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Coronavirus 2019-nCoV

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Xtream schrieb:
https://www.waz.de/politik/drosten-virus-teilweise-vergleichbar-mit-spanischer-grippe-id228986455.html?service=amp
Die spanische Grippe war auch eine Grippe!
Und zu den Infektionzahlen gibts nicht viel zu sagen da diese für nichts zu gebrauchen sind.

Ich glaube nach ein paar Wochen Coronadiskussion inzwischen persönlich ja wirklich, dass ein Teil eurer Weltsicht an einem gewissen Aufkmerksamkeitsdefizit liegt, gepaart mit stark selektiver Wahrnehmung.

Schon die erste Textzeile deines eigenen als Beweis für deinen Thesen angeführten Links nach der fetten Überschrift lautet:
Virologe Christian Drosten warnt davor, Sars-CoV-2 zu unterschätzen und Maßnahmen zu lockern. Er erwartet steigende Infektionszahlen.

Wenn Du uns das sagen wolltest, bin ich bei dir.
 
Pancho schrieb:
Trump will nicht mehr mit Journalisten spielen, die sind nämlich gemein und fragen Sachen, wo er dann hinterher dumm aussieht, und sie jubeln zu wenig, obwohl er toll ist:
https://www.spiegel.de/politik/ausland/coronavirus-donald-trump-bezeichnet-pressekonferenzen-zur-pandemie-als-zeitverschwendung-a-bdbb74ed-3714-4510-8ecd-63274e10e1c8

Da werden die Journalisten aber froh sein. War ja auch immer eine absolute Zeitverschwendung.
Aber der Unterhaltungswert war sehr hoch. Habe mich jeden Morgen immer köstlich amüsiert was er jetzt schon wieder in der Nacht für einen Schwachsinn erzählt hat.
 
Che schrieb:
MichiMedi schrieb:
Du kannst ja dann gerne Venezuela als antikapitalistisches Vorbild nehmen. Aber wie vorher schon gepostet, ist bei denen die Corona Lage schlimmer als fast überall. Und das obwohl sie dank Bodenschätzen eigentlich ein reiches Land sein müssten.
Gratuliere, der 1.Preis für zusammenhangslos aneinandergereihte Worte geht an dich :D

Übrigens, die USA hat’s auch recht schwer getroffen, die sind quasi mit Venezuela gleich zu setzen, oder?

bamigoreng schrieb:
Ich bin froh dass in meinem Umfeld (jung bis alt) immer mehr Leute ihre Mündigkeit zeigen und sich damit abfinden können mit diesem Risiko zu leben. Wir geben uns die Hand, wir halten keinen Abstand voneinander. Es muss jeder für sich selber das Risiko abwägen, und das soll man auch akzeptieren.
Ganz egal, welche Meinung man zu den Einschränkungen hat, ist ein derartiges Verhalten jedoch nicht als mündig, sondern als asozial zu bezeichnen.
Sich nicht die Hände zu geben ist wohl eine der einfachsten und effektivsten Maßnahmen, das Virus in seiner Verbreitung einzugrenzen. Und dann gibt es Leute, die auf diese bescheuerte Tradition in unserer Kultur nicht verzichten können und deswegen sowohl Erkrankte, Tote, als auch erneut härtere Maßnahmen und Einschränkungen für alle und die Wirtschaft provozieren. Den genau diese Maßnahmen werden kommen, sollten die Zahlen wieder in die Höhe schnellen.
Ich erkenne dich nicht wieder Sandro, dein Horizont hat doch mal weiter als bis zum eigenen Kühlschrank gereicht?!

Ich schäme mich dafür, dass ein Moderator hier im Forum derart asoziale Aussagen tätigen kann und ich ihn nicht einmal ausblenden darf, weil er Moderator ist.
 
Mal an die pro Maßnahmen und Containement Fraktion und nochmal mit Betonung, dass ich durchaus der Meinung bin, dass der erste Lockdown alternativlos war, aber hinsichtlich langfristiger Strategie:

Wir erleben gerade, wenn man nicht mit einem Tunnelblick auf die Infektions- und Todesstatistiken beschäftigt ist, die logistischen Konsequenzen von knapp 1,5 Monaten Lockdownmaßnahmen, die wirtschaftlichen Konsequenzen werden sich nach und nach einstellen.

