Der ganze Bericht ist mal wieder eher "unglücklich" geschrieben. Die Autorin hat sich zwar um Sachlichkeit bemüht und wenigstens durften auch Leute von der DIMB was dazu sagen, aber trotzdem ist er nicht sehr neutral.
Die Trails am Schmausenbuck gibt es schon viele Jahre, Konflikte mit anderen Naturnutzer gibt es kaum, das angesprochene Gebiet ist < 1% vom Reichswald.
Wenn man sich mal die ganzen Biker dort ansiehst (
https://www.dimb-ig-nuernberg-fuerth.de/grosses-interesse-bei-unserem-infotreff-fuer-die-szene/), dann wird einem erst bewusst, wie enorm der Bedarf an solchen Trails ist. Für Fußballer werden z.B. Fußballplätze gebaut, viele andere Sportarten benötigen auch eine Halle oder Einrichtung, welche alle sehr viel Geld kosten.
Hier müsste der Staat die Vorausetzungen nur etwas ändern, dann wäre der große Bedarf mit wenig finanziellen Mitteln zu einem guten Teil gedeckt. Stattdessen wollten sie dort alles komplett abreißen und dafür einen offiziellen kurzen Trail für 750.000€ extra bauen lassen, der dann mit Sicherheit kaum angenommen werden und auch den Bedarf nie decken würde.
Ja, es ist illegal im Wald neue Wege anzulegen. Die Hürden für den offiziellen Ablauf sind allerdings so hoch, dass es auch kein Wunder ist, wenn dieser Weg selten gegangen werden will. Und solange es verkannt wird, was sich Erholungssuchende wünschen, solange wird es auch nicht zur Ruhe kommen. Corona hat die Spitze des Eisberges nur etwas weiter aus dem Wasser gehoben, so dass es etwas sichtbarer wird. Die "Probleme" gibt es schon ewig.