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    Ihr habt noch tolle Berg-, Ski- oder Landschaftsfotos auf eurer Festplatte? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, sie mit uns zu teilen!

    Unser Alpinforum-Fotowettbewerb 2026 läuft noch und wir freuen uns über weitere beeindruckende Aufnahmen aus der Bergwelt! ⛷️🏔️

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    Ihr könnt eure Bilder noch bis Sonntagabend, 18. Oktober 2026, einreichen!

    Egal ob spektakuläres Bergpanorama, verschneite Piste oder ein besonderer Moment in den Alpen – zeigt uns eure schönsten Bilder! Jeder Beitrag macht den Wettbewerb noch abwechslungsreicher. 😊

    Alle Teilnahmebedingungen und Informationen zur Bildeinreichung findet ihr im Wettbewerbsthema:

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CH Buiräbähnli-Safari»: Engelbergtal

Chlosterdörfler

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Die «Buiräbähnli-Safari» zu Fuss und per Kleinseilbahn führt in die Vergangenheit der Schweiz zu bärtigen Berglern.

Los gehts in Engelberg. Die «Buiräbähnli-Safari» ist eine dreitägige Wanderung, bei der man mit privaten Kleinseilbahnen der Bergbauern unterwegs ist. Aber nicht nur. Zu Beginn gehts zu Fuss steil den Berg hinauf zur Zingelalp. «Auf der Alp entdeckt man Muskeln, die man jahrelang vernachlässigt hat», sagt Tom Christen, der Älpler. Deshalb sind die Buiräbähnli-Fahrten sehr willkommen. Einer der Bähnler ist der Bielen-Sepp. Bau und Unterhalt seiner Kleinseilbahn verschlingen pro Jahr über 40 000 Franken. Doch die Bahn ist der einzige Weg ins Tal. «Meine Kinder fuhren damit zur Schule», sagt er. Neben seinem Hof befindet sich ein Gleitschirm-Startplatz. Dadurch wird das ­Buiräbähnli touristisch genutzt. «Ansonsten wäre es kaum finanzierbar.»
Den rest gibt es hier zu lesen. http://www.blick.ch/life/reisen/schweizer-safari-zu-gast-bei-engelbergs-baehnlern-id5522465.html


Gut zu wissen:

3-Tages-Wanderung «Buiräbähnli-Safari»: Start/Ende Engelberg Dorf. Länge: 42,2 km, 2782 Höhenmeter.
Zwei Übernachtungen. Der Buiräbähnli-Pass (alle Seilbahnen) kostet 28 Fr. pro Person

Übernachtungen Berghof Brändlen, 32 Fr. (Mehrbettzimmer ohne Verpflegung), Chrüzhütte Bann­alp, 25 Fr., Mehrbettzimmer für Familien (mit Frühstück 39 Fr., HP 65 Fr.)

Infos/Buchen: http://www.engelberg.ch/buiraebaehnli-safari
 
Angeblich war das Projekt "Buiräbähnli-Safari" im Engelbergertal ein großer Erfolg des letzten Jahres. Engelberg-Tourismus plant im kommenden Sommer weitere "Buiräbähnli-Erlebnisse". Was das genau bedeuten mag steht noch offen.

Auf jeden Fall ist dies eine gute Entwicklung um Kleinseilbahnen von Bauern besser auszulasten, denn es geht am Ende um der Existenz diese historische und einzigartige Seilbähnchen. Leider hat man allerdings die am wenigsten bekannte Buiräbähnli im Tal, aus der Safari raus gelassen. Es gibt also noch etwas Verbesserungspotential.

Kanton Uri hat erfreulicherweiße eine Seilbahn-Förderstrategie entwickelt für die Kleinseilbahnen. Kanton Nidwalden hat dies noch nicht gemacht, allerdings existiert bereits heute den Seilbahnverband Nidwalden, wo sich die meisten Betreiber von Kleinseilbahnen drauf angeschlossen haben. Ziel sind lockere Gesetze für die Seilbahnen mit kantonale Bewilligung, denn die Gesetze haben sich in den letzten Jahren immer weiter verschärft bis zum gleiche Standards wie für die vom Bund gewilligte Großseilbahnen.

https://www.iow.ch/fileadmin/user_upload/Mediathek/90_News/20170320_Sommer-News_2017_Engelberg-Titlis.pdf
http://www.seilbahnverband-nw.ch/
 
Dort wo Gleitschirmpiloten fliegen, sind die Bähnli nicht existenziell gefährdet, eher schon personell. Ein Beispiel ist die Büelenbahn. Falls der Betreiber nicht mehr will oder kann, wird das ein Problem. Die Bahn hat übrigens neu eine Homepage: http://www.bielenbahn.ch.

