Mitte dieser Woche hat es selbst in Konstanz Schnee gegeben. Für mich ist das immer ein untrügliches Zeichen, dass ich mich in die Berge aufmachen muss. Nur stand ich, wie Roger Wilco auch, vor der Frage wo es denn konkret hingehen könnte. Trotz der optisch sehr ansehnlichen Schneepracht liegt noch nicht ganz so viel Schnee um überall Wintersport betreiben zu können. Zumindest bei den, von Konstanz aus schnell zu erreichenden Skigebieten, war die Auswahl an diesem Wochenende sehr gering.
So fiel die Wahl auf das kleine Skigebiet Bödele/Schwarzenberg oberhalb von Dornbirn. Seine Vorteile spielt das Gebiet besonders durch seine gute Erreichbarkeit (70 Minuten von Konstanz) und den akzeptabelen Skipasspreis (27,10 €/Tag) aus. Von den fünf großen Liften waren heute zwei in Betrieb: Der 1700m lange Kurzbügler Hochälpelelift und die 900m lange 4SB Lanklift. Die Pisten an den beiden Anlagen waren alle rudimentär präpariert. Leider kamen, je später der Tag wurde, immer mehr Gebüsch, Dreck und kleine Steine durch den Schnee. Zwar wurde die Schneehöhe auf der Homepage mit bis zu 50cm angegeben, was auch gut hinkommen könnte, nur verfügt das zwischen 1100m und 1467m hoch gelegene Skigebiet nicht über eine Beschneiungsanlage. Obwohl ich normalerweise nicht so der Kunstschneefan bin, hätte hier eine gewisse kompakte Kunstschneeschicht die Piste doch in einen besseren Zustand versetzen können.
So lag die Herausforderung vor allem darin, den Fremdkörpern im Schnee auszuweichen und sich auf die unebene Piste einzustellen. Die Pistenführungen selbst sind allesamt nicht sehr anspruchsvoll, aber auch nicht zu flach. Bei guten Schnee- und Pistenverhältnissen kann man hier sicherlich seinen Spass haben. Abseits der Pisten habe ich es auch drei, viermal versucht. Auch wenn der Schnee sehr pulvrig war, habe ich diese Versuche, nach mehrmaligen Bodenkontakt, doch besser eingestellt. Normalerweise hätte ich auch meine alten Ski mitgenommen, wenn ich mir nicht im Oktober am Pitztaler schön die Kante ausgeschlagen hätte. Da zum Nachmittag hin auch immer mehr Nebel vom Bodensee hoch in die Hänge zog, habe ich mich entschlossen früh Schluss zu machen und mich wieder auf den Heimweg zu begeben.
Fazit: Heute habe ich einen netten winterlichen Tag an der frischen Luft verbracht. Skifahrerisch war die ganze Chose aber keine Offenbarung.
Pistenplan: http://www.bergfex.at/schilifte-schuttannen/#/boedele/panorama/
Zu den Bildern:
Morgens am Pass angekommen war das Wetter noch sehr vielversprechend. Zu den Zeitpunkt ging ich noch davon aus, dass sich der Nebel im Tagesverlauf auflösen würde.
Den Usern die mich und mein Auto kennen, wird vermutlich auch aufgefallen sein, dass ich für diese Saison in ein Mehr an Komfort investiert habe. Der Heckträger für die Ski macht sich meiner Meinung nach sehr gut.
Der Haupthang am alten 1700m langen Kurzbügler Hochälpelelift sieht von der Ferne besser aus als er war
Auch wenn der Lift schöne Stützenkonstruktionen zu bieten hat, so ist er doch sehr unbequem zu benutzen. Ein 1700m langer Kurzbügler mit dem ein oder anderen Steilstück macht gerade als Einzelfahrer nicht immer den riesen Spaß.
Trasse und Talstation des Lifts
Oben angekommen, konnte man seine Schwünge, zumindest am Vormittag noch, schön über dem Nebelmeer (überm Bodensee) ziehen.
Stütze des, sich nicht im Betrieb befindlichen, Seeblickliftes. Eine kürzere Parallelanlage zum Hochälpelift.
In einem kleinen Teifschneehang. Was hätte man hier nur für einen schönen Blick in den Bregenzerwald genießen können?
Blick zum Hang links des Seeblickliftes
Zoom auf den Seeblicklift
Auf der Hauptabfahrt am Hochälpelelift
Obwohl sich der Lanklift nich weit weg befindet, war hier der Nebel doch schon mehr auf dem Vormarsch
Eine langweilige Standardanlage von Leitner
Die Pisten in diesem Bereich waren allerdings etwas besser präpariert als am Hochälpelift. Ob der schlechteren Sicht hat das allerdings wenig genutzt.
Dass die Schneedecke noch nicht all zu mächtig ist, zeigen meine Stöcke an. Tiefgefrorene Dreckklumpen an den Stockspitzen
Beim Wechsel vom Lanklift zurück zum Hochälpelift passiert man die Talstation des Seeblickliftes der sich noch im Sommerschlaf befindet
Vor dem Mittagessen noch einmal mit dem Hochälpelelift gefahren. Hier die letzten Stützen vor der Bergstation.
