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Coronavirus 2019-nCoV

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Widdi schrieb:
Heute hab ich mich aber noch zurückgehalten, weil langsam wirds wirklich Absurd was da in Sachen Coronavirus los ist (D), leider Fakt, Gebt mir mal Studien, die die Panik der Medien wg. des Virus rechtfertigen. ich konnte leider trotz Recherche keine finden. Musste vorhin ohnehin mehrmals die Zähne zusammenbeißen um nicht noch weiter ins Gegrantel bzw." Geschwurbel" (je nach Region) zu kommen! Ist ja nix gegen das Forum etc, aber manchmal muss man eben etwas Dampf ablassen. Bin einfach ob der ganzen immer neuen "Horror"-Meldungen müde und angefressen, damit bin ich aber eh für heute erstmal raus :hallo: und Gute Nacht!

Es langweilt, dass man nach 5! Monaten keine neue "Medienkuh" zum Ausmelken gefunden hat.

mFg Widdi

F. Feser hat recht!
Insbesondere Wandern - neudeutsch auch Waldbaden - sollte Dir zu etwas Entspannung verhelfen, stärkt Dein Immunsystem und wirkt sich somit positiv auf Deine Gesundheit aus:
https://www.zeit.de/zeit-wissen/2018/03/waldbaden-natur-heilung-gesundheit-japan

:wink:
 
snowflat schrieb:
In der Hauptstadt Brüssel muss man nun im gesamten öffentlichen Raum eine Maske tragen.

Das würde Berlin eigentlich auch ganz gut tun... War neulich dort, von Corona siehste da nix :rolleyes:
 
Das könnte man wegen mir gerne regelmäßig einführen. So einmal die Woche darf kein Alkohol ausgeschenkt werden, dann könnte man auch mal in einen Club gehen einfach um Musik zu hören und dazu zu tanzen.
Ganz ohne eine Herde Besoffener um einen rum :lol:
Dass noch keiner auf die Idee kam ne alkoholfreie Bar oder nen Club aufzumachen wundert mich echt...defintiv eine Marktlücke :lol:
 
In den richtigen Clubs kommen diese Horden gar nicht erst rein ;)
 
In der Schweiz sind ab 1.10. Grossanlässe mit über 1000 Personen mit Auflagen und Schutzkonzepten wieder erlaubt. Die Sportverbände und Veranstalter atmen auf. Die bürgerlichen Bundesräte haben sich offenbar in dieser heiss diskutieren Sache durchgesetzt.
 
ski-chrigel schrieb:
Naja, was Berlin sich da so ausdenkt, ist auch nicht besser:
https://www.tt.com/artikel/17224007/deutschland-redet-ueber-alko-verbot-in-bars-und-kneipen
Alkohol-Prohibition hat schon mal nicht funktioniert...

Der Dank war ein Versehen - falsches Knöpfchen erwischt. Tatsächlich finde ich die (nicht nur hier) gezeigte Besserwisserei eher nervig. In Hamburg hat das Alkoholverkaufsverbot nun bereits an mehreren Wochenenden die gewünschte Wirkung gezeigt und zu einer Entzerrung beigetragen:

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/Corona-Hamburg-Alkoholverbote,alkoholverbot266.html

Weniger Alkohol, weniger Gruppen von Feiernden und dadurch ein besserer Schutz vor dem Coronavirus: Diese Formel war nach den Erkenntnissen von Polizei und Behörden am vergangenen Wochenende weitgehend aufgegangen.

Der Vergleich mit der Prohibition hinkt. Der Konsum verlagert sich anderswo hin und genau das ist hier ja der Sinn der Sache.
 
Verlagert sich in geschlossene Räume zu Privatfeiern, bei denen das Ansteckungsrisiko mitnichten geringer ist.

Zudem hat doch die Schweizer Studie festgestellt, dass Clubs und Bars nicht das Problem sind.
Genauso wie Großveranstaltungen im freien, aber solche Studien ignoriert man in Deutschland ja lieber.

Ich warte immernoch auf Massenweise Infektionen durch die Demos.
 
Oliver.O schrieb:
Der Dank war ein Versehen - falsches Knöpfchen erwischt. Tatsächlich finde ich die (nicht nur hier) gezeigte Besserwisserei eher nervig. In Hamburg hat das Alkoholverkaufsverbot nun bereits an mehreren Wochenenden die gewünschte Wirkung gezeigt und zu einer Entzerrung beigetragen:

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/Corona-Hamburg-Alkoholverbote,alkoholverbot266.html

Weniger Alkohol, weniger Gruppen von Feiernden und dadurch ein besserer Schutz vor dem Coronavirus: Diese Formel war nach den Erkenntnissen von Polizei und Behörden am vergangenen Wochenende weitgehend aufgegangen.