Mal alle wirtschaftlichen Konsequenzen außen vor gelassen, wie sollte die dauerhafte Aufrechterhaltung des Status Quo dauerhaft funktionieren, was das Logistische betrifft, z.B. im hinblick auf Vereinbarkeit von Arbeitsleben und Beruf? Das wird ja schon im Hinblick auf die anstehenden Sommerferien ein riesen Problem sein, bedenkt man, dass Unterbringungen in Ferienfreizeiten etc. dieses Jahr ausfallen werden, man weder die Großeltern einspannen kann, noch Kinder zur Beaufsichtigung mal zu älteren Herrschaften in der Nachbarschaft bringen.
Für Alleinerziehende und Familien, die auf zwei Einkommen angewiesen sind, schlicht eine Katastrophe.

Schulbetrieb mal eben 2 Jahre auf Light-Version herunterfahren wird auch nicht funktionieren. Lassen wir also im Ernstfall die schulische Ausbildung auf vernünftigem Niveau einfach mal 2 Jahre lang ruhen (angesehen davon, dass sich die Rentenkassen und die Steuereinnahmen freuen werden, wenn in der Arbeitswelt dann 2 Jahrgänge fehlen, mit welchen Lehrern gedenkt man den Stau abzubauen?) und zwingen wir dann sämtliche Alleinerziehenden ihre Arbeit zu schmeißen und die Familien, die auf 2 Einkommen angewiesen sind, ihre Wohnung aufzugeben, etc.?

Das ist doch Irrsinn.

Dann kommen die wirtschaftlichen Konsequenzen. Die Verantwortlichkeit von Unternehmen selbst mal außen vor gelassen, was die eigenen Reserven angeht, je länger man Normalisierung, soweit es in der eigenen Macht steht, desto größer wird die zu erwartende Entlassungswelle sein, um so verheerender wird das für die Staaatsfinanzen und die allgemeine Moral sein, im Besonderen auch dann wenn man zur Sicherung der übrigen Unternehmen noch die Besteuerung zurückfährt, stundet oder teilweise aussetzt.

Da hier in jüngerer Zeit öfters historische Beispiele ins Feld geführt wurden, sei denjenigen, die auf dauerhafte Beibehaltung von Einschränkungen (Abseits von dezidierten Massenveranstaltungen) spekulieren mal empfohlen einen Blick auf die finanziellen und fiskalischen Konsequenzen des passiven Widerstands und des Generalstreiks im Kontext der Ruhrbesetzung 1923 zu werfen.
Erschwerend kommt in dem Kontext die Währungsunion hinzu und die damit nicht vorhandene Kontrolle der bundesdeutschen Regierung über die Notenbank um nötigenfalls eine gesteuerte, leichte Inflationspolitik zu fahren um die finanziellen Folgen abzufedern.
Wie unter der Prämisse von Entlassungswelle, wenn die erstmal anrollt, Unvereinbarkeit von Familie/Kindern und Beruf etc. Ruhe und Disziplin langfristig aufrecht zu erhalten sein sollen, hat mir noch niemand erklären können, ich wäre Interessiert.

Deshalb denke ich, dass die momentane Strategie der Politik inklusive worst case Betrachtungen und dazu die Medien die auf diesen Hype Train aufspringen zu 2 großen Problemen führt:
1. Der Lockdown kann auf Grund seiner langfristigen potentiellen Konsequenzen von der Politik niemals als langfristige Maßnahme gedacht worden sein, sondern letztendlich nur um Zeit zu kaufen, die medizinischen Kapazitäten zu erhöhen, Material und Schutzkleidung heran zu schaffen, deren Produktion anzuwerfen, so wie die Bevölkerung im Hinblick auf Verhaltensregeln zu impfen, daher war der erste Lockdown auch sinnvoll. Das ist aber nicht hinreichend kommuniziert worden, so das es in Teilen hinsichtlich Aufrechterhaltung, die nicht geleistet werden kann, Erwartungshaltungen gibt. Diese merkt man total wenn man in der Öffentlichkeit diskutiert und dabei die Maßnahmen kritisch hinterfragt. Und diese Erwartungshaltungen zu überwinden, wird, je länger sich die Bevölkerung an gewisse Einschränkungen gewöhnt, schwieriger werden, im Besonderen für Politiker, die im nächsten Jahr wiedergewählt werden wollen.
Es fehlt mir hier auch an klaren Statements, dass sich seine Wiederauflage der bisherigen Maßnahmen nicht durziehen lässt, da logistisch nicht organisierbar und die finanziellen Reserven im Hinblick auf die Wirtschaft auch mittlerweile angeschlagen sind und man sich dementsprechend etwas anderes ausdenken muss, um einer möglichen 2. Welle zu begegnen.

