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Bormio 15. März 2014

Anfahrt: Tirano - Bormio ca. 0:40 h
Wetter: Sonnig mit Schleierwolken, +15 bis -0°C
Schnee: geschätzt 50-150 cm Altschnee, oben pulvrig, unten nass
Anlagen in Betrieb: Alle bis auf einen stillgelegten Schlepplift in Bormio 2000
Wartezeit: 0-3 min
Gefallen: Pendelbahn Cima Bianca, lange Abfahrten.
Nicht Gefallen: Alle Abfahrten befinden sich an nur einem Berghang, dadurch Mangel an Abwechslung. Panorama entspricht nicht den Erwartungen an einen 3000 m-Berg. Skigebiet unterhalb Bormio 2000 durch Abbau der Beschäftigungsanlagen entwertet.
Bewertung: 5/6 Punkten
Internet: http://www.bormioski.eu/


Dieser Bericht ist Teil des Reports über meine viertägige Solo-Skifahrt vom 13.-16. März 2014 vom Graubündner Oberhalbstein ins Veltlin und zum Tonalepass:

Savognin 13. März 2014
Bivio 13. März 2014
Chiesa in Valmalenco 14. März 2014
Aprica 14. März 2014
Bormio 15. März 2014
Santa Caterina Valfurva 15. März 2014
Passo Tonale 16. März 2014


Für den Samstag stehen Bormio und sein kleines Nachbarskigebiet Santa Caterina Valfurva auf dem Programm, beide wohlbekannt als Austragungsort von Alpinski-Weltmeisterschaftsläufen. Auf den Besuch in Bormios Nebenskigebiet Oga/Isolaccia werde ich verzichten, handelt es sich doch um ein weitgehendes Waldskigebiet in wenig attraktiver Höhenlage - das hatte ich erst am Vortag in Aprica. Und ob mein Skipass auf allen Anlagen dort gelten wird, weiß ich auch nicht. Zuletzt wurden die Anlagen von zwei verschiedenen Gesellschaften mit separaten Skipässen betrieben. In Bormio war ich im Rahmen eines Livigno-Urlaubs 1983 sogar schon mal, allerdings nur im antiken Thermalbad (Bagni Vecchi) bei Schlechtwetter, nicht im Skigebiet.

Viele Tagestouristen fahren an diesem Samstag aus dem unteren Veltlin hinauf ins Hochveltlin bzw. dem Tal von Bormio. Erfreulicherweise spielt das Wetter mit. Eigentlich ist die Ankunft eines kleinen Sturmtiefs von Norden vorhergesagt, doch übers Veltlin ziehen nur ein paar Schleierwolken. Die Anfahrt führt durch viele lange Tunnels und Galerien. Früher führte die Straße nicht durch den Berg, sondern durch den Talboden der Adda. Doch im Sommer 1987 verschüttete ein gewaltiger Bergsturz das gesamte Tal und begrub dabei das komplette Dorf Morignone unter 50 Metern Felsschutt. Wegen der Straßenführung im Berg sehen die Touristen den Schuttkegel und den verwüsteten Talboden nicht, und die Katastrophe ist außerhalb des Hochveltlins schon fast wieder vergessen.

An der Seilbahntalstation von Bormio 3000 gibt es eine gute Kassenorganisation und trotz einigen Andrangs kaum Wartezeit. Erfreulicherweise gibt es mit dem Skipass "Quattri Valli" ein Tagesticket, das sowohl in Bormio als auch in meinem Nachmittagsziel Santa Caterina Valfurva gültig ist. Die 6EUB bringt mich ohne Wartezeit hinauf nach Bormio 2000, dem zentralen Umschlagplatz des Skigebiets. Ich freue mich, dass man im Rahmen der Modernisierung des Skigebiets die Pendelbahn von 1969 auf den höchsten Punkt Cima Bianca nicht durch eine Umlaufbahn ersetzt hat, sondern sie überarbeitet und ihre wuchtigen Stationsgebäude weiterverwendet hat. Die beeindruckende Bahn vermittelt einen Restcharme von Italoklassik; alle anderen Liftanlagen sind relativ neu.

