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Chiemgau-Runde | 18.05.2012 | 4 LSAPs besucht

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Da ich unbedingt noch den alten ESL in Grainbach am Fuße der Hochries fahren wollte – Anlagen jener Art werden momentan ja besonders gern gefällt – machte ich mich letzte Woche auf, um ins Chiemgau zu fahren. Für mein Vorhaben erschien mir jener als trocken und nur durch gelegentliche Wolkenfelder getrübte Freitag recht gut geeignet.

Die Fahrt mit dem ESL wollte ich natürlich mit der Suche nach dem LSAP-Schlepper links der Sessellifttrasse verbinden, der in meiner Kompasskarte noch eingezeichnet ist. (Ein Hoch auf jenen Verlag, der wirklich ein Segen für alle LSAP-Spinner ist – manchmal sind da noch Lifte drin, die seit den 70ern schon nicht mehr laufen – wie z.B. der in Oberleiten am Schliersee.)

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In Grainbach angekommen...die Trasse ist flach – am Ende gibt es noch ein „Steilstück“ und ein bisserl Wald...

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An den Stützenschildern steht Leitner, in Liftworld aber Wito als Hersteller - ???

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In der Früh war noch nix los – als ich später hier wieder ankam, hatte sich schon eine Schlange an der Kasse gebildet und vor allem Mountainbiker wollten nach oben. Ich kaufte mir nur eine Bergfahrtkarte für die erste Sektion – die PB interessierte mich vorerst nicht so, denn ich wollte lieber nach dem LSAP-Schlepper Ausschau halten. Außerdem lag oben noch Schnee und die Bahn verkehrte nur taktweise wieder zurück ins Tal.

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So über die Almwiesen schweben – ich mag diese sommerlichen Auffahrten in fixen Sesselbahnen immer recht gern.

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Der hat den Lift direkt vorm Haus...

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Seit ich an der Reiteralpe 1.000 Fotos vom geheimen Militärtellerlift geknipst habe, werde ich ständig von komischen Typen beobachtet ;)

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Zunächst dachte ich anhand der Googleearth-Vorbereitung, dass hier früher der Schlepper hoch ging, doch ich sollte eines Besseren belehrt werden. Die Kompasskarte hatte doch recht.

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Zoom zurück.

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Die zweite Sektion – die ließ ich wie gesagt aus.

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Oben wartete schon der Liftler auf Arbeit.

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Anscheinend doch Wito.

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Von oben knipste ich nochmal unter dem Protest des Liftlers den Lift. Mir sind da jene lieber, denen knipsende Fahrgäste völlig einerlei sind. Aber leider selten vertreten. Überall...

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Die 2. Sektion – ESL und PB kenne ich sonst nicht...

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Bevor ich mich auf die Suche nach Überresten des LSAP-Schleppers machte, knipste ich hier oben noch ein wenig herum...

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Auf geht’s zur LSAP-Suche! Habe ich den Winter über irgendwie immer vermisst und freute mich, nun endlich wieder über fremden Grund und Boden stapfen zu können, um nach Fundamenten, Schneisen und Talstationshäusern Ausschau zu halten ;)

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Zu diesem Zeitpunkt dachte ich ja noch, der Schlepper sei gleich links des ESL verlaufen und wollte zum möglichen Bergstationsstandort vorstoßen. Natürlich befindet sich dort ein Bauernhaus und im Freien arbeitende Menschen veranlassten mich, erst mal auf dem Wanderweg zu bleiben.

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So ging es unter dem ESL hindurch erst mal weiter.

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Zwar querte ich die vorhin gezeigte Schneise, doch dort ließ sich nichts erkennen, das auf einen abgebauten Schlepper hinwies. Verunsichert marschierte ich weiter und hielt mich an die Kompasskarte, die besagt, dass der Lift wohl weiter links vom ESL verlaufen ist.

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Treffer! Wenn das mal keine LSAP-Talstation eines Schlepplifts ist! (Sicherlich einst mit Dieselantrieb, Kurzbügeln, etc...)

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Wie der Lift wohl geheißen hat?