2. Er verhindert dass sich darüber hinaus mit unbequemen Fragen, wie die der Isolation der Risikogruppen, etwaigen Notfallmaßnahmen und Strategien dahingehend zu entwickeln und gesamtgesellschaftlich vorbereiten lassen, weil die augenblickliche Situation das nicht nötig zu machen schein. Das kann uns allerdings böse auf die Füße fallen, sollte die Situation außer Kontrolle geraten, was jederzeit passieren kann, im Besonderen, da die Möglichkeiten jetzt noch gegenzusteuern gegenüber Februar/März recht eingeschränkt sind. Was wird man denn zu deren Schutz groß unternehmen können, wenn die Infektionslage außer Kontrolle geraten sollte? Nichts, weil absolut nichts organisiert, weil es momentan eine Scheu davor gibt, Debatten um eine Isolierung zu deren Schutz tatsächlich zu führen. Wenn die Infektionssituation außer Kontrolle geraten sollte und es dafür Anzeichen gibt, ist ein Isolationsszenario entweder fertig entworfen oder aus zeitlichen Gründen nicht mehr gangbar. Es wird bei der Masse, über die wir dann reden auch keine freiwillige Isolation mehr möglich sein, da es wie gesagt, die Strukturen der Privatwirtschaft (Auslieferung von Bedarfsgütern) schlicht überfordern wird. Heißt, wenn das nicht vorbereitet ist, ZWINGT man die Risikogruppen nachgerade dazu sich gesteigertem Infektionsrisiko auszusetzen, statt das man ernsthaft über eine solche Isolation von Risikogruppen diskutiert.

Wir können eigentlich nur hoffen, dass es schnell mehr wissenschaftliche Erkenntnisse zum Virus gibt, oder ein Medikament sich als wirksam erweist. Lockdown bis zum Impfstoff, Lockdown bei zweiter Welle kann einfach keine Option sein!

Interessantes Interview dazu passend heute auch von Schäuble: https://www.tagesspiegel.de/politik/bundestagspraesident-zur-corona-krise-schaeuble-will-dem-schutz-des-lebens-nicht-alles-unterordnen/25770466.html
 
Dir ist klar, dass Lockdown und Containment unterschiedliche Dinge sind, oder?
Containment ist der Zustand, als man einzelne Infektionsketten verfolgen konnte, und die Wirtschaft weitestgehend vollständig funktioniert hat.
Und die Erfolge der aktuellen Maßnahmen zeigen mir, dass man es mit ein bisschen mehr Entschlossenheit und Durchhalten bis dahin hätte schaffen können.
 
Tag 47

Hola, da hat sich ja die Nachtschicht wieder ausgetobt. Sensationell. Vor allem dies hier:

Xtream schrieb:
https://www.waz.de/politik/drosten-virus-teilweise-vergleichbar-mit-spanischer-grippe-id228986455.html?service=amp
Die spanische Grippe war auch eine Grippe!
Und zu den Infektionzahlen gibts nicht viel zu sagen da diese für nichts zu gebrauchen sind.