Von der 3012 m hohen Cima Bianca schweift der Blick hauptsächlich nach Norden in den Talkessel von Bormio mit teilweise abgetauten Südhängen. Darüber erheben sich unprominente Bergspitzen, die alle die irgendwie selbe Form haben, was die landschaftliche Impression schmälert. Übers Valfurva kann man den Cevedale als Vertreter der Ortlergruppe sehen, aber vom Meer anderer Berge hebt er sich nicht ab. Das Skigebiet von Santa Caterina Valfurva ist eben so wenig zu sehen wie das des Stilfserjochs, aber man kann in weiter Entfernung Liftanlagen von Livigno am Passo d'Eira erkennen.

Meine erste Abfahrt führt mich durch das Couloir unter der Pendelbahn, aber die Piste ist bloß hart und bietet keine interessanten Perspektiven. Dagegen ist die Außenrum-Abfahrt Stella Alpina im Bereich der Sesselbahnen sehr schön und wird von mir entsprechend oft wiederholt. Die obere 4KSB Valbella ist recht voll, weil es sich hier zwischen ca. 2800 und 3000 m um den einzigen Hang mit Pulverschnee handelt. Bormio 3000 wirbt damit, das Skigebiet mit dem größten Höhenunterschied Italiens zu sein (1800 Höhenmeter). Das bringt leider nicht viel, weil nahezu die gesamte Beschäftigungs-Infrastruktur unterhalb von Bormio 2000 abgebaut wurde und sich das Skigelände von Bormio 3000 ohnehin nur an einem einzigen Berghang der Cima Bianca befindet. Daraus ergibt sich geländeseitig ein Mangel an Vielfalt. Beispielsweise fehlt eine Südhangabfahrt oberhalb 2500 m. Der Schlepplift Rocca Est an der Abfahrt von der Cima Bianca und der Übungs-Doppelschlepper Nevada auf Bormio 2000 bieten zumindest bei der Beförderungstechnik Abwechslung, letzterer mit Doppelmayrs Beitrag zur Zwirbelkurven-Meisterschaft.

Auf Bormio 2000 findet Mittags das "Große Krabbeln" statt, denn hier konzentrieren sich die Bergrestaurants und die Skischulen. Zwischen einigen Gebäuden auf Bormio 2000 befindet sich der Übungsschlepplift "Baby 2000", der zwar aufgebügelt ist, aber derzeit nicht betrieben zu werden scheint.

Nach einiger Orientierung per Pistenplan gelingt es mir, per Fahrt mit der 4KSB Cimino die einzige schwarze Abfahrt von Bormio 3000 zu treffen, die "Betulle". Wie auch alle anderen bislang im Rahmen der Skifahrt gefahrenen "schwarzen" Pisten erweist sie sich als rot; irgendwelche besonderen Anforderungen bietet sie nicht. Nach anstrengender Abfahrt über den Nassschnee der Weltcupabfahrt auf den unteren 800 Höhenmetern des Skigebiets von Bormio nehme ich gegen 13:30 Uhr Abschied. Die Fahrt geht innerhalb von 20 Minuten weiter nach Santa Caterina Valfurva auf 1700 m.

Fazit: Das Skigebiet Bormio 3000 hat mich nicht zu begeistern vermocht. Gefallen haben mir die recht langen Abfahrten und die alte Pendelbahn. Vom Panorama von der Cima Bianca habe ich mir mehr versprochen. Der immer gleiche Blick von allen Pisten in den Talkessel von Bormio wird nach einem halben Tag langweilig, da dominante oder prominente Berge als Blickfang fehlen. Die große Höhendifferenz des Skigebiets von 1800 m wird dadurch verspielt, dass der Bereich unterhalb von Bormio 2000 mangels Liftanlagen und Pisten bis auf den Anbindungs-Sessellift von Ciuk heute nicht mehr zum Beschäftigungsbereich gehört.


