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Brand Top Mountain Crosspoint Hochgurgl

Wahnsinn. Der Gebäudekomplex war doch fast neu und sicher perfekt mit Brandschutztechnik ausgestattet.
Für die Familie Scheiber ist das eine Katastrophe. Nicht wegen des finanziellen Schadens, aber ihr Herz hängt ja wirklich an diesen Oldtimern.
 
christopher91 schrieb:
In Hochgurgl brennt leider gerade der Top Mountain Crosspoint, im Motorradmuseum verbrennen da sehr viele Schätze. Es wird versucht ein Übergreifen auf die Kirchenkarbahn und das Restaurant zu verhindern.

https://tirol.orf.at/stories/3085418/
Schlimme Bilder auf jedenfall, leicht wird es die Feuerwehr bei diesen Verhältnissen auch nicht haben und in dieser Höhenlage schon.
Tyrolens schrieb:
Wahnsinn. Der Gebäudekomplex war doch fast neu und sicher perfekt mit Brandschutztechnik ausgestattet.
Für die Familie Scheiber ist das eine Katastrophe. Nicht wegen des finanziellen Schadens, aber ihr Herz hängt ja wirklich an diesen Oldtimern.
BMA ist vorgeschrieben, sonst eigentlich nach wie vor nicht wirklich was. Bei dem Betrachten des Videos ist keinerlei Sprenkleranlage zu erkennen, und natürlich das größte Problem bei so einer großen Halle es gibt keinerlei Brandabschnitte, normalerweise wird dies mit feuerfesten Wänden und Brandschutztüren sichergestellt aber bei so einer Halle halt natürlich schwierig.
 
Im Zeitraffer der Gaisberg Webcam ist es zu erkennen:

https://www.obergurgl.com/de/winter.html

Wirklich tragisch. Handelte es sich doch wirklich um ein schönes Gebäude.
Jetzt ist natürlich die Frage, warum das Brandschutzsystem hier nich gewirkt hat...sind in Ö Sprinklersysteme in solchen öffentlichen Holzbauten verpflichtend?
 
Wieder mal Riesenrespekt vor den Feuerwehrleuten, aber bei all dem Holz in diesem wunderschönen Gebäude fürchte ich, dass sie nicht mehr tun können als daneben stehen und dokumentieren.

Schade auch um die EUB-Talstation. :sniff:
 
Echt schade. :-(

Die vorgeschrieben Sicherheitseinrichtungen haben sicher funktioniert.

Die BMA hat sicherlich die Feuerwehr alarmiert. Um 4.40h ist dort oben kein Mensch. Auch nicht in der Nähe.

Bis die freiwillige Feuerwehr dann da ist an so einem entfernten Ort dauert es auch.

Auch wenn es eine Halle ist, gibt es Brandabschnitte.

Na mal sehen was die Ermittler finden.
Und wie weit das Feuer Schaden an der Seilbahn und Co. angerichtet hat.
 
basti.ethal schrieb:
Im Zeitraffer der Gaisberg Webcam ist es zu erkennen:

https://www.obergurgl.com/de/winter.html

Wirklich tragisch. Handelte es sich doch wirklich um ein schönes Gebäude.
Jetzt ist natürlich die Frage, warum das Brandschutzsystem hier nich gewirkt hat...sind in Ö Sprinklersysteme in solchen öffentlichen Holzbauten verpflichtend?

Also den Stand den ich kenne (Stand Bayern/Ist aber ziemlich identisch), sind nicht verpflichtend Sprinkleranlangen vorgeschrieben auch nicht in öffentlichen Gebäuden. Prinzipiell ist das Holz aber auch bis zu einer gewissen Temperatur feuerfest und muss auch Brandschutzvorgaben erfüllen.
Ob das Brandschutzsystem funktioniert hat oder auch nicht kann man kaum beurteilen, das kommt ganz darauf an wo Brandschutzabschnitte sind, wo das Feuer hinrennen soll, das erkennt man erst wenn der Brand aus ist, aber aufjedenfall dürfte/sollte das Feuer nicht die Seilbahn allzu sehr in Mitleidenschaft ziehen, da ist eine Trennung mit Sicherheit vorgesehen.
 
Ram-Brand schrieb:
Echt schade. :-(

Die vorgeschrieben Sicherheitseinrichtungen haben sicher funktioniert.

Die BMA hat sicherlich die Feuerwehr alarmiert. Um 4.40h ist dort oben kein Mensch. Auch nicht in der Nähe.

Bis die freiwillige Feuerwehr dann da ist an so einem entfernten Ort dauert es auch.

Auch wenn es eine Halle ist, gibt es Brandabschnitte.

