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Bödele | 22.01.2016 | Nostalgistan

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Es war wieder einer jener Skitage, die man nie vergisst, bestes Wetter, super Schnee und jede Menge schöne, alte, interessante Lifte neu für sich zu entdecken...ich bin froh, dass es endlich mit dem seit etlichen Jahren geplanten Bödele-Besuch geklappt hat.

Dieses urige Areal ist für Schlepperfreunde und Nostalgiespinner einfach ein Muss und die ganze Ecke da hinter Bregenz ein riesiges Freilichtmuseum mit vielen alten Anlagen, wo man sich allenfalls in den 80ern wähnt – mehr gewiss nicht...

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Ich war in der Früh im Ostallgäu gestartet und so sparte ich mir etliche Kilometer Anreise, denn von München bis Dornbirn zieht es sich so trotz durchgehender Autobahn doch recht hin. In freudiger Erwartung kurvte ich schließlich die Straße von Dornbirn zu jenem Hochplateau hinauf, wo sich das Skigebiet direkt am Rand des Bregenzer Waldes befindet.

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Der Parkplatz sollte sich trotz des Wochentages ziemlich schnell füllen und an der Kasse hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet. Aber im Gebiet selbst ging es dann doch recht stressfrei zu – viele verteilten sich ja auch auf die zahlreichen kleinen Tellerlifte, die hier „umeinander“ stehen und die meisten trieben sich dann sowieso an der einzigen Sesselbahn herum...

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Die Hauptanlage hier gewissermaßen – der gut 1,6 Kilometer lange Kurzbügler Hochälpele aus dem Jahre 1957, als es wahrscheinlich noch keinen einzigen Forumskollegen gegeben hat. Der Lift verläuft zwar recht flach, aber dafür sehr schnell. Dürfte an den ehemaligen Höflelift am Fellhorn rankommen, der auch so abging. Auch schon wieder 10 Jahre her, dass es den nicht mehr gibt.

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Im Schlepplift auf Wolke Sieben...Blick zurück...zwar ist der Verbau vor der Talstation überhaupt nicht urig, häßlich zugegebenerweise, aber von hier oben sieht man es nicht so.

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Der Lift geht flach am Waldrand neben der Piste dahin – weiter oben verläuft er dann noch ein bisser zwischen den Bäumen hindurch...zwei Niederhalter wurden bereits erneuert, aber die ganz alten hat es auch noch.

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Genial! Kenne ich sonst nur noch vom Geigenbühellift in Seefeld.

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Ein Wunder, dass dieses Unikat so lange überlebt hat. Vermutlich kommen hier eh keine Urlauber in erster Linie her und das Gebiet lebt von den Tagesausflüglern aus Dornbirn, Bregenz und Lindau. Die kommen wahrscheinlich so oder so und drum braucht es hier wahrscheinlich erst gar keine KSB oder gar eine dumme EUB, bei der man immer die Ski abschnallen muss.

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Der letzte Abschnitt...

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Versteckte Umlenkstation...

Oben angekommen, entschied ich mich dazu, gleich mal den Alpenblicklift aufzusuchen, einem knapp 800 m langen, steilen Kurvenschlepper von 1970...

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Doch dann überwältigte mich der prachtvolle Ausblick von hier oben und ich zog erst mal die Spiegelreflex heraus – im Lift hatte mir wie üblich meine „Handknipse“ ihren Dienst erwiesen.

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Unterhalb des Steilhangs, den der Lift mittels zwei Kurven etwas umgeht...dazu eine naturbelassene Piste mit etlichen Steigungen und Senken, mal was anderes als langweilige Autobahnen mit zu vielen Leuten drauf...

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Die Talstation...der Antrieb wurde wohl unlängst von Diesel auf Langweilig umgestellt :(
(Wie am Galtenberglift im Alpbachtal übrigens auch, wie mir neulich aufgefallen ist.)