54 Fotos:

Alle Anlagen und Pisten bis auf jeweils eine (unwichtige) sind geöffnet.
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An der Talstation der 8EUB von Bormio nach Bormio 2000. Die Kassenorganisation und die Beförderungskapazität schaufeln den Besucherandrang des Wochenendes gut weg. Das Wetter hält heute Schleierwolken bereit.
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Bergfahrt in der 8EUB Bormio 2000. Sie ersetzte die frühere Pendelbahn bereits im Jahr 2003. Hinten die Cime di Plator und die Monte della Scale. Rechts des Seils hintendrin der Piz Schumbraida.
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Aber die obere Pendelbahnsektion zur Cima Bianca aus dem Jahr 1969 blieb erhalten!
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Ihr Talstationsgebäude in knallrot ist der Blickfang auf Bormio 2000.
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Passieren der Gegenkabine auf der Fahrt auf die Cima Bianca. Leider steht Weiß Seilbahnkabinen überhaupt nicht.
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Von der Cima Bianca auf 3012 m schweift der Blick über Bormios zweites Skigebiet Oga/Isolaccia und den Passo Foscagno zu nur schwach erkennbaren Liftanlagen von Livigno (besucht 1983) am Passo d'Eira (unter dem großen Berg im Hintergrund, dem Piz Kesch, 3418 m).
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Blick von der Bergstation Cima Bianca auf Pendelbahntrasse, Bormio und die 4KSB Valbella.
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Seibahnnostalgie in der Bergstation der Pendelbahn ...
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Technische Daten der Pendelbahn von 1969 von Agudio.
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Blick von der Cima Bianca ins Valfurva. Möglicherweise ist der kleine Ort im Tal Santa Caterina. Aber das Skigebiet ist nicht einsehbar. Hinten links der Cevedale (3769 m) der Ortlergruppe, rechts der Bildmitte der Pizzo Tresero (3594 m).
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Blick von der Cima Bianca übers Veltliner Addatal in die Alpi Orobie, wo sich einige Wintersportorte wie z.B. Foppolo befinden. Leider wäre es zu weit gewesen, im Rahmen der Tour dort hinzufahren.
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Bergstation von KSB und Pendelbahn auf der Cima Bianca.
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Blick von der Cima Bianca auf Bormio und die 4KSB Valbella.
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Piste C von der Cima Bianca, die den bescheuerten Namen "Bimbi al Sole" (Sonnenkinder) trägt. Nett zu fahren, aber landschaftlich gehaltlos.
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Talstation der Pendelbahn Cima Bianca auf Bormio 2000. Der Felsberg hinter dem Stationsgebäude ist die Cima die Reit, 3049 m.
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Talstation der Pendelbahn Cima Bianca auf Bormio 2000. Das Knallrot des Anstrichs macht sich gut. :D
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Warten auf die nächste Pendelbahn zur Cima Bianca. Die Inschrift auf dem Betonboden gefällt mir ...
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Und nochmal rauf auf die Cima Bianca.
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Ski anlegen auf der Cima Bianca. Hinten erneut Cevedale und Pizzo Tresero. Das Panorama von der Cima Bianca ist nicht so interessant wie erwartet.
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Pendelbahneinfahrt auf der Cima Bianca. Blick über die Sesselbahntrasse 4KSB Valbella.
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Ja, die Pendelbahn ist mein persönliches Highlight in Bormio. :D
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Schöne Abfahrt Stella Alpina (Edelweiß) von der Cima Bianca neben der 4KSB Valbella.
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4KSB Valbella gegen Piz Schumbraida.
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Piste Stella Alpina kurz nach dem Steilhang der "Außenrum"-Variante.