Welches sind denn die am wenigsten bekannten Bähnli, die bei der Safari nicht dabei sind?
Nidwalden Tourismus setzt auch immer wieder Akzente, so mit dem 2012 erschienen Bähnli-Quartett oder mit der aktuell grad angelaufenen Kampagne "40 Naturerlebnisse": https://www.nidwalden.com/de/naturerlebnisse
 
ski-chrigel schrieb:
Dort wo Gleitschirmpiloten fliegen, sind die Bähnli nicht existenziell gefährdet, eher schon personell. Ein Beispiel ist die Büelenbahn. Falls der Betreiber nicht mehr will oder kann, wird das ein Problem.
Wenn solche Bahnen wie der Büelenbahn sich aber finanziell lohnen, könnte es auch mal einen Betreiberwechsel geben oder der heutigen Betreiber stellt Personal ein, falls er selber keinen Bock mehr hat. Wäre einfach zu Schade ums Geld oder die Flugschulen müssen mal in einer Bahn investieren. :wink:

ski-chrigel schrieb:
Welches sind denn die am wenigsten bekannten Bähnli, die bei der Safari nicht dabei sind?
Mettlen - Flüemattli, Grafenort-Brunniswald, Oberrickenbach - Haldiwald, Niederrickenbach - Musenalp, Wolfenschiessen - Walibalm (seit kurzem Konzession für Personenbeförderung verloren), Engelberg-Fürenalp, Stäfeli-Usser Äbnet. Natürlich kann man als gemütlicher Tourist nicht alle Bahnen samt Laufstrecke in zwei Tagen schaffen, aber es gibt halt noch möglichkeiten die Tour zu erweitern bzw. der Wanderer die Wahl zu lassen welche Buiräbähnli er nimmt. Ausserdem musste die Fell-Spis-Sinsgäu-Bahn (Teil der Safari) eigentlich im Buiräbähnli-Ticket mit drin sein.

Insbesondere der Flüemattli-Bahn (startet neben der Rugisbalm-Bahn) wäre als offene Holzkiste noch ein wares Erlebnis, denn alle andere öffentliche Seilbähnchen haben in Nidwalden/Obwalden eigentlich nur noch verschlossene Kabinen (außer Spis-Sinsgäu). Er wurde auch gut in den Safari passen. Für die weitere Cabrio-Oldtimer der Schweiz muss man dann nach Uri fahren, oder die vereinzelte Cabrios in Wallis, Toggenburg oder Tessin.

Die Walibalm-Bahn hat sich leider seit letztes Jahr erledigt. Ursprünglich für Holztransporte gebaut, hatte sie auch Potential mehr mit Personenbeförderung zu machen. Ebenfalls in Cabrio-Stil. Man hätte von dort die Wanderwege nach Brändlen bzw. Haldigrat oder Niederrickenbach besser pflegen müssen.
 
Frans schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Dort wo Gleitschirmpiloten fliegen, sind die Bähnli nicht existenziell gefährdet, eher schon personell. Ein Beispiel ist die Büelenbahn. Falls der Betreiber nicht mehr will oder kann, wird das ein Problem.
Wenn solche Bahnen wie der Büelenbahn sich aber finanziell lohnen, könnte es auch mal einen Betreiberwechsel geben oder der heutigen Betreiber stellt Personal ein, falls er selber keinen Bock mehr hat.
Naja, "lohnen" und "über Wasser halten" sind zwei Paar Schuhe. Zu dem Lohn, der da übrig bleibt, inkl. Subventionen, und den Präsenzzeiten will wohl keiner angestellt werden.
 
intermezzo schrieb:
Im Moment läuft gerade ein sehr interessanter Beitrag über bedrohte Kleinseilbahnen in der Schweiz in der Nachrichtensendung 10 vor 10 auf SRF 1...
Habe den Beitrag auch gesehen. Persönlich bin ich ziemlich gespannt wieviele Kleinseilbahnen der Herr Canale retten kann. Zwar spielen die Bahnen in der Touristmusbranche nur eine ziemlich untergeordnete Rolle, aber sie geben die Schweizer Alpen das 'gewissene etwas'. In den EU-Länder sucht man solche Anlagen leider vergeblich. Vor nicht allzu lange Zeit hatte Südtirol seine Kleinseilbahnen komplett stillgelegt. In Österreich kenne ich nur nicht-öffentliche Kleinseilbahnen zur Alphütten oder Bergwerke. In Frankreich kenne ich nichtmal eine Kleinseilbahn. Die Schweiz hat dahingegen noch vieles zu bieten. Insbesondere die Carbio-Seilbähnchen mit Steuerung vom Hand oder Selbstbedienung sind echte Klassiker. Es wäre mehr als nur wünschenswert wenn solche Bahnen als Kulturgut erhalten bleiben und weiterhin öffentlich zur Verfügung stehen. Ich denke, dass eine Vermarktung wie der "Buiräbähnli-Safari" dabei hilft. Die meisten Touristen kennen solche Bahnen nichtmal.

Das manche Bahnen ruhig etwas mehr Geld verlangen können verstehe ich durchaus. Habe sogar mal nur 2 CHF für eine Fahrt bezahlt. Das ist Spottbillig. Ganz von einer Bahn im Isenthal zu schweigen, wo ich mal umsonst fahren dürfte. 10 CHF pro Person finde ich dahingegen schon Fair. Wenn man da allerdings nochmal das doppelte verlangen wurde, wie der Herr Canale im Beitrag vorschlägt, finde ich das schon happig. Vielleicht sollte man dann eher über eine Fahrpreis pro Fahrt nachdenken anstatt pro Person, wie bei einer Bahn mit Jetonbetrieb.
 
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