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Da kommen die Bügel zurück...dass die 1970 nicht den Schlepper direkt raufgezogen haben...damals gab es doch wegen den Steilheitsgraden null Bedenken. Sonst hätte man den Wurmkogel II, den Kalte-Kuchl-Lift oder den am Herzogstand ja auch nie so gebaut.

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Die erste Kurve nach den Anfangsflachstück..danach geht es erst mal steil dahin.

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wieder eine Kurve...

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...wieder ein Steilstück...

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Wieder oben angekommen...

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Interessante Umlenkung...

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Da ich es hier so schön fand, blieb ich noch ein wenig mit der Kamera neben dem Ausstieg stehen...

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Auf der anderen Seite des Lifts gibt es auch noch eine steile Abfahrt...

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Kurvenbesuch...

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Irgendwie ein nettes Eck da unten, wo der Kurvenlift startet...

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Dort schweben die Bügel ins Tal...

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Später um die Mittagszeit zwar geknipst, aber weil es grad thematisch reinpasst...irgendwie erinnerte mich das an einen Skitag im Februar 2011 im Heutal, wo es auch einen solchen Kurvenlift gibt und die Skitourengeher unter den talwärts schwebenden Bügeln den Berg hinauf schoben...

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Dort wird dann sicherlich bald der AlpenblickJet raufgehen...hofffentlich nicht ;)

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Immer wieder ergaben sich tolle Zoomblicke hier im schönen Bregenzer Wald....

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Zoom ins LSAP-Gebiet Hirschberg – die Sessel hängen noch, aber von den Schleppern oben ist nichts mehr erkennbar.

2012 standen die Ruinen zumindest noch.

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Gott sei Dank nicht LSAP! Das kleine Gebiet Andelsbuch, das ich am Nachmittag noch für zwei Stunden besuchen sollte.

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Man sieht die DSB „Niedere“, die 2. Sektion queren. Sie kreuzt den steilen Breitfeldlift. Oben sind noch die Niedere Muldenlifte zu sehen. Ganz hinten gibt es noch einen kurzen, sehr steilen Tellerlift.

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Der ca. 600 m lange Seeblicklift verläuft etwas weiter rechts wie der Hochälpelelift. Hier geht es schön durch den Wald, man hat eine kurze, aber sehr breite und steile Abfahrt, dazu dient der Schlepper auch als Verbindung zur Lank-Bahn weiter seewärts (also rechts vom Tal aus gesehen).

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Der Liftler saß entspannt in der Sonne, aber hatte dennoch alles im Blick.

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Schnell heimlich die Umlenstation angezoomt...

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Ausblick...unten die eben angesprochene gute Piste. Danach muss man es dann laufen lassen, denn es geht flach durch den Wald zur Talstation zurück.

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Über dem Flachland hielten sich die Wolken.

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Zoom nach Alberschwende zum Wopfner-ESL...auch dieses Gebiet ist vollkommen Retro und ein Muss für die entsprechenden Leute mit Geschmack ;)

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Dort scheint mitten auf der Wiese ein LSAP-Liftlerhäusl zu stehen...

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Der Pfänder...ob an diesem Tag die Schlepper dort liefen? Jedenfalls auch dies ein ganz besonderes Gebiet. Aber hauptsächlich bei freier Sicht auf den See direkt davor.

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Der See ist natürlich auch zu sehen...sonst wäre die Liftnamensgebung wirklich bescheuert...wobei am Jenner mit „Skifahren am Königsee“ geworben wird und man diesen gar nicht von der Piste aus sehen kann.

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Bregenzer-Wald-Idylle...

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Einmal gab ich mir die 4SB, die 2000 den ersten Schlepper aus den 50ern hier oben ersetzt hat.

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Ich glaube, der Tellerlift neben der 4SB hier war eine Neuerschließung im letzten Jahr...

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In der Lank-Bahn...der alte Schlepper verlief wahrscheinlich trassengleich.

