter zu instabil, leider stimmte aber der Wetterbericht für Sonntag nicht, oder ich war fürs Schönwetter trotz eines Zieles im Allgäu zu weit östlich unterwegs. Bevor es zur eigtl Tour ging, hab ich noch einer alten Schleppliftruine einen Besuch abgestattet.

1. Bichllift Wertach

Nachdem ich gegen 7:15 weggefahren bin, da Batterien vergessen (Waren aber auch fast leer) gings erstmal nach Wertach, wo ich nach einiger Suche den seit 1989 stillgelegten Leitner-Schlepplift Bichl, gefunden hatte. Dort dann in der alten Talstation bzw. deren Gebäuden spioniert.

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Trasse des Lifts. Ist etwa 500m lang und macht 100hm (von 905m auf 1005m)

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Ein Blick auf den 6-Zylinder Deutz-Diesel mit 80PS, sieht aber für 22 Jahre Stillstand noch gut aus

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Mützen, Fäustlinge aus den 1980ern, da wohl zu Betriebszeiten verloren gegangen

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Alrtes Klo als Papierkorb benutzt, drin war ein Punkteschlüssel für die Region Ostallgäu von 1970 zu finden

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24 Jahre alter Saisonpass an der Wand aufgehängt

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Sogar die Schlüssel sind noch da

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Nebenan das Bügellager, etwas Chaotisch, aber alles noch recht gut erhalten nur etwas dreckig

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Alte Schistecken stehen auch noch in der Ecke

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Gehänge, bei den anderen sind sogar noch die Bügel dran

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Alter Leitner-Holzbügel aus den 1960ern.

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Detail vom Antrieb

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Kabel für die Zündkerzen??

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Zuletzt wurde der wohl 1987 gewartet

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Nochmal die Trasse, danach gings nach Oberjoch zur eigtl. Tour.

2. Bergfahrt mit der Iselerbahn

Gegen 10:00 angekommen noch die Schuhe gewechselt und dann eine Bergfahrt auf den Iseler gelöst, wo es dann oben nach dem Schlussanstieg über den Gratweg und wieder runter nach Oberjoch ging.

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Drin und wo ist bitte die Versprochene Sonne?

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Blick zur Gundalpe (1257m)

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Mittelteil der Strecke

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Steilhang

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Oben angekommen hinten der Ornach (1548m)

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Knapp oberhalb der Bergstation

3. Schlussanstieg zum Iseler

Beid er Bergstation auf 1560m angekommen gings die restlichen 300hm auf den Iselergipfel (1876m). Oben war trotz des mäßigen Wetters (immerhin bliebs trocken) sehr viel los, klar wenn man nach 40min oben ist.

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Blick zum Sorgschrofen (1634m) und zur Wiedhagalpe

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Blick zum Hohen Ifen (im Hintergrund)

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Talblick

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Blick nach Oberjoch

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Blick ka. Richtung Hinterstein

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Imberger Horn, unten liegt Bad Hindelang

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Hirschberg (1456m), daneben der Ornach und hinten der Grünten

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Am Grat angekommen wird der Blick zum Hochvogel frei

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Bsch'iesser (1998m), rechts darunter die Zipflesalpe

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Gratverlauf kurz nach der Ankunft oben

4. Gipfelrast am Iseler

Oben angekommen erstmal so 10min gerastet, später gings dann statt auf dem Normalweg über den landschaftlich netteren Gratweg übers ganze Massiv. bis zur Kühgundspitze waren dann nur noch wenige Leute unterwegs.

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Blick Richtung Daumen

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Hochvogel, mal wieder

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Gratverlauf vom Iseler aus

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Blick zu einem markanten GIpfel in den Tannheimer

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Hochbetrieb oben am Gipfel, zum Glück hats da recht viel Platz

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Nochmal der fotogene Hochvogel

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Bscheisser dahinter der etwas höhere Ponten

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Nochmal das Gipfelkreuz und grob nach Westen eine größere Auflockerung

5. Iseler-Kühgund

Nach der Rast gings mit ein paar Kraxeleien runter zur Scharte zwischen Iseler und von dort aus zum kreuzlosen Kühgundkopf (1907m), der zugleich den höchsten Punkt der Tour darstellt. Dort auch nochmal kurz gerastet.