Denn der Text geht ja noch weiter:
...
Als mahnendes Beispiel gegen einen zu laxen Umgang mit dem Coronavirus führte Drosten die Lage in Schweden an. Dort habe man an die Eigenverantwortung der Bevölkerung appelliert und das habe offenbar nicht gereicht: „Die Sterblichkeit geht jetzt rapide nach oben und wir werden bei den Maßnahmen dort an derselben Stelle landen – nur viel später und mit viel mehr Todesfällen.“
...
Es ist schön, wenn man sich selber mit nicht zu Ende gelesenen Links demontiert. Ach, es geht nur gegen Dorsten? Hier, ein Artikel ganz ohne RKI und Herrn Dorsten in der Zusammenfassung:
Siebthöchste Sterberate weltweit: Zweifel an Schwedens Sonderweg wachsen
Geöffnete Cafés, Fitnessstudios und Schulen: Schweden hat seine eigene Corona-Strategie. Doch trotz geöffneter Geschäfte leidet die Wirtschaft immens.
...
Mangel an Masken, zu wenig Schutzbekleidung und überhaupt zu wenig Pflegepersonal, sodass seit einigen Tagen sogar Flugbegleiter der SAS in Schnellkursen zu Aushilfskrankenpflegern ausgebildet werden.
...
Unter Berücksichtigung der Bevölkerungszahl hat Schweden jetzt die siebthöchste Sterberate weltweit.
...
Trotz geöffneter Geschäfte leidet die schwedische Wirtschaft bereits immens. Die Zahl der Konkurse ist rasant angestiegen, vor allem Modehändler und die Gastronomie ächzen unter der Coronakrise.
...
Finanzministerin Magdalena Andersson rechnet für das laufende Jahr mit einem um vier Prozent niedrigeren Bruttoinlandsprodukt – wenn die Krise demnächst überwunden ist. Wenn nicht, könnte das Minus nach ihren Berechnungen sogar zehn Prozent betragen. In diesem Fall würde die Arbeitslosigkeit auf bis zu 13,5 Prozent hochschnellen.
...
https://www.handelsblatt.com/politik/international/coronakrise-siebthoechste-sterberate-weltweit-zweifel-an-schwedens-sonderweg-wachsen/25770310.html?ticket=ST-717319-bBcZwzDM4nZaPJFXCWSu-ap1
So, das Handelsblatt. Sicher nicht in der Bandbreite der "linkslinken Fakennewsseiten" zu verordnen.
Man kann also ganz grob sagen, mit dem Anspruch, den wir an unsere Zivilgesellschaft haben, ist dies auch nicht gut gegangen.

Bloß die Institution mit der einzigen Wahrheit , neben anderen Institutionen mit der anderen einzigen Wahrheit, schreibt:
...
Das Durchschnittsalter der Toten entspricht der statistischen Lebenserwartung in der EU.
...
https://katholisches.info/2020/04/21/italien-erwacht-aus-der-corona-starre-und-droht-nun-erst-richtig-zu-taumeln/

Und jetzt? Keine Ahnung. Mach mal einer Vorschläge, die Sinn machen.

Und sonst? Nix, es ist Sonntag.
 
Pancho schrieb:
Dir ist klar, dass Lockdown und Containment unterschiedliche Dinge sind, oder?
Containment ist der Zustand, als man einzelne Infektionsketten verfolgen konnte, und die Wirtschaft weitestgehend vollständig funktioniert hat.
Und die Erfolge der aktuellen Maßnahmen zeigen mir, dass man es mit ein bisschen mehr Entschlossenheit und Durchhalten bis dahin hätte schaffen können.

Ist mir klar, für mich ist beides über längere Zeit aber nicht sinnvoll durchführbar.
 
Kurz zur Diskussion um bamigoreng:
Ja, er ist Moderator
Ja, er bleibt Moderator
Ja, User können keine Moderatoren ignorieren
Nein, das wird nicht verändert
Ja, ich bin auch nicht immer mit jedem Foren und oder Teammitglied einer Meinung, muss ich auch nicht sein.
Ja, er macht als Moderator einen tollen „Job“ und ich bin dankbar ihn im Team zu haben.

Und jetzt das wichtigste:
Ja, das Forum ist nur im Moment ein scheinbar Coronaforum und normalerweise weiterhin ein Alpinforum. Wenn ihr das anders seht oder braucht dürft ihr gerne medizinische Fachforen oder Aluhutforen, je nach Vorliebe, besuchen und wir konzentrieren uns hier auf unsere Lieblingsthemen, schreiben noch ein paar Berichte von Reisen der letzten Jahre fertig und diskutieren über neue Bahnen und Erschließungen bzw. wo es das Klo mit der schönsten Aussicht auf das Gebiet gibt und raten uns einen Wolf als Alternative zu den bisherigen Ausflügen. Auch Reiseplanungen und „virtuelle“ Erkundungen der Gebiete können jetzt idealerweise gemacht werden. Oder stellt uns doch mal eure „Heimatregion“ vor - was kann man da machen, wo gibts Geheimtipps, was kann man erwandern, erbiken, erfliegen. chrigels „semi-off-topic-Flugberichte können ein schönes Vorbild hierfür sein.
Aber bitte - lasst uns sachlich bleiben und uns auf unsere originären inhaltlichen Themen fokussieren.