Der Vergleich mit der Prohibition hinkt. Der Konsum verlagert sich anderswo hin und genau das ist hier ja der Sinn der Sache.
Mein Dank an Christopher war kein Versehen und mit Besserwisserei hat das nichts zu tun. Ansonsten können wir Diskussionen ja gleich sein lassen... Christopher hat die Schweizer Studie bereits erwähnt und die Verlagerungs-Problematik auch. Denselben Fehler hatte man ja in Basel auch schon gemacht, als massenhaft Leute auf der Strasse feierten.
 
Eine Studie mit 793 Personen, von denen bei über 40% der Ansteckungsort als "Unbekannt" oder "Fehlend" gemeldet wird und bei 12,5% als "Andere", erscheint mir jetzt nicht unbedingt aussagekräftig. Dass die Ansteckung innerhalb der Familie sehr wahrscheinlich ist, wenn ein Familienmitglied infiziert ist, erscheint recht logisch. Die Frage ist dann halt: Wo hat es sich derjenige geholt, der es in der Familie als erstes hatte :?

Edit: Hilfreich wären z.B. Studien (gab es ja auch schon in AT und Island recht früh), in denen Beginn und Ende der Infektionsketten beschrieben werden.
 
ski-chrigel schrieb:
Mein Dank an Christopher war kein Versehen und mit Besserwisserei hat das nichts zu tun. Ansonsten können wir Diskussionen ja gleich sein lassen... Christopher hat die Schweizer Studie bereits erwähnt und die Verlagerungs-Problematik auch. Denselben Fehler hatte man ja in Basel auch schon gemacht, als massenhaft Leute auf der Strasse feierten.

christopher91 ist bei mir ausgeblendet. Basel kann ich nicht beurteilen und eine einzelne Studie sagt oft gar nichts aus, solange sie nicht ordentlich wissenschaftlich begutachtet wurde. Warum? Die meisten Studien fallen bei einer Begutachtung durch (schwaches Datenmaterial, fehlerhafte Vorgehensweise, fehlerhafte Statistik, falsche Schlussfolgerungen). Wäre echt besser, wir würden uns hier nicht an Einzelmeinungen, sondern an fachlich anerkannten Erkenntnissen orientieren.

Dass sich Feiern in Teilen von öffentlichen an private Orte verlagern, wird so sein. Im Privaten sind dann allerdings die Gruppen kleiner, weniger anonym und damit ggf. leichter nachverfolgbar. In Hamburg verlagert es sich an andere öffentliche Plätze mit geringerer Gruppengröße. Es spricht also viel dafür, dass solche Verlagerungen etwas bringen. Die Größenordnung eventueller privater Feiern hingegen kennt niemand, wie kann man also hier behaupten, die seien noch problematischer?

Stand der Wissenschaft ist, dass wir ein Problem mit Superspreading haben, was vor allem in größeren Gruppen mit wechselnden Kontakten auftritt. Und wir haben ein Problem in Innenräumen wegen der Aerosole, bei denen Abstände nichts nützen. Demos sind da tatsächlich eher unproblematisch, wenn sie im Freien stattfinden und die Teilnehmer sich nicht großartig durchmischen. Wurde für den Hamburger Christopher-Street-Day übrigens genehmigt mit 3000 Personen in Blöcken a 100 Fahrradfahrer.

Ich kenne die Verhältnisse in Berlin nicht und mag mir da kein Urteil erlauben. Was konkret soll an deren Überlegungen falsch sein, auch im Hinblick auf die Hamburger Erfahrungen?
 
christopher91 schrieb:
.
Zudem hat doch die Schweizer Studie festgestellt, dass Clubs und Bars nicht das Problem sind.
Genauso wie Großveranstaltungen im freien, aber solche Studien ignoriert man in Deutschland ja lieber.
Und das Kitzloch hat es nie gegeben. Sowas ignorierst du ja lieber ;-)

Widdi, du, wetterstein..ihr seid alle Paradebeispiele, weshalb der so oft geforderte Dialog nicht stattfinden kann. Ja, ich verstehe dass einem die Maßnahmen auf den Senkel gehen und ja, auch ich kann diese gewiss nicht alle nachvollziehen. Aber derartige Argumentationen und Studien die nix aussagen, sind eben komplett kontraproduktiv und nehmen dir jegliche Glaubhaftigkeit.

