• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Brand im Frejus Tunnel!

Komisch ist ja:

Einer der Lkw-Fahrer floh aus seinem brennenden Fahrzeug und lief etwa einen Kilometer weit durch dichten Rauch, ehe er vor dem Erreichen einer Sicherheitszone tot zusammenbrach.

wobei
Alle 300 Meter gibt es in dem Tunnel eine Sicherheitszone.

:gruebel:
 
Menschen in Panik reagieren nun mal oft nicht rational. Aber das er es einen Kilometer durch den Rauch geschafft haben soll, ist doch eher unwahrscheinlich.
 
Downhill schrieb:
...
wobei
Alle 300 Meter gibt es in dem Tunnel eine Sicherheitszone.

:gruebel:

Das kann schon sein, dass er die nicht in dem dichten Rauch sehen konnte, allerdings glaube ich nicht, dass er es dann 1km geschafft hätte, also irgendwas kann da nicht stimmen bei der Info, oder der Rauch hat ihn später eingeholt und hatte auf dem ersten Teilstück noch Luft zum Atmen, alles sehr komisch, jedenfalls läuft keiner 1km durch so dichten Rauch, dass er keine Notausgänge sehen kann ohne PA. SovielLuft hat keiner, schon gar nicht in Panik
 
---> User hat sich vom Forum abgemeldet <---
 
Nach der Feuer-Katastrophe 1999 im Mont-Blanc-Tunnel (39 Tote)wurde auch der Brandschutz im Frejus-Tunnel verbessert. Es hat nicht geholfen:

Was ist denn das für eine Bemerkung :stupid:
Vielleicht hätte es ohne die Verbesserungen noch eine schlimmere Katastrophe gegeben und 100 % Sicherheit gibt es leider nicht.
Ich denke in Zukunft muss man in Sachen Brandschutz nicht nur die Tunnels verbessern sondern auch die Fahrzeuge, die durch die Tunnels fahren wollen. Desweitern müsste man sich wohl auch ein Transportverbot für gewisse Güter überlegen respektive die Verbotsliste erweitern.
 
In anderen Foren ist man dazu übergegangen Texte aus der Bild nicht mehr zu zitieren. Spart Nerven...

Jakob

www.bildblog.de
 
Ist euch eigendlich schon aufgefallen das dieser Brand eher am Rande der Schlagzeilen geblieben ist?
 
Hängt wohl damit zusammen, das die Medien ein paar Tote mehr gebraucht hätten um daraus ne fette Schlagzeile zu machen.
 
Theo schrieb:
Hängt wohl damit zusammen, das die Medien ein paar Tote mehr gebraucht hätten um daraus ne fette Schlagzeile zu machen.

Das hört sich jetzt sehr böse an, entspricht meiner Meinung nach aber wohl leider den Tatsachen! :(

Ach ja - geht`s Euch auch so wie mir: fahrt Ihr durch solche ewig langen Tunnels auch nur äußerst ungern? Also ich fühle mich in langen Tunneln nie wohl... :?
 
Wiede schrieb:
Das hört sich jetzt sehr böse an, entspricht meiner Meinung nach aber wohl leider den Tatsachen! :(

Mußt das immer in Relation sehen... wie viele Unfälle mit Toten gibt es insgesamt auf den Straßen? Wenn zwei Autos bei uns daheim im Landkreis aneinanderrasen, steht das auch nur in der lokalen Zeitung. In diesem Fall war's halt wieder mal ein Tunnel, und ja, natürlich sind Tunnel potentiell gefährlicher als offene Straße. Aber das Ausmaß des Unglücks ist dasselbe.
 
