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Col d'Izoard

Der Col d’Izoard liegt in dem grossen Naturschutzgebiet Parc Naturel Régional du Queyras. Die Passstrasse gehoert zu der Route des Grandes Alpes und stellt eine Verbindung zwischen dem Combe du Queyras mit Guillestre und der Stadt Briancon her. Offensichtlich gehoert die Strasse zur Route der Tour de France; diverse Schmierereien auf der sehr guten Asphaltdecke weisen eindeutig darauf hin. Die offizielle Wintersperre dauert von Oktober bis Juni.

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04.09.2008

Aus Richtung Colle dell’Agnello kommend passiere ich die Gemeinde Ville-Vieille im Combe du Queyras. Die Abzweigung zum Col d’Izoard ist deutlich ausgeschildert.



Auf der Suedrampe passiere ich die Gemeinde Arvieux, wo diese grosse Kirche dicht an der Strasse gebaut ist.



Nach zwei weiteren Doerfern beginnt die eigentliche Passstrasse.



Aeusserst bescheidene Lichtverhaeltnissse ueberfordern Digitalkamera und Photograph.



Die Strecke fuehrt durch eine extreme, aber faszinierende Landschaft.



Noch eben unterhalb der Baumgrenze existiert ein interessanter Mix aus Vegetation und Geroell.



Mittendurch schlaengelt sich die Bergstrasse.



Auf der Passhoehe steht ein grosser Obelisk. Wie die meisten markanten Punkte links und rechts beruehmter Routen ist dieser mit einer BMW GS verziert, die (nebst Fahrer) den aeusserst schwierigen Aufstieg offensichtlich gemeistert hat.



Auf dieser Gedenktafel wird an die Leistungen der franzoesischen „Troupes Alpines“ beim Strassenbau der legendaeren „Route des Grandes Alpes“ erinnert.



Auf der Nordrampe kurz vor der Passhoehe befindet sich das Réfuge Napoleón.



Ich lasse es mir natuerlich nicht nehmen, an dieser historisch bedeutsamen Stelle einen kleinen Imbiss einzunehmen. Trotz angelegter Schutzkleidung verzichte ich auf die Benutzung von Messer & Gabel. Fuer das Selbstausloeser-Bild versuche ich der Lokalitaet entsprechend wuerdig aus der Waesche zu gucken …



Immerhin ist da was von „1858“ in den Giebel gemeisselt und damit ist hier eindeutig Contenance gefordert …



Eine neben dem Parkplatz aufgestellte Bergwerkslore laesst vermuten, dass in der Vergangenheit hier oben auch Erze oder Mineralien abgebaut wurden.



Die Landschaft an der Nordrampe wirkt insgesamt gefaelliger. Viele viele Kurven gewaehren einen unglaublichen Fahrspass.



Weiter unten im Tal passiere ich das Staedtchen Cervières.



Die weitere Abfahrt nach Briancon gestaltet sich unspektakulaer. Briancon selbst entpuppt sich als eine vom Durchgangsverkehr umklammerte Stadt. Durch geschickte Beschilderung wird versucht den Verkehr aus der Innenstadt herauszuhalten.



Etwas oberhalb der Stadt in Richtung Col de Montgenèvre liegt ein altes grossesFort, welches besichtigt werden kann.



Einsetzender Regen und Zeitdruck vereiteln eine Besichtigung.

Viele Gruesse von der Kueste

Peter
 
Solltest Du nochmals in die Gegend kommen: Im oberen Bereich von Briancon ist ein großer Parkplatz, da stellst Du´n Bock ab und läufst in die alte "Innenstadt" rein - sehr sehenswert! Und auf´s Fort kann man auch hoch. Es ist Teil von insgesamt 5 von Vauban erbauten Befestigungen rund um die Stadt.
 
Auf der anderen Seite von dem Fort (Richtung Col de Montgenevre) gibt es übrigens einen Funpark samt kurzem KSSL, Flutlicht und ein paar Schneekanonen. Mitten in der Piste stehen alte Autos in der Piste über die man drüberspringen kann.
 

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welchen Grad hat der Pass bei Denzel?
 
Geteerte und geöffnete Bergstraßen sind m.E. für "normale" PKWs alle unproblematisch.

Izoard würde ich auch zu den schönsten französischen Pässen zählen. Und in Folge kannst ja dann über den Col Agnel nach Italien. Wobei du dann die schöne Schluchtstraße aus dem Queyras verpasst :)
 
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