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poelstaler schrieb:Woher sollte denn das Geld bitteschön kommen, um in Mariazell mehr zu öffnen? Dass die Mariazeller Bergbahn knapp bei Kasse ist, ist ja kein Geheimnis! Und dass das Land Steiermark unser Geld lieber nach Schladming anstatt in strukturschwache Regionen schickt, die es nötiger hätten, ist leider auch ein Faktum! Im Vergleich zu dem ganzen Irrsinn, der da in Graz in den letzten Jahren verzapft wurde und wird, hat der Pröll ja enorm aufgerüstet in einigen Skigebieten in NÖ!
poelstaler schrieb:Sorry, aber leider dürftest du nicht auf dem aktuellsten Stand sein! Natürlich weiß ich, dass der Pfarrboden DSL in Annaberg heuer stillgelegt wurde. Trotzdem zieht sich das Land Niederösterreich nicht aus den Skigebieten zurück, wie das in der Steiermark der Fall ist! Nach der Insolvenz der Mariazeller Schwebebahnen hat das Land Steiermark 2014 seine Anteile komplett verkauft. Somit hält das Land Steiermark nur noch Anteile an den Planai-Hichwurzen Bahnen - und darauf bezog sich meine Kritik! Wie soll bitte eine private betreibergesellschaft das Geld für die Komplettbeschneiung auf der Mariazeller Bürgeralpe aufbringen?! Eine Privatgesellschaft kann sich einfach nicht so verschulden, wie das in einem Landesbetrieb möglich ist (aber auch nicht sein soll)! Und dein Vergleich von Mariazell mit Mönichkirchen ist echt lächerlich! Die Investitionen, die dort getätigt worden sind, stehen in absolut keiner Relation zu den 400.000 €, die das Land Steiermark seit 2000 (!) in die Bürgeralpe gesteckt hat! Wenn du selber nachlesen willst, kann ich dir gerne die Landesrechnungshofberichte zur Verfügung stellen...
poelstaler schrieb:Stimmt alles, was du da schreibst, nur hat das Land Steiermark NICHTS davon bezahlt! Wie ich oben schon geschrieben habe, hat das Land seit 2000 gerade mal 400.000 € für Mariazell übrig gehabt. Den Ausbau der Beschneiungsanlage hat man schon zum Großteil alleine gestemmt - das Land war NIE 100%-iger Eigentümer der Bürgeralpe - und auch die Rückzahlung der Verbindlichkeiten beim Insolvenzverfahren 2014 (rund 14,5 Millionen Euro) wurde durch die Mariazeller Bürgeralpe 2020 GmbH aus privaten Investorenmitteln gestemmt. Dass man da aus privaten Mitteln noch Geld für eine EUB hat, wage ich eher zu bezweifeln! Und aus Graz wird sich die Region wohl wieder nichts erwarten können, was man ja auch am Beispiel Aflenzer Bürgeralm sieht... Aber für Schladming erwartet man wieder Millioneninvestitionen und die sinnlose Murgondel in Graz werden sie wohl auch bauen...
poelstaler schrieb:Stimmt alles, was du da schreibst, nur hat das Land Steiermark NICHTS davon bezahlt! Wie ich oben schon geschrieben habe, hat das Land seit 2000 gerade mal 400.000 € für Mariazell übrig gehabt. Den Ausbau der Beschneiungsanlage hat man schon zum Großteil alleine gestemmt - das Land war NIE 100%-iger Eigentümer der Bürgeralpe - und auch die Rückzahlung der Verbindlichkeiten beim Insolvenzverfahren 2014 (rund 14,5 Millionen Euro) wurde durch die Mariazeller Bürgeralpe 2020 GmbH aus privaten Investorenmitteln gestemmt. Dass man da aus privaten Mitteln noch Geld für eine EUB hat, wage ich eher zu bezweifeln! Und aus Graz wird sich die Region wohl wieder nichts erwarten können, was man ja auch am Beispiel Aflenzer Bürgeralm sieht... Aber für Schladming erwartet man wieder Millioneninvestitionen und die sinnlose Murgondel in Graz werden sie wohl auch bauen...