Zum Schluss noch ein Zoom nach Andelsbuch(?) Wer genau hinschaut, kann die Sesselbahn erkennen.
Leider wurde das Wetter dann immer schlechter und immer Foto-untauglicher. Deshalb muss ich mich leider entschuldigen, dass ich euch nicht mehr Eindrücke mitgebracht habe.
So fiel die Wahl auf das kleine Skigebiet Bödele/Schwarzenberg oberhalb von Dornbirn. Seine Vorteile spielt das Gebiet besonders durch seine gute Erreichbarkeit (70 Minuten von Konstanz) und den akzeptabelen Skipasspreis (27,10 €/Tag) aus. Von den fünf großen Liften waren heute zwei in Betrieb: Der 1700m lange Kurzbügler Hochälpelelift und die 900m lange 4SB Lanklift. Die Pisten an den beiden Anlagen waren alle rudimentär präpariert. Leider kamen, je später der Tag wurde, immer mehr Gebüsch, Dreck und kleine Steine durch den Schnee. Zwar wurde die Schneehöhe auf der Homepage mit bis zu 50cm angegeben, was auch gut hinkommen könnte, nur verfügt das zwischen 1100m und 1467m hoch gelegene Skigebiet nicht über eine Beschneiungsanlage. Obwohl ich normalerweise nicht so der Kunstschneefan bin, hätte hier eine gewisse kompakte Kunstschneeschicht die Piste doch in einen besseren Zustand versetzen können.
So lag die Herausforderung vor allem darin, den Fremdkörpern im Schnee auszuweichen und sich auf die unebene Piste einzustellen. Die Pistenführungen selbst sind allesamt nicht sehr anspruchsvoll, aber auch nicht zu flach. Bei guten Schnee- und Pistenverhältnissen kann man hier sicherlich seinen Spass haben. Abseits der Pisten habe ich es auch drei, viermal versucht. Auch wenn der Schnee sehr pulvrig war, habe ich diese Versuche, nach mehrmaligen Bodenkontakt, doch besser eingestellt. Normalerweise hätte ich auch meine alten Ski mitgenommen, wenn ich mir nicht im Oktober am Pitztaler schön die Kante ausgeschlagen hätte. Da zum Nachmittag hin auch immer mehr Nebel vom Bodensee hoch in die Hänge zog, habe ich mich entschlossen früh Schluss zu machen und mich wieder auf den Heimweg zu begeben.
Fazit: Heute habe ich einen netten winterlichen Tag an der frischen Luft verbracht. Skifahrerisch war die ganze Chose aber keine Offenbarung.
Pistenplan: http://www.bergfex.at/schilifte-schuttannen/#/boedele/panorama/
Zu den Bildern:
Morgens am Pass angekommen war das Wetter noch sehr vielversprechend. Zu den Zeitpunkt ging ich noch davon aus, dass sich der Nebel im Tagesverlauf auflösen würde.
Den Usern die mich und mein Auto kennen, wird vermutlich auch aufgefallen sein, dass ich für diese Saison in ein Mehr an Komfort investiert habe. Der Heckträger für die Ski macht sich meiner Meinung nach sehr gut.
Der Haupthang am alten 1700m langen Kurzbügler Hochälpelelift sieht von der Ferne besser aus als er war
Auch wenn der Lift schöne Stützenkonstruktionen zu bieten hat, so ist er doch sehr unbequem zu benutzen. Ein 1700m langer Kurzbügler mit dem ein oder anderen Steilstück macht gerade als Einzelfahrer nicht immer den riesen Spaß.
Trasse und Talstation des Lifts
Oben angekommen, konnte man seine Schwünge, zumindest am Vormittag noch, schön über dem Nebelmeer (überm Bodensee) ziehen.
Stütze des, sich nicht im Betrieb befindlichen, Seeblickliftes. Eine kürzere Parallelanlage zum Hochälpelift.
In einem kleinen Teifschneehang. Was hätte man hier nur für einen schönen Blick in den Bregenzerwald genießen können?
Blick zum Hang links des Seeblickliftes
Zoom auf den Seeblicklift
Auf der Hauptabfahrt am Hochälpelelift
Obwohl sich der Lanklift nich weit weg befindet, war hier der Nebel doch schon mehr auf dem Vormarsch
Eine langweilige Standardanlage von Leitner
Die Pisten in diesem Bereich waren allerdings etwas besser präpariert als am Hochälpelift. Ob der schlechteren Sicht hat das allerdings wenig genutzt.
Dass die Schneedecke noch nicht all zu mächtig ist, zeigen meine Stöcke an. Tiefgefrorene Dreckklumpen an den Stockspitzen
Beim Wechsel vom Lanklift zurück zum Hochälpelift passiert man die Talstation des Seeblickliftes der sich noch im Sommerschlaf befindet
Vor dem Mittagessen noch einmal mit dem Hochälpelelift gefahren. Hier die letzten Stützen vor der Bergstation.
Zum Schluss noch ein Zoom nach Andelsbuch(?) Wer genau hinschaut, kann die Sesselbahn erkennen.
Leider wurde das Wetter dann immer schlechter und immer Foto-untauglicher. Deshalb muss ich mich leider entschuldigen, dass ich euch nicht mehr Eindrücke mitgebracht habe.