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Ich hatte irgendwie keine Lust, die Talstation von der Nähe aus zu betrachten ;)

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Nun – das Gelände war eindeutig umzäunt und ein Mann mähte weiter oben den Rasen. Ich wollte erst mal sehen, was sich von außen erzoomen ließ und am Rückweg dann fragen, ob ich aufs Grundstück dürfte. Doch leider sollte es dann dazu nicht kommen, weil später niemand mehr anzutreffen war. Aber die Zooms reichten eigentlich dann auch schon halbwegs.

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Hinter mir kamen zwei Kühe angestürmt – aber hier war ich dann um den Zaun im Gegensatz zu dem ums LSAP-Grundstück froh.

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Rechts am Waldrand führte der Schlepper hoch und genau beim Jägerstand oben war die Umlenkstation, wie sich dann herausstellen sollte. (Bin außen rum hoch gelaufen und konnte vom Weidezaun aus ganz gut ranzoomen, ohne den Rasenmäher an der Talstation unten auf den Plan zu rufen.) Der Lift war halt nicht gerade lang – ein kurzer Übungslift mitten am Berg...

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Auf dem Weg nach oben kam ich noch an dieser Ruine vorbei – eine kleine Verschnaufpause bot sich eh an und so zog ich die Kamera hervor...

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Dann das – von oben erkannte man gleich, dass sogar die Umlenkscheibe noch „lebte“...

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Wann die sich wohl das letzte Mal gedreht hat?

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Hatte wohl Portalstützen.

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Mir kam die Trasse bis zum Jungwald weiter oben etwas kurz vor und dachte, der Lift sei weiter hoch gegangen. So lief ich über einen feuchten, matschigen Waldweg weiter hinauf, um diese Lichtung zu erreichen. Doch anhand des Geländeverlaufs – oberhalb der gedachten Verlängerung der Schleppertrasse tat sich eine Senke auf – konnte der Lift nicht bis hierhin gegangen sein. So „kämpfte“ ich mich durch den Wald zwischen den Bäumen hindurch, um zum Bergstationsbereich zu gelangen.

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Spannerblick zwischen die Bäume hindurch auf die ehemalige Lifttrasse.

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Hier stand die Umlenkstation – der Jägerstand kam sicherlich erst später hinzu.


Gut gelaunt ob des ersten LSAP-Funds der Wandersaison 2012 machte ich mich zum nächsten Ziel auf – der Ruine eines Eigenbauschleppers oberhalb eines Gehöfts etwas weiter südlich des Hochries-ESL. Ein Schlepper irgendwo im Nirgendwo, den ich sehr gern einmal gefahren wäre...

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Schon 2010 stand ich einmal hier, als ich den Lift das erste Mal besuchte.

Drauf gebracht hatte mich seinerzeit ein Hinweis vom Schifreak, der mehrmals im Forum von diesem Eigenbaulift irgendwo am Samerberg geschrieben hatte, den er vor Urzeiten mal gefahren wäre. Mich hatte dann die Sache auf einmal brennend interessiert. Immer wieder war ich damals die Gegend mittels Googleearth „abgeflogen“, bis sich bei der Siedlung Schöffau irgendwie ein Verdacht ergeben hatte. Auf dem Rückweg von einer Wandertour im Sommer 2010 schaute ich dann dort vorbei und sah plötzlich rote Stützen auf der Wiese stehen...

Nun wollte ich letzte Woche nochmal dorthin, um – diesmal kameramäßig wesentlich besser bewaffnet – noch ein paar Bilder dieser LSAP-Rarität zu ergattern.

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Müsste schon Marke Eigenbau sein, oder?

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Dass so etwas noch (außerhalb von Italien ) herumsteht, grenzt echt an ein Wunder – vor allem eben auch, weil es sich nicht um die üblichen Schleppliftsorten handelt.

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Seitenblick, damit nicht immer nur Bilder von dem alten Glump erscheinen ;)

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Vom Niederhalter unten ist nur noch der Betonsockel übrig.

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Da unten kam der Lift direkt vom Hof herauf.

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2010 kam bei mir damals totale Sonntagslaune auf, als ich das erste Mal jene Überreste antraf.

