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Bitcoin und Co

In den letzten Jahrhunderten kamen schon öfters Leute auf die Idee, etwas wertloses zu nehmen (in jüngster Zeit oft buntes Papier, früher eher Blech) und zu definiern, das es von nun an einen Wert besitzt.
Mal hat es funktioniert, weil viele dauerhaft dran geglaubt haben, mal auch nicht.
Gold hat im Übrigen auch nur solage einen Wert, solange genug daran glauben.
 
Gerade was das Generieren von Bitcoins angeht ist man mittlerweile an einem Punkt wo sich der Privatmann nur noch ins Minus bringen kann.
valdebagnes schrieb:
Gold hat im Übrigen auch nur solage einen Wert, solange genug daran glauben.
Gold hat alerdings einen technischen Wert das es zb für Elektronik unbedingt benötigt wird.
 
Vor knapp 3 Jahren hatte ich ernsthaft überlegt, 500-1000 Euro in Bitcoins umzusetzen, mich aber dann nicht darum gekümmert....
 
Gold hat alerdings einen technischen Wert das es zb für Elektronik unbedingt benötigt wird.
das ist korrekt, wenn man aber die Weltweit verfügbare Menge an Gold (also auch alles, was in Tresoren der Staatsbanken lagert) in Relation zum technischen Bedarf setzt dann müsste sich der Marktpreis etwas über dem von Sand bewegen.
 
Kollege schürft kräftig zu Hause, da liegen einige Grafikkarten herum. Bei Stromkosten von 200 € im Monat macht er 500,Gewinn im Monat.
 
Die zugrunde liegende Blockchain-Technologie ist ausgesprochen spannend und dürfte in den verschiedensten Bereichen für Innovationen sorgen. Thumbs up.

Das, was als Bitcoin Hype durch die Medien geistert, ist in meinen Augen ein riesengroßes Schneeball-System (die Amerikaner nennen das Ponzi-scheme). Die gigantische Rechnerleistung (+ Strom), die dafür drauf geht, Bitcoins zu schürfen, könnte bei Gott sinnvoller eingesetzt werden.
 
cake schrieb:
Die gigantische Rechnerleistung (+ Strom), die dafür drauf geht, Bitcoins zu schürfen, könnte bei Gott sinnvoller eingesetzt werden.

Zumindest kann man im Sommer den überschüssigen Strom den die Photovoltaikanlage abwirft so vielleicht sinnvoll zu Geld machen :biggrin:
 
Würde zur Zeit nicht mehr einsteigen. Verlustgefahr wegen Blasenbildung zu groß.
Zudem ist die Bandbreite von verschiedenen Kryptowährungen kaum noch überschaubar. Welche langfristig überhaupt überlebt weiß niemand.
 
Für mich hat sich das Spiel definitiv gelohnt (Investment, nicht Mining). Ob man jetzt noch einsteigen sollte ist eine schwere Frage. Ich habe nicht alles verkauft und warte mal ab. In jedem Fall nur das, was man als Verlust verkraften kann. Im Zweifel breit streuen (auf verschiedene Kryptos und am besten auch klassische Anlagen wie Aktien und Metalle) und antizyklisch handeln.
 
Mir ist das Thema zu kompliziert und zu aufwendig. Ich denke, dass es einfacher ist, Lotto zu spielen - bei gleicher Chance.
 
Gleiche Chance? Na dann, wenn du innerhalb von fünf Jahren Lottospielen 200% deines summierten Einsatzes gewinnst, sag mal Bescheid. Bei Lotto kannst du halt auch mit Aufmerksamkeit und Ahnung nicht mehr als Glückstreffer erreichen, bei handelbaren Dingen mit schwankendem Kurs (von Kryptowährungen bis Aktien) schon.
 
82.000 USD.
Warum verwundert dich das?
Ist doch bei einer solch volatilen Anlage klar, dass da eines Tages größere Schwankungen nach oben und unten kommen werden.
 
Mich verwundert nichts aber vor nicht allzulanger Zeit war er noch bei 125.000 USD und man hat geschwärmt von 150-160.000 USD :lol:
 
Manchmal werden ja auch mittel und langfristig Preise von 1Mio USD vorausgesagt... War zuletzt auch immer wieder zu hören.
Kann aber auch sein, dass er mal wieder auf 10k runtergeht... Alles ist möglich.
 
Bricht das System nicht eh irgendwann zwangsweise zusammen, weil das Schürfen so aufwendig wird, dass es sich nicht mehr lohnt? Dadurch würde der Bitcoin ja unhandelbar, wenn ich das nicht falsch verstanden habe.
 
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