Auch wenn der Besuch von Bruson schon über eine Woche her ist und sich die Schneesituation seither erheblich verbessert hat, möchte ich euch meinen Bericht nicht vorenthalten, gerade da es relativ wenig Impressionen dieses kleinen aber äusserst tollen Gebiets gibt.
Schon einige Male war ich im Skigebiet der 4 Vallees. Nahezu jedes Mal als ich von Verbier zum kleinen Skigebiet Bruson hinüberschaute, dachte ich mir: Dort muss ich mal hin. Nun an einem Durchwachsenen Tag mit Schneefall und Regen, ging sich endlich einmal ein Besuch aus. Nachdem ich mich am Vormittag von Thyon bis nach Verbier mit einigen Wiederholungsfahrten durchgekämpft hatte bestieg ich um 12.31 Uhr die 4er Kabinenbahn hinab nach le Châble.
Einige Minuten später stehe ich schon im Grossen Stationsgebäude welches auch die Garagierung der 8er Kabinenbahn hinauf nach Mayens de Bruson beherbergt.
In meinen Augen ein gelungenes Stationsgebäude mitsamt schräger Ausfahrtstütze.
Anhang anzeigen 20Die Bahn besitzt lediglich 40 Kabinen auf einer Strecke von 2435 Metern. Die 1200 P/h wirken heute trotzdem übertrieben, die Bahn dreht völlig leer ihre Runden.
Die Strecke durch den Wald ist durchaus abwechslungsreich, sodass die knappe Viertelstunde bis die Bergstation erreicht ist, wie im Flug vergeht.
Oben angekommen. Im Bild sind die fotogene Kabinenbahn und ein Leitwolf mit Winde zu sehen. Ganze 3 Leitwölfe allesamt mit Winde ausgerüstet waren im Gebiet zu finden, stattlich.
Huch, was haben wir den da?
Der neue Star des Skigebiets, die nigelnagelneue Bartholet Sesselbahn begrüsst mich gleich mal mit der vollen Fahrgeschwindigkeit.
Ist man sich gar nicht gewöhnt 6 M/s erleben zu dürfen.
Angekommen auf La Pasay. Hier zuoberst im Gebiet gab es immerhin etwas Neuschnee, allerdings ist dieser sehr schwer und hin und wieder schafft es der Regen bis hier hoch.
Der Blick fällt zuerst auf das neue Restaurant "La Pasay" welches mir sehr gut gefällt. Viel Holz und modern ausgestattet, wirkt es trotzdem relativ klein und gemütlich. Genau so etwas was Bruson braucht
Blick in Richtung Grand Tsai, wo bereits Grundpräpariert wurde. Obwohl der Lift nicht allzu lange ist, dürfte er dass Gebiet mit seinen abgelegenen Abfahrten noch einmal deutlich aufwerten.
Trotz des schweren Schnees ist die Hauptabfahrt Superschön zu fahren. Trotz der fortgeschrittenen Tageszeit finden sich vielerorts noch frische Rillen. Übrigens ist die Schwarze Piste komplett beschneibar (mit V3 Lanzen und T40 Kanonen für die dies interessiert
), sehr schön.
An vielen Stellen kommt der Dreck durch. Zum Glück besteht die Unterlage aus einer Alpwiese, sodass es trotzdem kaum Steine gibt.
T40 Schneekanone im Bild, vorbildlich eingepackt.
Danach habe ich eine Fahrt am Moay-Lift eingelegt. Leider fehlt für die direkte Piste dem Lift entlang der Schnee und die Blaue Variante hat schon sehr viele Braune Stellen. Kein Wunder Lief der Lift den ganzen Nachmittag leer. Man hätte den Lift teilweise locker ein halbe Stunde lang abstellen können und es hätte sich keiner daran gestört, ausser mir vieleicht denn ich bin den Lift schlussendlich doch immerhin drei mal gefahren. Am Morgen wird der Lift wohl von den Bewohner der Ferienhäuser, unterhalb der Talstation vom Sessellift, genutzt um ins Gebiet zu gelangen.
Oberhalb des Lifts schweben Lautlos die Kabinen zur Bergstation hinauf.
In eine TT9 haben Sie auch investiert.