Danke für den Link zum Zeitungsartikel! Das hab ich nicht gewusst! Ich hab mich da auf den Landesrechnungshofbericht 2015 verlassen und dort ist vermerkt, dass die Schuldensumme bei der Insolvenz der Mariazeller Schwebebahnen nicht vom Land übernommen wurde, die Landesanteile jedoch um einen symbolischen Preis von einem Euro veräußert wurden. Wenn man aber in das Sommerangebot seitens des Landes investiert, was auf dieser seehöhe ohnehin mehr Sinn macht, ist das natürlich zu begrüßen!Aber auch nach der Abgabe der Anteile steuerte das Land nochmal 1,2 Mio Euro bei für die Bürgeralpe, wie hier zu lesen ist:
Ich weiß ja nicht in welchem Verhältnis du zu den Planaibahnen stehst, aber glaubst du das was du da schreibst wirklich? Laut Geschäftsbericht 2014/15 (S. 15) hat man allein für die WM-Ausrichtung knapp 27 Mio. € kassiert und dazu noch einmal 145.000€ für die Saison 2014/15. Laut Geschäftsbericht 2012/13 zudem auch rund 115.000€ für die damalige Saison zusätzlich zu den WM-Förderung (S.4Auf der Planai wird keine einzige Investition mit Steuergeldern getätigt!! Ich weiß nicht wie oft man das noch erwähnen muss? Schladming bekam nur für die WM Gelder aus öffentlicher Hand bzw. Steuergelder.
poelstaler schrieb:Danke für den Link zum Zeitungsartikel! Das hab ich nicht gewusst! Ich hab mich da auf den Landesrechnungshofbericht 2015 verlassen und dort ist vermerkt, dass die Schuldensumme bei der Insolvenz der Mariazeller Schwebebahnen nicht vom Land übernommen wurde, die Landesanteile jedoch um einen symbolischen Preis von einem Euro veräußert wurden. Wenn man aber in das Sommerangebot seitens des Landes investiert, was auf dieser seehöhe ohnehin mehr Sinn macht, ist das natürlich zu begrüßen!Aber auch nach der Abgabe der Anteile steuerte das Land nochmal 1,2 Mio Euro bei für die Bürgeralpe, wie hier zu lesen ist:
Ich weiß ja nicht in welchem Verhältnis du zu den Planaibahnen stehst, aber glaubst du das was du da schreibst wirklich? Laut Geschäftsbericht 2014/15 (S. 15) hat man allein für die WM-Ausrichtung knapp 27 Mio. € kassiert und dazu noch einmal 145.000€ für die Saison 2014/15. Laut Geschäftsbericht 2012/13 zudem auch rund 115.000€ für die damalige Saison zusätzlich zu den WM-Förderung (S.4Auf der Planai wird keine einzige Investition mit Steuergeldern getätigt!! Ich weiß nicht wie oft man das noch erwähnen muss? Schladming bekam nur für die WM Gelder aus öffentlicher Hand bzw. Steuergelder.. Laut einer Presseaussendung der Fachabteilung 12 des Landes Steiermark gabs zudem für den Neubau der Burgstallalmbahn eine Förderung von 1,4 Mio. €. Die Planaibahnen investieren also keineswegs nur aus Eigenkapital! Und bitte versteh mich nicht falsch: Natürlich vergönne ich es den Schladmingern, dass die Planaibahn Gewinn erwirtschaftet und das Land noch immer Mehrheitseigentümer ist! Nur wenn das Land an allen Skibergen der Steiermark seine Anteile verscherbelt, sollte das dann konsequenterweise auch in Schladming passieren - immerhin hängen nicht nur dort die Arbeitsplätze am Tourismus. So ist die Optik im Land einfach schief und viele Regionen fühlen sich (zu Recht) benachteiligt...
Aber zurück zum eigentlichen Thema: Vielleicht geht ja dieses Wochenende zusätzlich was auf...
poelstaler schrieb:Da siehts doch schon viel besser aus: Durchgehender Betrieb ab 24.12 mit allen Anlagen (laut Homepage)!
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