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Brecherspitze - Spitzingseegebiet (17.05.2009)

Anfahrt:
Markt Indersdorf -A99 - A8 -Holzkirchen - Spitzingsee in 1:45 Stunden

Rückfahrt:
Spitzingsee - Weyarn - A8 - A99 - Markt Indersdorf in 1:45 Stunden

Wetter:
Kaiserwetter, warm 22°C Tal (Spitzing) 17°C Berg

Schneehöhe:
Tal: 0 cm
Berg: Schneereste

Geöffnete Anlagen und Hütten:
-4-EUB Taubensteinbahn
-Obere Firstalm
-Hütten im Taubensteingebiet

Geschlossene Anlagen und Hütten:
-Alle anderen
-Untere Firstalm

Wartezeiten:
keine :lol:

Gefallen:
- Kurzer aber knackiger Aufstieg übern Ostgrat
- Wetter
- Endlich Bergwandern
- Panorama
- LSAP-Besichtigung

Nicht Gefallen:
- Eltern taxeln müssen die haben etwas genervt

Wertung:
:D :D :D :D :D :) von :D :D :D :D :D :D

Abzüge:
-Siehe nicht gefallen


Dank neuem Auto kann ich mich endlich wieder auf längere Strecken wagen. Leider stand aber erst noch der verschobene Muttertagsausflug asn, so dass ich meine Eltern taxeln musste. Die sind gemütlich zur oberen Firstalm rauf und ich hab meine übliche Brecherspitzüberschreitung gemacht, da diese mit 3-3,5 Stunden Gehzeit ausreichend kurz ist.

1. Spitzingsee-Sattel

Gegen 10:00 bin ich in die Wandershcuhe und zunächst zusammen mit den Eltern bis zum Sattel gelaufen, von meinem Geheimplatz beim Cafe am See, da man von dort aus sich erst flach einlaufen kann und zurück auslaufen. Dummerweise hatte ich meinen Höhenmesser nicht mit, kenn die Strecke aber eh

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Blick zur Brecherspitze (1683m) vom See aus

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Blick auf den eigentlichen Ort

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Aiplspitz (1759m) vom Sattel aus

2. Aufstieg am Ostgrat

Am Sattel angekommen bin ich gleich rechts vom Fahrweg in den schmalen Pfad am Ostgrat entlang eingestiegen und dort zunächst durch Wald, zwei Windbrüche und eine kleine Wand zum Grat hinaufgestiegen Oben gings dann vergleichsweise gemütlich zum Gipfel.

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Blick zum Stolzenberg aus dem steilen Pfad heraus

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Erster Windwurfbereich

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Die Schlüsselstelle kommt in Sicht

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Aiplspitz aus dem Wald heraus

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Pflanze am Pfad, sieht mir nach einer Farnart aus

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Neigung des Wegleins (kommt nicht ganz raus)

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Blick Richtung Rosskopf (1580m)

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Tiefblick zum See

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Blick nach Neuhaus

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Talblick

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Mittlerweile bin ich auf dem Grat

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Ausblcik zum Gipfel das dauert noch etwas

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Rotwand und Hochmiesing vom Grat aus

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Blick gen Hauptkamm, weiter oben liegt noch Schnee

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Zum Taubenstein geschaut

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Blick zum Spitzingsee mit dem bekannten Warnschild

3. Gipfelrast

Gegen 12:15 oben angekommen gabs erst einmal das verdiente Gipfelbier und eine ausführliche Rast. Nach rund 30min habe ich mich für den Abstieg vorbereitet.

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Blick zum Westgrat und zur Bodenschneid

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Mein Bierchen+Werkzeug :bia:

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Etwas schräger Blick über alten Lawinenschnee zum Tegernsee

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Spitzingsee mitsamt dem hinteren Sonnwendjoch

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Blick Richtung München (ca. 70km), leider reichte die Fernsicht nicht ganz so weit

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Blick über den Stümpfling

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Blick zum Wendelstein

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herangezoomt

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Tiefblick zum Schliersee

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Das Gipfelkreuz in der Totalen

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Blick über den Grat

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Nochmals der Tegernsee

4. Abstieg Richtung Firstalm

Nach der Pause ging es über den Westgrat hinüber zum ehemaligen Schihang und von dort aus zunächst dem Weg zur Firstalm folgend nach unten. Knapp davor bin ich zur Ruine abgebogen und hab mir die Talstation diesmal genauer angeschaut, also auch die obere Etage.