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Hier fuhr man in einem etwas steileren Stück in der „Waldschneise“ vom Einstieg aus hoch. Von der Talstation ist übrigens nichts mehr da.

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Was gibt es schöneres für LSAP-Ausflüge in Reichweite von München?

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Bild aus 2010 - der Blick von unten vom Hof aus. Damals waren hier einige Leute unterwegs, denen ich mich anschloss, als sie von der Strasse unten zum Gehöft nach oben gingen. Als ich einen nach dem Lift fragte, stellte sich aber heraus, dass es nur Gäste des Hauses waren und nichts von einem Schlepper wussten. Soweit ich mich erinnere, wollte ich dann noch auf den Besitzer warten, aber irgendwie hab ich den nicht angetroffen. Vielleicht hat der ja noch Bilder vom früheren Zustand der Anlage...

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Zoom anno 2010 auf die unteren beiden Stützen...




Das dritte LSAP-Ziel an jenem Maitag war Hinterwössen, wo in meiner Kompasskarte noch ein einzelner Schlepper eingezeichnet ist. Ich parkte meinen Renault am Dorfrand und marschierte über die Blumenwiese einem steilen, sicherlich für ein, zwei Stunden netten Hang entgegen.

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Hier am rechten Rand verlief früher der Lift – irgendwo im Forum stand drin, dass er in den 90ern stillgelegt worden sei.
Die Talstation wurde offenbar spurlos beseitigt, da war nix mehr zu sehen..

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Am Anfang ist der Hang wirklich gut steil – meine Lunge – obwohl von Rothändle und Co. verschont – protestierte bald...

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Hier ließ man einst die Bügel los...

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Nichts Konkretes mehr zu sehen...

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Hier kommt keiner mehr angefahren....

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Von der Umlenkstation fanden sich noch Reste – eine kleine Belohnung meines Aufstiegs immerhin...

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Das wird wohl in 20 Jahren auch noch so da sein...

Ich machte mich wieder auf dem Weg zum Auto zurück. Am Waldrand unten ergaben sich noch ein paar Motive:

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Motorradfahrer noch mit Brille :)

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War wohl (hoffentlich) keiner aus dem Forum, der da geritzt hat....




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Das vierte und letzte Ziel – der LSAP-Kombilift in Unterwössen. 2009 hatte ich an einem frühlingsghaften Novembertag die Talstation besucht und war zu faul gewesen, den Steilhang bis zur Bergstation aufzusteigen. Heuer war es wegen Leuten vor Ort nicht möglich, die Talstation zu besuchen, dafür wanderte ich dann den Hang bis ganz hinauf. (Auf dem Bild kann man übrigens beim Fenster links des weißen Autos jemanden rausschauen sehen.)

Hier übrigens noch stimmungsvolle Nebelbilder von einer Trassenbegehung von Zyste, auf dessen Spuren ich sozusagen zur Bergstation hinaufwanderte:
http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=32&t=38742&p=4750961&hilit=balsberg#p4750961


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Ein super Hang...

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LSAP-Talstation eines kürzeren Übungsschleppers weiter links.

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Der vor allem im unteren Abschnitt sehr anstrengende Aufstieg begann. Die Sonne brannte herunter und ich geriet ganz schön ins Schwitzen. Ohne die ganzen LSAP-Begehungen wäre ich bestimmt 15 Kilo schwerer...

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Geschafft! Zumindest das Steilstück. Weiter oben sollte aber ein zweites kommen...

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Da geht es ganz schön rauf – kein Anfängerlift....

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Während meiner Ochsentour surrten die ganze Zeit über Segelflugzeuge über meinem Kopf herum.

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Hatte man einen abgeschossen, tauchten gleich wieder neue auf ;)

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Leider nie gefahren...

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Eine wirklich interessante Anlage – der Aufstieg lohnt sich da wirklich.

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Der zweite Steilhang, den es noch zu bewältigen galt. Oben dann der Schleppliftausstieg nach der Kuppe. Der Sesselliftausstieg befindet sich weiter hinten im Wald.

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Und einen netten Ausblick.

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Schnauf – den zweiten Steilhang hatte ich nun auch fast geschafft!