Danke
 
F. Feser schrieb:
...
Aber bitte - lasst uns sachlich bleiben und uns auf unsere originären inhaltlichen Themen fokussieren.

Danke

Ich muß Dir aber auch sagen, das dieses hier eines der bessern Plattformen zu diesem Thema ist, die man im Netz findet. Und das ihr euch das hier antut ist mal sehr lobenswert zu erwähnen.

Vielen Dank dafür!
 
Neandertaler schrieb:
Es ist schön, wenn man sich selber mit nicht zu Ende gelesenen Links demontiert. Ach, es geht nur gegen Dorsten? Hier, ein Artikel ganz ohne RKI und Herrn Dorsten in der Zusammenfassung:

Die Frage war ob Covid-19 eine Grippe ist! Für die meisten hier ist es ja der Weltuntergang und wir brauchen weiter diese Massnahmen bis wir wieder alles unter Kontrolle haben. Blöd nur das diese Kontrolle starke Nebenwirkungen haben wird. Ausgang genauso ungewiss wie der weitere Verlauf vom Virus!

Die Nummern in Schweden werden hier von den Massnahmebeführwortern zu unrecht kritisiert! Ob in Schweden am Ende mehr Sterben als mit Lockdown kann niemand sagen. Die derzeitigen Zahlen sind lediglich eine Momentaufnahme. Man sollte in Zukunft alle Sterbezahlen auf sämtlichen Titelseiten der Zeitungen täglich weiter veröffentlichen und das ganz unabhängig vom derzeitigen Covid-19! Leben wir ständig mit diesen Zahlen relativiert sich das Virus und dessen Sterbezahl von ganz alleine!
 
MichiMedi schrieb:
Der Tourismus und die Gastronomie leiden allerdings gerde extrem und da stell dir mal vor wie die Täler in Österreich heute aussehen würden, wenn es keinen Tourismus gäbe...
Wenn man die Entwicklung des Tourismus zumindest im alpinen Teil Österreichs analysiert bin ich mir nicht sicher ob man zur Entwicklung der Regionen nicht einen anderen Weg hätte gehen müssen denn volkswirtschaftlich gesehen kann ich für die Stammbevölkerung aktuell keine wirklichen Vorteile mehr erkennen.

valdebagnes schrieb:
Als Statement zur Signatur „Für die Freiheit“ habe ich soeben nach 12 Jahren meine eigene Signatur angepasst.
Außerdem sollten alle jene die für eine rasche Beendung der Einschränkungen votieren und die Politik unter Druck setzen im Falle einer dem geschuldeten zu schnellen Lockerung dann auch gefälligst die persönliche Haftung für die dadurch entstehenden Schäden übernehmen...:ja:

icedtea schrieb:
Dumme Frage; Aspirin wird doch auch bei Herzpatienten zur Blutverdünnung eingesetzt; war zumindest früher bei meinem Vater so. Ist das noch State-of-the-Art?
Nicht Aspirin aber der Wirkstoff Acetylsaliylsäure (ASS) 100 mg täglich; zusätzlich auch noch das deutlich teurere Clopidogrel. Und die Blutverdünnung ist wirklich sehr deutlich merkbar denn selbst bei kleinen Wunden ist Blutstillung schon Geduldssache; auch muß die Medikation beispielsweise vor geplanten OP´s abgesetzt werden.

bamigoreng schrieb:
Die Situation war aber am Anfang sehr bedrohlich, da keinerlei Informationen vorlagen wie sich das ganze verhalten würde. Der "hammer" (the hammer and the dance) war am Anfang also völlig richtig eingesetzt. Nun sollte man aber den Leuten ihre eigene Mündigkeit und vor allem der Wirtschaft das "dance" wieder ermöglichen, sofern sie nicht zu diesen bedrohten Menschen gehören. Die Solidarität sollte nun die Seite wechseln, das ist das einzige was ich mir wünsche.
Würde Dir zustimmen allerdings unter der Einschränkung eines exzessiven Monitorings denn sollte sich beispielsweise rausstellen das die Menschen zu sorglos werden oder sich Hypothesen bestätigen das eine überstandene Erkrankung nicht zwangsläufig eine Immunität nach sich zieht hätten wir in jedem Fall ein Riesenproblem. Das Problem ist schlicht das wir (auch aufgrund gestrichener Forschungsgelder in den letzten Jahren) immer noch viel zum wenig über das Mistvieh wissen... :rolleyes:
Allerdings würd ich auch absolut kein Problem darin sehen das wir Älteren und/oder Risikogruppenangehörigen z. B. von Veranstaltungen und größeren Menschenansammlungen ferngehalten bleiben; Konzerte, Theater etc. sind sicher auch für längere Zeiträume verzichtbar...:ja:

F. Feser schrieb:
Und jetzt das wichtigste:
Ja, das Forum ist nur im Moment ein scheinbar Coronaforum und normalerweise weiterhin ein Alpinforum. Wenn ihr das anders seht oder braucht dürft ihr gerne medizinische Fachforen oder Aluhutforen, je nach Vorliebe, besuchen und wir konzentrieren uns hier auf unsere Lieblingsthemen, schreiben noch ein paar Berichte von Reisen der letzten Jahre fertig und diskutieren über neue Bahnen und Erschließungen bzw. wo es das Klo mit der schönsten Aussicht auf das Gebiet gibt und raten uns einen Wolf als Alternative zu den bisherigen Ausflügen. Auch Reiseplanungen und „virtuelle“ Erkundungen der Gebiete können jetzt idealerweise gemacht werden. Oder stellt uns doch mal eure „Heimatregion“ vor - was kann man da machen, wo gibts Geheimtipps, was kann man erwandern, erbiken, erfliegen. chrigels „semi-off-topic-Flugberichte können ein schönes Vorbild hierfür sein.
Aber bitte - lasst uns sachlich bleiben und uns auf unsere originären inhaltlichen Themen fokussieren.
Genau dafür wäre aber der Offtopicbereich eigentlich vorgesehen und aufgrund der Aktualität ist der "Auswuchs" dieses Topics für mich auch absolut verständlich. Und zum Unterschied zu anderen mehr einschlägigen Foren sehe ich auch die Meinungsvielfalt als interessant an weil hier eben User mit allen möglichen differenten Hintergründen zugange sind.
Auch sehe ich insoferne kein Problem darin als das auch aufgrund des Alters des Alpinforums natürlich viele relevante forumspezifische Themen bereits abgearbeitet sind und es wenig Sinn macht, beispielsweise weitere Topics nur um des Postzähler´s Willen zu eröffnen wenn eine Thematik bereits mehr als ausreichend behandelt wurde...:ja:
 
Petz schrieb:
Genau dafür wäre aber der Offtopicbereich eigentlich vorgesehen und aufgrund der Aktualität ist der "Auswuchs" dieses Topics für mich auch absolut verständlich. Und zum Unterschied zu anderen mehr einschlägigen Foren sehe ich auch die Meinungsvielfalt als interessant an weil hier eben User mit allen möglichen differenten Hintergründen zugange sind.
Auch sehe ich insoferne kein Problem darin als das auch aufgrund des Alters des Alpinforums natürlich viele relevante forumspezifische Themen bereits abgearbeitet sind und es wenig Sinn macht, beispielsweise weitere Topics nur um des Postzähler´s Willen zu eröffnen wenn eine Thematik bereits mehr als ausreichend behandelt wurde...:ja:
:dankeschoen:
 
das wird aus ökonomischer Sicht sowieso noch interessant, wenn raus kommt, dass die meisten, die nun im Tiroler Oberland arbeitslos wurden, Gastarbeiter aus aller Herren Ländern waren und wir quasi die Arbeitslosigkeit ins Ausland exportiert haben.
 
Tyrolens schrieb:
das wird aus ökonomischer Sicht sowieso noch interessant, wenn raus kommt, dass die meisten, die nun im Tiroler Oberland arbeitslos wurden, Gastarbeiter aus aller Herren Ländern waren und wir quasi die Arbeitslosigkeit ins Ausland exportiert haben.

Spannend wird das in die andere Richtung. Was sagen all die, die vom "Arbeitsmarkt des Westens" abgeschnitten sind? All jene, die von außen das Geld herein getragen haben? Wie wirkt sich das auf die lokalen Gegebenheiten aus? Grenzen zu ist heute keine Antwort mehr.
 
Da kann ich dir jetzt schon sagen, dass das für die eine Katastrophe ist und ich genug Fälle kenne, in denen Arbeiter über die grüne Grenze ins Land gekommen sind, weil die Familien zuhause schlichtweg das Geld brauchen.

