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Carezza 3. 2. 2015

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Ein Schitag am Karerpass war bis jetzt bei jedem Fassatalurlaub ein absoluter Fixpunkt. Das durfte also auch heuer nicht fehlen.
Pünktlich zum Betriebsbeginn erreichten wir den großen Parkplatz bei der 4KSB Paolina. Wir sind die Ersten, die an diesem Tag dem Rosengarten entgegen schweben dürfen.
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Diese wunderschöne Piste (steil beginnend und nach unten zu immer flacher werdend)wurde von uns zerstört.
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Am Morgen war das Wetter noch sehr schön. Blick von der Paolina-Bergstation Richtung Westen: In Südtirol sieht es noch sehr freundlich aus.
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Selber Standort – Blick nach Osten: Im Trentino sind schon sehr viele Wolken.
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Selber Standort – Blick zum Latemar und den Pisten des Pra di Tori-Liftes. Dorthin sollte es nach den zahlreichen Paolinafahrten als nächstes hingehen.
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Dafür benötigt man die EUB Hubertus.
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Danach geht es schon mit der 4KSB Pra di Tori bergwärts.
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Oben angekommen können wir zurück zum Rosengarten blicken.
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Nach den Paolinaabfahrten, die zu den Besten des bisherigen Urlaubs zählten, war ich vom Pra di Tori eher enttäuscht. Die Piste war sehr knollig und die Abfahrt sehr unruhig. Im Tagesverlauf musste ich grundsätzlich feststellen, dass ich in Summe den Karerpass noch nie bei so schlechten Schneeverhältnissen besucht habe. Trotz sehr geringem Besucherandrang kamen sehr rasch zahlreiche glatte Stellen auf den Pisten zum Vorschein. Diesen Zustand hatte ich nach den letzten drei Urlaubstagen (in Alta Badia, am Buffaure und am Passo Pellegrino) nicht erwartet. Dort hatte der Schnee die üblich gute Dolomitenqualität.

Den Pra di Tori haben wir daher eher schnell wieder verlassen. Unser nächstes Ziel war die infrastrukturielle Neuigkeit des Schigebietes, die 6KSB Tschein, die eine 3SB ersetz.
Um dort hin zu gelangen fuhren wir mit dem Schlepplift Golf 1.
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Nun eine Bilderserie zur neuen 6er-Sesselbahn: Zuerst die Talstation.
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Zu Beginn der Bergfahrt sieht man einen neuen Funpark, der durch den Schlepplift Moseralm 2 erschlossen ist. Früher benötigte man diesen Schlepplift um zur Vorgänger 3SB zu gelangen, heute erschließt er den Funpark und eine direkte Abfahrt.
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Weiter geht die Bergfahrt.
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Bei der Kreuzung mit der Nigerpassstraße kreuzt man auch die Trasse der Vorgänger-3SB.
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Hier sehen wir alte und neue Trasse nach der Nigerpassstraße.
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Die neue (und etwas kleiner rechts dahinter die alte)Bergstation.
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Bei der Abfahrt geht es wie immer dem Latemar entgegen. An dieser Stelle kreuzte man früher die alte 3SB. Heute erinnert nur noch der Anschlusskasten für die Schneekanone, wo früher mitten auf der Piste eine Stütze stand. Ganz klein erahnt man in der Bildmitte die alte Talstation, die noch nicht abgetragen wurde.
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Die alte Talstation zeige ich auch gerne größer her.
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Abgesehen von der Tschein-Sesselbahn sind mir auch weitere Veränderungen im Schigebiet gegenüber dem Vorjahr aufgefallen:
Das Förderband bei der Bergstation der Welschnofen-EUB wurde (vorübergehend?) stillgelegt. All jene Schifahrer, die mit der EUB ankommen und zur 3SB Monte Coronelle wollen, haben nun auf einem Schiweg unterhalb des Gasthofes vorbeizufahren und müssen dabei bei der Kreuzung mit der Nigerpassstraße ihre Schier abschnallen.

Außerdem wurde das Gelände beim Zwischenausstieg der 4KSB Paolina ein wenig verändert. Ein kreuzen zur Piste zum Rosengartenschlepplift ist nun nicht mehr möglich, dafür können sich beim Lift aussteigende Schifahrergruppen besser sammeln.
Diese Neuerungen habe ich leider nicht fotografisch festgehalten.

Nach der ausführlichen Besichtigung des Tscheins nahmen wir die Piste unterhalb der 3SB Monte Coronelle zur Frommeralm.
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Während meine Frau dort schon früher ihre Mittagspause startete, testete ich noch die beiden schwarzen Abfahrten beim Laurin 2. Bilder von der Bergfahrt:
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Während die östliche Variante recht gut ging, hat mich die westliche auf Grund von Knollen im Mittelteil überhaupt nicht überzeugt. Auf die lange schmale Abfahrt nach Welschnofen habe ich gänzlich verzichtet. Die neue Gondel habe ich bereits im Vorjahr getestet, die Piste dazu stelle ich mir bei der aktuellen Schneesituation nicht besonders aufregend vor.