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10 Jahre älter...

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Da hinten im Wald verbirgt sich der ESL-Ausstieg.

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Nochmal der Blick zurück.

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Seit Zyste ist da sicherlich keiner mehr hoch...

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Man möge mir die Fotografierwut verzeihen – aber so eine alte ESL-Station im Wald – das hat einfach was und da kann ich nicht anders.

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Als die Nikon zu rauchen begann, ging ich wieder zurück...

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Was da wohl passiert ist? Armer Kerl – ist viel zu jung gestorben. In den Bergen trifft man leider öfters solche Tafeln an – gestern bei Berchtesgaden auch wieder. (Müsste die mal gesammelt reinstellen, wäre was fürs Off Topic.)

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Tja, was da drinnen wohl an den Wochenenden abgeht? Erinnerungen an feuchtfröhliche Sommernächte in der zweiten Hälfte der 90er Jahre im Ostallgäu kamen auf.... (Es geht nichts über Rössle-Bräu ;) )

So hatte der erste Wanderausflug 2012 sein Ende gefunden. Mit müden Beinen fuhr ich wieder nach München zurück...

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Die Leitner Stützenbeschilderung habens von mir. 8)

Der Lift in Hinterwössen war ein DM Tellerlift Type 0 mit Dieselantrieb. Links davon gab es noch einen Funk Seillift.
Die Lifte wurden vom Multerer aufgekauft und der Funklift gin zu den Russen. Der Tellerlift wurde modifiziert in Inzell wiederaufgebaut. (Kessellift).
Übrigens wird die Geigelsteinbahn in Schleching wahrscheinlich auch nicht mehr in Betriebgehen. Hättest auch noch hinfahren können.
In Reit im Winkl sind auch noch diverse LSAPs. Eckpointlift,Glapflift,Oberbichlerlift,Stoanerlift in Oberbichl,Knoglerleitenlift,Steinbachlift und ein oder 2 andere deren Namen ich nicht mehr weiß.
Einige davon hast ja schon dokumentiert, oder?
 
markus schrieb:
Der Lift in Hinterwössen war ein DM Tellerlift Type 0 mit Dieselantrieb. Links davon gab es noch einen Funk Seillift.
Die Lifte wurden vom Multerer aufgekauft und der Funklift gin zu den Russen. Der Tellerlift wurde modifiziert in Inzell wiederaufgebaut. (Kessellift).
Übrigens wird die Geigelsteinbahn in Schleching wahrscheinlich auch nicht mehr in Betriebgehen. Hättest auch noch hinfahren können.
In Reit im Winkl sind auch noch diverse LSAPs. Eckpointlift,Glapflift,Oberbichlerlift,Stoanerlift in Oberbichl,Knoglerleitenlift,Steinbachlift und ein oder 2 andere deren Namen ich nicht mehr weiß.
Einige davon hast ja schon dokumentiert, oder?

Danke für die Infos. Sehr schade, dass die DSB Geigelstein LSAP werden soll. Ich bin die zwar schon 2 x gefahren, aber ein paar mal mehr hätte schon noch sein können. (Aber wenigstens nicht verpasst!) Als ich 2008 das erste mal hoch bin, stand der Schlepper sogar noch, der von einer Lawine angegriffen worden war.

Reit im Winkl hab ich auch schon mal abgegrast - leider ohne zu wissen, wie die einzelnen Lifte hießen. Am ESL Walmberg gab es rechts davon ja noch zwei, wobei von einem noch die Talstation steht. Knoglerleiten war ja nur auf so einen flachen Hügel hinauf, oder? Dann auf der entgegengesetzten Seite vom Dorflift, wo heute ein Wildgehege ist stand auch noch einer.
 
Falsch gedacht im Juni Oder Juli noch oben und hatte blöderweise keine Kamera dabei. Um die Geiglsteinbahn ist es sehr schade. Das Ding bin ich gefühlt 100mal im Winter und 1mal im Sommer gefahren. (schleppliftbesuch) nur wieder ohne Kamera. Die Krankheit hatte ich halt vor den Forumszeiten. Und übrigens am Balsberg ist nach wie vor vieles offen, da der Lift stillsteht, weil der Besitzer zu alt und zu lustlos für das betreiben war. Für den eventuellen Wiederbetrieb giebt es meineswissens eine Bürgeriniziative. (schreibt man das so?)