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Rückblick zum Gipfel

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Wegverlauf am Grat

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Ankele-Alm mit dem Schliersee darunter

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Enzian

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Bergstation Brecherspitzlift, da geht seit Jahren nix mehr

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Blick zur Oberen Firstalm, wo es dann später die Brotzeit gab

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Bodenschneid von der Trasse aus mit letztem Schneefeld

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Blick zur Talstation, da gings dann rein

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Mittlerweile rückt die Firstalm näher

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Nett steile Trasse

5. In der alten Talstation

Gegen 13:35 angekommen bin ich in die Talstation und habe zunächst das Erdgeschoss durchsucht und später noch die obere Etage, wo sich früher die Wohnung vom Liftbesitzer befand. Später bin ich wieder raus und zur Firstalm rüber

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Schaltzentrale

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Rumpelkammer

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im ehemaligen Kassenbereich

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Ind er Stube, dort lag ein alter Ordner und ein paar Prospekte von 1997

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Verhau im Obergeschoss, hinten kann man sich sein Besteck zusammenklauen


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Antrieb des Lifts, näher kam ich nicht ran, da eine Waschmaschine im Weg stand

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Die Umlenkscheibe dahinter sind ncoh ein paar Gehänge zu sehen

6. Endgültiger Abstieg

Gegen 14:00 gings erst zur Brotzeit und dann ab 15:00 wieder hinunter Richtung Auto. Bins diesmal gemütlich angegangen, so dass ich eine gute Stunde bis zum Cafe am See gebraucht habe. Von dort aus gings dann wieder back home

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Rückblick auf die Ruine

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die komplette Trasse über knapp 300hm

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Ausblick beim Abstieg

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Wieder unten am Spitzingsee

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Rückblick auf die Brecherspitze

Tourfacts:
Aufstieg 600hm 1:45 Stunden
Abstieg: 600hm 1:45 Stunden
Gesamt 3:30h

mFg Widdi
 
oha, mal nicht schlecht sowas, war bestimmt früher urig, in der wohnung übern lift zu wohnen.und dann tagsüber noch nen richtigen diesel sound womöglich zu hören
 
Nice 8) Der Sommer kann kommen würd ich sagen...

Widdi schrieb:
Bestimmt gut gewärmt und durchgeschüttelt ;-)

lift-master schrieb:
und dann tagsüber noch nen richtigen diesel sound womöglich zu hören
Und nachts zu riechen ;-)
 
Toller Bericht.

Für dass das der Brecherspitzenlift schon mindestens 15 Jahre außßer Betrieb ist, kommt er mir noch recht gut erhalten vor, vor allem die Bergstation.

Ich bin Ihne leider nie gefahren, allerdings muss das eine recht schöne Abfahrt gewesen sein. (Wenn sie denn mal offen war, ist ja eine reiner Südhang)
 
Hochkönig schrieb:
Toller Bericht.

Für dass das der Brecherspitzenlift schon mindestens 15 Jahre außßer Betrieb ist, kommt er mir noch recht gut erhalten vor, vor allem die Bergstation.

15 Jahre stimmt nicht ganz. Die Prospekte die drin rumlagen, deuteten auf eine Schliessung 1997 hin.
Zuletzt soll er ja in der Saison 96/97 zumindest zeitweise gelaufen sein. Die Höhe dürfte nciht das scheitern verursacht haben. Der Lift geht von 1360 bis etwa 1630m, Eher war es der Wind, der dem Liuft den Kopf gekostet hat. Im Hang fanden sich nämlich noch stellenweise Schneereste, die wohl von Verwehungen hergerührt haben.

mFg Widdi
 
trotzdem echt ne geile action...
 
Aber wieso Dieselsound? Hab ich da was verpasst? :?:
 
Danke, ein schöner Bericht von einem meiner Lieblingsberge.
Wie schwierig ist denn dieser Ostgrat? Hast Du zufällig auch ein Bild von der "Schlüsselstelle"?

Ein paar Kommentare:

- der von Dir als "Aiplspitz" bezeichnete Berg ist der/die Jägerkamp, 1746 m, die Aiplspitz (ich war am Sa oben) sieht man von dieser Position aus nicht
- ich bin definitiv im Dezember 1996 mit dem SL Brecherspitz gefahren. Verbindungslift war kaputt/außer Betrieb, mein Vater und Ich sind zu Fuß zur Talstation und waren wohl mit einigen anderen die Einzigen an diesem Tag dort
- es ist ein Westhang, 1630 m erscheint mit übertrieben für die Höhe der Bergstation
 
Die 1630m sind an der Umlenkung, also "technische" Bergstation laut meinem Höhenmesser, der Ausstieg war etwas tiefer, so auf ca. 1600m, sieht man an dem alten Wachturm von Liftwärterhäusl, das war knapp oderhalb des Ausstiegs.

Von der Schlüsselstelle hab ich kein Bild, kanns höchstens grob beschreiben.

Wenn man aus dem Wald rauskommt, muss man erst quer, teils in Serpentinen am Hang lang im Steilgelände und trifft später auf die Felsstufe. Diese ist aber auch nicht allzu schwierig zu erklettern. Der restliche Grat ist recht gutmütig, man sollte aber einigermassen Trittsicher und Schwindelfrei sein, weil es links und rechts ordentlich bergab geht. Wäre mal ein Tipp für nächsten Mai, Juni. Gehzeit ist recht kurz. die 1:45h jeweils, die angegeben sind, gehen vom See aus. Direkt vom Sattel etwa 15-20min kürzer.

mFg Widdi
 
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