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Seitenblick.

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Nochmal den Hochälpelelift anvisiert....

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Ich kannte zwar schon einige Bödele-Berichte, doch trotzdem hat mich das Gebiet „umgehauen“...

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Nochmal zu einem der Niederhalter aus der Adenauer-Ära...

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Trassenzoom

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Unterhalb des Parkplatzes gibt es auch noch Tellerlifte, aber die ließ ich aus...

Dann machte ich mich auf, die Weltcupabfahrt in Richtung Schwarzenberg hinunter zu fahren. Diese wird von keinem Lift erschlossen und man muss mit dem Skibus wieder zurück zur Talstation des Hochälpelelifts an der Passstrasse oben fahren.

Anfangs ging es noch recht flach durch die Wälder, dann folgte ein unpräpariertes Steilstück, das nicht ganz einfach zu fahren war. Als ich zwischen den Bäumen Schlepperstützen und hängende Bügel sah, dacht ich, eine stillgelegte Liftruine entdeckt zu haben.

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Doch dann erkannte ich, dass es sich um den Haldenlift handeln musste und mir fiel ein, dass er unter der Woche erst ab 13 Uhr in Betrieb ist. Es war aber erst halb zwölf, also war ich Idiot viel zu früh dort hinunter gedüst. Denn zurück geht es ab hier nur mit dem Bus. Die Talstation des Hochälpelelifts liegt weiter oben und ein ganzes Stück entfernt.

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Ein Trost war die leere und total gut zu fahrende Abfahrt am Haldenlift – die beste Piste am Bödele, muss ich sagen. Dazwischen immer wieder Fotostopps und der feste Wille, bis 13 Uhr auszuharren, um den steilen, langen Kurvenlift mit Kurzbügeln noch „mitzunehmen“...

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Der Haglift, ein Tellerlift, sollte den ganzen Tag außer Betrieb bleiben, aber der Haldenlift ließ sämtliche negativen Gedanken ab 13 Uhr völlig vergessen!

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1,5 Stunden später sollte ich hier dann hochgefahren kommen...

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Ohne Worte...

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An der Bushaltestelle...der Bus fährt halbstündlich und ich musste natürlich eine halbe Stunde warten, was ja wieder klar war...aber wenigstens schien die Sonne und die Pause tat meinen Beinen ganz gut. Das Mittagessen fiel an jenem Tag wie sooft dem Vergnügen zum Opfer...

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Blick zum Skihang...der Haldenlift verläuft ganz links und macht denn eine rechtwinklinge Kurve nach rechts...Baco übrigens...

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Einer kam noch an, aber zum Buss wollte er dann nicht. Übrigens gibt es noch eine weitere Variante der „Talabfahrt“ bis ganz nach Schwarzenberg hinunter, wo man dann definitiv einen Bus benötigt. Sicherlich auch ganz interessant – beim nächsten Besuch vielleicht mal. Aufgrund der geringen Höhenlage von ca. 700 m sicher nicht oft zu fahren.

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Wieder im Hauptgebiet – wenigstens nochmal den Hochälpelelift und den Alpenblicklift gefahren. Dann ergab sich noch dieses Motiv...

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Na dann hat sich die Warterei auf den Bus ja gelohnt. Um 12:40 Uhr fuhr ich mit meinem Auto zum Haldenlift, der keine Sekunde vor 13 Uhr angeschmissen wurde, obwohl wir schon zu fünft oder sechst dann sehnsüchtig darauf warteten.

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Seitenblicke...auch am Haldenlift war es recht urig...

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Dann erbarmte sich der Liftler endlich und wir konnten hochfahren.

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Erst geht es flach und schräg dahin, aber man hört bereits das aus Garmisch bekannte Baco-Knacken der Kurvenstation...

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Blick zurück...

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Beim ersten Mal schmiss es mich fast vor lauter Filmen und Knipsen...