Kann mir jemand weiterhelfen, wie man mit einem iPod zitieren kann? Ich wäre sehr dankbar.
 
Diese Bürgerinitiative gilt aber nicht für den Balsberglift sondern nur für den kleinen Funklift nebenan.
Und da sogar das Hallenbad der Gemeinde Unterwössen letzte Woche Insolvenz beantragt hat kann ich mir nicht vorstellen dass die dann auch noch den Kinderlift wiederbeleben.
Die haben jetzt nach der Bürgherinitiative für das Hallenbad, die es jetzt 2 oder 3 Jahre gab keinen Bock mehr auf neue Abenteuer wo Geld reingeschustert werden muss.
Und der Balsberglift groß kommt nicht mehr durch den TÜV ohne ein vermögen zu Investieren.
Das sind alles Tatsachen.
 
Eigentlich schade um die Anlage. Die Abfahrt wäre bestimmt mal interessant zu fahren
 
Ich habe es befürchtet, dass vovo irgendwann hier im Dorf auftaucht :wink: und nach den Hinterlassenschaften des Hinterwössener Lift sucht. Da ich im Dorf wohne und jeden Tag mit meinem Hund dort spazieren gehe, habe ich in dem Bericht von Zyste auch mal was von dem Hinterwössener Lift gelesen. Ich habe bei uns im Dorf wg.dem Lift mal nachgefragt. Vor ein paar Wochen bin ich auch einmal den Hang abgelaufen (leider keine Kamera dabei gehabt). Bei einem Ausflug konnte ich mich mit dem Liftbetreiber mal unterhalten und er sagte mir, dass der Lift im Jahr 2000 abgebaut wurde und wie Markus schon geschrieben hat ein Teil in den Osten ging und ein Teil in Inzell aufgebaut wurde. Die Stützen wären angeblich noch im Boden unter der Grasnabe. Ich habe nach Bilder gefragt und mir wurde jemand bei uns im Dorf genannt der noch Bilder haben müsste. Ich habe ihn gefragt ob er Bilder zu Verfügung stellen könnte damit sie hier im AF eingestellt werden könnten. Er will mal danach suchen und mir dann ein paar Bilder geben. Kann allerdings noch ein wenig dauern. Ich werde aber dran bleiben. Der Fotograf sagte mir noch, wenn man in den Wald ginge könnte man noch Reste (ganz schwach) von der Sprungschanze finden bzw. erahnen die es in den 50ziger gegeben hatte.
 
Hinterwössen hatte ich auch nur irgendwo mal aufgeschnappt, möglicherweise vom seilbahner.

An der Geigelsteinbahn stand ich letzten Sommer zwei Mal, einmal bei schlechtem Wetter und einmal bei fast-Kaiserwetter. Beide Male fuhr die Bahn nicht und der Liftler sagte schon irgendetwas, dass die Landesregierung sein Geschäft kaputt machen würde?!
So wie ich das jetzt verstanden habe, ist der alte Pächter nicht mehr bereit die Bahn zu betreiben. Es wäre doch aber möglich, dass sich wer neues findet (nein, keine AF-Initiative...) und der Betrieb erhalten bleibt?
 
Ach ja, die Lifte in Hinterwössen nannte man Glockenbichllifte.
Frag doch mal den Hias H... den ehemaligen Besitzer oder seinen Sohn, der wohnt neben dem Petrushof, die haben sicher noch Bilder.

Zur Geigelsteinbahn noch was;
Da ist das Brandschutzkonzept fällig und auch die Steuerung.
Die müssen mindestens 150000 euro Investieren um überhaupt wieder eine Betriebsgenehmigung zu erhalten.
Eventuell können sie nochmals eine Sonergenehmigung für einen Sommer erhalten, so was ich aber weiß wird das eher schwer.

