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Mount Everest (8850m)
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Könnte das ein verspäteter Aprilscherz sein?
Zitat:
Teilrevision Genereller Erschliessungsplan Tschuggenbahn
Die Lage des Grandhotels Tschuggen bedingt, dass die Gäste mit Hotelbussen zu den
verschiedenen Bergbahnen gebracht werden müssen. Die Grandhotel Tschuggen AG
beabsichtigt nun, mit einer mechanischen Personentransportanlage einen direkten
Anschluss an das Ski- und Wandergebiet von Arosa zu schaffen. Für den Transport der
Gäste vom Hotel Tschuggen in den Raum Tschuggenhütte ist eine Standseilbahn geplant,
welche den Hotelgästen zur Verfügung stehen soll.
Die Realisierung dieses Bauvorhabens erfordert eine Anpassung des Generellen
Erschliessungsplanes. Der Gemeinderat hat die Teilrevision, bestehend aus Generellem
Erschliessungsplan 1:2'000 Tschuggenbahn und Planungsbericht zuhanden der öffentlichen
Auflage, welche vom 2. bis 22. September 2005 dauert, verabschiedet. Während dieser Frist können interessierte Personen beim Gemeinderat Wünsche und Anträge einreichen. Diese
werden durch den Gemeinderat behandelt. Zusätzlich wird das Sachgeschäft an einer
Gemeindeversammlung vorberaten. Anschliessend wird über die Änderung des Generellen
Erschliessungsplanes und die Vernehmlassung der Gemeinde gegenüber dem Bund und
dem Kanton bei der Bewilligung von touristischen Beförderungsanlagen (Art. 33 lit. e
Gemeindeverfassung) an der Urne abgestimmt.
Quelle: arosa-online.ch, Neues vom Gemeinderat 31. August 05
AlpBessi schrieb:Allerdings wusste man / ich damals nicht, dass ein Alpine-Coaster entstehen würde!
Ach so, danke für die Infos!AlpBessi schrieb:Hmmm, also Stop mal, ihr durchmischt da etwas!
Das bestehende 5* Hotel Tschuggen plant diese Bahn (http://www.tschuggen.ch/de/press/press.aspx), um im Sommer die Gäste vom Hotel weiter hinauf zu befördern und vor allem damit im Winter die Gäste in kürzester Zeit mitten im Skigebiet sind.
Dieser Coaster kann also gebaut werden und hat absolut nichts zu tun mit dem umstrittenen Hotelprojekt im Aroser Schutzgebiet!
Das fände ich schade, denn auf diese Weise könnte man auch den Bus ersetzen.AlpBessi schrieb:Dennoch - als private Anlage dürfen wahrscheinlich nur Hotelgäste die Bahn nutzen, und das Hotel ist nicht grad billig![]()
Zahnrad-Lift in die Bergwelt
Ein Skitaxi für Hotelgäste als Vorläufer für die Serienproduktion? – Ein neues Nahverkehrsmittel kommt in Fahrt
AROSA. Gäste des Fünf-Sterne-Tschuggen-Grand- Hotels in Arosa haben im Dezember 2006 eine Annehmlichkeit mehr: Sie fahren bequem mit dem Schienentaxi mitten ins Ski- und Wandergebiet.
CHRISTOPH ZWEILI
12 000 Gästebetten, 900 000 Logiernächte bei 2600 Einwohnern, zu denen sich im Winter 1300 Saisonniers gesellen, die im Ferientourismus und im Baugewerbe beschäftigt sind: Das ist Arosa am Ende des Schanfiggertals. Nach sechs Jahren Forschung und 3,7 Millionen Euro Entwicklungskosten nutzt das Vorarlberger Erfinderteam um Geschäftsführer Rainer Perprunner den Coaster – ein völlig neues Nahverkehrsmittel auf Schienen – zum ersten Mal kommerziell.
50 Prozent Steigung
Ab Dezember 2006 werden die Gäste des Tschuggen Grand Hotel im mondänen Tourismusort im Pendelbetrieb geradewegs zur Tschuggenhütte an der Bergbahn zum Weisshorn-Gipfel (1991 Meter über Meer) gebracht. Und das mit zwei selbstfahrenden Fahrzeugen auf einer 500 Meter langen Schienenkonstruktion. Angetrieben wird das Schienentaxi mit geheizter Kabine, Rundumsicht und neun Sitzplätzen von geräuscharmen Elektromotoren. Diese werden von Hochleistungsbatterien der neusten Generation mit Energie versorgt. «Die maximale Steigleistung des Zahnradtaxis beträgt in Arosa 50 Prozent», sagt Florian Oberforcher, Projektleiter bei der Coaster GmbH in Nüziders. «Das Zahnradgetriebe ermöglicht eine Höchstgeschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde. Überwunden werden 150 Höhenmeter.» Damit funktioniert der Coaster im Prinzip wie ein Lift: Der Fahrgast drückt auf den Knopf und das nächst verfügbare Fahrzeug bringt ihn – vergleichbar mit einem Lift – mitten ins Skigebiet. Damit kann auf den heutigen Hotel-Busservice zu den Talstationen verzichtet werden.
«Die Bewilligung für die Zubringerbahn? Die ist längst erteilt», sagt der Aroser Gemeindeschreiber Heinz Meier. Der Gemeinderat habe vor drei Jahren die neue touristische Attraktion begrüsst. Zusammen mit Grundeigentümern und Umweltschutz-Verbänden sei eine raumplanerisch verträgliche Lösung entwickelt worden. «Wir hoffen, dass sich bald auch weitere Hotels am Coaster beteiligen können», sagt Meier. Rechtzeitig auf die Wintersaison 2006/2007 ist auch die Eröffnung der «Tschuggen-Bergoase» geplant. Hinter dem «grössten europäischen Bauvorhaben im Wellnessbereich» steckt der Tessiner Stararchitekt Mario Botta. Während Architekt Peter Zumthor seine Valser Felsentherme an den Felsen schmiegt, vergräbt Botta sein 3500 Quadratmeter-Bad im Berg. Auch hier sind nicht in erster Linie Schwimmwettbewerbe geplant, vielmehr wird der Lustgewinn in kalten und warmen Bädern, auf Liegestühlen und Massagetischen im Vordergrund stehen.
Coasterpläne schmieden
Für den Coaster gibt es weitere Interessenten, auch wenn noch keine weiteren Verträge unterzeichnet sind: Im autofreien Matterhorndorf Zermatt wird offen über eine Citycoaster-Anlage diskutiert, die innerorts gebaut werden soll – der Prototyp der Kabine für diese urbane Variante des Coasters steht Ende März zur Verfügung und wird an Messen gezeigt.
«Auch Flims-Laax denkt über eine Coaster-Anlage nach, einen Rundkurs von 2,3 Kilometer Länge – mit der Option, später die Dörfer Flims und Laax mit dem Coaster zu verbinden», sagt Projektleiter Oberforcher. Für die Region Toggenburg-Werdenberg-Liechtenstein ist ein Pilotprojekt mit dem Schienentaxi geplant.
Eine österreichische Zulieferfirma hat bei den Schweissarbeiten gepfutscht, so dass die Schiene nicht stabil genug ist. Die Hotelleitung hat nun entschieden, die 520m lange Strecke der 5 Mio Fr. teuren Anlage im kommenden Frühling abzubrechen und zu ersetzen.
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