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Kurze Gehölz-Passage

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Steil geht es weiter...

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Eine Brücke passiert man auch...

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Das Ende im Wald, dazu ein Retro-Liftlerhäusl...leider gibt es keinen zweiten Schlepper, der einen wieder ins Hauptgebiet zurückbringt. Dennoch volles Lob für diesen Lift! Einfach super – ein steiler Kurzbügler, dazu noch mit der besagten Kurve...ich war begeistert.

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Noch ein paar Bilder von der Piste aus, ehe um 13:30 Uhr meine Karte ablaufen sollte...

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Der Hang am Haldenlift ist ein Sahnestück...dazu war noch recht wenig los. Aber als ich ging, kamen bereits immer mehr Leute – auch viele Schüler, die nun ihren freien Nachmittag zum Skifahren nutzten.

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Noch ein Kurvenhalt...

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...dann ging es zurück zum Auto, Skischuhe aus, normale Schuhe an und ab nach Andelsbuch, wo sich noch zwei schöne Ausklangstunden ergeben sollten. Ich war und bin absolut begeistert von beiden Gebieten...

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Großartig :!: Bericht und Bilder wie aus alten Tagen. Vielen Dank erstmal! Ganz nach meinem Geschmack :D
Hast du überhaupt eine Pause gemacht? :lol:
Wie ist das Hüttenangebot dort ?

Stand bei mir neben Diedamskopf, Andelsbuch, Alberschwende und Stein die Tage auf den Plan. Leider komme ich nicht von der Arbeit weg. Jetzt bin ich erst so richtig am Kotzen :boese:
 
Ein sehr schöner Bericht, welcher auch die Landschaft gut in Szene setzt - noch dazu mit klasse Bildern einer hochwertigen Kamera!

Bödele weckt alte Erinnerungen in mir. Meine Ehefrau und ich waren dort Anfang der 90er mal einen halben Tag auf den Pisten unterwegs.
Der Tipp kam von einem befreundeten Allgäuer Bergführer. Hatte sich - auch damals - gelohnt. Nostalgie pur! :wink:

Es muss nicht immer der Arlberg, Laax oder Zermatt sein ...
 
Danke für den Bericht und die wunderschönen Bilder. Meiner Vermutung nach wurden am Hochälple nur jene Niederhaltestützen getauscht die über einen größeren Seilablenkwinkel verfügen; sprich die waren vermutlich die Opfer der Förderleistungserhöhung anlässlich des Rebuilts wo der Lift ja auch nen kompett neuen Antrieb erhielt welcher aufgrund der Kisslinggetriebegröße geschätzten Antriebsleistung auch jedem Sessellift Ehre machen würde. Nur der auch vom Trassenverlauf, Länge und Technik in etwa vergleichbare und auch ähnlich alte ehemalige Alpkogelschlepper in Galtür hatte meiner Erfahrung nach nach dessen Umbau auf Elektroantrieb bei allerdings geringerer Förderleistung auch eine in etwa vergleichbare Geschwindigkeit - ansonsten wird der Hochälple nur von den Poma - und MontazMautino - Kssl´s geschlagen.
Die Liftwarte am Einstieg wechseln sich auch etwa alle 30 min ab denn länger hält das kein Mensch durch und ich denk die Ausreizung der maximal möglichen Förderleistung ist auch der Grund dafür warum man trotz praktischem Antriebs - und Stationsneubau beim Kurzbügelprinzip blieb denn die wäre mit einem Selbstanbügler in der Praxis nicht zu schaffen. Ich denke der Betreiber hätte locker das Geld für eine Kuppelanlage aufgebracht aber entschied sich ganz bewusst dagegen weil die dortigen meist ortsansässigen Besucher mit nem Hochleistungsschlepper auch gut leben können und mit dem aufgrund der verhältnismäßig geringen Betriebskosten sicher auch deutlich mehr Geld zu verdienen ist. Aufgrund der hohen Leistung halten sich meines Wissens nach auch an Spitzentagen die Wartezeiten in Grenzen.
Mir fehlen drei Jahre auf den Hochälple aber unser neuer Kollege chris-lb mit Bj. 1937
http://www.alpinforum.com/forum/memberlist.php?mode=viewprofile&u=11837
der 1959 im zarten Alter von 22 die Langkofelscharte fuhr
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=32&t=725&start=150
und meinen Forenopaastatus damit gnadenlos außer Kraft setzte "schnupft" sogar den locker... :lach:
 