Ständig von der neuen Bahn begleitet. Mittlerweile wurde übrigens die Fahrgeschwindigkeit deutlich verringert.
Die äusserst schöne Piste "La Pasay" trägt den gleichen Namen wie der Sessellift. Wie man sieht hat man freie Fahrt.
Als nächstes geht es auf die abgelegene Hintenrum-Piste "Pissevache.
An dieser Stelle halte ich kurz an und lausche der Stille, man hört absolut gar nichts, sehr beeindruckend. Der Trubel aus Verbier ist hier trotz des gemeinsamen Skipass sehr weit weg, was mir sehr gefällt.
Anhang anzeigen 2
Die "Pissevache" fährt sich mindestens so schön wie alle anderen Pisten in Bruson. Auch sie ist mit Beschneiung ausgestattet.
Nachdem ich die nach wie vor leer laufende EUB bestiegen habe, wird es doch noch Zeit Abschied zu nehmen. Es steht jedoch bereits fest, dass ich Bruson so schnell wie möglich wieder besuchen werde.
Das Fazit fällt logischerweise durchwegs positiv aus. Bruson hat mein Herz erobert
.
Allein die Hauptabfahrt am Pasay lässt die Zeit wie im Flug vergehen, durch die neue Sesselbahn kommt ein toller Rhythmus auf. Desweiteren dürfte das Gebiet wohl selten überfüllt sein, weshalb man auf den Pisten immer genügend Platz bekommen sollte. Und wenn man es noch ruhiger haben möchte, kann man problemlos auf die Ausserum-Piste ausweichen. Schade konnte ich den Schlepplift "Grand Tsai" nicht fahren, aber verschlechtern wird er das Gebiet wohl kaum
. Wenn es dann noch einmal richtig viel bis ins Tal schneit, lässt sich zum Gebietswechsel sogar bis nach Le Châble fahren, auch wenn die offizielle Route im diesjährigen Pistenplan leider nicht mehr zu finden ist.
Wem das Gebiet für einen kompletten Tag zu klein ist, kann es problemlos mit Verbier kombinieren was ein weiterer Pluspunkt ist. Und auf die nächste Wintersaison wird das Gebiet erneut aufgewertet, mit einer weiteren Bartholet-Sesselbahn "Pissevache-Chargerat" hoffentlich ist es dann nicht vorbei mit der Ruhe und Idylle.
Schon einige Male war ich im Skigebiet der 4 Vallees. Nahezu jedes Mal als ich von Verbier zum kleinen Skigebiet Bruson hinüberschaute, dachte ich mir: Dort muss ich mal hin. Nun an einem Durchwachsenen Tag mit Schneefall und Regen, ging sich endlich einmal ein Besuch aus. Nachdem ich mich am Vormittag von Thyon bis nach Verbier mit einigen Wiederholungsfahrten durchgekämpft hatte bestieg ich um 12.31 Uhr die 4er Kabinenbahn hinab nach le Châble.
Einige Minuten später stehe ich schon im Grossen Stationsgebäude welches auch die Garagierung der 8er Kabinenbahn hinauf nach Mayens de Bruson beherbergt.
Anhang anzeigen 20Die Bahn besitzt lediglich 40 Kabinen auf einer Strecke von 2435 Metern. Die 1200 P/h wirken heute trotzdem übertrieben, die Bahn dreht völlig leer ihre Runden.
Die Strecke durch den Wald ist durchaus abwechslungsreich, sodass die knappe Viertelstunde bis die Bergstation erreicht ist, wie im Flug vergeht.
Oben angekommen. Im Bild sind die fotogene Kabinenbahn und ein Leitwolf mit Winde zu sehen. Ganze 3 Leitwölfe allesamt mit Winde ausgerüstet waren im Gebiet zu finden, stattlich.
Huch, was haben wir den da?
Der neue Star des Skigebiets, die nigelnagelneue Bartholet Sesselbahn begrüsst mich gleich mal mit der vollen Fahrgeschwindigkeit.
Ist man sich gar nicht gewöhnt 6 M/s erleben zu dürfen.