Na mal sehen was die Ermittler finden.
Und wie weit das Feuer Schaden an der Seilbahn und Co. angerichtet hat.

Zum einen spielt es kaum eine Rolle ob es eine freiwillige Wehr ist oder irgendeine professionelle, zum anderen wundert es mich auch, dass, wenn es Brandabschnitte gibt, das Feuer so schnell eine so große Ausdehnung erreichen kann. Da ich selbst oft mit so etwa zu tun habe, beteilige ich mich nicht an den Spekulationen und warte die Ermittlungsergebnisse ab. Ich habe es mit RAM, dass die vorgeschriebenen Sicherheitssysteme ganz sicher funktioniert haben und hier auch eine aufgeschaltete BMA verbaut ist, die automatisch alarmiert.
Scheinbar haben j auch zwei Leute oben geschlafen, warum auch immer. Vuelleicht ist deren Aussage auch nochmal wichtig bei den Ermittlungen
Wir werden sehen
 
Im ersten ORF Artikel ist zu lesen, dass sich zwei Personen in dem Gebäude aufgehalten haben, die gegen 4 Uhr Alarm geschlagen haben. Offenbar gibt es dort eine Personalwohnung?
 
Sieht echt schlimm aus. Bin gespannt was da als Ursache rauskommt.
Könnte von nem elektrischen Kurzschluss über Brandstiftung von Motorradgegnern oder Umweltschützern mit Hass gegen Skigebiete oder Bergstraßen mit Lärm alles sein.
 
Sehr interessant ist, das das Feuer wohl in der Zwischendecke am Anfang war, könnte gut möglich ein technischer Defekt sein. Aber für die FW natürlich Worst Case Szenario, da hat man kaum mehr Chancen den Brandabschnitt zu retten.
Das frisst sich durch bis zum geht nicht mehr in kürzester Zeit. Von dem her eigentlich eh noch "gut" davongekommen,wohl vorallem auch dank des schnellen Eingreifens der FW.
 
Jetzt kommt ne vermutlich dämliche Frage, ich stell sie trotzdem... hilft das etwas gegen das Feuer wenn da 1 Meter Schnee aufm Dach liegt?
 
Julian96 schrieb:
....Brandstiftung von Motorradgegnern oder Umweltschützern mit Hass gegen Skigebiete oder Bergstraßen mit Lärm alles sein...."

:flop: :wall: :stupid:
 
Werna76 schrieb:
Jetzt kommt ne vermutlich dämliche Frage, ich stell sie trotzdem... hilft das etwas gegen das Feuer wenn da 1 Meter Schnee aufm Dach liegt?
Selber haben wir so einen Fall noch nie analysiert, jedoch wohl eher nicht. Handelt es sich um einen Entstehungsbrand in der Zwischendecke ist es am aller wichtigsten diesen so schnell wie möglich "aufzubekommen", um einen gezielten Lösch Angriff vorzunehmen. Dies wird dadurch erheblich beschwert, auch die ganzen Hyridanten und Unterflurhydranten vorallem, vom Schnee zu befreien oder zu finden dauert da auch länger. Und wenn das Feuer eh schon sich ausgedehnt hat machts eigentlich keinen wirklichen Unterschied mehr, da kannst nur noch zusehen und Riegelstellung zu errichten .
 
Für Architekten sind für Brandabschnitte nötige Trennmauern und -Tore ein Gräuel, da damit große offene zusammenhängende Räume verunmöglicht werden, zB. die Stationsmechanik der EUB tw. in Sichtachse zum Museum. Hier wird es wohl eine glatte Betonwand gegeben haben, die wie ein Schnitt vom Käsemesser die Gebäudeteile von Fundament bis Dachfirst abtrennte.
Ansonsten wäre es schwer vorstellbar gewesen, dass die stark wütenden Flammen nicht auch auf die weiteren Gebäudeteile übergegriffen hätten.

Wie in einem quasi "ausgeschalteten" Gebäudeteil ein Brand ausbrechen kann, ist mir rätselhaft. Um zu brennen bedarf es Umsetzung von ordentlich zB. Elektrischer Leistung in Wärmeleistung ....


Werna76 schrieb:
Jetzt kommt ne vermutlich dämliche Frage, ich stell sie trotzdem... hilft das etwas gegen das Feuer wenn da 1 Meter Schnee aufm Dach liegt?
Sobald das Dach durch die von unten nagenden Flammen einbricht, mag der Schneemantel bzw. tropfendes Schmelzwasser die glühende Restkohle ein wenig schneller abkühlen...
 
Jetzt haben Sie die Webcam am Gaisberg ausgestellt und die Daten von heute gelöscht. Die Bilder sind ihnen wohl nicht recht. Schade um das schöne Gebäude und die tollen historischen Schätze...
 
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