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An der 4KSB Stella Alpina gab es die einzigen kurzen Wartezeiten des Tages, weil sie bei den hohen Frühlingstemperaturen die einzigen Pulverschnee-Abfahrten bediente.
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In der 4KSB Valbella. So hat sie was. :D
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Bergstationen 4KSB Valbella und Pendelbahn Cima Bianca.
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Pendelbahnkabine Cima Bianca im Seitenprofil. Wie schön sähe die jetzt in Rot aus ...
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Gesamtansicht Cima Bianca.
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Abfahrt Sant Ambrogio mit 4KSB Fontanalonga.
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Diese Abfahrt lässt sich teilweise mit dem SCHL Rocca Est wiederholen.
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Weiter auf der Abfahrt Sant Ambrogio mit Blick auf Bormio.
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Bergrestaurant La Rocca mit der kurzen Buckelpiste Valbella.
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Und wieder in der 4KSB Valbella.
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Zoom von der Cima Bianca übers Valfurva auf Monte Vioz (3654 m) und Punta Taviela (3612 m).
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Abfahrt Stella Alpina von der Cima Bianca. Links der Bildmitte überm Valfurva die Ortlergruppe.
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Nun will ich endlich zum Skilift Rocca Est fahren.
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Ein schöner Tellerlift ... teils im Wald, teils offen. Die Bäume verdecken wohltuend die abgetauten Südhangstücke.
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SCHL Baby 2000 auf Bormio 2000 außer Betrieb.
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Mittags auf Bormio 2000. Großes Krabbeln.
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4KSB Cimino auf Bormio 2000.
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Doppelschlepplift Nevada auf Bormio 2000. Der rechte Lift ist länger und hat am Ende des linken Lifts eine Kurve.
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Fahrt im SCHL Nevada Ovest.
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Der hat eine wirklich eindrucksvolle Zwirbelkurve. :D
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Trasse SCHL Nevada Ovest.
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+15°C frühnachmittags auf Bormio 2000.
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Fahrt in der 4KSB Cimino mit dem immer gleichen Blick in den Talkessel von Bormio.
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Am Start der schwarzen Abfahrt Betulle. Wenn die italienischen Skigebietsbetreiber vor jeder schwarzen Piste solche Warnschilder aufstellen, kommen ihre Landsleute mangels skisportlicher Forderung in ein paar Jahren nicht mal mehr rote Abfahrten herunter. :( Zwischen den Schildern der Piz Schumbraida, 3124 m.
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Schwarze Abfahrt Betulle. Erwartungsgemäß entpuppt sie sich als ziemlich anspruchslos.
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Nochmal der Blick von der Cima Bianca übers Valfurva auf Cevedale und Pizzo Tresero links der Bildmitte.
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Talabfahrt von Bormio 2000 über Ciuk, das per Sesselbahn an den Rest des Skigebiets angebunden ist. Früher gab es hier zusätzliche Liftanlagen. Heute gehört Ciuk nicht mehr so recht zum Beschäftigungsgebiet.
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Weltcup-Talabfahrt hinunter nach Bormio, schön zu fahren, wenn auch der Schnee bei meinem Besuch patschnass ist.
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Habe fertig mit Bormio. Auslauf der Weltcupabfahrt.
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Die PB war auch mein Highlight dort und eigentlich braucht man ja alle anderen Lifte außer dem Zubringer vom Tal her nicht ;-)

