Urner Wochenblatt 9.11.05:
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«Die Anlagen werden laufen»
Hoffen und Bangen am Winterhorn
Seit rund 45 Jahren wird am Winterhorn kommerziell Ski gefahren. Nun droht das Aus. Das Defizit nach der vergangenen Saison beträgt 190’000 Franken, ein Getriebeschaden ist noch nicht behoben, und an der GV des Vereins Pro Winterhorn vom 4. November konnte kein Vorstand mehr bestellt werden. Doch noch geben sich die Verantwortlichen nicht geschlagen. «Die Anlagen werden laufen», lautet ihre optimistische Prognose.
Der Getriebeschaden am Skilift im vergangenen Winter war der Genickbruch. Die Saison musste frühzeitig beendet werden, und in der rentabelsten Zeit konnten keine Einnahmen gemacht werden. Dies hatte ein Defizit von 190 000 Franken zur Folge, für die Wiederinstandstellung des Getriebes werden zudem rund 55’000 Franken benötigt.
An der Generalversammlung vom 4. November trat der Vorstand von Pro Winterhorn in globo zurück, wobei kein neuer Vorstand gefunden werden konnte. Die notwendige Zweidrittelmehrheit zur Auflösung des Vereins kam aber nicht zu Stande.
Finanzierung durch Vereinsvorstand und UKB
Der Ausgang der Generalversammlung lässt den Schluss zu, dass in der kommenden Saison am Winterhorn kein Skibetrieb herrschen wird. Doch noch geben sich die Betreiber der Anlagen nicht geschlagen. Die Urner Kantonalbank hatte vernehmen lassen, dass sie sich an den Kosten für die Wiederinstandstellung des Getriebes beteiligen werde, unter der Bedingung, dass die Anlagen in der kommenden Saison laufen. Konkret handle es sich um einen Betrag von 40’000 Franken an die Gesamtkosten von rund 55’000 Franken, sagte Remo Christen von den Sportbahnen Winterhorn auf Anfrage des «Urner Wochenblattes». Am Dienstag, 8. November, (nach Redaktionsschluss) traf man sich diesbezüglich mit der UKB zu einer Sitzung. Für den Restbetrag würde der bisherige Vereinsvorstand aufkommen.
In welchem Rhythmus die Anlagen laufen würden, sei dann offen, «aber sie werden laufen», ist Remo Christen überzeugt. Beispielsweise über Weihnachten und an den Wochenenden.
Investitionen in ganz Uri notwendig
Die Transportanlagen am Winterhorn sind bis 2011 von den Behörden zugelassen. Deshalb wurde bereits ein Sanierungskonzept erarbeitet. Es muss investiert werden, das ist auch für Remo Christen klar. Aber nicht nur am Winterhorn. «In Graubünden und im Tessin werden in den kommenden vier bis sechs Jahren etwa 40 Millionen Franken in den Wintertourismus investiert. Ausserdem kann die geplante Porta Alpina der ganzen Region viel bringen. Aber wenn wir mit unseren Transportanlagen im Kanton Uri nicht mithalten können, werden wir künftig bloss noch Parkplätze für den Wintersport zur Verfügung stellen», sagt Remo Christen. Wolle Uri den Anschluss nicht verpassen, müssten in den nächsten Jahren rund 10 Millionen Franken investiert werden, glaubt er.
Markus Arnold
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«Die Anlagen werden laufen»
Hoffen und Bangen am Winterhorn
Seit rund 45 Jahren wird am Winterhorn kommerziell Ski gefahren. Nun droht das Aus. Das Defizit nach der vergangenen Saison beträgt 190’000 Franken, ein Getriebeschaden ist noch nicht behoben, und an der GV des Vereins Pro Winterhorn vom 4. November konnte kein Vorstand mehr bestellt werden. Doch noch geben sich die Verantwortlichen nicht geschlagen. «Die Anlagen werden laufen», lautet ihre optimistische Prognose.
Der Getriebeschaden am Skilift im vergangenen Winter war der Genickbruch. Die Saison musste frühzeitig beendet werden, und in der rentabelsten Zeit konnten keine Einnahmen gemacht werden. Dies hatte ein Defizit von 190 000 Franken zur Folge, für die Wiederinstandstellung des Getriebes werden zudem rund 55’000 Franken benötigt.
An der Generalversammlung vom 4. November trat der Vorstand von Pro Winterhorn in globo zurück, wobei kein neuer Vorstand gefunden werden konnte. Die notwendige Zweidrittelmehrheit zur Auflösung des Vereins kam aber nicht zu Stande.
Finanzierung durch Vereinsvorstand und UKB
Der Ausgang der Generalversammlung lässt den Schluss zu, dass in der kommenden Saison am Winterhorn kein Skibetrieb herrschen wird. Doch noch geben sich die Betreiber der Anlagen nicht geschlagen. Die Urner Kantonalbank hatte vernehmen lassen, dass sie sich an den Kosten für die Wiederinstandstellung des Getriebes beteiligen werde, unter der Bedingung, dass die Anlagen in der kommenden Saison laufen. Konkret handle es sich um einen Betrag von 40’000 Franken an die Gesamtkosten von rund 55’000 Franken, sagte Remo Christen von den Sportbahnen Winterhorn auf Anfrage des «Urner Wochenblattes». Am Dienstag, 8. November, (nach Redaktionsschluss) traf man sich diesbezüglich mit der UKB zu einer Sitzung. Für den Restbetrag würde der bisherige Vereinsvorstand aufkommen.
In welchem Rhythmus die Anlagen laufen würden, sei dann offen, «aber sie werden laufen», ist Remo Christen überzeugt. Beispielsweise über Weihnachten und an den Wochenenden.
Investitionen in ganz Uri notwendig
Die Transportanlagen am Winterhorn sind bis 2011 von den Behörden zugelassen. Deshalb wurde bereits ein Sanierungskonzept erarbeitet. Es muss investiert werden, das ist auch für Remo Christen klar. Aber nicht nur am Winterhorn. «In Graubünden und im Tessin werden in den kommenden vier bis sechs Jahren etwa 40 Millionen Franken in den Wintertourismus investiert. Ausserdem kann die geplante Porta Alpina der ganzen Region viel bringen. Aber wenn wir mit unseren Transportanlagen im Kanton Uri nicht mithalten können, werden wir künftig bloss noch Parkplätze für den Wintersport zur Verfügung stellen», sagt Remo Christen. Wolle Uri den Anschluss nicht verpassen, müssten in den nächsten Jahren rund 10 Millionen Franken investiert werden, glaubt er.
Markus Arnold