Und das ist bei uns, wo das noch alles halbwegs glimpflich abläuft. Entwicklungsländer trifft es noch viel viel härter.
 
Mal was neues aus der Welt der Wissenschaft.

Macht COVID-19 unfruchtbar?

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7171435/

There is a theoretical possibility of testicular damage and subsequent infertility following COVID-19 infection.


Spaß beiseite:

Hier ein Preprint zur Antikörper Geschichte. Sehr interessant, vor allem das letzte Diagramm, das gut zeigt, wie wenige Antikörper von Erkrankten mit mildem Verlauf gebildet werden. Und dass das möglicherweise sogar ein Vorteil ist, weil es einen Zusammenhang zwischen der Menge an produziertem IgA, IgG und dem ADE Effekt (infektionsverstärkende Antikörper / Zytokinensturm geben könnte. Die Idee wäre da wohl, früh genug beim Patienten die Antikörperproduktion zu überwachen.

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.17.20064907v1


Und abschließend noch eine Berechnung auf Basis der Todesrate und Exzessberechnung. Bergamo hat's möglicherweise echt schon hinter sich:

https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.15.20067074v2.full.pdf+html

Da sind gute Grafiken dabei und wer glaubt, es gäbe keine Übersterblichkeit: In Bergamo betrug die scheinbar 1000%.
 
Xtream schrieb:
Die Frage war ob Covid-19 eine Grippe ist!

Du hast ja auch behauptet, eine Grippe sei immer mit Coronaviren.

Die Frage, ob Covid-19 eine Grippe ist, kann ja nur von Leuten kommen, die eine Grippe nicht von einer Erkältung unterscheiden können. Und die sollten sich bei dem Thema einfach zurückhalten.
 
Tyrolens schrieb:
Da kann ich dir jetzt schon sagen, dass das für die eine Katastrophe ist und ich genug Fälle kenne, in denen Arbeiter über die grüne Grenze ins Land gekommen sind, weil die Familien zuhause schlichtweg das Geld brauchen.

Und das ist bei uns, wo das noch alles halbwegs glimpflich abläuft. Entwicklungsländer trifft es noch viel viel härter.

Und genau das macht die Situation unbeherrschbar, die Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten endet dann an dieser Stelle. Dazu kommt, das viele in die Schwarzarbeit absteigen werden. Daher keine Krankenversicherung und somit keine Chance darauf, einen bei einer leichten Erkrankung so zu sichern, das er nicht alle in seinem Umfeld ansteckt. Hunger hat schon immer zu viel Risiko geführt.
 
bamigoreng schrieb:
Ich kann nicht nachvollziehen was an meiner Aussage asozial sein soll wenn gesunde Leute ohne Vorerkrankung oder Gebrechen untereinander normal weiterleben möchten, sich aber an die Regeln halten sobald sie draussen in "freier" Wildbahn sind. Das ist nichts anderes als wenn man in einer Grossfamilie, in der eigenen Familie oder in der Partnerschaft lebt.

Lasst euch weiterhin schön bevormunden, aber denkt dran. Es gibt auch eine Zeit danach in der ihr wieder eure eigenen Köpfe brauchen müsst, und euch keine Bundesräte/Kanzler/usw. vorschreiben "wie ihr zu leben" habt.
Sandro, es ist im Interesse von so gut wie jedem, sowohl die Maßnahmen, als auch die Anzahl der Toten und Erkrankten so gering wie möglich zu halten. Über die Vorgehensweise hierzu gibt es massig Meinungen und Möglichkeiten vorzugehen, man kann gegen Maßnahmen sein, oder auch für sehr strikte Maßnahmen. Alles legitim. Aber der Meinung sein, man müsse sich jetzt unbedingt die Hände geben und keinerlei Abstand einhalten, ist schlicht asozial. Man nimmt dadurch billigend in Kauf, dass sich das Virus extrem schnell ausbreitet, wieder härtere Maßnahmen kommen müssen und mehr Menschen erkranken und sterben. Und das alles nur, weil ein paar Leute sich nicht an die einfachsten Dinge halten können, die dem Virus Einhalt gebieten könnten. Aus eigenem Egoismus, weil man auf ein lapidares Händeschütteln nicht verzichten kann, andere Menschen und eine komplette Wirtschaft in Gefahr bringen- das ist asozial.
 
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