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CH Strahlegg-Seilbahn noch in der Schwebe

HEHE

Großer Müggelberg (115m)
Strahlegg-Seilbahn noch in der Schwebe

Der Bund wird dem Bau einer Gondelbahn nur zustimmen, wenn der Freizeitverkehr eingedämmt wird. Dies begrüssen die meisten Anwohner, einige sind skeptisch oder dagegen.
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http://www.tages-anzeiger.ch/dyn/news/zuerich/671135.html
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Seilbahn-Initiant Peter will die Fahrgäste vom Bahnhof Fischenthal oder vom Parkplatz beim Skilift Steg mit einem Shuttle zur Talstation führen. Ob die geplante Seilbahn wirtschaftlich betrieben werden könnte, ist offen. Einige Anwohner gaben sich am Infoabend skeptisch. Peter will eine AG gründen und dann Investoren suchen. Er rechnet mit Kosten von 2,5 Mio. Franken für den Bau der einen Kilometer langen Bahn mit zwei Achtergondeln. Pro Stunde könnten bei einer Fahrzeit von 4 Minuten ungefähr 90 Personen befördert werden.
Quelle: www.tages-anzeiger.ch

90 Personen/h
Viel Spass wenn da mal eine grössere Ausflugsgruppe transportiert werden möchte :-)
 
Diese Gruppe muss aber zuerst mal kommen. Also ich würde dort jedenfalls nichts investieren.
 
Mit einem Reisebus kommst du auch auf der Strasse nicht zur Strahlegg hoch. Viel zu eng und kurvig ist die. Wenn an Winterwochenenden grosse Teile des Mittellands unter einer Hochnebeldecke liegen, wird die Stahlegg von den Bewohnern derselben regelrecht gestürmt! Dann herrscht dort oben ein solches Verkehrschaos, dass die Polizei den Verkehr regeln muss!
 
Das stimmt, nur ist es extrem schwierig, eine Bahn rentabel zu betreiben, wenn nur an wenigen Tagen im Jahr Andrang herrscht. Denn diese wenigen Tage müssen das Defizit des restlichen Jahres decken. Wenn man sie ausserdem erst noch bauen muss, wird sich das niemals rechnen.

Persönlich hätte ich natürlich Freude an einer Bahn dort rauf, ich möchte sie aber nicht bauen und betreiben müssen. :D
 
Wie gesagt, die Verkehrssituation im Winter kann grossstädtische Züge annehmen! Zum Glück gibt es bis etwa 2/3 der Strecke eine zweite Zufahrmöglichkeit. Beide Strassen sind allerdings enge Nebenstrassen. Bei Grossandrang wird ein Einbahnverkehr eingerichtet. Sprich: Die eine Strasse geht es hoch, die andere runter! Was dann auf dem letzten Teilstück, auf dem es keine Ausweichroute gibt, los ist, brauch ich wohl nicht extra zu erwähnen.

Aber das ist noch nicht alles. Die Leute müssen das Auto auch irgendwo parkieren, und da beginnen die nächsten Probleme. Parkplätze sind aufgrund der beengten Verhältnisse, die Gegend ist stark zerfurcht und durchzogen von schmalen Mittelgebirgsrücken, rar und man kann auch nicht wie im Flachland einfach mal schnell eine Wiese zum Behelfsparkplatz umfunktionieren. Resultat: die wenigen offiziellen Parkplätze sind schnell voll und dann beginnt das wilde Parkieren auf Waldwegen, privaten Hausvorplätzen, Strassenrändern und wasweissichwas. Überall wo sich irgendwie ein Auto abstellen lässt, steht dann auch eines! Und manchmal steht halt auch eines den anderen im Weg. Kurz gesagt: Es herrscht ein perfektes Chaos!
 
@ Michael Meier: Du hast recht, dann kann man es ja nochmals überlegen.

@GMD: Ich habe nicht gesagt, dass es kein Verkehrschaos hat, lediglich dass dieses nur an wenigen Tagen eintrifft und dass man mit den wenigen frequenzreichen Tagen den ganzen ansonsten wahrscheinlich defizitären Betrieb decken muss...
 
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