Bin 3 Wochen in Schweden und es ist wirklich schön, ohne Maske, Maßnahmen, etc. einkaufen und Essen gehen zu können. In Deutschland würde es jedoch nicht im Ansatz so funktionieren wie hier, weil irgendwelche Maßnahmengegner wieder total über die Strenge schlagen würden (was sie ja sogar mit strengen Maßnahmen tun).
Jeder desinfiziert sich hier ständig die Hände, man hält Abstand, viele Verkäufer tragen Masken, manche Passanten ebenfalls. Aber es ist einfach locker und man respektiert sich.
Etwas mehr Gelassenheit und nicht immer nur Meckern und „Dagegen!“ würde oftmals helfen, das eigene Ziel zu erreichen.
 
Oliver.O schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Mein Dank an Christopher war kein Versehen und mit Besserwisserei hat das nichts zu tun. Ansonsten können wir Diskussionen ja gleich sein lassen... Christopher hat die Schweizer Studie bereits erwähnt und die Verlagerungs-Problematik auch. Denselben Fehler hatte man ja in Basel auch schon gemacht, als massenhaft Leute auf der Strasse feierten.
Basel kann ich nicht beurteilen und eine einzelne Studie sagt oft gar nichts aus, solange sie nicht ordentlich wissenschaftlich begutachtet wurde.
Deine (Nachtrag: Eure) Argumentation hinkt hier insofern, als sich das BAG (Schweizer Bundesamt für Gesundheit) auf genau diese Studie abstützt und der Bundesrat seine Entscheidungen entsprechend fällt. Clubs waren auf der Kippe, weil alle dachten, dort seien die Superspreader zu finden. Nachdem die Studie zu Tage brachte, dass sie es nicht sind, sondern nebst der Familie vor allem die unbekannten Orte vorherrschen, kamen die Clubs wieder aus der „Schusslinie“.
 
christopher91 schrieb:
Ich warte immernoch auf Massenweise Infektionen durch die Demos.
Worauf willst du da denn warten? Wenn ich die Berichterstattung über die Demos verfolgt habe, sind die Leute doch von überall her gekommen, um zB in Berlin zu demonstrieren? Wo erwartest du denn den Cluster an Neuinfektionen, der den Demos zuzuordnen ist?
Nur mal angenommen, es wäre so, dass durch die Demos viele Infektionen ausgelöst worden wären (Ich behaupte nicht, dass es so ist!): Das wäre zum überwiegenden Teil nur anhand der allgemeinen steigenden Neuinfektionen sichtbar geworden.
Und genau die Situation haben wir jetzt, allgemein steigende Zahlen der Neuinfektionen. Ob die jetzt mit den Demos zu tun haben oder nicht, ist reines Interpretieren, ob man das persönlich für wahrscheinlich hält oder nicht.
Du würdest vermutlich IMMER sagen, dass da kein Zusammenhang besteht, egal wie hoch die Zahlen der Neuinfektionen nun sind, stimmts?
 
ski-chrigel schrieb:
Deine (Nachtrag: Eure) Argumentation hinkt hier insofern, als sich das BAG (Schweizer Bundesamt für Gesundheit) auf genau diese Studie abstützt und der Bundesrat seine Entscheidungen entsprechend fällt.

Dass sich BAG und Bundesrat auf eine bestimmte Studie beziehen, besagt doch nicht, dass diese Studie richtig liegt. Auch in D ist bei weitem nicht jede politische Entscheidung epidemiologisch fundiert (deshalb auch die ganzen Widersprüche).

Auf die von mir geäußerten Sachargumente magst du einzeln nicht eingehen?
 
Das habe ich auch nicht behauptet, aber es erklärt zumindest die doch recht unterschiedlichen politischen Entscheidungen zwischen der Schweiz, wo heute die Grossveranstaltungen ab 1.10. erlaubt wurden, und das seit jeher restriktive Vorgehen in Deutschland.
 