Angekommen auf La Pasay. Hier zuoberst im Gebiet gab es immerhin etwas Neuschnee, allerdings ist dieser sehr schwer und hin und wieder schafft es der Regen bis hier hoch.
Der Blick fällt zuerst auf das neue Restaurant "La Pasay" welches mir sehr gut gefällt. Viel Holz und modern ausgestattet, wirkt es trotzdem relativ klein und gemütlich. Genau so etwas was Bruson braucht
Blick in Richtung Grand Tsai, wo bereits Grundpräpariert wurde. Obwohl der Lift nicht allzu lange ist, dürfte er dass Gebiet mit seinen abgelegenen Abfahrten noch einmal deutlich aufwerten.
Trotz des schweren Schnees ist die Hauptabfahrt Superschön zu fahren. Trotz der fortgeschrittenen Tageszeit finden sich vielerorts noch frische Rillen. Übrigens ist die Schwarze Piste komplett beschneibar (mit V3 Lanzen und T40 Kanonen für die dies interessiert
An vielen Stellen kommt der Dreck durch. Zum Glück besteht die Unterlage aus einer Alpwiese, sodass es trotzdem kaum Steine gibt.
T40 Schneekanone im Bild, vorbildlich eingepackt.
Danach habe ich eine Fahrt am Moay-Lift eingelegt. Leider fehlt für die direkte Piste dem Lift entlang der Schnee und die Blaue Variante hat schon sehr viele Braune Stellen. Kein Wunder Lief der Lift den ganzen Nachmittag leer. Man hätte den Lift teilweise locker ein halbe Stunde lang abstellen können und es hätte sich keiner daran gestört, ausser mir vieleicht denn ich bin den Lift schlussendlich doch immerhin drei mal gefahren. Am Morgen wird der Lift wohl von den Bewohner der Ferienhäuser, unterhalb der Talstation vom Sessellift, genutzt um ins Gebiet zu gelangen.
Oberhalb des Lifts schweben Lautlos die Kabinen zur Bergstation hinauf.
In eine TT9 haben Sie auch investiert.
Ständig von der neuen Bahn begleitet. Mittlerweile wurde übrigens die Fahrgeschwindigkeit deutlich verringert.
Die äusserst schöne Piste "La Pasay" trägt den gleichen Namen wie der Sessellift. Wie man sieht hat man freie Fahrt.
Als nächstes geht es auf die abgelegene Hintenrum-Piste "Pissevache.
An dieser Stelle halte ich kurz an und lausche der Stille, man hört absolut gar nichts, sehr beeindruckend. Der Trubel aus Verbier ist hier trotz des gemeinsamen Skipass sehr weit weg, was mir sehr gefällt.
Anhang anzeigen 2
smooooke on the waaaaaa (äh....) hiiiiimmmelllll ...
Die "Pissevache" fährt sich mindestens so schön wie alle anderen Pisten in Bruson. Auch sie ist mit Beschneiung ausgestattet.
Nachdem ich die nach wie vor leer laufende EUB bestiegen habe, wird es doch noch Zeit Abschied zu nehmen. Es steht jedoch bereits fest, dass ich Bruson so schnell wie möglich wieder besuchen werde.
Das Fazit fällt logischerweise durchwegs positiv aus. Bruson hat mein Herz erobert
Allein die Hauptabfahrt am Pasay lässt die Zeit wie im Flug vergehen, durch die neue Sesselbahn kommt ein toller Rhythmus auf. Desweiteren dürfte das Gebiet wohl selten überfüllt sein, weshalb man auf den Pisten immer genügend Platz bekommen sollte. Und wenn man es noch ruhiger haben möchte, kann man problemlos auf die Ausserum-Piste ausweichen. Schade konnte ich den Schlepplift "Grand Tsai" nicht fahren, aber verschlechtern wird er das Gebiet wohl kaum
Wem das Gebiet für einen kompletten Tag zu klein ist, kann es problemlos mit Verbier kombinieren was ein weiterer Pluspunkt ist. Und auf die nächste Wintersaison wird das Gebiet erneut aufgewertet, mit einer weiteren Bartholet-Sesselbahn "Pissevache-Chargerat" hoffentlich ist es dann nicht vorbei mit der Ruhe und Idylle.