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Hochvogel, und tief unten das Hintersteiner Tal

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Wegverlauf immer Richtung Tannheimer Tal

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Ponten (2045m) und Bscheisser

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Unten in der Scharte gehts immer an der Flanke entlang bergauf und beidseitig steil runter

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Blick hoch zum Iseler. Durch die Wand verläuft ein Teil des Salewa-Klettersteigs

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Pflanze, allerdings weiss ich nicht welche Art

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In der Flanke, ganz hinten ist das Wettersteinmassiv zu sehen

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Blick Richtung Flachland

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Rückblick zum Iseler samt Wegverlauf

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Sorgschrofen und der Nordabsturz des Kühgundkopfes

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Rauhhornzug

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Tannheimer Tal aus 1880m gesehen

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Blick über Bscheisser und Stuibenkopf zum Hochvogel

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Und oben angekommen

6. Kühgundkopf-Wannenjoch

Auf dem Kühgundkopf angekommen, noch in die Gegend geschaut und nach einer kurzen ruhigen Rast, da ausser mir nur 2 weitere Wanderer oben waren, ein Stück hinab zum Wannenjoch (bzw. Kühgundspitze) (1852m). Dort war dann auch wieder mehr los.

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Tiefblick zur Wiedhagalpe samt Beschneiungsteich daneben

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Gratverlauf, der Gipfel kommt erst ein Stückchen später

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Blick in den restlichen Rauhhornzug

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Oben auf 1907m angekommen, hinten Rechts liegt der Aggenstein, daneben der Breitenberg

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Einstein (1866m) vor dem Aggenstein(1985m)

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Nochmal der Hochvogel

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Auf dem Wannenjoch angekommen, blieb aber nur kurz dort.

7. Am Kühgundrücken

Nach dem Dritten Gipfel gings erst einmal über den felsigen Kühgundrücken nach unten. Kaum auf dem Rücken, setzte ich den Abstieg Richtung Tal fort.

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Blick runter zum Kühgundrücken

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Rückblick rauf zum Kühgundkopf

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Hochvogel und vorne links wieder der Bscheisser

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Evtl. das Wertacher Hörnle, oder andere Berge aus der 1. Reihe

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Tannheimer Tal und im Hintergrund nochmal das Wettersteinmassiv

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Wegverlauf am Grat

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Blick aus der Flanke ins Tal

8. Gratabstieg bis Schmugglerweg

Ab dem Kühgundrücken kommen einige versicherte Stellen, sind aber problemlos. Bin dann zunächst bis zum Schmugglerweg abgestiegen und von dort aus wieder Richtung Oberjoch.

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Blick zurück nach oben

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Am Grat

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Nichts für Leute mit Höhenangst, da es Rechts und links steil bergab geht

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Und nochmal das Tannheimer Tal

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Rückblick zum Wannenjoch

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Fast unten, folgt man dem breiten Weg, kommt man bei der 3SB Wannenjoch auf der Tiroler Seite heraus

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Ende Gelände, ab jetzt kommt der gemütlicherer Teil der Tour

10. Restlicher Abstieg

Unten angekommen wieder Richtung Oberjoch zurück, aber leider verabschiedeten sich die Batterien und auch mit den beiden Ersatzsätzen, liess sich die Cam vorerst nicht dazu überreden noch ein paar Pics zu machen, wird mal Zeit, dass ich nach der Ersatzcam (Im Keller ist irgendwo nochmal die gleiche) oder nach einer Neuen Kompaktcam schaue.

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Weg Richtung Wiedhagalpe

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Blick aus einem der Gräben hoch zum Grat

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An den Grenzwiesliften angekommen (Bergstation auf 1415m)

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Auf dem Weg zur Wiedhagalpe noch einmal hoch zum Grat geschaut

mFg Widdi

Facts Bergtour:

Aufstieg: ca. 500hm
Abstieg: ca. 800hm
Gehzeit: 4 Stunden
Strecke: 8km
 
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