Che schrieb:
christopher91 schrieb:
.
Zudem hat doch die Schweizer Studie festgestellt, dass Clubs und Bars nicht das Problem sind.
Genauso wie Großveranstaltungen im freien, aber solche Studien ignoriert man in Deutschland ja lieber.
Und das Kitzloch hat es nie gegeben. Sowas ignorierst du ja lieber ;-)

Widdi, du, wetterstein..ihr seid alle Paradebeispiele, weshalb der so oft geforderte Dialog nicht stattfinden kann. Ja, ich verstehe dass einem die Maßnahmen auf den Senkel gehen und ja, auch ich kann diese gewiss nicht alle nachvollziehen. Aber derartige Argumentationen und Studien die nix aussagen, sind eben komplett kontraproduktiv und nehmen dir jegliche Glaubhaftigkeit.

Bin 3 Wochen in Schweden und es ist wirklich schön, ohne Maske, Maßnahmen, etc. einkaufen und Essen gehen zu können. In Deutschland würde es jedoch nicht im Ansatz so funktionieren wie hier, weil irgendwelche Maßnahmengegner wieder total über die Strenge schlagen würden (was sie ja sogar mit strengen Maßnahmen tun).
Jeder desinfiziert sich hier ständig die Hände, man hält Abstand, viele Verkäufer tragen Masken, manche Passanten ebenfalls. Aber es ist einfach locker und man respektiert sich.
Etwas mehr Gelassenheit und nicht immer nur Meckern und „Dagegen!“ würde oftmals helfen, das eigene Ziel zu erreichen.

Sicher hat es das Kitzloch gegeben, aber wieviel % sich dort von den Gästen angesteckt haben weiß auch keiner.

Und ich bin doch gar nicht gegen alle Maßnahmen, Maske ist ok, einige andere Sachen auch. Und ich desinfizier mir an öffentlichen Orten auch die Hände.

Ich bin gegen Verbote die Leute in den Ruin treiben, obwohl es nicht nötig wäre. Veranstaltungen mit einer je nach Größe angepasstem Hygienekonzept zb dürften nicht verboten sein. Und dies kategorisch abzulehnen mit dem Argument falsche Signalwirkung oder die Anfahrt ist das Problem, sorry dies finde ich halt sinnfrei.

Jan Tenner schrieb:
christopher91 schrieb:
Ich warte immernoch auf Massenweise Infektionen durch die Demos.
Worauf willst du da denn warten? Wenn ich die Berichterstattung über die Demos verfolgt habe, sind die Leute doch von überall her gekommen, um zB in Berlin zu demonstrieren? Wo erwartest du denn den Cluster an Neuinfektionen, der den Demos zuzuordnen ist?
Nur mal angenommen, es wäre so, dass durch die Demos viele Infektionen ausgelöst worden wären (Ich behaupte nicht, dass es so ist!): Das wäre zum überwiegenden Teil nur anhand der allgemeinen steigenden Neuinfektionen sichtbar geworden.
Und genau die Situation haben wir jetzt, allgemein steigende Zahlen der Neuinfektionen. Ob die jetzt mit den Demos zu tun haben oder nicht, ist reines Interpretieren, ob man das persönlich für wahrscheinlich hält oder nicht.
Du würdest vermutlich IMMER sagen, dass da kein Zusammenhang besteht, egal wie hoch die Zahlen der Neuinfektionen nun sind, stimmts?

Aufgrund der Nachverfolgung würde das aber rauskommen und durch die Medien gehen. Davon ist aber keine Rede. Im Gegenteil, 1/3 in der letzten Woche Reiserückkehrer.

Und auch bei den BLM Demos vor Wochen gab es keinen Effekt, keinen allgemeinen Anstieg.
 
ski-chrigel schrieb:
Das habe ich auch nicht behauptet, aber es erklärt zumindest die doch recht unterschiedlichen politischen Entscheidungen zwischen der Schweiz, wo heute die Grossveranstaltungen ab 1.10. erlaubt wurden, und das seit jeher restriktive Vorgehen in Deutschland.
Was wiederum eine mögliche Erklärung für die fast doppelt so Hohe Anzahl an Corona-Infizierten und Corona-Todesfällen pro 100.000 Einwohner in der Schweiz gegenüber Deutschland sein könnte...
 
christopher91 schrieb:
Aufgrund der Nachverfolgung würde das aber rauskommen und durch die Medien gehen. Davon ist aber keine Rede. Im Gegenteil, 1/3 in der letzten Woche Reiserückkehrer.
An der Stelle gebe ich dir ausnahmsweise mal Recht, wenn du mir Pessimismus vorwirfst. Ich bin da nämlich nicht so optimistisch wie du, dass die Teilnehmer zumindest der Corona-Demos sehr viel dazu beitragen, für gute Nachverfolgung zu sorgen.
 
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