Pendelbahnkabine Cima Bianca im Seitenprofil. Wie schön sähe die jetzt in Rot aus ...
Mier gefiel sie auch in Gelb gut:
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3303 schrieb:
Die PB war auch mein Highlight dort und eigentlich braucht man ja alle anderen Lifte außer dem Zubringer vom Tal her nicht ;-)
Danke fürs schöne Bild ... ja, eigentlich erstaunlich für so ein Skigebiet: Alle Pisten von Bormio 3000 werden von der Tal-EUB und der Pendelbahn erschlossen. Keine einzige der anderen Beschäftigungsanlagen erschließt eine eigene Abfahrt.
 
Harzwinter schrieb:
Auf den Besuch in Bormios Nebenskigebiet Oga/Isolaccia werde ich verzichten, handelt es sich doch um ein weitgehendes Waldskigebiet in wenig attraktiver Höhenlage
Immerhin hat man mit den jeweils 5 Sektionen in Summe auch 1100-1200m, je nach Skigebietsseite.

Was du verpasst hast:
http://alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=48&t=50181

Vielleicht ist die PB ja auch extra deshalb Weiß, weil sie "bianca" im Namen trägt ;)
 
Mir hats in Bormio vor 5 Jahren ganz gute gefallen, der Ort ist echt nett, schönes Dolce Vita :)
Und zusammen mit Sta. Caterina und Livigno auch skimäßig durchaus interessant für eine Woche.
Nervig ist nur die ewige Fahrerei durch den Tunnel, wenn man von Süden kommt.
Ist aber angesichts des Felssturzes nicht anders möglich.
 
Rüganer schrieb:
Mir hats in Bormio vor 5 Jahren ganz gute gefallen, der Ort ist echt nett, schönes Dolce Vita :)
Und zusammen mit Sta. Caterina und Livigno auch skimäßig durchaus interessant für eine Woche.
Nervig ist nur die ewige Fahrerei durch den Tunnel, wenn man von Süden kommt.
Ist aber angesichts des Felssturzes nicht anders möglich.
Für deutsche Skigäste finde ich die Anreise nach Bormio insgesamt arg lang, zumal man bei der Standardanreise - wie auch z.B. nach Madesimo - durchs skifahrerisch eigentlich attraktivere Oberengadin fährt. Und, ja, Bormio profitiert davon, mit dem Skipass Quattri Valli insgesamt vier Skigebiete anbieten zu können, auch wenn diese nicht miteinander verbunden sind ... und die Fahrt von Bormio über Passo di Foscagno und Passo d'Eira nach Livigno im Winter 1983 habe ich als abenteuerlich in Erinnerung behalten. Was hat Dich vor 5 Jahren bewogen, Bormio zu buchen?
 
Ich hab einfach ne kleine Rundreise ins Blaue damals Anfang April durchs Oberengadin gemacht, über den Bernina, runter nach Tirano und weiter nach Bormio, bin überall so 2, 3 Tage geblieben.
Die Fahrt rüber nach Livigno ist übrigens kein Problem mehr, bin dann zurück durch den Tunnel ins Oberinntal.
Leider muss man immer doppelt Tunnelmaut zahlen ( Hin- und Rückfahrt), die Fahrkarte gilt aber wohl ewig...

Hach, war schön.

Livigno ist auch ne Reise wert, auch noch für Oldtimer-Lift-Fans, da dreht noch ne Uralt-DSB und ne klapprige Augudio- EUB ihre Runden :)
( Toll, was man alles im Alpinforum lernt. Ich bin sicher der einzige Inselbewohner hier , der solche Bezeichnungen kennt :lol: )
 
Danke für's Feedback!

Rüganer schrieb:
Livigno ist auch ne Reise wert, auch noch für Oldtimer-Lift-Fans, da dreht noch ne Uralt-DSB und ne klapprige Augudio- EUB ihre Runden :)
( Toll, was man alles im Alpinforum lernt. Ich bin sicher der einzige Inselbewohner hier , der solche Bezeichnungen kennt :lol: )
Auf Bornholm haben sie 'nen SCHL ... vielleicht liest dort jemand mit. :lach:
 
Ein toller Bericht. Vielen Dank dafür. Viele spannende Bilder mit interessanter Landschaft und älteren Anlagen und mal nicht das bekannte Sella Ronda Einerlei.
 
Harzwinter schrieb:
Danke für's Feedback!


Auf Bornholm haben sie 'nen SCHL ... vielleicht liest dort jemand mit. :lach:

Echt schade, dass man im Winter von uns aus kaum dorthin kommt, nur ein riesiger Umweg über Dänemark, sonst wär ich schon mal dagewesen ....
 
Toller Bericht - wie gewohnt. Irgendwie fasziniert mich dieses kunterbunte Skigebiet, gerade auch mit dem Ausblick auf den nicht gerade Klischeehaft-alpinen Ort.
 
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