Der Besitzer der Bahn, Herr Raffner würde die Anlage sehr gerne verkaufen. Zu finden ist der auf seiner wuhrseinalm. 8)
 
Nach langem Warten habe ich a. Bilder bekommen und b. endlich mal die Zeit sie hier rein zu stellen. Allerdings sind es keine Bilder die direkt den Lift zeigen. Man hat damals nicht den Lift fotografiert sondern eher die Leute und deshalb ist nur wenig von dem Lift zu sehen.

Hier ist ein kleiner Teil des Glockenbichllift zu sehen
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Ebenfalls leider nur ein Teil der Talstation
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Auf diesem Bild sieht man zwar nicht viel vom Lift, aber man sieht das Slalomtraining. Links zwischen den Torstangen sieht man auch noch die Talstation, in der glaube ich auch eine Gaststätte war.
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boah des war ja ein HAMMER geiler Hang! 8O
schaut von der Steilheit ähnlich aus wie der Balsberg
 
Aus welchem Jahr sind die Bilder in etwa? Und wurde der Balsberglift dann auch mit Tellern statt „Ankern“ betrieben?
 
Danke für die Bilder! Immer wieder schön, wenn man weiß, wie ein "LSAP"-Schlepper zu Lebzeiten ausgesehen hat. Schade auch um den Hang - besser als bei vielen anderen Einzelliften, die ja oft nur einen kleinen Hügel erschließen.
 
Also der Balsberglift hatte glaub ich nur Anker, davon auch welche mit Blauer Stange, die hängen (oder hingen) schön sortiert in der TS
 
münchner schrieb:
Aus welchem Jahr sind die Bilder in etwa? Und wurde der Balsberglift dann auch
Die Bilder müssten so Mitte bis Ende der 90er sein (Abgebaut wurde der Lift 2000) und an Fasching aufgenommen. Den Balsberglift bin ich leider nicht mehr gefahren (wollte mal fahren aber hat am Anfang wie ich im Dez. 2003 hier her gezogen bin leider nicht geklappt, letzte Saison war 2005/06) aber lt. Bericht und Bilder von "Zottel" http://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=32&t=38742 hatte er Anker.
 
rmai schrieb:
letzte Saison war 2005/06
Mensch, da hätte man seinerzeit mal seinen A... hochbekommen sollen, um da hin zu fahren. Das war ja auch ein sehr guter Winter und in bin da gerade mal ans Brauneck und in die Skiwelt gefahren. Kann ich heute gar nicht mehr nachvollziehen, dass jenes Hobby Anfang/ Mitte der 2000er so weit zurückgefallen ist.
 
vovo schrieb:
Mensch, da hätte man seinerzeit mal seinen A... hochbekommen sollen, um da hin zu fahren.
Dann kannst Du ja diese Jahr hinfahren um wenigestens mit dem kleinen Lift zu fahren :wink: Eine Gruppe hat jetzt nach langem hin und her den Vertrag so weit fertig damit ihn der Eigentümer akzeptiert um zumindest den kleinen Lift wieder in Betrieb zu nehmen. Mal sehen ob alles so weit klappt und sie es mit der Zeit noch hinkommen.
 
wie süß, mal schaun, ob da bei mir was geht, aber ich bezweifle es, da ich einen Shuttle-service benötige, und ich nicht glaub, dass mein Vater da mitmacht...
Die Aktion selbst find ich toll, vielleicht geht da ja irgentwann wieder mehr!
 
rmai schrieb:
Eine Gruppe hat jetzt nach langem hin und her den Vertrag so weit fertig damit ihn der Eigentümer akzeptiert um zumindest den kleinen Lift wieder in Betrieb zu nehmen. Mal sehen ob alles so weit klappt und sie es mit der Zeit noch hinkommen.
Anscheinend haben sie es am Balsberg hinbekommen zumindestens den kleinen Lift wieder zum Laufen zu bringen :respekt: jetzt muss es noch genug schneien.

Hier der Artikel von heute: http://www.traunsteiner-tagblatt.de/region+lokal/landkreis-traunstein/unterwoessen_artikel,-Skilift-am-Balsberg-soll-Weihnachten-in-Betrieb-gehen-_arid,31345.html
 
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