Also, ich frage mich langsam, wieviele derartige Vorkommnisse noch passoerem müssen, bis da in Sachen Alpentransit was passiert. Da gibt es überall parallele Eisenbahntunnel verdammt!!! So schwer kanns ja nun nicht sein. Und was die Einhaltung der Sicherheitsstandards bei LastkraftFahrzeugen angeht: es ist schon in Deutschland haarsträubend zu sehen was da teilweise von den Straßen geholt wird. Typen die 36 h am Steuer sitzen und deren halbes Bremssystem nicht funktioniert oder abenteuerlich geflickt ist. Und jetzt ganz objektiv, ohne wieder eine polemische Diskussion anfangen zu wollen: die Anzahl er aufgrund gravierender Sicherheitsmängel aus dem Verkehr gezogener LKW in Deutschland hat seit der Abschaffung der Grenzkontrollen massiv zugenommen. Das ist Fakt. Ich will jetzt gar nicht wieder mit für und wieder der EU Osterweiterung anfangen, ich will nur bei dieser Gelenheit aufzeigen, wo da mitunter Probleme auftreten. Hat einer von Euch gelesen, wo der in Brand geratene LKW herkam?
 
gestern im 10vor10 gesehen: inzwischen rollt die lkw-lawine wieder durch mont blanc... gestern 4500 lkw (rekord!), tendenz steigend... aber nein, wir bauen keinen eisenbahntunnel, den baun wir nicht, den wolln wir nicht :evil:
 
Ich meine, es sei in diesem Fall ein französischer LKW gewesen, der noch gar nicht so alt sein soll. Aber ohne Gewähr, ich müsste nochmal nachschauen.
 
ach eigentlich ist das mit dem LKW ja auch egal, war vielleicht auch blöd von mir schon wieder damit anzufangen. Aber dass das mit dem Bahntransit nicht mal in die Hand genommen wird.... Die Maurienne ist durch die Autobahn sicher auch nicht schhöner geworden. Aber unabhängig davon find ich in den Tunnels einfach den Sicherheitsaspekt zu wichtig. Dass irgendwelche giftigen und schnell brennbaren Flüssigkeiten durch die Tunnels transportiert werden, macht die Sache wirklich nicht gerade sicherer.
 
Paßt zwar nicht ganz genau hierher, aber ich wollt nur mal eine Idee von mir zum besten geben:

Problem der Bahn ist vor allem, daß der Transit auf der Straße einfach viel billiger kommt.
Tatsache ist, daß die Transitbelastung für die Umwelt in manchen Regionen (bei gleicher Fahrzeugfrequenz) durch geographische Faktoren (Alpentäler) viel höher ist. EU-Gesetze verbieten jedoch, durch - verhältnismäßig - höhere Bemautung, die Benützung dieser Straßen (Inntal, Brenner,....) unattraktiver zu machen, da keine höhere Maut eingenommen werden darf, als zum Erhalt der Straße erforderlich ist.
Jetzt hätte ich folgenden (wahnwitzigen und utopischen :wink: ) Vorschlag.
Gesetzliche Festlegung des Anrechts auf saubere Luft und Lärmfreiheit. Bei Luft- und Lärmverschmutzung gesetzlich verbindliche "Entschädigungszahlungen" durch die Verursacher bzw. Betreiber, also beispielsweise der Asfinag (Autobahnerhalter) an die Anrainergemeinden. Die Straßenbetreiber hätten dann plötzlich verbuchbare Ausgaben, die auch auf die Maut aufgeschlagen werden könnten, ohne gegen EU-Recht zu verstoßen (??).

Ja, ja, so stellt sich der kleine gerrit halt die Möglichkeiten vor, die EU auszutricksen.
 
Also ich würd ja einfach die entsprechenden Alpenpässe und -tunnel für LKW sperren und fertig. Muß ja nicht von heute auf morgen sein, aber so als 10-Jahresplan Schritt für Schritt, um Alternativen (Optimierung des Schienentransports) hochzuziehen.
Allerdings ist das wohl utopisch...
 
Ja, zuerst muß auf jeden Fall der Schienentransport ausgebaut werden. Es ist ja nicht so, daß die Firmen was gegen die Bahn haben. Aber wie lange dauert z.B. eine Fahrt von München nach Verona mit dem Güterzug? Ist das an einem Tag zu machen? Kann ich mir kaum vorstellen. Mit dem Laster ist man da in wenigen Stunden unten.
In der Schweiz mag die Bahn ja gut funktionieren. Aber was man so von der DB hört... und ob die Italiener unbedingt viel besser sind? :gruebel: Da muß nicht nur Geld her, sondern v.a. auch ein bißchen mehr Planung und Wille zur Zusammenarbeit, so scheint's mir manchmal.
 
Zurück
Oben