So trat ich mit meiner Frau den Rückweg Richtung Karerpass an, nicht ohne ein paar Wiederholungsfahrten bei Pisten mit guter Schneequalität zu machen. Sehr schön ging es bei Moseralm 2.
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Den zweiten Top-Höhepunkt nach den Paolinaabfahrten erlebten wir aber dann bei der DSB Christomannos. Hier war die direkte Piste auch noch eine Stunde vor Betriebsschluss in einem sehr guten Zustand. Frische Raupenspuren waren teilweise noch großflächig zu sehen, so dass wir dort gleich neun Wiederholungsfahrten machten. Zeitweise war die Anlage nur für uns in Betrieb. Besser kann es in einem eigenen privaten Schigebiet auch nicht sein.
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Das Fazit des Tages lautet für mich: Am Karerpass kann man derzeit einen wunderschönen Schitag verbringen, aber was die aktuelle Pistenqualität betrifft besteht gegenüber den anderen Schigebieten in den Dolomiten noch Aufholbedarf.
 
Danke für den Bericht und die Bilder von der neuen Sesselbahn! Schade, dass es so leer ist. (Schön für euch natürlich!)
Die Christomannos-Abfahrt hat mir auch immer gut gefallen, genauso wie die direkte am Moseralm 2. Kurz aber nett. :)
 
Wriklich sehr leer dort.
Habe gerade gelesen, dass in Carezza früher die Hoteliers immer eine Jahresgebühr an die Liftgesellschaft zahlen mussten, damit diese die Lifte auch unter der Woche in Betrieb gehalten hat.
Ohne diese Zahlungen hätte sich der Betrieb nicht rentiert. Sind ja dann auch mal zwischendurch Pleite gegangen, bis der neue Investor das Skigebiet übernommen hat, der ja kontinuierlich viel Geld dort investiert.
 
Wirklich sehr wenig Betrieb. Schade eigentlich.
Christomannos kenne ich auch so. Privatlift!
Die Piste am Pra di Tori ist oft nicht so prickelnd zu fahren.


Gruß!
der Joe
 
Könnte Christomannos auch bisschen gepflegter gewesen sein, weil dort noch Nachttickets verkauft werden (müssen)?

Generell tendiere ich an Karersee-Tagen mittlerweile dazu, den Tag an der Frommeralm zu beginnen, weil die Pisten unter der Kölner Hütte nach meinem Gefühl eher nachlassen als der schwarze Teil der Paolina.
 
Täuscht das, oder ist die absolute Natur-Schneemenge (nicht nur der Pistenzustand) am Karerpass auch merklich hinter den anderen Gebieten zurück?
 
KuT schrieb:
Könnte Christomannos auch bisschen gepflegter gewesen sein, weil dort noch Nachttickets verkauft werden (müssen)?
Habe im Bericht ganz darauf vergessen: Am Christomannos habe ich keine Flutlichtanlage mehr gesehen.
KuT schrieb:
Generell tendiere ich an Karersee-Tagen mittlerweile dazu, den Tag an der Frommeralm zu beginnen, weil die Pisten unter der Kölner Hütte nach meinem Gefühl eher nachlassen als der schwarze Teil der Paolina.
Interssant, ich hätte in den letzten Jahren eher die umgekehrte Beobachtung gemacht.
skilinde schrieb:
Täuscht das, oder ist die absolute Natur-Schneemenge (nicht nur der Pistenzustand) am Karerpass auch merklich hinter den anderen Gebieten zurück?
Täuscht nicht.
 
Vom Wetter her hatte ich bei meinem Besuch dort ein Dejavu. Bei mir wars ähnlich, bzw. sogar mieser. Mit Alpenglühen ging nix, dafür hats ein netter Sonnenuntergang entschädigt. Was die Schneelage auf der Abfahrt ganz runter betrifft, das war bei mir vor knapp 3 Wochen in Ordnung, zwar etwas hart aber das schadet auf der Flachen Abfahrt ins Dorf nun wirklich nicht. Selber steig ich in Carezza immer an der Frommeralm ein, also an der vorderen Mittelstation.

mFg Widdi
 
KuT schrieb:
Könnte Christomannos auch bisschen gepflegter gewesen sein, weil dort noch Nachttickets verkauft werden (müssen)?

Generell tendiere ich an Karersee-Tagen mittlerweile dazu, den Tag an der Frommeralm zu beginnen, weil die Pisten unter der Kölner Hütte nach meinem Gefühl eher nachlassen als der schwarze Teil der Paolina.

Nachtski wird dort seit 2 Jahren nicht mehr angeboten :wink:
 
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