Schön auch mal Bilder aus dem Skigebiet von einem anderen Forenuser zu sehen, mich hat das Gebiet nach meinem Erstbesuch vor 3 Jahren auch sofort angetan und seitdem fahre ich regelmäßig dorthin.

2013 waren beim Hochälpelelift noch die originalen Niederhalterstützen verbaut, welche dann im gleichen Jahr noch ersetzt wurden.
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Es wurde ja dann die Liftbrücke gebaut und somit auch das steile Schlussstück entschärft, was natürlich für die vielen Anfänger von Vorteil ist. Zudem ist nun der Rückweg vom Alpenblick zum Hochälpele leichter, früher musste man dort ein gutes Stück aufsteigen und nun kann man unter der Brücke durchfahren. Der untere Portalmastenniederhalter wurde auch gleich mitersetzt und somit kann man die komplette Trasse präparieren, früher musste man mit der Pistenwalze immer um diese Stützen einen Bogen fahren. Insgesamt wurde die Anlage schön restauriert und erhielt in den Jahren drauf auch einige neue Robas wie auch neue Stützennummerierungen.

Der Alpenblicklift lief letzte Saison noch mit einem dieselmechanischem Antrieb und wurde erst letzten Sommer auf Elektroantrieb umgebaut, erhielt dabei auch ein neues Talstationslifthäuschen.

Viele Grüße,
Tobi
 
tobi27 schrieb:
2013 waren beim Hochälpelelift noch die originalen Niederhalterstützen verbaut, welche dann im gleichen Jahr noch ersetzt wurden.
Danke für die historischen Bilder.

Petz schrieb:
Danke für den Bericht und die wunderschönen Bilder. Meiner Vermutung nach wurden am Hochälple nur jene Niederhaltestützen getauscht die über einen größeren Seilablenkwinkel verfügen; sprich die waren vermutlich die Opfer der Förderleistungserhöhung anlässlich des Rebuilts wo der Lift ja auch nen kompett neuen Antrieb erhielt welcher aufgrund der Kisslinggetriebegröße geschätzten Antriebsleistung auch jedem Sessellift Ehre machen würde. Nur der auch vom Trassenverlauf, Länge und Technik in etwa vergleichbare und auch ähnlich alte ehemalige Alpkogelschlepper in Galtür hatte meiner Erfahrung nach nach dessen Umbau auf Elektroantrieb bei allerdings geringerer Förderleistung auch eine in etwa vergleichbare Geschwindigkeit - ansonsten wird der Hochälple nur von den Poma - und MontazMautino - Kssl´s geschlagen.
Die Liftwarte am Einstieg wechseln sich auch etwa alle 30 min ab denn länger hält das kein Mensch durch und ich denk die Ausreizung der maximal möglichen Förderleistung ist auch der Grund dafür warum man trotz praktischem Antriebs - und Stationsneubau beim Kurzbügelprinzip blieb denn die wäre mit einem Selbstanbügler in der Praxis nicht zu schaffen. Ich denke der Betreiber hätte locker das Geld für eine Kuppelanlage aufgebracht aber entschied sich ganz bewusst dagegen weil die dortigen meist ortsansässigen Besucher mit nem Hochleistungsschlepper auch gut leben können und mit dem aufgrund der verhältnismäßig geringen Betriebskosten sicher auch deutlich mehr Geld zu verdienen ist. Aufgrund der hohen Leistung halten sich meines Wissens nach auch an Spitzentagen die Wartezeiten in Grenzen.
Mir fehlen drei Jahre auf den Hochälple aber unser neuer Kollege chris-lb mit Bj. 1937
http://www.alpinforum.com/forum/memberlist.php?mode=viewprofile&u=11837
der 1959 im zarten Alter von 22 die Langkofelscharte fuhr
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=32&t=725&start=150
und meinen Forenopaastatus damit gnadenlos außer Kraft setzte "schnupft" sogar den locker... :lach:

Danke für die interessanten Infos wegen der Schlepperrenovierung. Habe ich so auch nicht gewusst. Schade, dass sie das nicht öfters so machen und immer mehr dieser EUBs vor allem mitten in Skigebiete pflanzen. Ich hab die Dinger total satt mittlerweile. Aber die Leute mögen es halt bequem, was ja objektiv auch verständlich ist.
Diese Woche in der Wildschönau am Schatzberg ging so ein Fönwind, dass die EUB stehen bleiben musste und man nur noch den alten 2 km langen Schlepper benutzen konnte. Da waren die Betreiber sicher froh, den noch stehen gelassen zu haben.

1937 dürfte mit Baujahren bei Liften schwer einzuholen sein - da fällt mir nur noch die Predigtstuhlbahn in Bad Reichenhall ein mit 1927, wenn ich es richtig im Kopf habe. Von den Schleppern dürfte der Hochälpele einer der Ältesten sein, die mir gerade in den Sinn kommen.

Bergwanderer schrieb:
Ein sehr schöner Bericht, welcher auch die Landschaft gut in Szene setzt - noch dazu mit klasse Bildern einer hochwertigen Kamera!
Bödele weckt alte Erinnerungen in mir. Meine Ehefrau und ich waren dort Anfang der 90er mal einen halben Tag auf den Pisten unterwegs.
Der Tipp kam von einem befreundeten Allgäuer Bergführer. Hatte sich - auch damals - gelohnt. Nostalgie pur! :wink:

Danke für die Blumen - allerdings ist meine DSLR (Nikon D90) auch schon in die Jahre gekommen und mittlerweile gibt es da sicherlich viel bessere Geräte. Aber mir reicht die - genauso wie meine veraltete Photoshop Elements-Version - völlig aus.

Hast Du eigentlichen Fotos von Deinen damaligen Bödele-Besuchen? Mich würde interessieren, wie der Lanklift (Vorgänger der 4SB) ausgehen hat. Vermutlich Gittermasten?
 
Lohnt sich ein Besuch auf dem Bödele? Diese Frage stelle ich mir, seitdem ich die Skigebiete im Bregenzerwald besuche. Nach diesem tollen Stimmungsbild habe ich Bock auf einen Besuch!
 
hegauner schrieb:
Nach diesem tollen Stimmungsbild habe ich Bock auf einen Besuch!
Damit hast Du Dir Deine Frage eigentlich schon selbst beantwortet ;D daher nix wie hin wenn Dich ein fast reinrassiges Schleppergebiet nicht stört.

Kleiner Tip noch an alle Fotonarren aus eigener Erfahrung; kommt besser nicht auf die Idee die beiden kurzen Übungsschlepper mit praktisch Totpunktausstieg vom Strassenrand aus durch die Bergstationen hindurch zu fotografieren oder zu filmen; es ist nämlich nur ne Frage der Zeit bis Euch irgendein blöd schlitternder Teller ne Fuhre Schnee in die Fresse schießt.. :mrgreen:
 
Bergwanderer schrieb:
Jedoch dürfte Dir das hier ein wenig weiter helfen: http://pid.volare.vorarlberg.at/o:26467
Viel Spaß beim anschaun!
Vielen Dank für den Link - sehr interessant!

hegauner schrieb:
Lohnt sich ein Besuch auf dem Bödele? Diese Frage stelle ich mir, seitdem ich die Skigebiete im Bregenzerwald besuche. Nach diesem tollen Stimmungsbild habe ich Bock auf einen Besuch!
Wenn Du eh schon dort unterwegs bist. Andelsbuch, Alberschwende und Pfänder kenne ich halt sonst noch - auch die kann ich weiterempfehlen. Aber leider braucht es dazu eine gute Schneelage und dieser Winter ist leider nichts Gescheites und wird es wohlmöglich auch nicht mehr werden.

Petz schrieb:
Kleiner Tip noch an alle Fotonarren aus eigener Erfahrung; kommt besser nicht auf die Idee die beiden kurzen Übungsschlepper mit praktisch Totpunktausstieg vom Strassenrand aus durch die Bergstationen hindurch zu fotografieren oder zu filmen; es ist nämlich nur ne Frage der Zeit bis Euch irgendein blöd schlitternder Teller ne Fuhre Schnee in die Fresse schießt.. :mrgreen:
Ich hab dafür mal in Bad Kleinkirchheim beim Knipsen im Einstiegsbereich einen Bügel abgekommen - aber besser der Kopf als die Kamera, bei der mehr kaputt gehen kann :wink:
 
vovo schrieb:
- aber besser der Kopf als die Kamera, bei der mehr kaputt gehen kann :wink:
Das hast Du aber sehr unglücklich (für Dich) formuliert denn das liesse sich sarkastisch auch so auslegen als hätte die Cam mehr Grips als Du... :tongue: :lach: :rofl:
 
Eine Frage an die Bödele Experten. :wink: täuscht sich meine Erinnerung oder stand der Haglift früher an einem anderen Hang und war ein T-Bügel Schlepplift?
 
Petz schrieb:
Das hast Du aber sehr unglücklich (für Dich) formuliert denn das liesse sich sarkastisch auch so auslegen als hätte die Cam mehr Grips als Du...
Ich habe es absichtlich so (& ironisch) formuliert.
Mit ner kaputten Kamera hätte ich in BKK und St. Oswald all die genialen Lifte nicht knipsen können - Nockalmbahn, Spitzegglift, DSB Sonwiesen I u. II etc...außerdem hat sich dank Helm ja eine Beule vermeiden lassen.

SchwarzeSchneid schrieb:
Eine Frage an die Bödele Experten. :wink: täuscht sich meine Erinnerung oder stand der Haglift früher an einem anderen Hang und war ein T-Bügel Schlepplift?
Dazu kann ich leider nichts sagen.
 
Gerade der Haldenlift is ja der Hammer! Schwarz-rote Kürzbügel! :!: Die sind heutzutage schon seltener als Retro-Freaks! :wink:
 
Ich liebe das Bödele. Letzte Jahr war ich auch wieder da, ob ich es dieses Jahr schaffe (Zeitpunkt aus Schnee und Zeit muss stimmen). Die Schwarzenbergabfahrt ist genial. Der Blick auf den Bodensee Wahnsinn. Es ist aber sehr voll an den Wochenenden. Im Gebiet geht es aber die Parkplatzsituation, nicht so schön.
 
SaMiFu schrieb:
Ich liebe das Bödele. Letzte Jahr war ich auch wieder da, ob ich es dieses Jahr schaffe (Zeitpunkt aus Schnee und Zeit muss stimmen). Die Schwarzenbergabfahrt ist genial. Der Blick auf den Bodensee Wahnsinn. Es ist aber sehr voll an den Wochenenden. Im Gebiet geht es aber die Parkplatzsituation, nicht so schön.

Deshalb werde ich das nächste Mal in der Gegend auch eher nach Andelsbuch fahren, wenn dort die untere DSB-Abfahrt geht oder wenigstens die Aussicht auf Firnabfahrten am Sonderdach besteht (wobei da wiederum die Rodler das Funifor verstopfen..)
 
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